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  1. Avatar von Diaet-Coach
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    AW: Fragen zu Lebensmitteln - Januar 2011

    Liebe Charly1992,

    wir bedanken uns für Ihre Frage und entnehmen Ihrer Mail, dass Sie sich schon viele Gedanken gemacht haben, wie Sie Süßigkeiten in Ihrer täglichen Ernährung reduzieren können. Als erstes möchten wir Ihnen Ihre Aussage bestätigen, dass Süßigkeiten viel Zucker und oftmals viel Fett und wenig Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Somit sind Sie für den Körper im Grunde nicht notwendig.
    Bei vielen Menschen entsteht bei einem Verzehr von Süßigkeiten ein schlechtes Gewissen. Wie schaut es bei Ihnen aus? Ist das schlechte Gewissen häufig vorhanden? Nehmen Sie sich dann immer wieder vor, keine Süßigkeiten mehr zu essen?
    Sich die Süßigkeiten ganz zu verbieten, wäre für Sie sicherlich nicht der ideale Weg. Das Verlangen und der Appetit könnte eventuell so groß werden, dass Sie wieder Süßigkeiten essen und dann eventuell sogar größere Mengen bevorzugen.
    Bevor wir Ihnen einen Vorschlag unterbreiten, möchten wir Ihnen folgende Fragen stellen:
    Wie hoch ist die Süßigkeitsmenge, die Sie täglich essen? Achten Sie auf die Qualität der Süßigkeiten? Bevorzugen Sie eine abwechslungsreiche Ernährung?
    Im Grunde ist es nicht bedenklich, wenn Sie bei einer abwechslungsreichen Kost täglich einen kleinen Riegel Schokolade, z.B. als Zartbittervariante essen.
    Dennoch sollte langfristig versucht werden, den Süßigkeitenkonsum zu reduzieren.
    Wir machen Ihnen folgenden Vorschlag. Packen Sie sich eine Wochenration, also 7 Süßigkeiten in eine Schachtel oder Schale. Bitte achten Sie darauf, dass es sich dabei um eine kleine Menge, wie z.B. 1 Streifen Schokolade handelt.
    Sie haben nun folgende Option: Entweder essen Sie die Süßigkeiten alle auf einmal oder sie verteilen diese auf die Tage. Sollten Sie mal an einem Tag keine Süßigkeiten brauchen, heben Sie die Süßigkeit für die darauffolgende Woche auf. Wenn Sie damit gut zurechtkommen und kein schlechtes Gewissen haben wenn Sie die Süßigkeit genießen, reduzieren Sie die Wochenration z.B. auf 6 Süßigkeiten.
    Kommen Sie damit gutzurecht, ohne das Gefühl zu haben auf etwas zu verzichten, reduzieren Sie die Menge nochmals. Somit schaffen Sie es mit der Zeit, Ihre Vorliebe für was Süßes zu reduzieren.
    Des Weiteren würden wir Ihnen empfehlen sich kein Süßigkeitendepot zu Hause anzulegen. Je weniger in Ihrem Haushalt ist, desto weniger können Sie nach Süßem greifen.
    Abschließend möchten wir Ihnen Recht geben, dass sich bei einer zuckerarmen Ernährung das Verlangen nach Süßem reduziert. Sie können das gerne selbst testen. Versuchen Sie 3 Wochen lang keine Süßigkeiten zu essen sowie den Zucker in der Ernährung komplett zu reduzieren. Nach diesen drei Wochen suchen Sie sich ein zuckerreiches Lebensmittel aus, welches Sie vorher gerne gegessen haben. Nun achten Sie auf den Geschmack! Schmeckt Ihnen dieses Lebensmittel genauso gut wie vorher? Ist es jetzt eventuell zu süß?
    Wir möchten noch erwähnen, das der Genuß von Süßem hin und wieder die Laune hebt. Somit müssen Sie nicht ganz darauf verzichten
    Wir hoffen, wir konnten Ihnen einige Anregungen geben und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Reduzierung des Süßigkeitenkonsums.
    Mit herzlichen Grüßen

