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  1. Registriert seit
    14.01.2002
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    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    @ Pummel
    Kopfschmerzen beim Fasten kenne ich nicht mehr seit ich in der Zeit 2 x täglich Basica (je ein EL) nehme und dies in Buttermilch, Obstsäfte oder Tee einrühre.
    Für kalte Füße hilft nur (wenn die Möglichkeit besteht) heißes Fußbad.
    Übrigens auch Sterneköche fasten regelmäßig um ihren Geschmackssinn wieder zu sesibilisieren.
    Gruß Moanna

  2. Inaktiver User

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Tragischerweise hat die sogenannte westliche Welt den Menschen erfolgreich so schubladisiert, dass ein Zeh mit einem Kopf allerhöchstens noch den Benützer gemeinsam hat, was im Idealfall auch der Besitzer ist.

    Wir können die Muskeln stählen in einem täglichen Training, nach Absolvieren desselben beruhigt in den TV-Sessel sinken und uns im Gefühl körperlicher Fitness mit geistigem Müll zuschütten lassen.

    Ganzheitlich denken ist das Zauberwort und auch der Schlüssel zum richtigen Fasten.
    Bedeutet: Weg von der Kompensation: Heut ess ich gut und morgen fast ich, auch der christlichen Tradition in vorgegebenen Fastentagen und Fressorgien (andere Religionen stehen dem nicht nach, es ist keine Frage des Glaubens, sondern der Lebenshaltung)

    Wir gehen mit dem Körper um wie ein schlechter Ehepartner mit seinem Partner:
    Heut geh ich mit jemand anders aus, Du bekommst morgen den ganzen Tag.
    Zu dumm, wenn der Körper morgen sagt: Gestern hätt ich noch mitgemacht, heut bist du mir zu blöd, such dir ein anderes Fahrzeug, mit dem Du Deine Erfahrungen machen kannst!

    Uups :schild uups: oder irgendwie so ungefähr, was muss daran noch erklärt werden?
    Also weiter so und dafür ne Spende nach dem frisch verschütteten indonesischen Dorf.
    Nein, das hat mit Gesundheit nichts zu tun, sich wohltätig vorkommen.... oder doch?

    Jaja, Gesundheit ist ein weites Feld, das über Geist , Psyche und Ökonomie, sogar Ökologie zu uns hält, fast kein Themenbereich hat darin nicht ein paar Worte verloren.

  3. Avatar von Pummel
    Registriert seit
    02.03.2005
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    960

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Moanna - ja Basica steht auch als Ergänzung im Fastenplan. Das mit den Köchen wußte ich noch nicht.

    Nussknacker - natürlich hast du Recht. Optimal wäre es, wenn man vll zu 80% vernünftige Ess-/Lebensgewohnheiten hätte u. nur zu 20% über die Strenge schlüge. Die schlechten Gewohnheiten lassen sich leider nicht so einfach ausschalten. Obwohl ich glaube, dass sich viele Menschen schon gesund ernähren.

    Darüber könnte man nonstop diskutieren.

    LG - Pummel - die es sehr nach Schokolade gelüstet...

  4. Inaktiver User

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Auch wenn es hier mehr Forumsmitglieder gibt, die das Fasten befürworten -

    ich gehöre leider nicht dazu!

    Schon Ende der 80er Jahre war Fasten einmal ganz groß in Mode. Ich habe damals wegen falsch verstandener Gewichtsproblematik auch einmal eine Woche gefastet. Ich konnte damals mit 28 Jahren vor (!) dem Fasten relativ mühelos ein Gewicht von ca. 58 kg bei 175 cm Körpergröße halten. Nach dem Fasten, das ich wegen Kreislaufstörungen und Kopfschmerzen richtig entnervt abgebrochen habe, war mein Stoffwechsel völlig durcheinander. Ich habe in kürzester Zeit (wenige Wochen) auf 62 kg zugenommen, und dieses Gewicht seither nie mehr unterschritten.

    Fasten ist ja auch nicht als Diät geeignet (obwohl die Mehrheit es bestimmt genau dafür einsetzt ), aber ich bezweifele gemeinsam mit anderen Experten, dass es überhaupt gesund ist.

