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  1. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Kurzzeitfasten und die Variationen davon -versuchen und mal sehen...

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Ich bin allerdings der Überzeugung, dass das Bewusstsein (bewusst essen, sich mit Ernährung/Nahrung gefassen usw) alleine eigentlich schon Diäten und diverse Ernährungsexperimente überflüssig macht, zumindest dem Gewichtsbereich, der noch nicht als krankhaft gilt.
    Was heißt denn "bewusst essen"?
    Ich ernähre mich vielseitig und vernünftig, aber ich möchte auch nicht, dass das freudlos wird und ich mir viele Dinge verkneifen muss, auf die ich Appetit habe. Ich bin nicht bereit, mir bei jedem Bissen zu überlegen, ob ich das jetzt "darf".
    Ich bin an meine Grenzen von "achtsam essen" gekommen - trotzdem nehme ich langsam, aber stetig zu - und alles, was jetzt darüber hinaus wäre, wäre mit ziemlichem Verzicht verbunden.

    Und deshalb bin ich auf 5:2 gekommen, und mache das jetzt seit 4 Wochen und habe knapp 2kg abgenommen.
    Mir machen die Fastentage wenig aus - allerdings muss ich morgens und mittags essen, sonst ist mir auch "dumm im Kopf" und das kann ich mir nicht leisten.


    Abnehmen allein hilft ja nix, wenn mans nicht halten kann.
    klar. Insofern sollte man wohl nur anfangen abzunehmen, wenn man das als "Daueraufgabe" akzeptiert. Aber wenn man mit 5:2 zurechtkommt, dann kann man das ja immer wieder mal machen - und z.B. ab einem gewissen Schwellenwert auf der Waage reagieren.

  2. Avatar von cannelle
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    AW: Kurzzeitfasten und die Variationen davon -versuchen und mal sehen...

    Zitat Zitat von LadyDay Beitrag anzeigen
    Cannelle, Glückwunsch zum Gewichtsverlust! Machst du denn noch einen Fastentag die Woche, wie es empfohlen wird zur Gewichtserhaltung, oder gar nicht mehr?
    Hi,

    dankeschön!
    ich hatte mein Gewicht über den Sommer ohne Fasten gehalten - bin alle paar Tage mal zur Kontrolle auf die Waage. Seither habe ich - u.a. durch zu reichliches Essen im Urlaub - 1 gutes Kilo zugelegt, das ich vor Weihnachten gern wieder los wäre. Daher mach ich gerade wieder 2 Fastentage pro Woche (aber erst seit letzter Woche).

    Ich hatte übrigens kein Übergewicht (noch nie), aber in ca. 2 Jahren schleichend die 4 kg zugenommen - davor hatte ich mein Gewicht fast 20 Jahre gehalten und wollte es gern wieder zurück. Bin mit und ohne die 4 kg im normalen BMI-Bereich. Übrigens habe ich - wahrscheinlich deswegen -recht langsam abgenommen, aber dafür stetig, und zwar im Schnitt 0,3 kg pro Woche. Ich hab mein Gewicht immer in eine App eingetragen, da konnte man das sehr schön verfolgen bzw. ausrechnen lassen.

    Davor hatte ich andere Abnehmmethoden versucht, wie Low Carb und supergesunde Ernährung (natürlich viel Gemüse und öfter mal VK-Reis statt Nudeln etc.), hatte aber keinen Erfolg. Gefrustet und ohne große Erwartungen habe ich 5:2 mal ausprobiert und war begeistert.
    Ich esse an den Fastentagen meistens morgens nichts, da ich da eh keinen großen Hunger habe, mittags dann eine große Portion Magerquark (hier in Belgien ist der anders, nicht so trocken) mit etwas Süßstoff, das hält mich recht gut satt, und abends dann eine kleine warme Mahlzeit. Hierfür kann ich u.a. empfehlen, mal Shirataki-Nudeln auszuprobieren, die haben so gut wie keine Kalorien und man kann sie mit (Bolognese-)Sauce oder auf asiatische Art mit viel Gemüse und etwas Hähnchen essen. Ich liege kalorienmäßig meistens über 500 (eher bei 600-700), nehme aber trotzdem damit ab.
    An manchen Fastentagen komme ich super klar, aber ich hatte auch schon welche 2-3x), an denen ich aufgegeben habe. Das ist aber bei 5:2 nicht so schlimm, da man es ja einfach 2 Tage später wieder probieren kann.

