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    Schlanke im Abseits - werden Dünne diskriminiert?

    Ich möchte aus Gründen der Parität endlich einmal auf das Leid der schlanken oder dünnen Menschen aufmerksam machen. Das ist längst überfällig!

    Ich bin schlank, da kann selbst eine Maus keinen Faden mehr abbeissen. Pfundsmenschen bezeichen mich daher auch gern bei jeder sich bietenden Gelegenheit völlig schambefreit als "dünn", "Du meine Güte, Du bist so dünn", "Iss mal was", "Hungerhaken", "Barbie-Klon", "wandernde Bohnenstange“, „Storchenbein“ oder "magere Hippe" - die Liste ist lang und beliebig erweiterbar.

    Begeistert imaginieren diese Zeitgenossen, das Leben als Luftikus sei einfach, himbeeryoghurtrosa und problembefreit. Ein beschwingter Wiener Walzer, der sich leichtfüssig zwischen Riesenportionen der Lieblingspasta und einem schier unfassbaren Angebot der tollsten Klamotten, Dienstleistungen, Komplimente und selbstredend auch Jobangebote bewegt.

    Damit muss jetzt mal Schluss sein, finde ich. Wenden wir uns also der harten Realität am Beispiel des Themas „Klamotten gibt´s ja nur für Dünne“ zu.

    Kleidung für uns Ektomorphe ist in der Realität ein schwieriges, ein SEHR schwieriges Thema.

    Viele von uns sind ja nicht nur schlank, sondern auch noch groß, respektive langbeinig/armig. Hier schlägt die gesellschaftliche Diskriminierung erbarmungslos zu - da passt in realiter, respektive in grausam ausgeleuchteten Umkleideboxen, einfach nix, gar nix.

    Das fängt bereits an, bevor man eine vielversprechende Auswahl überhaupt an die Frau bringen kann. Ja, sicher, wir schlüpfen mühelos in die Winzverschläge namens Umkleide hinein - damit hatte es sich aber auch schon in Sachen Komfort. Windmühlenartige Arme und lange Stelzen bringen die Dimensionen der Kabinen ebenso an ihre Grenzen, wie es vermutlich ein allzu üppiges Popöchen tun kann.

    Mode ist darüber hinaus nicht für Dünne, sondern für einen rein fiktiven Durchschnitt konzipiert. Einen kontinuierlich dicker werdenden Durchschnitt übrigens, vergleicht man einen Rock in 34 anno 1986 mit einem Fummel gleicher Größe aus 2021.

    Die meisten Klamotten sind für PERGS (PErson Restringierter Größe), die eine Hosenlänge von maximal 32 tragen, konzipiert, was für den Ektomorph bedeutet: die Hose endet auf den Waden, wenn es gut läuft, und obenrum sind die Dreiviertelärmel leider kein modisches statement, sondern ein ärgerliches Muss, wie das Notlösungen mangels Masse eben so mit sich bringen.

    Passt es an der Schulter, passt es garantiert nicht am Busen, sitzt es am Busen, dann mit Sicherheit nicht an Schultern, Hüften und Taille, zudem endet alles unvorteilhaft auf einer Nichtlänge irgendwo zwischen Taille und Hüfte, einer Länge, die für Langbeinige ungefähr so schmeichelhaft ist wie Großblumenmuster, die genau auf großen Busen platziert wurden.

    Sahen wir Dünnen uns früher zumindest in Katalogen und TV-Trash-Sendungen repräsentiert, bröckelt die Front auch hier zusehends. Zunehmend werden wir "Kleiderhaken" - auch dies eine beliebte Konnotation seitens beleibterer Zeitgenossen - durch.. äh… Kleiderkissen, Kleiderplüsch ersetzt. Das passt viel besser zu Rasierklingen mit Watteweichgelschaumbelag und macht überdies im Kontext Menstruationshygiene Sinn, denn Dünne menstruieren ohnehin meist gar nicht mehr, wie auch bei diesen blutleeren Geschöpfen.

