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  1. Registriert seit
    23.04.2019
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Hi Ruba, obsi und BlueVelvet06,
    eure Beiträge sind für mich sehr interessant :)

    Zu den Büchern (ich habe alle die ich nenne gelesen und meine Präferenz beruht auf meiner persönlichen Meinung und sind keine Werbung):
    Mein liebstes Buch ist momentan "Diätfrei abnehmen". Bitte Google befragen.
    In Papierform finde ich Renate Göckel am besten, "Endlich frei vom Esszwang". Geneen Roth "Essen als Ersatz" ist ebenfalls sehr gut. Eher weniger gelungen finde ich persönlich "Abnehmen ist leichter als Zunehmen" von Andreas Winter und "Ich mach dich schlank" von Paul McKenna.

    Für wen die Bücher geeignet sind? Für alle, die keine Diät mehr machen wollen und ihr Leben freier gestalten. Und abnehmen, aber das rückte bei mir jetzt in den Hintergrund.
    Entspannen und ein natürliches Essverhalten lernen, das primär auf Hunger und Sättigung basiert.
    Aber eigentlich braucht man kein Buch. Es gibt auch Foren und Facebookgruppen zu dem Thema. Und wir können uns auch hier austauschen.

    LG Gacela


  2. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    aber egal ist das gewicht doch beim intuitiven essen auch nicht, oder habe ich das so sehr missverstanden?
    Doch, das Gewicht ist egal. man erlaubt dem Körper, mal das zu machen, was er gerade braucht, und bei Leuten, die permanent kontrolliert essen, wird das wohl heissen, dass sie erst mal deutlich mehr essen und auch zunehmen.

    Aber das heisst eben nicht, dass es immer so weiter gehen wird. Normal - im Sinne, so wie es die Norm sein sollte - meiner Meinung nach, sind unterschiedliche Phasen, mal mit mehr, mal mit weniger Appetit. immer wieder andere Nahrung, je nach Saison und Lebensweise...


    ich hatte es so verstanden, dass man den bedürfnissen entsprechend isst - und nicht nach plan - und dass sich dadurch dann auch das gewicht wieder einpendelt auf dem level, der für den körper der richtige ist.
    Dieser Level kann sich durchaus in dem Bereich befinden, der als Übergewicht bezeichnet wird. Oder auch im sogenannten Normalgewicht, oder dem sogenannten Untergewicht. Das hängt davon ab, welcher Typ man ist, das kann man nicht gross beeinflussen. Manche sind halt stämmig und kräftig gebaut, und neigen dazu, Fett anzusetzen, und daran ist nichts falsch.

    Es kann durchaus auch Lebensphasen geben, wo man aus psychischen Gründen isst - wo man aber, sogar wenn man die Gründe kennt, nichts dagegen machen kann. Oder nur schwer etwas dagegen machen kann. ja das kann dann schon sein, dass man dieses Unwohlbefinden auch in Form von Übergewicht (oder Untergewicht, je nach Typ) manifestiert findet.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  3. Registriert seit
    20.11.2011
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Es kann durchaus auch Lebensphasen geben, wo man aus psychischen Gründen isst - wo man aber, sogar wenn man die Gründe kennt, nichts dagegen machen kann. Oder nur schwer etwas dagegen machen kann. ja das kann dann schon sein, dass man dieses Unwohlbefinden auch in Form von Übergewicht (oder Untergewicht, je nach Typ) manifestiert findet.
    wirklich? das ist doch genau das, was viele menschen machen und womit sie unglücklich sind?

    wenn das so ist, wozu muss man das dann noch "intuitiv" nennen, das ist doch dann nur ein etikett.

    ich hatte es bis dato immer so verstanden, dass man bei intuitivem essen eben nicht mehr aus psychischem frust oder zwang oder so isst.


  4. Registriert seit
    23.04.2019
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    67

    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Hi ambvia,
    "intuitiv" ist ein Etikett, das ausdrückt, dass man frei von Plänen, Uhrzeiten und Empfehlungen dann isst, wenn
    a) man Hunger hat
    b) das isst was man möchte
    c) aufhört wenn man satt ist.

    Nachdem ich das ja nun schon eine Weile mache, merke ich auch schneller wenn ich esse obwohl mir eigentlich langweilig ist. Oder ich eine Aufgabe vor mir herschieben möchte.
    Dann beobachte ich das, akzeptiere es und danach passiert mir sowas seltener.
    Also es verändert sich innerlich etwas. Manche Dinge schmecken nicht mehr so gut, drum esse ich sie seltener.

    Je verkopfter man IE betreibt, desto schwieriger ist es. Um das zu vermeiden hilft folgendes: Kontrolle aufgeben. Je weniger ich mein Verhalten verurteile, desto schneller verändert es sich.Wenn du nicht einschlafen kannst bringt der Gedanke "Ich muss jetzt unbedingt schlafen" meist auch eher wenig.
    Nach und nach verlassen mich die alten Verhaltensmuster. Aber nicht weil ich bewusst darauf hinarbeite, oder sie unbedingt verändern will - sondern weil dieser Prozess das früher oder später mit sich bringt.
    Aber um das zu erfahren, muss man sich voll und ganz darauf einlassen. IE ist einfach eine Möglichkeit, die nicht als glückseligmachend zu verstehen ist (für mich selbst nehme ich das schon so wahr, aber jeder der seinen Weg gefunden hat sieht den eigenen Pfad als richtig an. Insofern bin ich kein Maßstab).

