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    Fehlgeburt, ich fühl mich so hilflos

    Ich habe schon seit einem Jahr versucht schwanger zu werden und dann blieb im Januar meine Regel aus, habe am 14.1. einen Schwangerschafttest gemacht dieser war positiv. Mein Freund und ich haben uns total gefreut. War am 16. beim FA und er sagte mir ich wäre in der 5. SSW. War am 22.1. nochmal und da waren auch die Herzschläge sichtbar. Er sagte ich brauche dann erst in 3 Wochen wieder kommen. Dann habe ich am 30. Januar Schmierblutungen bekommen und alle sagten mir das wäre normal in der Frühschwangerschaft. Am 3.2.dann habe ich leichte rosafarbene Blutungen bekommen und bin daraufhin mit meinem Freund ins Krankenhaus gefahren und dort haben sie ein Ultraschall gemacht und gesagt es wäre alles ok und dem Embryo geht gut, doch ich war mir immer noch nicht sicher und bin nachdem die Blutung stärker wurde am 6.2 zu meinem FA gefahren und hat er festgestellt das der Embryo schon seit 2 Wochen nicht mehr gewachsen ist und das keine Herzschläge mehr zu sehen sind und das er mir eine Überweisung ins Krankenhaus zu Ausschabung gibt. Seit vorgestern fühl ich mich so leer und hilflos, als wenn ein Teil von mir mitgestorben ist. Ich hab niemanden der das nachempfinden kann. Vielleicht kann mir jemand von euch helfen der das auch schon durchgemacht hat.

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    AW: Fehlgeburt, ich fühl mich so hilflos

    Liebe Josie,

    es tut mir sehr leid, was Dir passiert ist
    Und ich kann Dir sehr gut nachempfinden, was Du fühlst.

    Ich hatte im Januar dieses Jahres auch eine Fehlgeburt mit AS in der 8. Woche. Am schlimmsten waren die Tage und Stunden vorher.
    Ich fühlte mich wie der einsamste Mensch auf der Welt, hatte Angst und war tieftraurig.

    Auch die ersten Tage danach musste ich den Schock und Verlust erstmal verdauen.

    Ich kann Dir nur von mir sagen, dass es mir wieder viel besser geht. Ich kann wieder nach vorne schauen und möchte auch bald wieder versuchen, schwanger zu werden. Natürlich werde ich nie vergessen, was passiert ist, aber es tut einfach nicht mehr so weh.

    Und ich bin ganz sicher, dass, wenn Du Dir die Zeit nimmst, das Gewesene zu verarbeiten, und Du auch Menschen hast, mit denen Du sprechen kannst, wenn Du das Bedürfnis hast, es Dir auch bald Stück für Stück immer besser gehen wird.

    Ich wünsche Dir alles Liebe

    Mitfühlende Grüße

    Lulu

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    AW: Fehlgeburt, ich fühl mich so hilflos

    Liebe Josie,

    laß dich ert mal drücken.
    Ich hatte im Dezember eine Fehlgeburt. Ich hatte keinerlei Anzeichen dafür, erst beim Ultraschall in der 8. Woche hat der Arzt festgestellt, daß der Embryo wohl in der 6. Woche aufhörte, sich zu entwickeln.
    Ich hatte dann auch eine Ausschabung.

    Es war eine sehr schlimme und traurige Zeit. Alles war so unwirklich. Ich hatte auch das Gefühl, daß niemand mich versteht, einzig und allein mein Mann konnte mir Kraft geben.

    Blöde Kommentare kamen von vielen Seiten, "wäre doch nicht so schlimm, so früh", "kann noch Kinder bekommen", blabla. All das machte es nur noch schlimmer.

    Aber ich stimme Lulu zu. Auch wenn du das jetzt noch nicht für möglich hältst, es wird wirklich besser.
    Heute bin ich nur noch ab und an traurig.

    Wir haben übigens nur bis zur 1. Mens gewartet (die 5 Wochen nach der AS kam) und dann gleich wieder mit üben angefangen. Mal sehen, bin Zyklustag 24 und fühl mich wie in dem Zyklus, in dem ich schwanger wurde.