    Kochshows werden heute von Plussize-Models moderiert - wäre ja auch irgendwie komplett meschugge, da so eine magere Hippe vor die Kamera zu lassen, immerhin geht es ums Essen, und das tun Dünne ja eigentlich nie und schon gar nicht mit Genuss.

    Möglicherweise schlägt sich Dünnsein sogar auf die Sehfähigkeit nieder - anders kann ich mir nicht erklären, warum ich in so ziemlich jedem beruflichen Kontext doch tatsächlich Dicke weit in der Überzahl registriere. Das kann schlechterdings aber gar nicht sein, denn wie ich höre und lese, werden diese ja bei der Jobwahl kontinuierlich benachteiligt.

    Von den drei Damen an der Rezeption im Krankenhaus gestern waren allerdings 100% mit einem BMI zwischen 26 und 40 gesegnet. Okay, das ist jetzt natürlich nicht repräsentativ, aber die Statistik verrät, dass die deutsche Durchschnittfrau Größe 42/44 trägt - jetzt mal ehrlich, da kannst Du einen Ektomorph wie mich mindestens zweimal reinstecken, und dann ist noch mehr als genug Luft im Frack.

    Wuchtbrummen regen sich gern darüber auf, dass ihnen jeder Bissen einen, wenn auch imaginierten, auf jeden Fall aber stirnrunzligen, mindestens böswilligen Kommentar oder/und Blick einbringt und ausnahmslos jeder Mitmensch nur darauf wartet, ihnen gebetsmühlenartig unter die Kutte zu wuchten, dass sie ja nur X, Y oder Z tun müssten, schon wären sie Size Zero.

    Die Realität sieht anders aus.

    Es sind die Dünnen, denen missgünstig jeder Bissen von der Gabel geschielt und giftig gewürzt wird. Essen sie mal nicht, weil sie etwa satt sind und auch keine Lust auf einen Snack haben, werden sie hingegen umgehend dazu aufgefordert, diesen unnatürlichen Zustand sofocht !! zu beenden.

    Wie man es als Dünner also macht, man macht es verkehrt.

    Dicke sitzen gern dem Irrglauben auf, Dünne müssten nur endlich ordentlich reinhauen, schon hätte sich das Dünnsein eigenständig erlegt. Jedoch, weit gefehlt, liebe Pfundsmenschen - der Dünne hat genauso häufig mit Kilos - den mit Abwesenheit glänzenden nämlich - zu kämpfen wie Ihr und meiner Einschätzung nach auf eine weit heimtückischere Weise. Haut Ihr Euch mal täglich mehrere hundert Kalorien ÜBER Bedarf rein, um mühsam zwei Kilo zuzunehmen. Stopfgänse könnten bestätigen, wie sich das anfühlt, dürfen sich hier aber leider nicht äussern.

    Dünne empfinden ganz sicher keinen Spass daran, das wandelnde Feindbild all derjenigen abzugeben, die sich täglich dünner imaginieren und glauben, die Welt sei dann ein Schlaraffenland. Als wandelnder Spaghetto weiss man ohnehin spätestens, wenn man das 20. Lebensjahr erreichte, nicht mehr, wohin man denn überhaupt noch ungestraft schauen darf - jeder Blick ist ja prinzipiell und per se hochverdächtig, ein stummer Vorwurf, abwertend, fies, schon gar, wenn er zufällig mal einen Po, Schenkel, ein Speckröllchen oder ein Doppelkinn streift.

    Also am Besten Sonnenbrille auf. Immer. Überall. Oder demütig den Kopf gesenkt halten, das macht auch gleichzeitig kleiner, dann fällt das Hochwasser an Armen und Beinen nicht so ins - haha, Schenkelklopfer - Gewicht.

