hallo. ich hatte im märz eine fehlgeburt mit anschließender ausshabung. es war ein absolutes wunsch kind, es klappte gleich beim ersten versuch und wir waren happy. in der 7wo war ich beim arzt und mir kamen die tränen vor freude als ich das kleine herzlein schlagen sehen habe. es verlief alles gut,wies halt so ist. schlecht, brustspannen, schwiendelgefühl. bis zirka 10wo, auf einmal war das schlecht sein weg,das spanner der brust das schwindlig sein. meine freundin und auch mein freund sagten ich soll doch froh sein das es mir gut geht und der körper hätte sich auf die schwangerschaft eingestellt und jetzt kommt der teil wo man die schwangerschaft mit vollen zügen genießen kann. aber ich war unruhig. ich fragte jeden abend ob es unserem krümelchen gut geht.
dann kamm der tag der ersten vorsorgeuntersuchung. ich war so unruig und nervös und wollt nicht allein zum arzt fahren. mein freund kam mit,heut weiß ich warum. ich hätte es nicht allein geschafft.
meine ärztin sagte wir schauen erstmal wies meinem mäuschen geht bevor wir über alles weitere reden. beim ultraschall kamen mir dann schon die tränen, ich sah kein herzlein mehr schlagen. nix bewegte sich. auch meine ärztin war erschrocken.
irgendwann hat das herz aufgehört zu schlagen, für mich brauch binnen sekunden eine welt zusammen.
gleich am selben tag war ich im krankenhaus zur vorstellung für ausschabung, es war ein furchtbares gefühl.
ich habe körperlich alles gut überstanden, mein erster zyklus danach kam auch pünklich und verlief eigentlich normal.
aber ich kann mit dem ganzen nicht wirklich umgehen, wer sowas nicht selber erlebt hat, weiß nicht wie man sich fühlt. es kling vielleicht blöd aber es tut gut zu lesen das es anderen auch so geht und wie ihr alle damit umgeht.
ich habe angst davor, das ich damit nicht klar komm. es ist alles so leer.
viele meiner freunde haben schon ein kind oder bekommen gerade eins und ich?
dann ist da der gedanke an die nächste schwangerschaft, das macht mir so wahnsinnige angst. ich möcht sehr sehr gern eni kind aber die angst das das wieder passiert ist sehr groß
kann mir jemand einen rat geben wie ich damit klar komm,kann mir jemand helfen
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03.05.2007, 17:30
Fehlgeburt, wie geht man damit um
Geändert von kurze28 (03.05.2007 um 21:07 Uhr)
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04.05.2007, 09:57
AW: Fehlgeburt, wie geht man damit um
Hallo Kurze28,
es tut mir sehr leid für Dich.
Ich hatte im Feb auch eine FG mit anschließender AS. Da war ich in der 10 Woche. Wir hatten uns sehr gefreut und plötzlich waren auch keine Herztöne mehr zu sehen...
Es tut sehr weh aber ich versuche schon wieder schwanger zu werden und hoffe, das es bald klappt.
Natürlich habe ich auch Angst vor der nächsten SS aber es bringt nichts sich verrückt zu machen.
Ich habe zur Zeit sehr viele schwangere um mich rum und damit komme ich auch nicht so gut klar.
Ich hoffe, ich konnte Dir wenigstens ein klein wenig helfen
LG Verena
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04.05.2007, 12:04
AW: Fehlgeburt, wie geht man damit um
Liebe Kurze!
Auch ich habe eine FG hinter mir.
Und auch ich bin im Moment so leer.
Helfen kann einem keiner und ich werde auch immer an mein kleines Sternchen denken.
Vielleicht hilft es Dir einen Brief an dein Baby zu schreiben.
Und sprech mit deinem Freund über deine Ängste, auch er muss das irgendwie verarbeiten, er war ja auch schwanger, wenn zwar nicht körperlich, dann aber im Herzen.
Alles hat seine Zeit!
Nimm Dir ruhig Zeit um traurig zu sein, das gehört dazu.
Ich wünsche Dir von Herzen das Du bald wieder neuen Mut fasst und das sich dein Wunsch nach einem Kind erfüllt.
Sei gedrückt.
Frau DoktorWer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
Johann Wolfgang von Goethe
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04.05.2007, 12:05
AW: Fehlgeburt, wie geht man damit um
@ verena:
Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
Johann Wolfgang von Goethe
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04.05.2007, 15:52
AW: Fehlgeburt, wie geht man damit um
Hallo Kurze
Zitat von kurze28
Ich weiß leider auch wie Du dich fühlst. Ich hatte 99 nach zwei gesunden Kindern auch eine FG und für mich brach damals die Welt zusammen. Ich gab damals der Spirale die schuld die ich mir kurz vorher hab ziehen lassen. Mein damaliger FA sagte mir daran hätte es nicht gelegen er sagte das mein Körper schon gemerkt hat das etwas nicht mit dem Baby stimmt und ich es deshalb verloren habe.
Für mich war es die Hölle wobei es im Urlaub passiert ist und der Arzt dort im Krankenhaus auch noch sagte es würde am 17.02 geboren das hatte mein Arzt von vornherrein nicht gesagt. Weil er es schon geahnt hat.
Danach haben wir drei monate gewartet und es nochmal versucht hat auch sofort geklappt mein Sohn wird im Sommer sieben und ist kern gesund.