    LG Gacela

  5. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Ich habe, allerdings nur kurz, Erfahrung mit intuitive eating gemacht und gefunden, dass es nicht für mich passt.

    Ich komme sehr gut damit klar, beim Essen bestimmte Routinen zu haben und darüber nicht besonders nachzudenken oder zu -fühlen.

    Wenn ich in mich hineinfühle, ob ich jetzt hungrig bin und wenn ja, worauf? - werde ich eher unsicher und komme aus der Balance. Ich esse einfach ungefähr ähnliche Dinge und Mengen zu ähnlicher Zeit und denke ansonsten an was anderes. Das funktioniert für mich gut.

    Dabei koche ich gerne und habe ziemlich genaue Ideen, wie mein Essen sein soll. Ich esse sehr ungern etwas, das mir nicht gefällt oder nicht schmeckt.

    Aber ich will mich außerhalb der Küche bzw der Mahlzeiten nicht so damit befassen.

  6. Moderation
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    ich hatte es bis dato immer so verstanden, dass man bei intuitivem essen eben nicht mehr aus psychischem frust oder zwang oder so isst.
    Nicht aus Frust oder Zwang, die durch das Verhältnis zum Essen selber generiert werden.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  7. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Nicht aus Frust oder Zwang, die durch das Verhältnis zum Essen selber generiert werden.
    offenbar gibt es verschiedene konzepte.

  8. Moderation
    Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    offenbar gibt es verschiedene konzepte.
    Ja. Ich bin keine Anhängerin einer Körper-Geist-Dualität. Wenn eine kurze Introspektive ergibt, "das wird eine zwei-Rosinenbrötchen-Besprechung" und ich die Besprechung weder absagen noch schreiend rauslaufen kann (so gerne ich das vielleicht würde), dann gibt's eben zwei Rosinenbrötchen.

    Essen und Sex sind emotionale Themen, das gestehe ich ihnen zu.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  9. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Ich habe, allerdings nur kurz, Erfahrung mit intuitive eating gemacht und gefunden, dass es nicht für mich passt.

    Dabei koche ich gerne und habe ziemlich genaue Ideen, wie mein Essen sein soll. Ich esse sehr ungern etwas, das mir nicht gefällt oder nicht schmeckt.

    Aber ich will mich außerhalb der Küche bzw der Mahlzeiten nicht so damit befassen.
    Mich würde interessieren wie lange du IE gemacht hast und ob du ein Buch dazu gelesen hast. Natürlich nur wenn du weiter ins Detail gehen willst.

    Klingt so als hättest du deinen Weg für dich gefunden und könntest entspannt mit Essen und allem was damit zusammenhängt umgehen. Das freut mich :)

    Zu dem Punkt "Essen, das einem schmeckt": Das sollte ja eigentlich normal sein, oder? Ich kann mir kaum vorstellen, dass Menschen überwiegend das essen was ihnen nicht schmeckt.

    LG Gacela


  10. Registriert seit
    03.07.2005
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von Gacela Beitrag anzeigen
    Zu dem Punkt "Essen, das einem schmeckt": Das sollte ja eigentlich normal sein, oder? Ich kann mir kaum vorstellen, dass Menschen überwiegend das essen was ihnen nicht schmeckt.
    Wenn ich so gewisse Diätpläne betrachte, oder Diättagebücher lese, so habe ich schon gelegentlich den Eindruck, dass Geschmack vielen Leuten recht gleichgültig ist, oder irrelevant für sie.

    Ich hab mal probehalber Magerquark gekauft (Bodybuilder essen das ja oft und häufig, in rauen Mengen) - ich glaub ich hab nach zwei Löffeln aufgegeben, ich kriegte das Zeug erst runter, nachdem ich kräftig Rahm dazu gemischt hatte. ich kann echt nicht verstehen, wie man sowas überhaupt essen kann. Aber es gibt Leute, die können das. und wie gesagt, in rauen Mengen. Jeden Tag.

    Ich hatte mich auch recht lange gezwungen, Teller leer zu essen, weil "man" macht das ja so. Nö mach ich nicht mehr. Wenn ich genug habe, ist genug, dann esse ich nicht weiter.

    Gerade das Hören auf meine Grenzen hat diese klarer gemacht. Wenn der Körper meldet "stop" dann ist es "stop", und zwar sofort, und nicht "sind ja nur noch zwei Gabeln voll" oder "wär ja schade, das ist so teuer" oder was auch immer. Inzwischen bin ich in Restaurants recht häufig jene, die am Schluss noch den Doggy Bag bestellt, normale Menus sind mir oft zuviel.

    Gerade das Geben von positivem Feedback - also die Botschaften des Körpers nicht nur zu hören, sondern sie auch umzusetzen - führt dazu, dass die Klarheit und Differenziertheit der Botschaften zunimmt.

    und ja, zum Prozess gehören durchaus auch die Phasen von Unsicherheit, wo ich fühle, ich hab Hunger und will was essen, dann stundenlang durch den Supermarkt irre und NICHTS finde das mir zusagt. ich hab eine Idee "ich könnte doch... Käse.. Pizza... Gemüse... whatever", und kaum steh ich vor dem Produkt und nehme es in die Hand, heisst es von innen "nein, das nicht. nö. nein. nein". naja, verhungert bin ich dabei nicht aber es kann schon etwas lästig sein.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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