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  1. Avatar von neka
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Ich fand besonders hilfreich: Karen Reivich et. alt., The Resilience Factor. Seven Keys to finding your inner strength and overcoming life's hurdles.
    Gibt es leider mW nur auf Englisch.
    Vielen Dank!

  2. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Zitat Zitat von neka Beitrag anzeigen
    Es ist schon „komfortabler“ bereits Mutter zu sein, weil man nicht generell kinderlos bleibt. Dennoch ist es ein Verlust und das darf man nicht kleinreden. Wenn ich die Vorstellung von zwei Kindern, die ich gerne will, irgendwann aufgeben muss, kann das eben auch schwer sein. Für mich ging das nicht einfach. Das war echt Schwerstarbeit, mich an den Gedanken gewöhnen zu können.
    Ich kann das gut nachvollziehen - bei mir kam es ja nicht anders, sondern hat tatsächlich nicht mehr geklappt.

    Trotzdem denke ich, dass ich "durchgedreht" wäre, wenn ich das, was ich erlebt habe, als Kinderlose erlebt hätte.


  3. Registriert seit
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    Was mich immer so aufregt bei der Thematik: viele bekommen Kinder, auch heute noch,
    wissen das aber gar nicht zu schätzen, oder es passiert noch Schlimmeres, bis hin
    zur Kindstötung. Und Leute, die in der Lage wären zu adoptieren und sicherlich gute
    Eltern würden, sind "zu alt"; dabei aber manchmal noch in einem Alter wo sie theore-
    tisch selber noch Nachwuchs kriegen könnten- dann wären sie ja auch nicht "zu alt".
    Das ist auch zum Aufregen. Mein Mann und ich dürften rein vom Alter her keine Kinder adoptieren - wir wären sicherlich keine 100%ig perfekten Eltern, aber die gibt es eh nicht. Ich denke mal, wir würden es gut hinkriegen.

    Wenn ich mir dagegen die Nachbarn unter mir anschaue...Sie sind etwa Mitte und Ende Dreißig und richtige Asis (entschuldigung). Beide leben von Hartz 4 und finden, das jeder blöd ist, der arbeiten geht, weil der Staat ja sowieso da ist. Sie haben einen 5jährigen Sohn, im September 2017 haben sie eine Tochter bekommen, und Ende Oktober kommt das nächste Baby. Die beiden wollen danach noch ein Kind, damit sie mehr Kindergeld bekommen. Die Frau hat in den letzten beiden Schwangerschaften regelmäßig geraucht, Alkohol getrunken und schwer getragen. Trotzdem ist die Tochter gesund. Aber ich bekomme zwangsläufig einiges von ihnen mit, weil es hier recht hellhörig ist. Sie brüllen die Kinder ständig an, verbieten alles, wenn die Kleine weint, brüllen sie, dass sie gefälligst leise sein soll, Vorlesen und Spiele gibt es nicht...Das ist wirklich eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass es einen großen Unterschied macht, ob man schon Kinder hat oder nicht.
    Ich stelle es mir viel viel schwerer vor, all so etwas zu erleben, wenn man noch kein Kind hat - insbesondere, wenn man mehrere Fehlgeburten hat oder eher älter ist, so dass immer die Frage mitschwingt, ob es überhaupt noch klappt.
    Dem kann ich nur zustimmen. Ich will den Schmerz und die Trauer einer Frau, die schon Kinder hat und eine Fehlgeburt erleidet, bestimmt nicht kleinreden. Aber bei solchen Frauen hat es zumindest schon einmal geklappt. Ob es bei mir noch klappt, weiß kein Mensch...Und wie ich damit umgehe, wenn es gar nicht klappen sollte, kann ich überhaupt nicht einschätzen.
    Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. (Arthur Schopenhauer)

    Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind.
    Wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat. (Marie von Ebner-Eschenbach)


  4. Registriert seit
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    Beiträge
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Zitat Zitat von FrauKlein Beitrag anzeigen
    Das ist auch zum Aufregen. Mein Mann und ich dürften rein vom Alter her keine Kinder adoptieren - wir wären sicherlich keine 100%ig perfekten Eltern, aber die gibt es eh nicht. Ich denke mal, wir würden es gut hinkriegen.

    Wenn ich mir dagegen die Nachbarn unter mir anschaue...Sie sind etwa Mitte und Ende Dreißig und richtige Asis (entschuldigung). Beide leben von Hartz 4 und finden, das jeder blöd ist, der arbeiten geht, weil der Staat ja sowieso da ist. Sie haben einen 5jährigen Sohn, im September 2017 haben sie eine Tochter bekommen, und Ende Oktober kommt das nächste Baby. Die beiden wollen danach noch ein Kind, damit sie mehr Kindergeld bekommen. Die Frau hat in den letzten beiden Schwangerschaften regelmäßig geraucht, Alkohol getrunken und schwer getragen. Trotzdem ist die Tochter gesund. Aber ich bekomme zwangsläufig einiges von ihnen mit, weil es hier recht hellhörig ist. Sie brüllen die Kinder ständig an, verbieten alles, wenn die Kleine weint, brüllen sie, dass sie gefälligst leise sein soll, Vorlesen und Spiele gibt es nicht...Das ist wirklich eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.
    Sowas habe ich als Eltern meiner Schülerinnen und Schüler!
    Da denke ich oft an die Geschichten meiner Mutter aus Ex Jugoslawien. Da gab(gibt) es keine Sozialhilfe und solche Eltern wurden oft Zwangssterilisiert. Das wünsche ich mir dann auch heimlich...
    Wenn ich dann so Geschichten höre, wie: mein Mann kam am Wochenende aus dem Knast. Der sitzt wegen Körperverletzung. Dann schwanke ich zwischen heulen wollen und wut! Und die ist wieder schwanger!!!! Wie geht das???
    Ein gesparter Penny ist ein verdienter Penny. Bejamin Franklin

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