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  1. Registriert seit
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Das ist zwar ein Thema, bei dem ich mich nicht auskenne, aber mal nachfragen wollte, ob es nicht die Möglichkeit gibt, ein paar gute Eizellen einfrieren zu lassen.

    Und dann halt weiter zu versuchen. Die Mutter der Sängerin Sarah Connor hat doch auch mit 50 noch Zwillinge bekommen. Wenn mein Kinderwunsch so stark wäre, würde ich es halt weiter probieren, wenn ich es psychisch könnte.


  2. Registriert seit
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    Das verstehe ich sehr gut- und drücke die Daumen
    Danke Dir!

    Zitat Zitat von claudita75 Beitrag anzeigen
    Vier Fehlgeburten bzw. die Ausschabungen danach fanden in christlich geführten Krankenhäusern statt. Da wird immer von Kind gesprochen, und man muss ankreuzen, welche Art von Bestattung man möchte. Und dann kommt ein paar Monate später, wenn man glaubt, so langsam über den Berg zu sein, die Einladung zur Trauerfeier. Dann sind die Erinnerungen, die Emotionen wieder 100 % da. Alles von vorn. Teilweise genau dann, wenn gerade die nächste Fehlgeburtsdiagnose fest stand. Also mehrfach parallel- Trauerfeier der einen, Diagnose der neuen.
    Ach Du meine Güte, das klingt wirklich schlimm! Ich weiß nicht, wie ich damit umgegangen wäre.
    Ich hatte vor vielen Jahren eine Fehlgeburt in der 16. SSW. Da war nichts mehr mit Ausschabung, die Geburt wurde eingeleitet. Ich wurde damals nicht einmal auf die Möglichkeit einer Bestattung aufmerksam gemacht - vielleicht, weil es bei mir kein christlich geführtes Krankenhaus war. Nachher habe ich erfahren, dass es diese Möglichkeit gegeben hätte. Damals fand ich es furchtbar, dass ich keinen Platz habe, an dem ich mein fehlgeborenes Kind besuchen kann. Inzwischen sehe ich das anders - der Platz des Kindes ist in meinem Herzen. Und ich bin froh, dass ich nicht zu einer Bestattung meines fehlgeborenen Kindes gehen musste.

    Zitat Zitat von claudita75 Beitrag anzeigen
    V
    Denn Ihr, die Ihr auch mehrfache Fehlgeburten erlitten habt, welchen Umgang findet Ihr damit? Den sportlichen, weniger emotionalen? Oder trauert Ihr um verlorene Kinder? Eine Ärztin riet mir, nicht so emotional zu sein, quasi als Selbstschutz- eine Hebamme fand diese Einstellung hingegen unmenschlich, Gefühle machten doch gerade das Menschsein aus. Ich schwanke hin und her. Irgendwie muss es ja weitergehen, da ist wohl jedes Rezept erlaubt...
    Ich denke, jede Frau muss ihren ganz eigenen Umgang damit finden. Früher habe ich sehr lange um meine verlorenen Kinder getrauert und wollte erst wieder einen neuen Versuch starten, wenn die Trauer und die Angst vor einem neuen Scheitern weg sind. Das ist jedoch nie passiert. Leider hat es viele Jahre gedauert, bis ich das verstanden habe. Inzwischen akzeptiere ich meine Angst und meine Trauer als einen Teil meiner Gefühlswelt - das ist etwas blöd ausgedrückt, aber eine andere Formulierung fällt mir nicht ein.

    Zitat Zitat von claudita75 Beitrag anzeigen
    Das ganze als Schicksal anzunehmen, ist sicher ein (letzter) Weg, auch ein guter, mit dem man seinen Frieden finden kann.
    Das hat mir jemand empfohlen. Wenn es Dein Weg ist, dann nimm es so an, mein Weg ist es momentan noch nicht.

