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  1. Administrator Avatar von BRIGITTE Community-Team
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    Heißhunger, Stresshunger, Süßhunger & Co. - Januar 2011

    Liebe Userinnen, liebe User,

    Woher kommen diese schrecklichen Heißhunger-Attacken? Nachmittags bekomme ich regelmäßig Lust auf Schokolade - was kann ich tun? Alle Fragen zum Thema "Heißhunger, Süßhunger, Stresshunger & Co." können Sie hier stellen.

    Antworten gibt es von den Ernährungs-Expertinnen vom BRIGITTE-Diät-Coach.

    Wir möchten an dieser Stelle Ihre Fragen sammeln, so dass sie gebündelt beantwortet werden können. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Sie möglicherweise einige Tage auf eine Antwort warten müssen. Bei großer Nachfrage kann unter Umständen nur eine Auswahl der Fragen beantwortet werden.

    Einen angeregten Austausch wünscht
    Ihre Redaktion BRIGITTE.de

    PS: Die interessantesten Fragen und Antworten werden wir demnächst hier veröffentlichen.
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.


  2. Registriert seit
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    AW: Heißhunger, Stresshunger, Süßhunger & Co. - Januar 2011

    Ja das kenne ich auch. Mit einem kleinen Stück Zartbitterschokolade wird es besser!
    Wem geht es denn noch so - anstatt Hungergefühlen bekomme ich ganz doofe Kopfschmerzen. Wenn ich dann etwas gegessen habe, sind die weg.
    Deswegen fällt mir die Diät auch so schwer!

    Für meine Mutter, 78 Jahre alt, wollte ich fragen, wer in hohem Alter Erfahrungen mit Diät hat ? Sie möchte auch abnehmen, mit mir zusammen, weil sie so kurzatmig ist durch ihr Überrgewicht.

    Wäre nett, von euch zu hören!

  3. Inaktiver User

    AW: Heißhunger, Stresshunger, Süßhunger & Co. - Januar 2011

    Also ich bin auch ein Streßfutterer und schaufele dann in rauhen Mengen Süßigkeiten in mich rein.

    Derzeit probiere ich, Industriezucker komplett wegzulassen.

    Aber irgendwie fühlich ich mich ein wenig deprimiert. Was kann man dagegen tun? Habe das Gefühl, der Serotoninhaushalt ist total durcheinander. Auf Zuckersucht habe ich aber auch keine Lust mehr.

  4. Avatar von Diaet-Coach
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    AW: Heißhunger, Stresshunger, Süßhunger & Co. - Januar 2011

    Liebe Fika,

    grundsätzlich spricht auch während der Abnehmphase nichts gegen ein Stückchen Schokolade - vor allem, wenn es die mit hohem Kakaogehalt ist. Kleine Extras sollten Sie sogar ganz gezielt hin und wieder einbauen, damit gar nicht erst der Eindruck von Verboten entsteht und damit die Lust darauf noch gesteigert wird.

    Wenn Sie von Heißhungerattacken (oder Kopfschmerzen) geplagt werden, dann sollten Sie über ein Ernährungstagebuch protokollieren, ob es dabei u. U. irgendwelche Regelmäßigkeiten gibt, d. h. treten diese evtl. immer zu einer bestimmten Zeit am Tag auf? Überprüfen Sie dann Ihre Mahlzeitenstruktur und das, was Sie gegessen haben mit folgenden Fragen:

    Essen Sie regelmäßig?
    Versuchen Sie, so viel Regelmäßigkeit wie möglich in Ihren Tag hinsichtlich der Mahlzeiten einzubauen, denn auch der Körper ist in gewissem Maße ein Gewohnheitstier...

    Wieviele Stunden liegen zwischen den Mahlzeiten?
    Auch wenn inzwischen viele Konzepte 3 Mahlzeiten am Tag empfehlen, so kann eine Zwischenmahlzeit bei Ihren Problemen u. U. hilfreich sein. Essen Sie einen Joghurt mit Obst, eine halbe Scheibe Brot mit Quark und reichlich Gemüse oder dippen Sie Gemüsesticks in den Quark. Probieren Sie eine andere Mahlzeitenstruktur als die, die es im Moment bei Ihnen gibt.

    Haben Sie ausreichend getrunken?
    Da auch Flüssigkeitsmangel Kopfschmerzen hervorrufen kann, sollten Sie Ihre Trinkmenge einmal kritisch auf den Prüfstand stellen. Empfehlenswert sind mind. 1,5 besser 2 Liter pro Tag, die gut über den Tag verteilt sein sollten. Bevorzugen Sie kalorienfreie Getränke wie Waser oder Tee.

    War Ihre vorherige Mahlzeit u. U. zu leicht, d. h. gab es vielleicht nur einen Salat oder eine andere Speise, die nicht lange vorhält?
    Achten Sie auf gut sättigende Kombinationen: reichlich Gemüse mit Eiweiß (z. B. Fleisch, Fisch, Tofu, Milchprodukte) und ballaststoffreiche Beilagen (z. B. Naturreis, Vollkornbrötchen etc.).

    Was Ihre Mutter angeht, so empfehlen wir, zunächst mit einem Arzt abzuklären, ob im Rahmen einer Gewichtsabnahme etwas zu berücksichtigen ist. Häufig liegen im fortgeschrittenen Alter Stoffwechselstörungen oder andere Erkrankungen vor, die eine spezielle Beratung erfordern. Dann sollte in jedem Fall eine Fachkraft zur Begleitung/Anleitung hinzugezogen werden.

    In jedem Fall sollte Ihre Mutter nur sehr langsam abnehmen, z. B. mit der BRIGITTE Diät :-) und keine "radikalen" Versuche unternehmen.
    Mit herzlichen Grüßen

    Ihr Team vom BRIGITTE Diät Coach

    www.brigitte-diaet-coach.de

  5. Avatar von Diaet-Coach
    Registriert seit
    04.04.2007
    Beiträge
    333

    AW: Heißhunger, Stresshunger, Süßhunger & Co. - Januar 2011

    Liebe lilly09,

    gerade in stressigen Phasen greifen wir schnell zu Süßigkeiten, das geht vielen Menschen so, doch bringen diese in der Regel nur eine kurze Freude. Denn kaum sind die Naschereien gegessen, setzt vermutlich schon das schlechte Gewissen bei Ihnen ein...

    Sie verursachen sich also selbst noch weiteren Stress... Auch bei der Lösung des eigentlichen Problems kommen Sie so vermutlich nicht wirklich weiter. Versuchen Sie lieber, das Problem bei der Wurzel zu packen: Was verursacht den Stress? Wie kann ich diesen reduzieren? Mit wem muss ich sprechen? Was muss ich anders organisieren? Wie kann ich mich auf weniger "gewichtsschädliche" Art und Weise für einen stressigen Tag belohnen? Wie kann ich für Entspannung sorgen?

    Aus unserer Sicht sind sog. rigide Vorsätze wie "Ich esse nie mehr ..." wenig hilfreich, da zum einen das Verlangen dadurch gesteigert wird und zum anderen das "Brechen" dieses Vorsatzes u. U. fatale Folgen haben kann. Wenn man nun doch irgendwo ein Stückchen Kuchen o. ä. "essen muss" kann damit eine Art JETZT IST ES AUCH EGAL REAKTION ausgelöst werden, die häufig schlimmere Konsequenzen hat als ein Schokoriegel, der mit Genuss verspeist wird.

    Flexibilität ist unserer Meinung nach der bessere Weg, d. h. eine Menge an Süßigkeiten pro Tag oder Woche festzulegen, die auch ohne schlechtes Gewissen verzehrt werden kann. Dadurch verringert sich der "Druck" und auch für das Gewicht sind kleine Extras in der Regel nicht dramatisch, wenn eine gute Basis vorhanden ist. Gleichzeitig ist es hilfreich Vorsätze zeitlich überschaubar zu begrenzen, d. h. in den nächsten 2 Wochen will ich dies oder das tun oder nicht tun.

    Auch für Sie gilt unser Tipp, einmal ein Ernährungstagebuch zu führen und zu schauen, ob es Regelmäßigkeiten gibt, wann der Süß-/Stresshunger Sie überfällt. Versuchen Sie dann ebenfalls an der Mahlzeitenstruktur und der Zusammensetzung der Mahlzeiten Änderungen vorzunehmen oder Gewohnheiten zu verändern. Wenn z. B. der Süßhunger immer abends auftritt, den Abend einmal anders zu organisieren - sofern das möglich ist. Man spricht dabei vom Durchbrechen sog. Verhaltensketten, die manchmal einfach aus Gewohnheit ablaufen.

    Wir hoffen, dass wir Ihnen ein paar Denkanstöße geben konnten und wünschen Ihnen einen schönen Abend!
    Mit herzlichen Grüßen

    Ihr Team vom BRIGITTE Diät Coach

    www.brigitte-diaet-coach.de

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