    Schon Anfang der 90er erschien ein langer Spiegel-Artikel übers Fasten, in dem deutlich vor dem Fasten gewarnt wurde. Dabei wurden im Wesentlichen folgende Punkte festgestellt:

    1. Dem Körper wird eine Hungersnot vorgegaukelt, die wie oben beschrieben, den Stoffwechsel aus dem Lot bringt. Der Körper verlangsamt den Stoffwechsel, um Energie zu sparen. Hunger - und Sättigungsgefühl geraten aus dem Ruder. Aus dem Grund nehmen viele Leute ja danach erst recht zu.

    2. Die Hochgefühle, die der Körper signalisiert, sind Schutzreaktionen des Körpers, der mit dem Entzug von Nahrung fertig werden muss. Leute, die ernsthaft Hunger leiden, haben so etwas auch - einfach damit sie nicht zusammenklappen.

    3. Eine gesunde Ernährungsumstellung wird durch das Fasten nicht erlernt. Während des Fastens ist fast jede Nahrung verboten und man setzt sich nicht mit der Wertigkeit von Nahrungsmitteln auseinander. Nach dem Fasten gibts oft Heisshunger, und man schaufelt alles in sich hinein, weil der Körper nach Hochkalorischem verlangt. Schließlich verliert man den normalen und entspannten Bezug zum Essen.

    4. Mal ehrlich, Glaubersalz ist wirklich widerlich!!!!!

    Wenn man nicht gerade ein religiös motivierter Asket ist, sollte man aus meiner Sicht wirklich sehr sehr vorsichtig sein mit dem Fasten! Besser für den Körper und für die Seele ist eine gesunde Ernährungsumstellung.



  5. Avatar von Pummel
    Registriert seit
    02.03.2005
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    960

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Liebe Lynet,
    es führen auch viele Wege nach Rom. Sicher stimmt auch vieles was du hier schreibst. Wahrscheinlich kommt es auf die inn.Einstellung an.
    Fasten ist ja auch nicht als Diät geeignet (obwohl die Mehrheit es bestimmt genau dafür einsetzt
    In meinem Kurs waren die meisten Teilnehmerinnen schlank u. machten es nicht wegen des Abnehmens. Sie hatten auch im Folgejahr nicht mehr an Gewicht zu bieten u. wären sicher nicht mehr gekommen, wenn's ihnen geschadet hätte.
    Ich finde gerade in dieser 1 Woche macht man sich viel mehr Gedanken um das 'Ganzheitliche' und um das 'danach'.
    Vielleicht liegt es an der Art des Fastens, jedenfalls sind immer alle voll überzeugt u. begeistert. Ich glaube die Meisten können schon Jubiläen feiern, sind sicher schon 10-15 J. dabei, 1x jährl. Die Kursleiterin hat diese Erfahrung auch in ihren sämtl. and.Kursen gemacht.
    Sicher gibt es immer wieder Menschen die dieser Art des 'Entschlackens' nichts abgewinnen können, muss man aber trotzdem nicht verallgemeinern.

    LG - Pummel


  6. Registriert seit
    17.12.2005
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    18

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Hi zusammen,

    ich bin 19 Jahre alt und heut ist mein erster Tag, an dem ich versuche zu fasten. ICh hab 4 Kilo in 2 Monaten zugenommen und möchte die wieder los werden. Ich hab mich davor immer sehr gesund ernährt, d.h. 5x am Tag Obst, nichts fettiges oder süßes...usw. und so konnte ich mein Gewicht von 57 Kilo halten. Jedoch hab ich ein Problem: Sobald mir irgendwas in meinem Leben nicht passt, fange ich mit dem Frustfuttern an...
    Da ich jetzt nicht mehr damit aufhören kann, bzw. die Umstellung auf gesundes Essen mir sehr schwer fällt, möchte ich fasten. Ab heute

    Könnt ihr mir Tipps fürs durchhalten geben???
    danke im voraus



  7. Registriert seit
    21.02.2006
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    4

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    @ Banane3: Eigentlich ist es nicht so vorteilhaft, wenn Du mit dem Anliegen des Ab´nehmens an die Sache herangehst. Das macht die Aktion zur Quälerei. Du müsstest ja jetzt schon ein paar Tage durch haben? Berichte doch mal, wie es Dir erging. Generell ist es so, dass sich Deine Psyche und Dein physisches Allgemeinbefinden ändern wird ... was Dir, wenn Du nur abnehmen willst, schwer fallen wird, zu ertragen. Hoffentlich hast Du Dich trotz allem wohl gefühlt!?