    Zitat Zitat von claudita75 Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass die Idee, sich ein Limit zu setzen (wie: das wird die letzte Schwangerschaft sein, egal wie sie ausgeht oder meinetwegen auch ein Geburtstag o.ä.) viel für sich hat. Dass man das aber vielleicht nur oder zumindest besser mit therapeutischer Unterstützung schafft, glaube ich auch.
    Ich habe schon versucht, mir ein Limit zu setzen, aber es hat nicht geklappt. Ich hatte mir meinen 41. Geburtstag als Limit für einen weiteren Versuch gesetzt. Aber kurz vorher bekam mein Mann ein Burnout, also habe ich das Thema Schwangerschaft zurückgestellt, bis es ihm wieder besser geht - ohne Limit. Ob mir professionnelle Hilfe geholfen hätte, weiß ich nicht, ich wollte keine.
    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. (Sokrates)

    Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind.
    Wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat. (Marie von Ebner-Eschenbach)


  3. Registriert seit
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Was mich immer so aufregt bei der Thematik: viele bekommen Kinder, auch heute noch,
    wissen das aber gar nicht zu schätzen, oder es passiert noch Schlimmeres, bis hin
    zur Kindstötung. Und Leute, die in der Lage wären zu adoptieren und sicherlich gute
    Eltern würden, sind "zu alt"; dabei aber manchmal noch in einem Alter wo sie theore-
    tisch selber noch Nachwuchs kriegen könnten- dann wären sie ja auch nicht "zu alt".

    Aber man soll die Flinte nicht zu früh ins Korn werfen. Das hat jetzt nichts direkt mit
    FG zu tun,aber es zeigt das das Leben oft seltsame Wege geht. Einer meiner Schwäger
    galt aufgrund einer schweren Erkrankung als zeugungsunfähig. Seine langjährige
    Partnerin akzeptierte das nicht und verließ ihn (ua.) deswegen.
    Später begann mein Schwager eine Beziehung mit einer Kollegin, die ein Kind mit
    in die Beziehung brachte und auch kein weiteres wollte,aus veschiedenen Gründen.
    Sie hatte auch Endometriose und eine OP stand im Raum, diese wurde aufgeschoben
    als sich plötzlich heraus stellte: sie war bereits im 4.Monat schwanger !
    Natürlich hatten die beiden nie verhütet- dann sowas, theoretische Chance sozu-
    sagen null. Anfangs hielt sich die Begeisterung daher durchaus in Grenzen, sie
    hatten ihr Leben mit dem Kind aus 1. Ehe ohne weiteren Nachwuchs gut ange-
    nommen- dann das ! Es kam dann ein gesundes Mädchen auf die Welt, heißge-
    liebte Cousine meines Sohnes, sieht meinem Schwager extrem ähnlich
    Und weil's so schön war knapp zwei Jahre später noch ein Junge.Da war meine
    Schwägerin auch bereits 40, allerdings kam dieses Kind etwas zu früh, aber
    auch gesund.
    Der Urologe meines Schwagers hielt sich dann allerdings bedeckt......nein ,sooo
    explizit hätte er nicht erklärt, dass es gar keine Chance geben würde usw.
    Wahrscheinlich hatte er Bammel vor Schadensersatz -Forderungen...
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  4. Moderation
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Claudita, ich weiß nicht, ob du damit was anfangen kannst: Ich habe mich nach meiner dritten Fehlgeburt mit dem Thema Resilienztraining befasst, ich habe mehrere Fachbücher gelesen und entlang eines Buchs ein Trainingsprogramm absolviert.
    Abgesehen davon, dass mir die vierte Fehlgeburt dann nicht mehr viel ausgemacht hat, fand ich es auch für andere Lebenslagen sehr hilfreich.