    Josie, es ist wichtig, darüber zu reden und die Trauer zuzulassen.
    Lass es raus. Weine, sei traurig, wütend. Es hilft.

    Und es wird wirklich besser, ganz liebe Grüße und alles Gute, Honig

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    AW: Fehlgeburt, ich fühl mich so hilflos

    Hallo Josie, ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und kann dich wirklich gut vertsehen.
    Ich hatte auch 2 Fehlgeburten die allerdings schon ein weilchen hinter mir liegen . Ich habe damals auch das Gefühl gehabt mir hat jemand den Boden unter den Füßen weggezogen und keiner versteht mich . War auch noch sehr jung damals und mir hat dann sehr geholfen das mir ein Arzt im KH sagte das mein Baby sich entschieden hat nicht mehr weiter zu wollen da wohl irgendwas nicht so in der Entwicklung lief wie es hätte sein sollen Ich konnte dann leichter loslassen weil ich die Entscheidung meines Baby´s akzeptiert hab . ( Wenn man erstmal geboren ist kann man sich ja nicht mehr entscheiden ob man mit evtl.einer starken Behinderung leben möchte ,dann muss man . )Ich weiß das es totz allem weh tut und das du unendlich traurig bist und das ist auch normal .
    Ich drück dich jetzt in Gedanken einfach mal und hoffe für dich das du bald wieder nach vorne schauen kannst .
    Ganz lieben Gruß Mamchen

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    AW: Fehlgeburt, ich fühl mich so hilflos

    Ich danke euch für euren Zuspruch und das ihr mir eure eigenen Erfahrungen geschildert habt. Es hat mir sehr geholfen, ich fühle mich nicht mehr schuldig. Es geht mir schon ein wenig besser und mit jedem Tag schöpf ich mehr Hoffnung, dass das nächste Mal alles gut geht. Jetzt plane ich meine Hochzeit und hab somit ein Ereigniss das micht ablenkt und worauf ich mich sehr freuen kann.

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    AW: Fehlgeburt, ich fühl mich so hilflos

    Hallo Josie!

    Bei mir ist die AS noch frischer, letzten Mittwoch. ich kann Deine Gefühle verstehen und nachempfinden. Ich hoffe für Dich, mich und all die anderen die das erlebt haben und auch noch erleben werden, dass sie stark genug sind damit umzugehen und nach einer gewissen Zeit auch loslassen können. loslassen von diesem widerlichen Gefühl des Verlustes.
    Den ersten Schritt haben wir schon gemacht, ...wir sind in einem Forum und schreiben darüber, mit Menschen die unsere Situation kennen. Danke an alle die antworten und tips geben!
    Den 2. Schritt, nämlich die Vorbereitungen für Deine hochzeit, hast du auch schon gemacht. Ablenkung ist klasse!
    Und wenn Du dazu bereit bist dann versucht Ihr ´s nochmal. Und dann klappts bestimmt.

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    AW: Fehlgeburt, ich fühl mich so hilflos

    Hallo Tati1971,

    ich hoffe das es dir auch bald besser geht.

    Meine Arbeit lenkt mich ab, da ich dort Menschen sehen den es noch viel schlechter geht und denen ich versuche zu helfen. Aber manchmal hab ich immer noch einen Tiefpunkt, wie heute zum Beispiel, aber mein Freund und meine Familie unterstützten mich und irgendwann wird es hoffentlich besser.

    Ich wünsche dir alles Gute und danke dir für deine Worte.

  8. Inaktiver User

    AW: Fehlgeburt, ich fühl mich so hilflos

    Hallo Ihr Lieben,

    ich drücke euch mal ganz doll.

    Hatte selbst eine Fehlgeburt ( allerdings schon vor 33 Jahren ) und kann heute noch gut nachvollziehen, wie ihr euch fühlt.
    Aber glaubt mir, einfach nicht die Hoffnung aufgeben, bei der nächsten Schwangerschaft klappt es dann bestimmt.
    Ich hatte vorher eine ganz normale Schwangerschaft und dann 3 Jahre nach der Fehlgeburt noch ein gesundes Baby bekommen.

