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  1. Registriert seit
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    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Zitat Zitat von Blume210 Beitrag anzeigen
    Als ich in der 11.SSW eine missed abortion hatte wurde ich auch zu nichts gezwungen.
    Nach Diagnosestellung fragte mich meine damalige Gynäkologin nur, wie lange ich noch mit der Ausschabung warten will. Sie riet mir innerhalb 1 Woche dazu, da es danach zu Vergiftungen im Körper kommen könnte, wenn sich der Fötus nicht allein löst.
    Überall da, wo Ärzte dem Abwarten aufgeschlossen gegenüberstehen, gibt es Zustimmungsraten der Patientinnen von bis zu 95 %. Ich bin deshalb sehr skeptisch, dass die Vorstellung, ein totes Baby im Bauch sei nicht zu ertragen, ursprünglich tatsächlich von uns Betroffenen stammt. Wenn man das mit der Vorstellung verbindet, man würde innerlich vergiftet, hat man keine Wahl und jede wird sich für eine Ausschabung entscheiden. Das ist aus meiner Sicht keine freiwillige Entscheidung. Seriöse Aufklärung über Behandlungsalternativen sieht für mich in etwa so aus, wie es sich in dieser Studie der Universität Innsbruck zum Abwarten bei Missed abortion darstellt.

    Keine Vergiftungen. Dieses suggestive Bild, das Ärzte hier vermitteln, lässt keine Wahl. Wir können dem etwas entgegensetzen und andere Bilder entwickeln. Der Körper kann das Restgewebe und sogar den Embryo auflösen, was seine Zeit dauern kann. Für mich hat das etwas Friedliches. Das Baby kehrt dahin zurück, wo es hergekommen ist. Wolf Haas hat es in seinem letzten Brenner-Roman sehr schön beschrieben: „Als du noch mit den Mücken geflogen bist….“ Das gibt uns Wahlfreiheit und Selbstbestimmung zurück. Dazu kommt, dass wir von Erfahrungen, die wir nicht machen, einander auch nicht berichten können.
    In Holland ist das Abwarten bei Fehlgeburt bis zur einschließlich 15. SSW bereits seit Mitte der 1990er Jahre Standard, sechs Wochen Wartezeit gelten als sicher. Die schädlichen Nebenwirkungen von Ausschabungen werden dort eben auch nicht verharmlost.

    Auf die Asherman-Problematik wurde von den Vorrednerinnen schon hingewiesen. Führen die Verwachsungen in der Gebärmutter nicht zu Unfruchtbarkeit oder wiederholten Fehlgeburten, können sie während der Schwangerschaft schwere Komplikationen auslösen, was nochmal eine eigene Qualität für sich ist. Die Narben können zu Fehlbildungen der Plazenta führen. Das kann in leichteren Fällen einen Kaiserschnitt erforderlich machen, in schweren kann die Versorgung des Kindes gefährdet sein oder frei liegende Blutgefäße können reißen und das Baby kann verbluten. Wächst die Plazenta an den geschädigten Stellen in die Gebärmutter ein, hat das gefährliche Blutungskomplikationen nach der Geburt zur Folge. Relativ neu ist die Erkenntnis, dass die Verwachsungen Endometriose auslösen können. Letztes Jahr wurde ein Fall bekannt, bei dem ein Kind in der 25. SSW per Notkaiserschnitt geholt werden musste. Bei einer Ausschabung war die Gebärmutterwand durchstoßen worden, was in schwangerem Zustand zu einem Gebärmutterriss führte. Der Anteil der Frauen, die von Zervixinsuffizienz betroffen sind, ist doppelt so hoch, wenn mindestens eine Ausschabung vorgenommen wurde. Spätaborte oder Frühgeburten können die Folge sein.

    An der Gebärmutter einer Frau, die nochmals schwanger werden will, sollte deshalb nicht sinnlos herumoperiert werden. Wie der Artikel jetzt klarstellt, ist das auch nur selten nötig.

  2. Avatar von Leandra
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    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Hallo,

    meine Ausschabung ist jetzt 1 Monat her.
    Ich hatte eine missed Abortion in der 10 Woche.
    Meine FA riet mir zur Ausschabung, hat mich aber zu nicht gezwungen.
    Ich habe auch noch eine Woche bis zum Termin gewartet da mein Mann auf Dienstreise war.
    In dieser Woche passierte nichts, keine Blutungen oder so.

    Ich hätte ehrlich nicht nocht länger warten wollen. Nicht weil ich Angst vor einer Vergiftung hatte oder es nicht ertragen konnte mit totem Kind im Bauch rumzulaufen, sondern weil ich es hinter mich bringen wollte.

