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17.05.2013, 23:06
AW: Austausch mit Sternenkind-mamas
Leben, das heißt: immer einmal mehr aufstehen als hinfallen.
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07.06.2013, 10:23
AW: Austausch mit Sternenkind-mamas
Ich rutsche jetzt wohl auch wieder ganz aktuell in diesen Strang.

Das Herzchen schlägt zwar noch, aber zu langsam und zu unregelmäßig und der Embryo ist wohl auch deutlich zu klein. Heute war ich beim Ultraschall, nach der Schocknachricht bei der Ultraschalluntersuchung am Dienstag. Die Ärztin macht uns keine Hoffnung mehr. Im Moment könnte man aufgrund der positiven Herzaktivität aber auch nichts machen außer Abwarten. Ich soll das Utrogest absetzen, am Montag nüchtern kommen, dann wird nochmal geschaut und evtl. gleich eine Ausschabung gemacht.
Es ist so schrecklich. Reicht eine verhaltene Fehlgeburt und das Prozedere der Kinderwunschbehandlung etc. nicht, muss dann wieder so ein Schlag kommen? Ich weiß gar nicht was ich mit mir anfangen soll und wie es weitergehen soll.
Wie soll man da den Glauben nicht daran verlieren, dass man irgendwann ein gesundes Kind bekommen wird?
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07.06.2013, 11:23Inaktiver User
AW: Austausch mit Sternenkind-mamas
Oh gott, Fröschle, das tut mir aber leid.
Fühle dich mal ganz ganz feste und lieb gedrückt.
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08.06.2013, 14:51
AW: Austausch mit Sternenkind-mamas
Fröschle, mir fehlen wirklich die Worte.
Das was Du gerade erleben musst ist wirklich fruchtbar. Vor allem dieses Wissen, dass das kleine Wesen wahrscheinlich nicht weiterleben darf.
Ja, das ist ungerecht und nicht fair.
Gibt es denn noch eine kleine Chance, dass es sich einpendelt und doch noch gut ausgeht?
Wie geht es Dir denn heute? Kommst Du einigermaßen durch den Tag? Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Menschen um Dich hast die Dir, die Euch Halt geben können.
Dass Du gerade nicht daran glauben kannst, dass Du ein gesundes Kind haben wirst, ist wahrscheinlich normal. Aber wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren, auch wenn es schwer fällt.Geändert von Marie-Hedwig (08.06.2013 um 21:06 Uhr)
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09.06.2013, 17:07Inaktiver User
AW: Austausch mit Sternenkind-mamas
Liebe Froeschle,
es tut mir so leid...
Ich denke, es gibt auch im Moment keinen Trost, der wirklich hilft, denn dafür ist es einfach noch zu frisch. Aber irgendwann, wenn auch Dein Körper wieder im Gleichgewicht ist, wirst Du ganz bestimmt wieder neuen Mut schöpfen und erkennen, dass Du noch jung genug bist, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen und dass Du ganz bestimmt keinen Grund hast, den Glauben und die Hoffnung zu verlieren!
Alles Gute für morgen... und überhaupt!
Tulipali
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13.06.2013, 15:24
AW: Austausch mit Sternenkind-mamas
Hallo Froeschle,
Du hast mein Mitgefühl. Mir fehlen da wirklich die Worte. Ich schließe mich meine Vorrednerin an, dass aus meiner Perspektive es ein Trost sein kann, dass Du noch nicht so alt bist (wie ich z.B. mit 38). Fühl Dich gedrückt
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13.06.2013, 17:12
AW: Austausch mit Sternenkind-mamas
Vielen Dank euch!
Ja es stimmt schon. Ich bin erst knappe 32, ein bisschen Zeit bleibt da noch. Vielleicht sogar um jetzt ein bisschen Pause einzulegen...
Die Ausschabung war am Montag und ehrlich gesagt finde ich es verblüffend wie gut es einem am nächsten Tag zumindest körperlich geht. Irgendwie fühlts ich das nicht richtig an, ich weiß nicht wie ich es erklären soll... Das Erlebte ist für mich so erschütternd, traurig, ändert so vieles, dass ich kaum glauben kann, dass mein Körper das so gut wegsteckt. Wobei der ja noch halb auf schwanger programmiert ist und die SS-Symptome unter diesen Umständen gar nicht schön sind.
Auch mental komme ich mir gerade ziemlich abgeklärt vor und hoffe, dass das böse Erwachen mich nicht irgendwann später einholen wird. Die schlimmsten Tage waren die Tage der Ungewissheit und des Hoffens. Durch die Ausschabung wurde dann sozusagen ein Endpunkt gesetzt. Ich war diese Woche sogar bei einem Vorstellungsgespräch und habe die Zusage auch tatsächlich erhalten und werde wohl einen ganz neuen Job anfangen. Vielleicht lenkt mich das auch momentan noch ganz gut ab.
Immer wieder kommen solche Gedanken: "es könnte alles so schön sein...", aber die verdränge ich ganz schnell wieder.
Und natürlich habe ich jetzt neue Sorgen dazu bekommen. Eine Fehlgeburt haben ja offenbar leider sehr viele Frauen, aber wenn es dann mal zwei sind, kommt man schon ins Grübeln. Und zu der Sorge überhaupt jemals wieder schwanger zu werden kommt die Sorge, schaffe ich es überhaupt ggf. ein gesundes Kind auszutragen?
Ich dachte diesmal als ich bei 6+1 bereits das Herzchen schlagen sah, dass jetzt viel gewonnen sei. Aber leider wurde ich eines besseren belehrt.
Wir lassen jetzt verschiedene Dinge untersuchen und wissen hoffentlich in ein paar Wochen mehr.
Nächsten Monat wäre der Geburtstermin meines ersten Sternchens und ich hoffe, es wird nicht so schlimm. Ich habe jetzt Angst, dass das nun doppelt schlimm wird.
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14.06.2013, 07:10Inaktiver User
AW: Austausch mit Sternenkind-mamas
*reinhüpf*
Liebe Froeschle,
ich habe hier im Strang auch immer wieder mitgelesen, zum einen weil wir im April13-Strang drei Sternchen gehen lassen mussten, zum anderen um meine eigene "Geschichte" weiter zu verarbeiten.
Ich weiß, dass man nach zwei Fehlgeburten nicht mehr dran glaubt, selber irgendwann ein eigenes Kind in den Armen halten zu dürfen. Nach einer ok, das passiert ja vielen, das kann man noch irgendwie akzeptieren, aber nach der zweiten kann man den gut gemeinten Kommentaren der Umgebung, dass es schon klappen wird, keinen Glauben mehr schenken. Ich möchte dir Mut machen, dass es trotzdem klappen kann. Ich hatte auch zwei FG, eine in der 6./7. Woche mit AS, eine kurz nach dem Testen in der 5. Woche. Danach habe ich den FA gewechselt, da mein alter sehr unsensibel war ("einmal ist keinmal und warum testen Sie denn überhaupt so früh, selber Schuld"). Vom Regen in die Traufe kann ich sagen... ich wurde wieder schwanger, hatte von anfang an kein gutes Gefühl, Schmierblutungen etc. Die neue FÄ beruhigte mich immer nur, dass alles sehr gut aussehen würde. Das ganze über 4 Wochen lang. Im Nachhinein muss ich sagen, dass sie nie überhaupt irgendwas gesehen hat (weiß ich heute). Dann eine stärkere Blutung, HCG-Abfall und AS bei ihr. Soweit so gut, man hat sich ja ohnehin mit der Freude zurückgehalten (so unbeschwert wie eine erste Schwangerschaft gewesen wäre wird es leider nicht mehr), körperlich gings bis auf kleine Zipperlein wieder ganz ok, Nachuntersuchung super, alles ok, aber Rat KiWu-Klinik. Dazu kams dann aber nicht, denn knapp 3 Wochen nach der AS bin ich mit dem RTW ins Krankenhaus und habe eine nicht erkannte Eileiterschwangerschaft (da war ich in der 12./13. SSW) nur knapp überlebt. Meine damalige FÄ hat einfach alle Anzeichen ignoriert... Nun gabs also nicht nur ein FG-Problem, sondern auch nur noch einen Eileiter, was die Chancen nicht grad erhöht. Trotzdem wurde ich wieder schwanger und hatte eine vollkommen problemlose Schwangerschaft und darf jetzt das größte Glück meiines Lebens genießen. Warum es vorher so viele Schwierigkeiten gab weiß keiner. Ich möchte dir und auch allen anderen Betroffenen Mut machen. Auch wenn es schwer zu glauben ist (und ich bin die letzte gewesen, die nach drei Rückschlägen noch an einen positiven Ausgang geglaubt hat), bitte gebt die Hoffnung nicht auf!
Ich wünsche dir und natürlich allen anderen alles erdenklich Gute
*raushüpf*
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14.06.2013, 16:01
AW: Austausch mit Sternenkind-mamas
Meine Güte, da hast du aber was mitgemacht! Wie schrecklich und was für Pfeifen-Ärzte. Entschuldigung, aber das muss man dann ja wohl mal so sagen. Das war dann ja auch mal Rettung in letzter Minute, schrecklich!
Umso schöner, dass sich dann doch noch alles zum Guten gewandt hat.Trotzdem wurde ich wieder schwanger und hatte eine vollkommen problemlose Schwangerschaft und darf jetzt das größte Glück meiines Lebens genießen. Warum es vorher so viele Schwierigkeiten gab weiß keiner.
Vielen Dank für deinen Beitrag mit den mutmachenden Worten! Ich weiß ja, dass ich nicht alles beeinflussen kann, so sehr ich das auch gerne würde. Ich möchte die verfügbaren medizinischen Mittel nützen, die es gibt, aber das ist eben nicht alles. Manchmal klappt es auch mit all der Unterstützung nicht.Ich möchte dir und auch allen anderen Betroffenen Mut machen. Auch wenn es schwer zu glauben ist (und ich bin die letzte gewesen, die nach drei Rückschlägen noch an einen positiven Ausgang geglaubt hat), bitte gebt die Hoffnung nicht auf!
Ich wünsche dir und natürlich allen anderen alles erdenklich Gute
*raushüpf*
Und da ich ja ganz offensichtlich schon Probleme habe überhaupt schwanger zu werden, sehe ich für mich die Chancen natürlich noch kleiner, dass es irgendwann mit einem Kind im Arm endet.
Aber ich will nicht die ganze Zeit jammern, das ändert ja auch nichts. Ich muss mich berappeln und dann irgendwann wieder nach vorne blicken.
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15.06.2013, 08:51Inaktiver User
AW: Austausch mit Sternenkind-mamas
Liebe Fröschle,
auch wenn es gerade nicht so aussieht und du dich vielleicht nicht so fühlst.
Ich hatte immer das Gefühl, dass du sehr stark bist - und ich bin mir sicher, dass du irgendwann auch dein Wunschkind in den Armen hälst.
Fühl dich gedrückt.
Sonnenblume



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