    Nach der vierten FG habe ich noch zwei gesunde Kinder bekommen, mit 38 und 40.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  5. Avatar von neka
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Zitat Zitat von claudita75 Beitrag anzeigen
    Ja, das würde die Entscheidung bedeuten, ab jetzt zu verhüten. Keine Schwangerschaft mehr zu riskieren. Was sehr schwer ist, wenn man sich eigentlich das Gegenteil wünscht. Aber Angst hat, einen weiteren "Fehlversuch" nicht mehr zu verkraften (ich ringe immer mit den Worten... Fehlversuch hört sich weniger dramatisch an, sportlich vielleicht, ein Trick, um das ganze nicht so schwer zu nehmen und es weiter zu versuchen... aber es ist nicht die ganze Wahrheit... die ganze Wahrheit tut einfach unendlich weh. Vier Fehlgeburten bzw. die Ausschabungen danach fanden in christlich geführten Krankenhäusern statt. Da wird immer von Kind gesprochen, und man muss ankreuzen, welche Art von Bestattung man möchte. Und dann kommt ein paar Monate später, wenn man glaubt, so langsam über den Berg zu sein, die Einladung zur Trauerfeier. Dann sind die Erinnerungen, die Emotionen wieder 100 % da. Alles von vorn. Teilweise genau dann, wenn gerade die nächste Fehlgeburtsdiagnose fest stand. Also mehrfach parallel- Trauerfeier der einen, Diagnose der neuen. Um das nicht nochmals erleben zu müssen, käme Verhütung in Frage.
    Denn Ihr, die Ihr auch mehrfache Fehlgeburten erlitten habt, welchen Umgang findet Ihr damit? Den sportlichen, weniger emotionalen? Oder trauert Ihr um verlorene Kinder? Eine Ärztin riet mir, nicht so emotional zu sein, quasi als Selbstschutz- eine Hebamme fand diese Einstellung hingegen unmenschlich, Gefühle machten doch gerade das Menschsein aus. Ich schwanke hin und her. Irgendwie muss es ja weitergehen, da ist wohl jedes Rezept erlaubt...
    Meine 2. Schwangerschaft endete offiziell in der 15. SSW, es war eine MA in der 13. Woche, praktisch direkt nachdem wir alle informiert hatten. Da ich bereits geboren hatte, musste ich keine Geburt mitmachen und konnte ausgeschabt werden. Das war für mich wichtig, ich hätte es ander sehr schwierig gefunden. Auch das empfindet ja Jede anders. Wir hätten den Fötus untersuchen lassen können, haben wir nicht. Bestattung in eigenem Grab wäre möglich gewesen, aber ich hab mich für die gemeinsame Bestattung mit andren zu früh geborenen Kindern entschieden. Ich schreibe ich, weil mein Mann mir auch da feie Hand liess. Im Nachhinein, das ging mir bei der Therapie auf, fände ich den Gedanken sehr tröstlich, weil ich finde, dass Kinder andere Kinder um sich haben sollten. Das empfinde ich bis heute so.
    Die anderen beiden waren ein ganz früher Abgang und dann in der 8.SSW. Hier war insgesamt der Schmerz weniger eine Trauer, sondern mehr ein Gefühl des Versagens. Warum war ich beim 1. Kind einfach schwanger geworden und warum konnte mein Körper jetzt nur noch Rührei produzieren? War das echt das Alter, mit 36 und 37? Das wollte ich eben nicht glauben. Ich weiss nicht, was es war, es wurde alles untersucht, was sinnvoll war (ausser Genetik, weil wir ja schon ein Kind zusammen hatten). Ich war ja gesund, nur...alt? War mir zu wenig. Deshalb würde ich es, wie FrauKlein sagt, an der Kraft festmachen, nicht allein am Alter.
    Wenn man dabei nicht emotional sein kann und darf, wobei dann? Man muss nicht, aber ich selbst kann nichts sportliches daran erkennen. Wenn dir das hilft, dann ist das dein Weg.