    Ich bin inzwischen wieder im normalen Leben angekommen und kann nach vorne sehen.
    Wenn ich mir vorstelle dass ich stattdessen immernoch darauf warten würde, dass mein toter Embryo von alleine geht, gruselt es mir.
    Ich fand schon die eine Woche warten auf den Eingriff zehrend.
    Dann wäre ich bestimmt immernoch im emotionalen Ausnahmezustand.

    Was ich allerdings schade finde, ist dass in D der medikametöse Weg mit Hilfe von Prostalginen wohl unüblich oder vielleicht auch gar nicht erlaubt ist.
    Die bekam ich nämlich im Krankenhaus damit sich der Muttermund öffnet. Mir wurde allerdings gesagt, dass das nur unter Aufsicht geht und deswegen musste ich 4 Stunden vor dem Eingriff im KH erscheinen und warten das das Medikament wirkt, was es auch tut, ich bekam heftige blutugen.
    Vielleicht hätte eine Behandlung mit dem Medikament alleine ja gereicht.

    Ich hatte übrigends letztes Jahr eine FG in der 7.Woche, die sich durch blutungen bemerkbar machte. Hier ging alles von alleine und meine FÄ hat mich darin auch untertützt.
    Es gibt auch Ärzte, die in do einem Fall zur AS raten.
    Das finde ich grob fahrlässig.
    Ich bin Tipplegasthenikerin.
    Geändert von Leandra (18.06.2012 um 22:40 Uhr)


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    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Hallo Leandra,

    nein, es muss sich ja auch niemand rechtfertigen. Ich glaube aber schon, dass es sozusagen am "Klima" liegt. Warum sollten Frauen in Schweden das so anders empfinden?
    Prostaglandine sind hier off-label-use, aber erlaubt, man könnte das natürlich auch zu Hause machen. Andernorts wird das auch so gemacht. Jemand hat hier schon mal einen englischen Flyer verlinkt über die Möglichkeiten, es medikamentös zu machen.

    Man kann mindestens bis zur 12. SSW abwarten wenn man will, man kann auch warten und dann noch Medikamente nehmen, wenn es zu lang wird. Man muss sich aber alle Informationen selbst irgendwo besorgen, das meiste auf Englisch. Nicht gut. Man kann nur hoffen, dass sich etwas ändert.

    Wünsche Dir alles Gute!


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    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Ich lebe in der Schweiz und wurde (wie oben geschrieben) nach der MA mit Prostglandinen behandelt. Habe die Tabletten mit nach Hause bekommen, die Blutung ausgelöst (heftig) und hatte dann am Folgetag einen ersten US-Termin. Dann noch einen weiteren etwas später, ums sicherzugehen, dass kein Gewebe in der Gebärmutter verblieb.

    Ich wurde über die Möglichkeit, einfach abzuwarten, nicht wirklich gründlich aufgeklärt (wurde nur der Vollständigkeit halber erwähnt). Körperlich (wenn auch nicht emotional) habe ich die FG sehr gut verkraftet. Ich bin dann auch direkt im Zyklus mit der ausgelösten Blutung wieder schwanger geworden (war allerdings ein Monsterzyklus).


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    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Hallo,

    also auch in der Schweiz ist es viel besser, aha. Das sind ja mindestens 100% mehr Wahlmöglichkeiten.

    Ich hatte ja vor der ersten Schwangerschaft kaum nennenswerten Arztkontakt. Ab da habe ich dann in kürzester Zeit einen reichen Erfahrungsschatz angesammelt von negativ bis katastrophal.
    Bei der zweiten FG war ich im Gegensatz zur ersten sehr gut informiert und habe die Ärztin halt reden lassen. Als das mit den Infektionen nicht zog, musste es dann gleich Sepsis sein, die zur Unfruchtbarkeit führen würde. Sie werden Ihre Gebärmutter verlieren! Als ich völlig unbeeindruckt dasaß, war diese Ärztin äußerst wutentbrannt und beschimpfte mich fast. Dann drohte sie, man werde mir dann eben im Notfall nicht helfen, wenn ich nicht in die Ausschabung einwilligen würde.

    Auf der Bewertungsseite dieser Klinik berichtet eine Patientin von ihrer FG in der 7. SSW. Sie gibt an, stark unter Druck gesetzt worden zu sein, eine Ausschabung vornehmen zu lassen. Ihre Wünsche seien total ignoriert worden, was das traurige Ereignis zu einem traumatischen hätte werden lassen.

    Widersetzt man sich der "Empfehlung", wird das nicht akzeptiert und es wird Druck gemacht, während andernorts die Patientinnen seit vielen Jahren wählen können. Wer solche schlimmen Erfahrungen gemacht hat, kann jetzt wenigstens hier berichten.

