+ Antworten
Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234
Ergebnis 31 bis 37 von 37

  1. Registriert seit
    17.11.2010
    Beiträge
    3.335

    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Irgendwie erinnert mich diese Diskussion sehr an die um den Wunsch-Kaiserschnitt.
    Vielleicht hilft es, nicht so dogmatisch zu sein und sich einzugestehen, dass die Risiken oft durch individuelle Faktoren (körperliche der Frau und Können des ausschabenden Arztes usw.) (mit-)bestimmt werden?

    Und man deshalb keine pauschal geltende Risikoabwägung machen kann.



  2. Registriert seit
    12.04.2012
    Beiträge
    437

    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Es gibt durchaus Formen einer FG, bei denen eine Ausschabung medizinisch notwendig ist, zB bei einer Blasenmole, da hier die Gefahr einer krebsigen Entartung besteht.

    Ich hatte eine MA in der 13. SS, da wurde sogar darauf hingewiesen, dass eine Ausschabung und Untersuchung des Gewebes erforderlich ist.
    Es ist, was es ist.


  3. Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    7

    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Ich hatte auch eine Ausschabung im Juli. Wie geht es euch jetzt nach eurer Fehlgeburt?

  4. gesperrt
    Registriert seit
    09.10.2016
    Beiträge
    8

    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Hallo,
    Es tut mir sehr leid, dass auch Dir das passieren musste…Ich habe zunächst geglaubt, es sei sicher besser, auf die Blutung zu warten. Das ist natürlicher für den Körper. Umso länger aber dann vorher schon das Gucken, ob nicht doch was da ist gedauert hat, desto eher wollte ich dann, dass alles schnell vorbei ist. War zum ersten Mal im KKH, hatte furchtbare Angst davor, aber insgesamt war alles gar nicht so schlimm und ich hatte einfach die traurige Sache hinter mir. Da mein Muttermund felsenfest verschlossen war, hätte ich vielleicht noch mal zwei Wochen warten müssen. Ich glaube, das wäre mich psychisch zu viel geworden. Aber hier gibt es auch andere Erfahrungen. Sprich mit Deinem FA und höre dann auf Dein Gefühl.
    Alles Gute

  5. gesperrt
    Registriert seit
    09.10.2016
    Beiträge
    7

    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Mir tut es sehr leid für dein Kind! Raten will ich dir nicht, denn letztendlich musst du die Entscheidung für dich selber treffen. Das wichtigste ist, dass du dich mit der Entscheidung wohl fühlst (obwohl das sicherlich nicht das richtige Wort in solch einer Situation ist).
    Ich hatte mich dazu entschieden einen natürlichen Abgang abzuwarten, da ich mir selber die Zeit geben wollte, mich zu verabschieden. Ich wollte nicht, dass man mich narkotisiert und mir meinen einfach wegnimmt. Nach 2 Wochen vergeblichen Wartens - trotz Medis und Globulis – habe ich dann doch eine AS machen lassen, die körperlich auch absolut gut zu verkraften war.
    Letztendlich bin ich heilfroh diese zwei Wochen gehabt zu haben und nicht direkt zur AS gegangen zu sein. Dadurch, dass ich für mich diese Zeit hatte, kam ich auch psychisch sehr gut mit der AS klar.
    Ich wünsche dir, dass du für dich die richtige Entscheidung findest, das du die kraft hast das durchzustehen und das du Menschen um dich hast, die dir dabei helfen.
    Liebe Grüße

  6. Avatar von Sandra71
    Registriert seit
    06.04.2005
    Beiträge
    15.516

    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Zitat Zitat von BRIGITTE Community-Team Beitrag anzeigen
    In der aktuellen BRIGITTE (Heft 13, von 30. Mai bis 12. Juni am Kiosk) erzählt eine 39-jährige Frau, wie ihr die Ausschabung quasi aufgezwungen wurde und wie sie rechtlich dagegen vorging.
    Da veraltet, kenne ich den Artikel und die Hintergründe leider nicht, frage mich aber, wie einem eine Ausschabung "quasi aufgezwungen" werden kann?

    Hat da jemand eine Entscheidung getroffen, die er hinterher bereute und für die er nun den Arzt verantwortlich machen will?

    Was ich nicht möchte, das möchte ich nicht...und das zwingt mir auch niemand auf.

  7. Avatar von silberklar
    Registriert seit
    23.01.2012
    Beiträge
    5.137

    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    In allen medizinischen Bereichen ist es mit der Selbstverantwortung und Selbsbestimmtheit halt so eine Sache. Natürlich kann dir niemand etwas aufzwingen, aber Angst machen und auf die eigene Kompetenz auf Seiten Ärztin pochen geht natürlich gut. Wenn die Betroffene keine Medizinerin ist erst recht. Viel Schindluder kann da getrieben werden mit Angst und Vorsicht.
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

+ Antworten
Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •