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  1. Registriert seit
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    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Ich befinde mich nach 20 Fastentagen gerade beim 3. Aufbautag und fühle mich super.
    Das richtige Fasten habe ich im Allgäu bei einer guten Adresse für Heilfasten gelernt (www.alger-fasten.de) und seit ich nicht mehr im Jobstress bin habe ich es nun zum 2. Mal zuhause gemacht.
    Ich habe während dieser Zeit für meinen Mann gekocht und Frühstück bereitet, auch Kuchen gebacken und damit keine Probleme gehabt.
    Ich bin der Meinung, dass zum Heilfasten eine mentale Einstellung gehört und wenn man um die Vorteile weiß, dann ist der Wille groß. Es gibt aber auch Stolperfallen und so ist z.B. Kaffee ein großer Appetitmacher (unbedingt ganz meiden) und auch das kleinste Schlückchen Wein ebenfalls (Alkohol ist sowieso tabu). Wer es noch nie ausprobiert hat, der tut sich am leichtesten in einer Fastengruppe, den durch die Anleitung können auch evtl. Schwierigkeiten bzw. Probleme überwunden werden.
    Ich habe für mich den Weg gefunden, wie ich mich dabei am wohlsten fühle und kann damit mein Wohlfühlgewicht auch nach vielen Sünden wieder einpendeln und komme von schlechten Angewohnheiten weg wieder zu gesünderer Ernährung. Da ich bisher nur einmal im Jahr gefastet habe, schreibe ich mir hinterher positive und negative Erfahrungen auf, um im nächsten Jahr davon zu profitieren.

  2. Avatar von Pummel
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    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Hallo,
    ich habe über Jahre hinweg in der Fastenzeit 7 Tage heilgefastet, allerdings i.d. Gruppe/VHS. Ging mir immer gut u. fühlte mich weder schlapp noch hungrig. Werde mich heuer auch wieder anmelden. Alleine machts keinen Spass. Zudem macht die Kursleiterin zusätzl. Entspannungsübungen u. regt tolle Gespräche an. Es war auch fast immer die gleiche Gruppe u. man freute sich alle wiederzusehen.
    Vorallem ist es eine super Vorbereitung, wenn man abnehmen möchte. Diese Heißhungerattacken u. Gelüste sind danach weg.

    Kann es nur empfehlen.

    Wünsche allen eine gute Fastenzeit. LG - Pummel

  3. Avatar von RenanaKishon
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    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Mir ist nicht so ganz klar, warum man fastet. Wieso in 14 Tagen (oder wie lange auch immer) radikal alle bösen Stoffe aus dem Körper schwemmen? Man kann doch von vorneherein gesund leben, dann braucht man nichts zu entgiften.

  4. Avatar von Horus
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    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?


    Also bin ich nicht die einzige, die nicht viel von einer selbstpraktizierten Hungersnot hält.

    Radikales Fasten (also totaler Verzicht auf feste Nahrung und nur sehr wenige Kalorien aus Flüssigkeiten während mehr als einem, zweier Tage) ist für den Körper nichts anderes als eine Hungersnot. Wir sind zwar biologisch dafür gebaut, mit Kalorien- und Nährstoffmangel fertigzuwerden, doch bedeutet jede solche Phase für den Körper Stress. Eine potenzielle Lebensbedrohung.
    Und das mit dem Entschlacken ... na ja, ob es diesen Effekt überhaupt gibt, darin ist sich die Ernährungswissenschaft bis heute nicht einig. Zum Abnehmen taugt Fasten eh nicht.

    Doch, ich habe Fastenerfahrung. Mehrmals, mit ärztlicher Anleitung und in einem "Sinnzusammenhang", also vor einem spirituellen Hintergrund. Und es hat mir nie gut getan. Körperlich nicht, geistig nicht und seelisch nicht. Diese Entspannungs- und Gelassenheitszustände, von denen vielfach die Rede ist, die erlebte ich während des Fastens nie intensiver oder häufiger als sonst. Für spirituelle Erfahrungen bin ich nicht auf den Ausnahmezustand Hungern angewiesen. Gesünder fühlte ich mich während und nach dem Fasten nie. Im Gegenteil. Schwächer, ausgelaugter, antriebsloser, anfälliger für Kopfschmerzen und Infekte.


