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  1. Registriert seit
    27.02.2006
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    2

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Hallo Horus,
    ich habe den Link gelesen und mich schon vorher mit den
    negativen und positiven Meinungen/Erkenntnissen auseinandergesetzt.
    Auch durch mein Studium habe ich mich sehr ausführlich mit
    der Ernährung beschäftigt.
    Für mich stellt das Fasten weder eine Methode zum Abnehmen dar, noch
    habe ich irgendwelche Leiden, die es zu "heilen" gilt.
    Ich möchte mit dem Fasten (6-7 Tage)eine Zäsur setzen, um meine Ernährung und meine
    Gewohnheiten umzustellen. Es wird keine dramatische Umstellung sein.
    Aber eine Umstellung von heute auf morgen habe ich bis jetzt nicht einfach so geschafft.
    Auch meine Gewohnheiten waren mir vorher nie bewußt geworden z.B. sofort, wenn ich gestresst nach Hause kam, bin ich zum Kühlschrank gegangen, um mir ein Brot zu machen, unabhängig davon, ob ich Hunger hatte oder nicht.
    Die Zeit, die ich durch das Einkaufen und Kochen spare, nutze ich um Yoga zu machen, mich mit Freunden zu treffen oder zum Lesen.
    Nach dem 3.Tag war das Hungergefühl weg, was jeder Abenteuerreisende kennt.
    Ich gebe dir vollkommen recht, dass viele zu hohe Erwartungen ans Fasten haben oder
    aus aus falschem Grund fasten.
    Es ist sicherlich auch eine Art seine eigenen Grenzen auszuloten, wie viele das beim Sport ebenfalls machen.
    Ob dies gut oder schlecht ist, soll jeder für sich selbst entscheiden.

    Liebe Grüße
    Caro

    "Die Dosis macht das Gift." (Paracelsius)


  2. Registriert seit
    04.03.2006
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    1

    Möchte eine Zäsur setzen

    Hi Caro!
    Ich sehe das genau wie Du, durch die 12 Tage fasten möchte ich ein paar lästige Gewohnheiten los werden.
    Heute ist erst mein erster Fastentag, aber ich hoffe ich halte durch. Interessant ist, dass ich schon jetzt mehr Gusto nach Gemüse und Vollkornbrot habe als nach Süßem.
    Mal sehen, was noch so kommt in den nächsten Tagen
    Petra


  3. Registriert seit
    05.03.2006
    Beiträge
    1

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Mich interessiert ,wo man das basische Badesalz herbekommt.

  4. Inaktiver User

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Hallo Ihr,
    ich habe auch mal eine Woche gefastet und es ging mir dabei gar nicht gut: Kreislauf wollte nicht mehr, starke Kopfweh und allgemeines Schwächegefühl. Ich habe in Begleitung einer Fastenberaterin gefastet und auf alles geachtet: also genug getrunken, abgeführt ect.
    Seelisch ging es mir auch nicht so dolle: konnte nicht schlafen und war ziemlich gereizt. Ich hatte mir Elan, Schwung und vielleicht auch die eine oder andere spirituelle Erfahrung gewünscht, nicht von alledem traf ein. Leider scheint fasten nichts für mich zu sein.
    Nach dem Fasten hat es ewig gedauert, bis mein Stoffwechsel wieder in Schwung kam und ich ohne Abführmittelchen zur Toilette gehen konnte.

    Ich habe in der Woche 4 kg abgenommen, und hatte die nach 14 Tagen wieder drauf.

    Nach dieser wenig schönen Erfahrung verzichte ich lieber aufs Fasten und ernähre mich durchgehend bewusster. Da ich jedoch die Fastenzeit durchaus sinnvoll ansehe, verzichte ich komplett auf Süßes und Kuchen (ess ich sonst eh' wenig) und lasse auch das Glas Rotwein weg, das ich mir sonst ab und zu mal gönne.
    LG Ruby

  5. Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Hallo Azaleerosine,

    das basische Badesalz gibts im Reformhaus. Ist allerdings ziemlich teuer (ca. 6 €) und reicht bloß für drei Bäder. Ist aber schön blau.

    Liebe Grüße, Sonnenkind!