  6. Moderation
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    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Zitat Zitat von Leandra Beitrag anzeigen
    Ich hätte ehrlich nicht nocht länger warten wollen. Nicht weil ich Angst vor einer Vergiftung hatte oder es nicht ertragen konnte mit totem Kind im Bauch rumzulaufen, sondern weil ich es hinter mich bringen wollte.
    Genauso war das bei mir auch. Von einer Vergiftung hat bei mir nie jemand was erwähnt.

    Nach dem Lesen dieses Threads hab ich mal versucht, einige Zahlen zum Thema Asherman zu ergoogeln, habe aber nichts Aktuelles gefunden (außer dass das Syndrom dort oft vorkommt, wo Ausschabungen unprofessionell durchgeführt werden). Gibt es irgendwo Zahlen dazu? Wieviele Fälle werden pro Jahr tatsächlich durch Ausschabungen ausgelöst? Wurde dort keine Nachsorge durchgeführt, die ja genau solche Sachen verhindern soll? Ohne solche Zahlen fände ich es unverantwortlich, Frauen Angst vor Ausschabungen zu machen, die ja für viele (wie mich und Leandra) die Situation viel einfacher machen kann.

    Die Auskunft, die ich von meinem früheren FA hatte, war die, dass das Risiko auf Probleme bei Ausschabungen etwa gleich hoch ist wie das Risiko auf Probleme beim "natürlichen Weg" (die es natürlich ebenso geben kann).

    Grüße, Cariad


  7. Registriert seit
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    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Nein, die Risiken des natürlichen Wegs beschränken sich darauf, dass es häufiger als bei Ausschabungen zu schweren Blutungen kommt, wenngleich sie auch beim Abwarten selten sind. Verwachsungen in der Gebärmutter gibt es nicht bei natürlichen Fehlgeburten.

    Ursache des Asherman-Syndroms ist eine Verletzung der Basalis, der unteren Schicht des Endometriums. Diese ist nur 1 mm dünn. Wenn da blind herumgekratzt wird, ist klar, dass man das nur schwer einschätzen kann, wie tief es geht. Die Plazenta bedeckt ja auch immer nur einen Teil der Gebärmutter, ausgeschabt wird aber die ganze Gebärmutter, also auch da, wo kein Gewebe war. Keineswegs betrifft es nur Frauen, bei denen unprofessionell vorgegangen wurde, das ist ein gern gepflegter Mythos hiesiger Ärzte. Und Nachsorge kann da nicht viel ausrichten. Möglicherweise kann man mit Östrogengaben vorbeugen, aber auch das hat widersprüchliche Ergebnisse gebracht. Inzwischen laufen Versuche, durch Gebärmutterspiegelung Gewebereste zu entfernen, nach Auskunft der Autoren könne man dadurch "möglicherweise" das Asherman-Syndrom verhindern. Diese Studien werden sicher nicht unternommen, weil Ausschabung so sicher ist.

    Das Problem, zu sicheren Zahlen zu kommen besteht darin, dass das Asherman-Syndrom nur durch Gebärmutterspiegelung diagnostiziert werden kann. Das macht Studien teuer und es erfordert invasive Maßnahmen bei den Probandinnen. Dennoch gibt es sie, vgl. Link. Zwischen 7.7% und 40% der Frauen, bei denen eine Kürettage vorgenommen wurde, zeigten die typischen Veränderungen unterschiedlicher Ausprägung. In dem Blog, das ich verlinkt habe, versucht eine Wissenschaftlerin (Biologin), die selbst von Asherman betroffen ist (nach nur einer Ausschabung) über diese Erkrankung aufzuklären. Das Blog enthält dementsprechend gute wissenschaftlich abgesicherte Informationen.

    Wie die Nachricht der Asherman-Selbsthilfegruppe zeigt, ist diese Krankheit ganz real, von deutschen Gynäkologen verursacht. Nur zugeben tut es keiner. Kopf in den Sand stecken hilft auch nicht.
    Und was das Angst machen angeht, besorgen das die Ärzte, die mit Vergiftungen, Infektionen, Krebs und was noch allem drohen für den Fall, dass eine Frau keine Ausschabung will, ja ganz gut.

  8. Moderation
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    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Danke für den Link! Die meisten Fälle gab es laut diesen Studien offenbar dann, wenn zunächst ein natürlicher, aber inkompletter Abgang stattfand.

    Nein, die Risiken des natürlichen Wegs beschränken sich darauf, dass es häufiger als bei Ausschabungen zu schweren Blutungen kommt, wenngleich sie auch beim Abwarten selten sind.
    Das stimmt so nicht. Es gibt natürlich auch beim Abwarten Risiken, aber auch diese sind sehr gering.
    Sorry, ich finde es sehr gut, dass du aufklären möchtest, aber Panikmache ist nun wirklich nicht angebracht - in Richtung Abwarten ebensowenig wie in Richtung Ausschabung.