    Ich fände tatsächlich echt schön, wenn jeder sich selbst prinzipiell erst einmal okay fände, wie er eben ist und daraus folgend auch andere so sein liesse, wie sie denn nun mal sind. Veränderlich beispielsweise. Heute so. Morgen vielleicht anders. Es wäre wohltuend, andere einfach so sein zu lassen, wie man selbst auch sein darf. Lebendig. Vielfältig. Und möglichst prilblumenbunt gelaunt, das tut nämlich dem Immunsystem gut.

    Mir ist völlig Hupe. welche Kleidergröße jemand trägt. Ich schaue Menschen gern an und dann auch wieder weg, manchmal auch gedankenverloren einfach in die Luft oder in mich hinein und wenn ich dabei mal die Stirn runzle, denke ich vermutlich gerade über irgendetwas nach, das von Relevanz für mich und mich allein ist, aber mit dem Gewicht, den lovehandles oder Oberschenkeln meiner Mitmenschen definitiv nichts zu tun hat.

    Ich fände ganz prima, wenn es weniger Durchschnitt und mehr Vielfalt gäbe. Mehr Freundlichkeit und Grosszügigkeit im Miteinander kann sicher auch nicht schaden.

    Prinzipiell kann sicher JEDER Gründe finden, sich diskriminiert zu fühlen, wenn er das möchte. Jeder hat aber auch die Möglichkeit, outside the box zu denken, Standpunkte zu überprüfen und sich viel mehr darum zu bemühen, dass es bei ihm selbst und seiner Umwelt nett, freundlich, zufrieden und wertschätzend zugeht und man das Leben geniesst, so gut das eben geht. Das ändert meiner Erfahrung nach eine Menge.

    Deshalb auch dieser Beitrag, der mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern versehen ist. Ich habe da ja nix zu verlieren, ich bin als Schwester Leichtfuß ohnehin in einer aussichtslosen und grundsätzlich verdächtigen Position.

    Also haut rein. Äh drauf. Und ja, im Titel fehlt ein n. Die Sonnenbrille ist echt behindernd!


    Geändert von KlaraKante (28.09.2021 um 14:00 Uhr)

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    AW: Schlanke im Abseits - werden Dünne diskrimiiert?

    Kenn ich alles. Bin zwar mit den Jahren jetzt in der Kleidergröße 38 gelandet, aber in jungen Jahren habe ich ständig solche Sprüche gehört. Ich hatte echt das Gefühl, damit wollten Molligere ihr schlechtes Gewissen klein reden. Da wird einem ständig eine Eßstörung aufgequatscht.
    Ich habe nur "normal" gegessen. Meine Antwort war dann: wenn ich soviel essen würde wie du, wäre ich so dick wie du.

    Weil: es geht doch keinen was an, ob man dick oder dünn ist. Die Hemmschwelle: Ach Du bist aber dünn, auszurufen, ist erheblich niedriger, als zu sagen: na, du bist aber dick.

    Das darf man nicht sagen

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    AW: Schlanke im Abseits - werden Dünne diskrimiiert?

    ja, kenne ich auch alles.

    ich war und bin immer sehr schlank und sportlich. Noch dazu esse ich recht selektiv (oder heikelig, gestört, seltsam, ungezogen.... - je nach Betrachterin. Männern ist das meist egal gewesen, übirgens)

    Ich hatte auch schon oft die Empfindung, dass meine Figur herhalten muss um die empfundenen Mängel an den Figuren derer zu spieglen, die so austeilen mir gegenüber.

    Und ja, ich empfinde durchaus im Vergleich, dass ich z. B. wesentlich! weniger und anders esse als meine beste Freundin, die mir gegenüber ihr Übergewicht (BMI so um die 30) thematisiert und beklagt, seit ich sie kenne: seit 30 Jahren....

    Sie isst mehr, ich gehe mehr laufen. Bei uns ist das tatsächlich so wie es hier von einigen als Klischee bewertet wurde.

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    AW: Schlanke im Abseits - werden Dünne diskrimiiert?

    Zitat Zitat von overknee Beitrag anzeigen
    (...) Die Hemmschwelle: Ach Du bist aber dünn, auszurufen, ist erheblich niedriger, als zu sagen: na, du bist aber dick.