    Mir hat das Bild geholfen, die Trauer wie eine Narbe zu sehen. Sie ist da, ich weiss woher ich sie habe und welcher Schmerz damit verbunden war. Aber im Lauf der Zeit wird sie feiner, flacher, heller. Das dauert, das ist die Heilung. Sie geht nicht weg, aber ich kann damit leben.

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Das ist zwar ein Thema, bei dem ich mich nicht auskenne, aber mal nachfragen wollte, ob es nicht die Möglichkeit gibt, ein paar gute Eizellen einfrieren zu lassen.

    Und dann halt weiter zu versuchen. Die Mutter der Sängerin Sarah Connor hat doch auch mit 50 noch Zwillinge bekommen. Wenn mein Kinderwunsch so stark wäre, würde ich es halt weiter probieren, wenn ich es psychisch könnte.
    Vom Einfrieren allein wird aber nichts behoben, was evtl. an körperlichen Ursachen die Fehlgeburten auslöst. Was diverse Leute unternommen haben, um schwanger zu werden mit 50+, ist ja meist nicht bekannt, wenn es nicht gerade in der Gala ausgeplaudert wird ;-) aber auch da kann es ja mal Glückstreffer geben, warum nicht.

  6. Avatar von neka
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Claudita, ich weiß nicht, ob du damit was anfangen kannst: Ich habe mich nach meiner dritten Fehlgeburt mit dem Thema Resilienztraining befasst, ich habe mehrere Fachbücher gelesen und entlang eines Buchs ein Trainingsprogramm absolviert.
    Abgesehen davon, dass mir die vierte Fehlgeburt dann nicht mehr viel ausgemacht hat, fand ich es auch für andere Lebenslagen sehr hilfreich.


    Nach der vierten FG habe ich noch zwei gesunde Kinder bekommen, mit 38 und 40.
    Cariad, hast du Infos zu dem Thema, also welche Bücher du gelesen hast oder gibt es vielleicht auch einen Einstieg ins Thema online? Das Thema ist ja auf vielen Ebenen hilfreich. Falls zu OT gerne als Nachricht

  7. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Zitat Zitat von claudita75 Beitrag anzeigen
    Vier Fehlgeburten bzw. die Ausschabungen danach fanden in christlich geführten Krankenhäusern statt. Da wird immer von Kind gesprochen, und man muss ankreuzen, welche Art von Bestattung man möchte. Und dann kommt ein paar Monate später, wenn man glaubt, so langsam über den Berg zu sein, die Einladung zur Trauerfeier. Dann sind die Erinnerungen, die Emotionen wieder 100 % da.
    Das ist ja schlimm. Ich halte das aber nicht für christlich, sondern für "neumodisch". Ich denke "Eltern" haben durchgesetzt, dass abgegangene Kinder beerdigt werden. Vor 25 Jahren gab es das nicht.
    Ich war in einem katholischen Krankenhaus, damals waren noch eine ganze Reihe Nonnen als Krankenschwestern dort.

    Denn Ihr, die Ihr auch mehrfache Fehlgeburten erlitten habt, welchen Umgang findet Ihr damit? Den sportlichen, weniger emotionalen? Oder trauert Ihr um verlorene Kinder? Eine Ärztin riet mir, nicht so emotional zu sein, quasi als Selbstschutz- eine Hebamme fand diese Einstellung hingegen unmenschlich, Gefühle machten doch gerade das Menschsein aus.
    Es geht ja nicht darum, Gefühle, die da sind, zu negieren. Aber bei Frühfehlgeburten finde ich die Einstellung, "dass das der Lauf der Welt ist" und dass eben erst nach 3 Monaten feststeht, ob die Schwangerschaft hält und vorher die Natur da eben noch ihre Mechanismen hat, die passendste. Und so war das bei mir auch - natürlich war da Traurig-Sein, dass das gewünschte Kind nicht kommt, und "einmal durchgeschüttelt" war ich auch, weil die Hormone einmal rauf und runter gehen. Aber sehr viel schlimmer, als gar nicht schwanger zu werden (das hat bei mir dann immer ca. 1 Jahr gedauert) war das psychisch nicht.
    (Dabei sehe ich in dem Fötus durchaus schon einen Menschen).