    Was ich hingegen tatsächlich für sinnvoll halte, ist eine gemässigte Form des Fastens. Also einen zeitweisen, bewussten Verzicht auf gewisse Lebensmittel, z.B. Süssigkeiten, Fleisch, Alkohol o.ä. Das bringt einem die eigenen Ess- und Konsumgewohnheiten ins Bewusstsein, ohne den Körper übermässig zu stressen. Und kann der Anfang sein zu einer langfristigen Umstellung zu einer gesünderen, bewussteren Ernährung.
    Denn das ist meiner Meinung nach der einzig sinnvolle Weg: eine gesunde, nicht übermässige Ernährung während des ganzen Jahres - da ist man auf Radikal-Entschlackungsaktionen nicht mehr angewiesen. Ein normales, entkrampftes Verhältnis zu Lebensmitteln und zum Essen, so dass man auch im Alltag sich nicht mehr ständig damit beschäftigt/beschäftigen muss. Diese natürliche, gelassene Ausgewogenheit erreicht man aber nicht mit Extremmassnahmen.

    Auch auf der spirituellen und religiösen Ebene halte ich von Radikalfasten nichts (und befinde mich damit in guter religiöser Gesellschaft ). Extreme Praktiken sind meiner Meinung nach ein Ausdruck einer extremen Denk- und Glaubenshaltung - und ich hab generell etwas gegen Extremismus, insbesondere in der Religion.

    Mal sehen, was jetzt als Antwort kommt...

  5. Inaktiver User

    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    @RenanaKishon: Lebst du nur von Bio??? Keine Süßigkeiten - auch in Maßen??? Kein Alkohol??? Kein Fleisch???
    Wir sind nur Menschen, manchmal können oder wollen wir nicht darauf verzichten.

  6. Avatar von RenanaKishon
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    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    @RenanaKishon: Lebst du nur von Bio??? Keine Süßigkeiten - auch in Maßen??? Kein Alkohol??? Kein Fleisch???
    Wir sind nur Menschen, manchmal können oder wollen wir nicht darauf verzichten.
    Nein - ich lebe nicht von Bio-Zeugs, und tatsächlich esse ich verhältnismäßig ungesund. Ich frage mich eben, welchen Sinn es haben soll, für höchstens 2 Wochen im Jahr sämtliche möglichen Essensgifte auszuschwemmen, wenn man dann den Rest des Jahres ohnehin wieder alles Mögliche in sich hineinstopft. Ich glaube, daß die 14 Tage Entgiftung und Entschlackung nichts bringen und der Körper sich die restlichen 50 Wochen wesentlich besser merkt.

  7. Inaktiver User

    Fasten - und wie geht es Ihnen dabei? - Gut!

    Und das mit dem Entschlacken ... na ja, ob es diesen Effekt überhaupt gibt, darin ist sich die Ernährungswissenschaft bis heute nicht einig.
    Hallo Horus,

    mir persönlich ist es egal, ob sich die Ernährungswissenschaft darauf verständigen kann, ob Fasten diesen Effekt hat oder nicht.

    Aus einem ganz einfachen Grund: Ich selbst habe mit Fasten sehr positive Erfahrungen gemacht, mein Gelenke reagieren darauf positiv und ich fühle mich währenddessen und auch hinterher besser, gesünder und vor allem: schmerzfrei. Ich für mich bin sehr froh, diese Möglichkeit gefunden zu haben, um meine Beschwerden in Griff zu bekommen. Das ist auch der Grund, warum ich nicht darauf verzichten will.

    Ob alle Menschen und jeder Körper so positiv darauf reagieren, kann ich nicht beurteilen.

    Ich weiß, dass mein Körper positiv reagiert, das genügt mir. Ich fühle mich agiler, strahlender und ausgeglichener und auch die Menschen, die mich kennen, bestätigen mir das.

    Deshalb ist Fasten für mich eine positive Sache
    und mir geht es gut dabei.