    Allgemein kann ich jetzt mal meinen Stand der Dinge berichten: Ich bin jetzt bei meinem sechsten Fastentag angelangt und ich kann jetzt sagen "ich fühle mich toll" . Ich hatte zwischendrin, am vierten Tag eine richtige Fastenkrise. Muss dazu sagen, dass es mir körperlich immer gut ging, außer ein paar Schlappheiten. Die Krise hat sich psychisch deutlich gemacht. Da ich eher der Typ bin, der sich anpasst, sind mir einige Dinge, die mich etwas stören, unglaublich auf die Nerven gefallen! Ich war also gereizt bis unter die Haarspitzen (wem ist es noch so gegangen?) Am Tag drauf war ich ausgeglichen. Allgemein kann man sich aber vor Dingen, die sonst nicht so laufen, nicht mehr einfach so drücken und muss sie ertragen oder dagegen angehen. Letzteres ist natürlich besser. .

    Dass es mir körperlich so super ging (ich habe richtig gearbeitet _Computer_ von morgens bis abends mit wenig Pause), lag wohl daran, dass ich richtig mineralisiert habe. Unter anderem mit Spirulina (ganz toll), Mineralsalzen und Vitalpilzen, die man als Pulver in Brühe oder so einrühren kann (super, unterstützt übrigens auch das Abnehmen). So werden die sauren Schlacken und toxischen Rückstände, die beim Fasten gelöst werden, abgefangen und ausgeleitet. Gut ist auch die Alge Chlorella zur Entgiftung! Was in der Badewanne sehr gut ist: Basisches Badesalz, entgiftet sehr gut über die Haut. Kopfschmerzen oder anderes sind danach tatsächlich weg. Man muss aber zusehen, dass man gutes Salz bekommt (nicht ganz billig).
    Soweit erstmal von mir, ich hoffe, die Tipps waren hilfreich. Werde wohl am Dienstag langsam wieder aufbauen .


  8. Registriert seit
    27.02.2006
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    2

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Könnt ihr mir sagen, was Basica genau ist, wie es wirkt und wo ich es bekomme ?
    Auch von dem Fasten mit Heilpilzen habe ich noch nie gehört -
    kann mich jemand aufklären?
    Vielen Dank
    Caro

    PS: Bin bei meinem 2.Fastentag und mir ist leicht übel und kopfschmerzig - der Willen ist aber noch fest .


  9. Registriert seit
    14.01.2002
    Beiträge
    4

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    @ Caro
    Basica (erhältlich im Reformhaus oder auch Apotheke) oder Basen-Pulver (wesentlich billiger aus der DM Drogerie) enthalten eine Kombination aus Kalium, Calcium, Natrium, Magnesium und weiteren basischen Vitalstoffen.
    Gerade in der Fastenzeit, wenn nicht durch eine ausgewogene Ernährung ein ausgewogenes Säure-Basenverhältnis geschaffen werden kann, kann es zu Übersäuerung des Körpers und damit verbundenen Nebenwirkungen wie z.B. Kopfschmerzen kommen.
    Außerhalb der Fastenzeit kann es durch ein Übermaß an Fleisch, Zucker, Kaffee oder Alkohol zu einer gesteigerten Säurebelastung des Organismus kommen und hier kann man mit Basen-Pulver oder Basica das Säure-Basen-Gleichgewicht erhalten.
    Beim Heilfasten ist 2 x täglich 1 EL Basen-Pulver für mein Wohlbefinden vom 1. Tag an notwendig.

  10. Avatar von Horus
    Registriert seit
    08.04.2005
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    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?


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