    Grüße, Cariad (im 8. Monat schwanger nach drei Ausschabungen )


  9. Registriert seit
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    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Welchen Studien entnimmst du, dass sich die meisten Fälle dann ereignet haben, wenn ein inkompletter Abort vorlag?

    Tatsache ist, dass bei inkompletten Aborten der natürliche Weg extrem sicher und auch effizient ist.
    Nur beim Abwarten sind die Risiken sehr gering, es gibt nach Ausschabungen eine nicht näher bekannte Dunkelziffer von auch sehr schweren Komplikationen. Ausschabungen haben tatsächlich kaum Vorteile, solange man keine Komplikationen erleidet. Wenn man das für sich möchte - gern, aber man sollte dann nicht alle anderen dazu verdonnern, Ausschabungen zu verharmlosen. Zu deiner Schwangerschaft gratuliere ich dir, das beweist aber genauso viel oder wenig, wie die Frau, die vergeblich versucht, ihre Gebärmutterhöhle wiederherstellen zu lassen, nachdem sie ihr kaputtgekratzt wurde.

    Ich halte mich an Ärzte, die diese Komplikationen sehr ernst nehmen und an Betroffene, die ja da eine ganz spezielle Kompetenz mitbringen. Das kann sich ja jeder selbst anschauen und dann auch selbst entscheiden, ob das Panikmache ist.
    Leider erzeugen diese Hinweise ja immer irgendwie Rechtfertigungsdruck bei denen, die die Ausschabung für sich als guten Weg sehen. Wenn für dich diese Risiken eine untergeordnete Rolle spielen, ist das ja auch in Ordnung. Wer diese Risiken tragen muss, soll das selbst entscheiden können, wie er mit ihnen umgeht. Dazu muss man sie aber erst einmal kennen. Ich bin mal beim Suchen auf einer Seite gelandet, auf der sich Frauen mit Placenta praevia ausgetauscht haben. Niemand hat ihnen gesagt, dass das mit der Ausschabung, die sie vorher hatten, zusammenhängt. Das ist doch ein ziemlich unwürdiger Zustand, oder? Alles andere ist eigentlich eine unnötige Schein-Diskussion.

    Grüße
    Geändert von mitanderenaugen (20.06.2012 um 08:55 Uhr)

  10. Moderation
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    AW: Ausschabung oder einfach abwarten?

    Zitat Zitat von mitanderenaugen Beitrag anzeigen
    Welchen Studien entnimmst du, dass sich die meisten Fälle dann ereignet haben, wenn ein inkompletter Abort vorlag?
    Zum Beispiel in die Westendorp-Studie. Mehrere Studien betonen ja die "incomplete miscarriage". Offenbar ist relevant, wie lange die abgestorbene Schwangerschaft im Uterus verbleibt. Für die Adoni-Studie habe ich folgende Zusammenfassung gefunden:

    Although Asherman’s syndrome probably complicates no more than about 1% of D&C's done electively and in the absence of infection, it has been estimated to occur in about 25% of these procedures that are done one to four weeks following pregnancy (Buttram, et al., In J Fertil 1977;22:98-103) and as many as 30% of missed spontaneous abortions with the length of time between fetal demise and the D&C itself being directly correlated with the risk of adhesion formation (Adoni, et al., Int J Fertil 1982;27:117-18).

    Die englische Wikipedia nennt zwei weitere Studien, die vor allem die lange Zeit zwischen Absterben der Schwangerschaft und der Durchführung der Ausschabung als begünstigend für das Asherman-Syndrom bezeichnen. Also: "Abwarten" auf jeden Fall nicht zu lang und unter engmaschiger ärztlicher Kontrolle!

    Was mir zu deinem vorigen Posting noch einfiel: Die Gebärmutterspiegelung ist eine minimal-invasive Untersuchung und gehört zu dem Standardpaket der Voruntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch, den in Deutschland jede Krankenkasse übernimmt. Wer also nach einer Ausschabung ein Jahr lang vergeblich versucht, ein Kind zu bekommen, bei der wird das automatisch gemacht, wenn sie sich in ärztliche Behandlung deswegen begibt. (Zumindest in den Frauen- bzw KiWu-kliniken, die mir bekannt sind.)

    Ich weiß nach vielen Jahren Erfahrung am eigenen Leibe, wie sich ein unerfüllter Kinderwunsch anfühlt. Es tut mir leid um jede Frau, die Aufgrund einer schlecht durchgeführten Ausschabung damit ringt. Und ich kann jedem nur raten, sich die Merkblätter, die man vor jeder OP bekommt, gut durchzulesen und bei Bedarf hartnäckig nachzufragen.

    Grüße, Cariad

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