    Das darf man nicht sagen
    Oh ja!!!

    Da kenne ich auch noch und nöcher.
    Ich hab im Lockdown2 6 kg abgenommen. Weil ich schlecht drauf war und es mir den Appetit verschlug und weil ich 16:8 gefastet hab.

    Die Kommentare... Mein Gott, als ob die Welt keine anderen Sorgen hätte

    Du bist so dünn geworden? Isst du genug?
    Was isst du denn? Zähl mal auf!

    Ich gebe zu bedenken, dass man das auch ohne Umstände umstricken könnte in

    "du bist so dick geworden? Isst du zuviel?
    Was isst du denn? Zähl mal auf!"

    Schenkt sich nix.

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    AW: Schlanke im Abseits - werden Dünne diskrimiiert?

    Meine Mutter beherrscht beides perfekt. Also an Dünnen und Dicken rummäkeln.

    Ich habe zwei Kinder - der eine immer auf der 15er Perzentile, der andere immer auf der 85er Perzentile - von Geburt an.

    Meine Mutter schafft es in einem Atemzug, den Dünnen mit dem Ausdruck "dürrer Hund" zu bedenken, während sie dem Moppeligen sagt, er solle ruhig mal weniger essen.

    Ist jemand dick, kommentiert sie "die ist aber dick geworden" (nie der Person selbst gegenüber, ich weiß auch nur von einer Tante, dass sie das bei mir ständig thematisiert hat - mir gegenüber nie). Nimmt jemand stark ab, kommt "naja, aber schön ist das auch nicht".

    Aber so ist es halt. "Den Anderen" kann man's sowieso nie recht machen - deshalb schert man sich am besten gar nicht drum. Ich scher mich jedenfalls schon lange nicht mehr drum - aber ich höre auch keine Kommentare. Könnte dran liegen, dass ich sowohl zu Hause (2 Söhne, 1 Mann) als auch bei der Arbeit (extrem männerlastiger Beruf) ohnehin wenig Frauen treffe. Ich glaube, die meisten treffe ich hier in der Bri (vielleicht bin ich auch deshalb hier unterwegs, um mich mal in "Frauenthemen" zu suhlen).

    Und egal ob dick oder dünn - Menschen mit langen Beinen und Armen werden sowieso diskriminiert. Selbst ich mit meinen großen Größen muss bei den Hosen noch nach Übergrößen suchen, Beinfreiheit im Sitzen ist an vielen Orten Mangelware, und meinem langarmigen Mann sind alle Jackenärmel zu kurz.
    Vielen Dank an Betsi - ich habe endlich ein Avatar

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    AW: Schlanke im Abseits - werden Dünne diskrimiiert?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen

    "du bist so dick geworden? Isst du zuviel?
    Was isst du denn? Zähl mal auf!"


    Danke Klara, ich musste sehr grinsen. Nun bin ich weder ektomorph noch kann ich essen, was ich will, aber ich bin gerne dünn, weil ich mir so gefalle. DAS ist in der Tat aber noch verteufelungswürdiger!! Denn das hieße ja, dass man womöglich durch diszipliniertes Essen und Sport sein Gewicht kontrollieren könnte. Pfui Nein, das darf nicht sein...also muss ich wohl magersüchtig sein.

    Und ja, es nervt, dass die Kleidergrößen immer größer ausfallen. In meinen neu bestellten Tchibo Sportshirts versinke ich trotz Größe S. neh, das war mal anders...

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    AW: Schlanke im Abseits - werden Dünne diskrimiiert?

    @Tchibo - oh ja! Wird wie Landsend immer weiter und größer...
    Ich hab da inzwischen XS und es hängt an mir. Esprit dito.

    Ich trag ja gern mal oversized Shirts privat. Aber im Job drunter sollten die passender sitzen.

    Adidas Sport auch: riiiiiiiesige Schnitte. Nike auch. Ich hab die Tage mit einer Nike Verkäuferin gesprochen, die meinte, um Gottes willen nicht S kaufen, das ist viel zu groß für mich.