    Übrigens verstehe ich nicht, warum hier immer welche dagegen reden (schreiben) müssen. Wer die Methode für doof hält, muss das ja nicht machen.
    Welch ein Glück, geliebt zu werden! Und lieben - Götter - welch ein Glück! (Goethe)

  3. Avatar von Amelie63
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    AW: Kurzzeitfasten und die Variationen davon -versuchen und mal sehen...

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Was heißt denn "bewusst essen"?
    Ich kann mir vorstellen, dass durch diese Methode, oder auch durch richtiges Fasten, einige Leute überhaupt erst wieder ein Gespür dafür bekommen, welches Essen in welcher Menge ihnen gut tut, dass sie entsprechend auswählen und sich Zeit nehmen fürs Zubereiten und Essen. Hunger- und Sättigungsgefühl kann sich da auch wieder einpendeln.

    Selbst faste ich zwar nicht, aber seit einem Vierteljahr esse ich unter der Woche auch nur noch sehr reduziert. Tagsüber im Büro einen Apfel oder Saisonobst, abends dann die Hauptmahlzeit. Ich hab mir keine Methode rausgesucht, sondern das hat sich so ergeben. Ich habe in der Zeit ca 4-5 kg abgenommen (hab keine Waage) und bin jetzt langsam wieder bei meinem altbewährten Wohlfühlgewicht. Momentan tuts mir noch gut, mich nicht immer so vollzustopfen und die geschilderte Erfahrung mit den Hungerlöchern hab ich auch gemacht.

    Ich sehe das nicht als Diät, sondern als den "normalen" Ernährungszustand. Ich kann nicht mehr wie die Jahrzehnte davor so folgenlos essen. Ob das nun mit den Hormonen zu tun hat, mit psychischen Belastungen oder sonst was, keine Ahnung. Ist aber so. Entsprechend habe ich meine "Futtermenge" meinem Stoffwechsel angepasst. Klar ist das eine Wechselwirkung, aber deshalb wird das auch, zumindest bei meinem derzeitigen Alltagsrhythmus, eine Dauereinrichtung.

    Am Wochenende frühstücke ich wie immer. Naja, fast wie immer. Da merke ich jetzt schon, dass ich viel schneller satt bin und kleinere Mengen brauche.

    Ich glaube, wenn ich so einer Methode folgen würde, dann hätte ich damit meine Schwierigkeiten, da doch immer irgendwelche Verbote drin stecken, egal wie nett verpackt die sind. Wenn ich Dienstag und Donnerstag fasten müsste, dann würde ich genau dann Hunger kriegen

    Außerdem gibts unterschiedliche Belastungen, z.B. Kälteeinbrüche, Stresstage, PMS usw, da will ich mich unabhängig von einer Methode flexibel meinem Nahrungsbedürfnis anpassen können.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.


  4. Registriert seit
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    AW: Kurzzeitfasten und die Variationen davon -versuchen und mal sehen...

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, wenn ich so einer Methode folgen würde, dann hätte ich damit meine Schwierigkeiten, da doch immer irgendwelche Verbote drin stecken, egal wie nett verpackt die sind. Wenn ich Dienstag und Donnerstag fasten müsste, dann würde ich genau dann Hunger kriegen

    Außerdem gibts unterschiedliche Belastungen, z.B. Kälteeinbrüche, Stresstage, PMS usw, da will ich mich unabhängig von einer Methode flexibel meinem Nahrungsbedürfnis anpassen können.
    Das ist ja gerade das Gute an dieser Methode - man muss nichts. Null Stress - null Verbote.

    Man sollte 2 Tage die Woche nur 500 Kalorien zu sich nehmen. Welche Tage, ist völlig egal. Wenn ich am Mittwoch fasten will und kriege spontan 'ne Essenseinladung, dann faste ich halt am Donnerstag. Wenn ich 4 Tage beruflich unterwegs bin und es unmöglich finde, zwei Fastentage zu finden - dann faste ich halt nur einen. Oder im Urlaub auch mal gar nicht, dann nehme ich halt vermutlich nicht oder langsamer ab.
    Was soll's? Die Methode ist keine Crash-Diät, sondern ganz langfristig gedacht. Also wenn mal ein Fastentag ausfällt, geht die Welt nicht unter.