Nur als ich damals erfahren habe das ich wieder Schwanger bin hatte ich riesige Angst das ich auch dieses Baby verliere habe auch mit meinen Arzt darüber gesprochen und darauf hin durfte ich alle zwei Wochen zu Ihn hin um zu schauen ob alles ok ist das hat mir ein wenig die Angst genommen.
Was ich Dir nur sagen kann rede mit Deinem Arzt und Deinem Freund und glaube fest daran das es beim nächsten mal gut geht.
Drück dir die Daumen
Lieben Gruß Sandra
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04.05.2007, 16:27
AW: Fehlgeburt, wie geht man damit um
hallo sandra
ja mit meiner ärztin hatte ich schon gesprochen und sie sagte mirgleich bei der nachuntersuchung das wir bei der nächsten SS
die termine gerade am anfang enger setzten und wir viel reden werden um mir die angst zu nehmen. ich könne dann auch jeder zeit kommen wenn ich sorgen habe.
danke für deine antwort
und alles gute weiter hin
liebe grüße die kurze
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04.05.2007, 16:29
AW: Fehlgeburt, wie geht man damit um
hallo frau doktor
danke für die antwort, es klingt blöd aber es tut gut zu wissen wie andere damit umgehehn und klar komm.
ich wünsche auch dir alles gute für die zukunt und drücke fest die daumen.
liebe grüße
die kurze
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04.05.2007, 16:33
AW: Fehlgeburt, wie geht man damit um
liebe verena,
es ist ganz schwer wenn andere über ihre schwangerschaft spechen und über ihre kinder. ich würde in so einem moment am liebsten einfach gehen.
ich drücke dir ganz fest die daumen das es bald wieder klappt mit dem schwanger sein und das alles gut geht.
liebe grüße
die kurze
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05.05.2007, 12:01
AW: Fehlgeburt, wie geht man damit um
Hallo!
Auch ich habe gerade eine Fehlgeburt hinter mir, in der 21. Woche. Es war auch ein absolutes Wunschkind. Mir ging es die ganze Zeit über gut, doch beim Vorsorgetermin waren auf einmal keine Herztöne mehr zu sehen. Das war natürlich ein Riesenschock. Das Kind musste auf natürlichem Wege geboren werden, anschließend wurde noch eine Ausschabung gemacht.
Das Krankenhauspersonal war zum Glück sehr nett. Die Hebamme hat noch Hand- und Fußabdrücke und Fotos von unserer kleinen Tochter gemacht. Wir konnten sie noch im Arm halten und uns von ihr verabschieden. Das war ein sehr großer Trost.
Im Nachhinein wird mir bewusst, dass Vorahnungen da waren. Ich habe die ganze Zeit über keine "richtigen" Kindsbewegungen gespürt, das war beim ersten Kind viel früher. Auch macht man sich tausend Gedanken, was wohl die Ursache gewesen sein könnte.
Die Obduktionsergebnisse habe ich noch nicht, ich weiß nur, dass es ein kleines Mädchen war, was wir uns nach unserem Jungen auch gewünscht hatten.
Wir haben es Caroline genannt und in unserem Familiengrab beisetzten lassen.
Mir geht es nun auch so, dass ich wahnsinnige Angst vor einer nächsten Schwangerschaft habe. Bisher habe ich mich immer auf die Vorsorgeuntersuchungen gefreut. Man konnte sehen, wie das Baby sich bewegt, wie es gewachsen ist.
Nun wird man jedesmal Angst haben, dass das Herz aufgehört hat zu schlagen...
...und überall sieht man Schwangere oder Frauen mit kleinen Babies und man fragt sich: warum konntest du dein Kind nicht austragen?
Ich hoffe, dass ich den Mut nicht verliere und wünsche anderen Betroffenen auch viel Kraft und Mut!
CaludiGeändert von Caludi (05.05.2007 um 12:04 Uhr)
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05.05.2007, 12:16
AW: Fehlgeburt, wie geht man damit um
Hallo Caludi,
ich habe neben meinen zwei gesunden Jungen von heute 8 und 12 Jahren auch zwei weitere Jungen in der Spätschwangerschaft (20. und 21. Woche) verloren, die ich auch beide auf natürlichem Wege bekommen musste. Wir haben auch das große Glück gehabt, beide Kinder beerdigen zu dürfen. Auch heute, 11, bzw. 7 Jahre danach, sind die zwei Teil unserer Familie. Sie stehen nicht im Mittelpunkt, wir reden nicht sehr häufig darüber, aber sie sind nicht vergessen!
Mir hat damals das Buch von Hannah Lohtrop "Gute Hoffnung, jähes Ende" sehr, sehr geholfen!
Bei der Schwangerschaft danach hat es mir sehr geholfen, dass meine Frauenärztin großes Verständnis für meine Ängste hatte und mir gesagt hat:"wenn sie zu ihrer Sicherheit häufiger ein Ultraschall brauchen, dann kommen sie. Und wenn es jeden Tag ist!" Anfangs war ich ängstlich, aber ich konnte die Schwangerschaft dann so ab der 25. Woche doch noch sehr genießen!
Die Zeit heilt nicht alle Wunden, aber die Narben verblassen!!!
Euch allen liebe Grüße und alles Gute!
TabeaBis auf Weiteres a.D.


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