  6. Inaktiver User

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Auch ich nehme einfach während der Fastenzeit weniger Genussmittel zu mir, gehe donnerstags nach dem Chorsingen nicht in die Kneipe und sehe, dass ich mich mit Dingen beschäftige, die mich seelisch aufbauen. Da kommt mir schon mal entgegen, dass unser Chor gerade die Matthäuspassion, die ja üblicherweise in der Fastenzeit gespielt wird, einübt, ich übe auch zu Hause. Und auf Ostern zu werden die Proben dichter. Ich mache mir Gedanken über den Text, Musikaufbau, darüber wird auch auf manchen Proben gesprochen. Unser Chorleiter, der auch Prof. an der hiesigen Musikhochschule ist, wird am Mittwoch einen Vortrag über sie halten. Ich achte verstärkt auf die Bedürfnisse meiner Familie, spreche mit ihr darüber, versuche die positiven Seiten stärker wahrzunehmen. Ich interessiere mich in dieser Zeit nicht für die Sorgen meiner Freunde und belaste sie nicht mit meinen. Das ist mir sehr wichtig!!
    Ich freue mich über die Veränderungen in der Natur und versuche sie bewusst aufmerksamer wahrzunehmen.

    Ich konsumiere weniger Kunst und Kultur, als dass ich mich mit ihr aktiv beschäftige. So war ich gestern auf einem Tanznachmittag mit internationalen Tänzen zum Mitmachen. Die Tänze wurden ihrer Herkunft nach erklärt. Es gab eine ausgedehnte Kaffee- und Kuchenpause. Das hat mir eher unerwarteterweise sehr viel gegeben!

    LG herbstblatt

  7. Inaktiver User

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Liebe Ruby,
    meine Erfahrung ist auch, dass meine Freundinnen, die stark fasteten, so furchtbar gereizt in der Zeit waren, GottseiDanke tun sie es nicht mehr so stark, bzw. ich ziehe mich dann sofort (höflich) zurück.

    Eine meiner Freundinnen hat das mal so ausgedrückt: "Alles Schlechte, was in mir ist, kommt dann aus mir heraus!"

    LG herbstblatt


  8. Registriert seit
    01.03.2006
    Beiträge
    4

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Hallo. Fastet noch irgend jemand von Euch? Gruß Ucil

  9. Inaktiver User

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    halli hallo!

    ja ich faste seit gestern. allerdings kann ich mir nicht vorstellen, das zwei oder sogar drei wochen durchzuziehen. ich habe fuer mich ganz fix drei tage geplant, mit option auf fuenf tage wenn ich das denn durchhalte.
    weiss jemand, ob man salzhaeltige fluessigkeiten wie zB misosuppe zu sich nehmen soll/darf?
    danke!


  10. Registriert seit
    14.02.2006
    Beiträge
    6

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?


    anfang dieses jahres begann ich mit einer zweiwöchigen fastenkur, die der beginn einer ernährungsumstellung darstellen sollte. ursprünglich vorgesehen waren 5 tage, die ich auf 14 tage ausweitete, da es mir überraschend gut dabei ging.
    entscheidend ist der wille zum fasten. mittlerweile faste ich monatlich, parallel zu meinem monatszyklus. mir geht es nicht primär um die gewichtsreduzierung, die ein netter und gerngesehener nebeneffekt ist, sondern bei mir steht im vordergrund die erfahrung, dass ich alles, was ich mir vornehme auch umsetzen kann. ich entscheide mich bewusst dafür nichts zu essen, habe aber dennoch nicht das gefühl, auf etwas zu verzichten, sondern empfinde es als eine schöne bereicherung. wichtig in der umsetzung ist demnach die willensbekundung zum einen und natürlich die richtige art des fastens. ich habe sehr gute erfahrungen mit täglichen einläufen gemacht - für mich mittlerweile das a und o einer hungerfreien zeit.ich trinke in dieser zeit ausschliesslich biosäfte und gönne mir die ausgefallensten tees aus dem reformhaus. während dieser zeit arbeite ich und nehme auch am "öffentlichen" leben teil - was überhaupt kein problem ist. ich trinke auswärts eben wasser oder tee. selbst meine sportlichen aktivitäten gehen in dieser zeit seinen gewohnten gang, wobei ich dann mehr auf ausdauertraining wert lege.
    nächste woche beginnt wieder eine 5 tägige fastenwoche auf die ich mich schon freue.
    fasten ist eine kopfentscheidung und für mich eine unglaubliche bereicherung in meinem leben.
    marion

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