    Das ist für mich der größte Vorteil und deshalb bin ich mir auch nach so kurzer Zeit schon fast sicher, dass ich dabei bleibe.

    Aber auch klar, das muss eben passen - sicher ist das nicht für jeden geeignet.
    Geändert von LadyDay (28.10.2014 um 21:07 Uhr)

  5. Avatar von Amelie63
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    AW: Kurzzeitfasten und die Variationen davon -versuchen und mal sehen...

    Zitat Zitat von LadyDay Beitrag anzeigen
    Aber auch klar, das muss eben passen - sicher ist das nicht für jeden geeignet.
    sicher nicht. Die ultimative Methode gibt es sowieso nicht. Deswegen bin ich auch eher dafür, dass die Leuts wieder lernen, in sich reinzuhorchen, bei allem Strukturbedürfnis (das ich übrigens auch habe).

    Ich hab, als ich damit anfing, mich erstmal auf ca 800 kcal gesetzt, obwohl ich weiss, dass alles, was unter 1000 kcal läuft, eigentlich ärztlich begleitet werden sollte. Inzwischen nehme ich es nicht mehr so genau, aber wie gesagt, ich habe unter der Woche vermutlich selten viel mehr über 1000 kcal (wenn, dann ist da schon ein Bier oder Wein dabei).

    Nach div. Rechnern sollte ich eigentlich einen Bedarf von 1700 kcal haben. (moderates Sportprogramm eingerechnet). Im Vergleich zu dem, was ich mit 20 hätte brauchen dürfen, sind das vll mal 100 kcal weniger auf den Tag gerechnet. Tatsächlich ist aber mein Empfinden, dass mein Verbrauch wechseljahresbedingt viel drastischer zurückgegangen ist.

    Ich stecke gerade in einer ziemlichen Umbruchzeit - Wechsel in eine andere Region und zu einer anderen Arbeit. In Stresssituationen ist es für mich sehr schwer Maß zu halten - in die eine oder andere Richtung. Zugenommen habe ich während eines berufsbegleitenden Fernstudiums. Ich hab nicht ungesünder gegessen, sondern einfach mehr und mich weniger bewegt. Das hab ich für die Lernerei auch gebraucht. Jetzt geht's mir besser mit dem anderen "Extrem".

    Übrigens spielt sich das bei mir alles im ca 5-kg-Bereich innerhalb eines "normalen" BMI ab, das nur angemerkt.

    Langfristig will ich mich irgendwo dazwischen einpendeln. Da ich in Zukunft eher ländlich wohnen werde, wird's wohl (hoffentlich) in eine gemüselastige Kost mit viel Bewegung münden. Die geringe Kalorienzunahme derzeit macht es mir auf jedenfall schon mal leichter, entsprechend dem schwankenden Bedarf zu essen. Am meisten regte mich immer dieses Hungergefühl auf. Das hat sich jetzt auf ein angenehmes Maß reduziert. Das kann aber, bei mir zumindest auch schnell kippen, indem es dann ganz weg ist. Ist mir neulich passiert. Gemerkt hab ich es dann bei einer Radtour, weil mir da vor (nicht mehr gespürtem) Hunger schlecht wurde und mein Kreislauf ziemlich in die Knie ging. Also ganz ohne ist es nicht.

    Ich denke, solche Reduktionen brauchen schon viel Selbstkontrolle und Selbstwahrnehmungsfähigkeit. Insofern mögen genaue Vorgaben einer Methode wieder Sinn machen. Aber trotzdem sollte das Hauptkriterium der eigene Wohlfühlfaktor sein. Geistige Gesundheit vorausgesetzt natürlich. Den Eindruck machen die hier Schreibenden schon. Aber als breitflächiger Trend wäre mir die ganz normale Vollwertkost lieber.

    Fastenmethoden als Modetrend, da krieg ich Bauchgrummeln. Da wir ohnehin schon durch diese Schlankheitsidealisierung sehr viele psychische Störungen oder zumindest grenzwertige Erscheinungen haben.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
    Geändert von Amelie63 (29.10.2014 um 07:33 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Kurzzeitfasten und die Variationen davon -versuchen und mal sehen...