    Ihr Team vom BRIGITTE Diät Coach

    www.brigitte-diaet-coach.de


  2. Registriert seit
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    54

    Unverträglichkeit Obst und Salat

    Hallo liebes Team!
    Beim Abnehm-Versuch habe ich immer das Problem, dass mein Magen auf Obst und Salat sehr empfindlich reagiert, obwohl ich Beides sehr mag und damit ja prima kalorienarm den Hunger beseitigen könnte.
    Es ist so, dass ich nach mehr als 1 Stück Obst oder nach einer Salatmahlzeit Magenschmerzen oder zumindest ein Brennen im Magen bekomme.
    Dummerweise vertrage ich Joghurts auch nicht so gut. Davon wird mir immer etwas schlecht.
    Welche Lebensmittel bleiben mir um mich kalorienarm zu ernähren?
    Da ich vollzeit berufstätig bin, kann ich auch nicht immer aufwendig kochen...
    LG
    Jessylee

  3. Avatar von Diaet-Coach
    Registriert seit
    04.04.2007
    Beiträge
    333

    AW: Fragen zu Lebensmitteln - Januar 2011

    Liebe jessylee66,

    vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Wenn Ihnen Gemüse und Obst wie auch Joghurt oder vielleicht Milchprodukte an sich Beschwerden bereiten, dann raten wir Ihnen, einen Fruktose- und einen Laktosetest durchführen zu lassen. Unter Umständen liegen Unverträglichkeiten vor. Sollte sich dabei etwas bestätigen, dann empfehlen wir Ihnen, eine Ernährungsfachkraft in Ihrer Nähe aufzusuchen und nicht auf eigene Faust zu experimentieren.

    Vielleicht reagiert Ihr Magen aber auch empfindlich auf rohe Lebensmittel? Testen Sie, ob es mit leicht angedünstetem Obst, z. B. aus Äpfeln, Birnen, Pflaumen, Aprikosen, Pfirsichen (wenn denn die Zeit dafür wieder da ist) besser klappt. Ansonsten sollten Sie versuchen, die Obstmenge besser zu verteilen und z. B. die täglich empfohlenen 2 Portionen auf 4 halbe Portionen "strecken". Versuchen Sie weiterhin, das Obst/Gemüse nicht einzeln zu essen, sondern in Kombination mit anderen Lebensmitteln. Wenn der Joghurt zum Obst nicht geht, dann essen Sie statt dessen etwas Quark dazu oder trinken Sie ein kleines Glas Milch - sofern diese Produkte besser vertragen werden.

    Ähnliches raten wir Ihnen auch für das Gemüse - beobachten Sie, ob es einen Unterschied gibt, wenn Sie den Salat, der immer eine Herausforderung für ein empfindliches Magen-Darm-System darstellt, meiden und verstärkt gekochtes Gemüse einsetzen. Das muss nicht automatisch warm sein, sondern kochen Sie z. B. ein paar Möhren, Kohlrabi, Brokkoli mehr und essen Sie den Rest kalt.

    Weiterhin sollten Sie beoachten, ob es u. U. nur bestimmte Sorten sind, die Ihnen Beschwerden verursachen. Dies lässt sich in der Regel mit einem Ernährungsprotokoll gut verfolgen, in das Sie auch Ihr Befinden eintragen.

    Da diese Lebensmittelgruppe nicht nur wegen des geringen Kaloriengehaltes interessant ist, sondern auch andere wichtige Aufgaben im Rahmen einer gesunden Ernährung erfüllt, sollten Sie diese "Baustelle" in jedem Fall weiterbearbeiten.

    Hinsichtlich der Milchprodukte wissen wir nicht, ob andere Produkte außer dem Joghurt u. U. besser vertragen werden. Die Palette ist ja groß und u. U. können Sie Quark, Hüttenkäse, Kefir, Milch oder Buttermilch als fettarme Milchprodukte verstärkt einsetzen.
    Mit herzlichen Grüßen

    Ihr Team vom BRIGITTE Diät Coach

    www.brigitte-diaet-coach.de

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