    Mein Arzt sagte mir damals auch, das baby hat sich selbst entschieden, da wahrscheinlich etwas nicht ganz in Ordnung war.

    Alles Liebe und vorallem soviele gesunde Babys, wie ihr euch wünscht.

    Lorolli

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    verwirrt AW: Fehlgeburt, ich fühl mich so hilflos

    Hallo zusammen,

    bin 31 Jahre,
    auch ich habe mein Kind Ende der 11.SSW verloren.Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll.Habe schon zwei Kinder, aber wir haben uns noch ein drittes gewünscht,dann wäre die Familie komplett gewessen.
    Vor zwei Wochen passierte es denn,es war nicht mehr da!Ich bekamm Blutungen und ein Tag vor meinem Frauenartztermin wurde es hellrot.Bin sofort zu ihr hin,aber da war nichts mehr nur noch die Hülle.
    Wie kann das sein? In der 6.SSw war nur ein Punkt zu sehen am äußeren Rand vier Wochen später nichts- ich habe es nie sehen können -aber ich war doch Schwanger? Ich gebe mir die Schuld das es passiert ist, da ich immer Zweifel hatte ob wir es mit drei Kindern schaffen würden.Und auch das Umfeld wie Familie alle sprachen gegen ein drittes Kind."Sei doch froh das ihr zwei habt!"Ich kann es nicht mehr hören.
    Mein Zweifel ist trotz Fehlgeburt geblieben.Soll ich es nochmal probieren?Ich weiß es nicht.

    lieben Gruß an alle

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    AW: Fehlgeburt, ich fühl mich so hilflos

    [
    Hallo!

    Bin seit 3 Tagen stiller Leser in diesem Forum. Möchte euch gern meine Geschichte erzählen. Ich bin 26 Jahre alt.
    Hatte am 23.3. meine 2.FG. Die 1. FG hatte ich im Nov. 05.
    War damals am Boden zerstört und die Worte " Sie sind ja noch jung" halfen da wenig.

    Seit Jan. 06 haben wir es dann wieder versucht. Als ich im Nov.06
    immer noch nicht wieder schwanger war, bin zu einem Kinderwunschspezialisten gegangen. Der sagte uns dann die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft in den nächsten 6 Monaten läge bei 80%. Super Nachricht. Mein Mann hat sich untersuchen lassen, alles in Ordnung, bei mir ebenfalls.
    Bekam dann im 3. Behandlungszyklus Spritze zum Auslösen des Eisprungs und siehe da ich war schwanger. Endlich seit so langer
    Zeit, mein sehnlichster Wunsch.Am Anfang wollter der Knirps nicht so recht wachsen, dann endlich Herztöne zu sehen. Da war ich 6. SSW. Doch dann ließen die SS-Zeichen allmählich nach und ich hatte so ein komisches Gefühl. Hab mich am nächsten Tag gleich untersuchen lassen und dann die schlimme Nachricht: Kind doppelt so groß wie beim letzten Mal und keine Herztöne mehr.
    Tja am 23.3. dann AS .

    Wir haben dann eine genetische Untersuchung von uns und von unserem Kind machen lassen. Bei uns alles in Ordnung und beim Kind hat sich rausgestellt das es einen Chromosomendefekt hatte.
    Es hatte alle Chromosomen 3mal statt nur doppelt,Triploidie nennt sich das. Es kommt nur sehr selten vor haben un sdie Ärzte gesagt und Wiederholungsrisiko gleich null.

    Bin jetzt wieder beim Ki-Wu-Spez. in Behandlung. Werden in Zwei Wochen wieder starten und hoffe das es dann gut geht.

    Bin aber guter Dinge und froh das sich rausgestellt hat, dass es nicht an uns lag! Das gibt mir Kraft.

    Viel Kraft an alle die ähnliche Erfahrungen machen mussten.
    Laßt euch nicht unterkriegen und gebt die Hoffnung nicht auf.

    Liebe Grüße

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