    Zitat Zitat von cannelle Beitrag anzeigen
    Übrigens verstehe ich nicht, warum hier immer welche dagegen reden (schreiben) müssen. Wer die Methode für doof hält, muss das ja nicht machen.
    Ich finde die Methode gar nicht doof - aber ich finde nun mal nur Berichte von Leuten plausibel, die das wie du schon länger machen und auch tatsächlich Erfolge damit erzielt haben.
    Lobeshymnen nach genau zwei Fastentagen finde ich lächerlich, Gründe siehe oben.

  7. Inaktiver User

    AW: Kurzzeitfasten und die Variationen davon -versuchen und mal sehen...

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Aber als breitflächiger Trend wäre mir die ganz normale Vollwertkost lieber.
    Naja, aber es geht ja zunächst mal ums Abnehmen - und da ist Vollwertkost auch keine Mittel, denn dick werden kann man mit allem, was man zuviel isst.

  8. Avatar von Ragna
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    AW: Kurzzeitfasten und die Variationen davon -versuchen und mal sehen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, aber es geht ja zunächst mal ums Abnehmen - und da ist Vollwertkost auch keine Mittel, denn dick werden kann man mit allem, was man zuviel isst.
    Bei 5:2 geht es eben nicht zunächst ums Abnehmen, sondern um die ganzen anderen positiven Auswirkungen auf Gesundheit und Alterungsprozess. Das Programm von Michael Mosley hieß ja nicht umsonst: "Eat. Fast. Live longer."
    Das Abenhmen ist dabei nur - wenn auch sicher willkommener und ebenfalls gesundheitsfördernder - Nebeneffekt, ein Teil des Gsamtpakets.

    Fasten in jeglicher Form - auch Heilfasten - ist zunächstmal von der Grundidee eben keine Abnehmmethode. Es wird nur seit 5:2 vermehrt dafür eingesetzt.

  9. Inaktiver User

    AW: Kurzzeitfasten und die Variationen davon -versuchen und mal sehen...

    Ja, umso besser.

    Doch du wirst mir wohl zustimmen, dass die allermeisten das ausprobieren, um abzunehmen. Und dass es in dieser Hinsicht nun mal nicht anders ist als andere Reduktionsdiäten, wenn es um Nachhaltigkeit geht: Nur, wenn man es sein Leben lang durchhält, bleibt der Effekt bestehen.

    Und das ändert auch nix an meiner Aussage, dass "Vollwertkost" weder zum Abnehmen noch sonst wie der Weisheit letzter Schluss ist.

  10. Avatar von Ragna
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    AW: Kurzzeitfasten und die Variationen davon -versuchen und mal sehen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, umso besser.

    Doch du wirst mir wohl zustimmen, dass die allermeisten das ausprobieren, um abzunehmen. Und dass es in dieser Hinsicht nun mal nicht anders ist als andere Reduktionsdiäten, wenn es um Nachhaltigkeit geht: Nur, wenn man es sein Leben lang durchhält, bleibt der Effekt bestehen.

    Und das ändert auch nix an meiner Aussage, dass "Vollwertkost" weder zum Abnehmen noch sonst wie der Weisheit letzter Schluss ist.
    Ich bezog mich lediglich auf deine Aussage, dass es beim Fasten zunächst mal ums Abnehmen ginge, was per se einfach nicht der Fall ist, auch wenn es in den letzten Jahren sicherlich vermehrt dafür eingesetzt wird - fälschlicherweise, wie ich persönlich finde. Als ich vor 20 Jahren das erste Mal Heilfasten gemacht habe, stand das als Abnehmmethode überhaupt nicht zur Diskussion.

    Zu "richtigen" Diäten, deren primäres Ziel eben das Abnehmen und nichts anderes ist, kann ich nichts sagen, weil ich nie eine gemacht habe, das gleiche gilt für Vollwertkost o.ä. Ich ernähre mich an den Esstagen wie schon mein ganzes Leben lang mit "ausgewogener Mischkost", wenn man dem den einen Namen geben will, und damit war Abnehmen für mich auch noch nie ein Thema.

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