    Bei den Eileiterschwangerschaften ist das Körperliche, dass ich das überlebt habe, dominant (bei der zweiten war das knapp). Trauer um das Kind war da bei mir völlig untergeordnet.

    So richtig Trauer hatte ich bei der Fehlgeburt in der 20 SSW. Da hatte ich ja schon Kindsbewegungen gespürt, und das ist ein Kind.
    Es kam eine Schwester und fragte mich, ob ich das Kind noch einmal sehen und mich verabschieden wolle. Ich fragte dann, wie ich mir das vorzustellen habe - ob ich da ins Labor geführt und das Kind in einer Edelstahlschüssel liegen würde. Nein, sie würden mir das Kind bringen.
    Das wollte ich dann, und das haben sie sehr einfühlsam gemacht.

    Was dann mit dem Kind passiert, darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht.
    Ich bekam dann die Rechnung vom Pathologen, was alles untersucht wurde - sehr viele Einzelposten, d.h. vom Kind kann dann nicht viel übrig geblieben sein. Und ich gehe nicht davon aus, dass es dann irgendeine Beerdigung gab.
    Herausgekommen bei der Untersuchung ist, dass die Plazenta zu grob ausgebildet war, und dass der Körper "gespürt" hat, dass er das Kind nicht groß bekommt.

  8. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Ich denke, dass es einen großen Unterschied macht, ob man schon Kinder hat oder nicht.
    Ich stelle es mir viel viel schwerer vor, all so etwas zu erleben, wenn man noch kein Kind hat - insbesondere, wenn man mehrere Fehlgeburten hat oder eher älter ist, so dass immer die Frage mitschwingt, ob es überhaupt noch klappt.

  9. Moderation
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Zitat Zitat von neka Beitrag anzeigen
    Cariad, hast du Infos zu dem Thema, also welche Bücher du gelesen hast oder gibt es vielleicht auch einen Einstieg ins Thema online? Das Thema ist ja auf vielen Ebenen hilfreich. Falls zu OT gerne als Nachricht
    Ich fand besonders hilfreich: Karen Reivich et. alt., The Resilience Factor. Seven Keys to finding your inner strength and overcoming life's hurdles.
    Gibt es leider mW nur auf Englisch.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

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  10. Avatar von neka
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    AW: Nach wie vielen Fehlgeburten den Kinderwunsch aufgeben?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass es einen großen Unterschied macht, ob man schon Kinder hat oder nicht.
    Ich stelle es mir viel viel schwerer vor, all so etwas zu erleben, wenn man noch kein Kind hat - insbesondere, wenn man mehrere Fehlgeburten hat oder eher älter ist, so dass immer die Frage mitschwingt, ob es überhaupt noch klappt.
    Es ist schon „komfortabler“ bereits Mutter zu sein, weil man nicht generell kinderlos bleibt. Dennoch ist es ein Verlust und das darf man nicht kleinreden. Wenn ich die Vorstellung von zwei Kindern, die ich gerne will, irgendwann aufgeben muss, kann das eben auch schwer sein. Für mich ging das nicht einfach. Das war echt Schwerstarbeit, mich an den Gedanken gewöhnen zu können. Es kam dann anders und ich bin sehr froh, nicht weil ich sonst unglücklich mit nur einem Kind gewesen wäre, sondern weil ich ein zweites eben sehr stark gewünscht habe. Der Kleine ist mein persönliches i-Tüpfelchen, mein Bonus. Es hätte einfach was gefehlt, besser kann ich das gar nicht sagen.

    Da kann ich auch gut verstehen, wenn man fürs erste Kind noch länger versuchen will, da ist das Ziel eben ein anderes.

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