    Liebe Grüße
    binauchda


  8. Registriert seit
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    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    Hallo Horus,
    Bei meinen früheren Fastenkuren habe ich viele Leute kennengelernt, aber niemanden der aus spirituellen oder religiösen Gründen Heilfasten gemacht hat. Jedoch sehr viele Personen die ihre Krankheiten damit gut in Griff bekommen haben und auch mein prakt. Arzt befürwortet deswegen das Heilfasten.
    Meine Freunde sehen, wie ich in dieser Zeit aufblühe und sportlich sehr fit bin, aber viele geben zu, dass sie nie so konsequent sein könnten und es deswegen erst garnicht ausprobieren wollen.

    So arrogant über etwas hinweggehen, das man garnicht kennt heißt für mich, es sich nicht zuzutrauen - Horus, darüber solltest du nachdenken.

  9. Avatar von RenanaKishon
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    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei?

    So arrogant über etwas hinweggehen, das man garnicht kennt heißt für mich, es sich nicht zuzutrauen - Horus, darüber solltest du nachdenken.
    Horus hat doch geschrieben, daß sie schon mehrmals gefastet hat.

  10. Avatar von Pummel
    Registriert seit
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    Re: Fasten - und wie geht es Ihnen dabei? - Gut!

    Ich kann die Erfahrungen von Binauchda u. Moanna nur bestätigen. In uns.VHS-Kurs sind ca. 12 Teilnehmerinnen mit den versch. Beschwerden u. jede schwört darauf, dass diese nach der Fastenwoche weniger u. leichter zu ertragen sind. Zudem achtet man auch wieder etwas mehr auf 'gute' Ernährung, allerdings kommen die Gewohnheiten doch sehr schnell wieder zu tragen.
    Tatsache ist doch, dass sich der Großteil der Deutschen nicht optimal ernährt und da kann es dann wirklich nicht schaden, wenn man wenigstens einmal im Jahr einen Teil der Schlacken entsorgt.
    Es ist auch nicht im Sinne der Nahrungsindustrie, dass wir uns gesund ernähren, denn wer sollte denn sonst die vielen Pillen, Tablettchen u. Krams kaufen. Täglich geht Medizin im Werte von Milliarden über die Laden/Apoth.tische, um uns noch 'ne Weile am Leben zu erhalten, damit wir weiterhin minderwert. Lebensmittel im Wert von noch viel mehr Mill. einkaufen können.
    Ja die liebe Wirtschaft will uns gar nicht gesund haben, nur krank sind wir ihr was wert. Wenn wir uns alle so gesund ernähren würden, dann brauchten wir ja keine Pharmaind., Ärzte u. and. Heilgurus mehr. Leute noch mehr Arbeitslosigkeit. Das kann man ihnen doch nicht antun.
    Lest euch mal unter Google die 'Schnitzer-Diät' durch. Da geht einem ein Lichtlein auf.
    Habe gestern eine Bekannte getroffen die einen eingeklemmten Nerv hat u. Schmerzen ohne Ende. Sie macht nun eine 'gesunde' Diät, damit die Entzündung weggeht u. der Nerv wieder an seinen ursprüngl. Platz rutscht. Sie hat eine Ärzteodysee hinter sich u. keiner konnte ihr helfen, aber zig Mittelchen verschrieben. Sie hat nun einen Heilpraktiker, der ihr diese Diät empfohlen hat u. versch. Lektüre hierzu. Und dieser plädiert ganz doll dafür, dass man sich von diesem ganz. Industriemüll reinigt, speziell wenn man Nachwuchs plant. Er ist überzeugt, dass immer mehr Kinder schon im Mutterleib krank werden, weil dieser eben schon durch jahrel. Lebensmittelmißbrauch, mit allen möglichen chem. LM-Zusätzen mit so schönen E-Nr. verjaucht ist. Für mich klingt das plausibel. Allergien, speziell bei Kindern, nehmen doch schon überhand. Und wieso tut keiner was dagegen? Weil man zugeben müßte, dass in der Vergangenheit zuviel Mist produziert wurde. Jetzt haben wir die Jauchegrube Mensch. Danke.
    Der Mensch ist dank Werbung jahrelang zum Spitzenkonsumenten erzogen worden. Diese Botschaften wieder loszuwerden, reichen auch 7 Tage fasten nicht. Aber es ist ein Anfang.

    Leute informiert euch besser u. glaubt nicht alles, was sie euch pausenlos über TV u. Radio suggerieren.

    LG - Pummel

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