    Ich hab oft das Gefühl, S ist jetzt früher wie L.

    Diskriminiert fühle ich mich nicht, aber blöd ist es. Nervig, was passendes zu finden.

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    AW: Schlanke im Abseits - werden Dünne diskrimiiert?

    Ja, den Nachtrag wollte ich auch noch machen: diskriminiert fühle ich mich wahrhaftig nicht, aber genervt. Diskriminierung wäre für mich, wenn man aus meiner Figur Rückschlüsse auf meine Person ziehen würde, und man mich deshalb benachteiligt. Aber fiese Blicke oder dumme Sprüche....joah, nervt aber Diskriminierung isses nicht. Ach neh, doch, da war was...hatte ich "drüben" auch schon geschrieben: zwei moppelige Kolleginnen sagten, sie wollen beim Essen nicht mit mir am Tisch sitzen, weil sie dann ein schlechtes Gewissen bekommen. Danke vielmals!

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    AW: Schlanke im Abseits - werden Dünne diskrimiiert?

    Und BHs....

    Ich hab so 70 B oder so. In D kaum Auswahl. Dafür riesige Cups und sog. Minimizer.

    War ja jetzt in Paris und hab die große franz. Auswahl genossen und eingekauft.

    Um der Frage zuvor zukommen, warum ich überhaupt einen BH trage? (wurde ich tatsächlich in einem anderen Thread gefragt )

    Nun, ich hab eine Job und ein Ehrenamt, das ich lieber ohne Nippelalarm ausübe. Und ich erhoffe mir von der Lingerie mehr Oberweite auf Sicht und eine gewisse Alltags-Erotik.

    "brauchen" im Sinn von tut weh wenn ohne, brauch ich nicht.

    Trotzdem komme ich mir blöd vor, wenn eine Kette wie Intimissimi (find ja schon den Namen schon so bescheuert) mir schon von außen mit "Cups von B- XYZ" kommt. DAS finde ich diskriminierend.

    Und wenn es Hosen nur ab 36 gibt und diese! 36 einer ehem. 42 entspricht.

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    AW: Schlanke im Abseits - werden Dünne diskrimiiert?

    Zitat Zitat von huppsi Beitrag anzeigen
    (...): zwei moppelige Kolleginnen sagten, sie wollen beim Essen nicht mit mir am Tisch sitzen, weil sie dann ein schlechtes Gewissen bekommen. Danke vielmals!
    mich turnt regelmäßig ab, wenn ich ungefragt mitgeteilt bekomme, "man äße jetzt mal ..... sonst wäre man immer tugendhaft und äße...... quasi nie, aber man müsse ich ja auch mal was gönnen....."

    Was interessiert mich das?
    Was geht mich das an?

    Oder: die Tage erlebt:

    Ich radel auf der Donauinsel und kauf mir dann ein Eis und zwar DREI Kugeln mit Obers.
    ich treffe beim Eisladen auf eine Kollegin mit Mann. Jeder eine Kugel.
    Sie: "Mei, DREEEEEEIIIIII Kugeln! Na du traust dich! Aber du darfst ja""

    ich kam mir so blöd vor. Wusste gar nicht, was ich sagen soll.
    ich esse jetzt nicht jeden Tag Eis und nicht 3 Kugeln.

    Irgendwie hab ich Futterneid und Neid überhaupt gewittert.

    Dann auch letzte Woche: ich esse in der Cafeteria ein mitgebrachtes Resteessen von daheim und einen Salat von dort + Getränk (Soda Zitron)
    Eine Kollegin: na, bei dem Zeug wundert mich nicht, dass du so schlank bleibst.

    Ich: stammel irgendwas von "Rest vom Abendessen" (war ein Hirse-Gemüse-Feta Gemisch)
    Denke: Du blöde Kuh (sorry, bin auch nur Mensch), ja, das ist der Grund.

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