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  1. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Blue, die Frage zeigt, dass Dir das IE-Konzept unbekannt oder sehr fremd ist. Denn in der hier diskutierten Thematik spielen die von Dir erfragten Zahlen so wenig eine Rolle wie Sternzeichen oder Haarfarbe.
    Sogesehen passt die Frage sehr gut in den Strangkontext, illustriert sie doch, worum es gerade nicht geht.
    aber egal ist das gewicht doch beim intuitiven essen auch nicht, oder habe ich das so sehr missverstanden?

    ich hatte es so verstanden, dass man den bedürfnissen entsprechend isst - und nicht nach plan - und dass sich dadurch dann auch das gewicht wieder einpendelt auf dem level, der für den körper der richtige ist.

    also, wer übergewichtig ist und dann wirklich nach intuition isst, hört auf mit dem ganzen überflüssigen zeug, das er nicht aus hunger sondern aus anderen gründen gegessen hat, und so geht das übergewicht dann weg.


  2. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Hallo Blue2012,
    ich bin unter 30, 1,60m und als ich das letzte Mal auf der Waage stand zeigte sie 77kg an. Mittlerweile könnten es 82 oder 74 sein, keine Ahnung. Ich stand seit über zwei Monaten nicht mehr drauf. BMI halt entsprechend.

    @Kleinfeld: Das Konzept ist eigentlich keins, es lässt sich mit klingenden Namen nur gut verkaufen :)
    Es geht darum, wieder mit sich selbst und seinem Körper in Kontakt zu kommen. Essen, wenn man Hunger hat. Das essen was man möchte. Aufhören, wenn man spürt man mag nicht mehr.
    Sich aus Zwängen und Verhaltensweisen befreien, die einem nicht gut tun. Das was wir als Kinder alle mal beherrschten.
    Besser kann ich es gerade nicht erklären.

    Manche Autoren arbeiten mit Hunger-Skalen, Visualisierung, Achtsamkeit, usw. Da kann man sich dann aussuchen was zu einem passt.
    Richtig ist, was gut tut. Und das kann ganz schön tricky sein....ich habe über ein Jahr gebraucht um an den Punkt zu kommen, an dem ich jetzt bin.

    Danke für die vielen Beiträge, ich find das toll :)

    LG Gacela


  3. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    @ambvia: Ob dir das Gewicht wichtig ist, kommt ganz allein auf dich an. Mir ist es momentan nicht wichtig, weil ich diese Entwicklung die ich gerade durchmache viel wichtiger finde.
    Also das Lebensgefühl von Freiheit, die Freude am kochen, dass ich mich einfach täglich gut fühle und mich gern im Spiegel anschaue ohne mich selbstkritisch zu zerfleischen.

    Ich entdecke mich komplett neu. So würde ich das beschreiben.


  4. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Ich denke, das erklärt ganz gut, was hinter dem Konzept steht:

    https://www.fitforfun.de/abnehmen/intuitives-essen-das-bringt-essen-nach-gefuehl-219963.html

    Ob das der passende Weg ist - muss man selbst entscheiden.
    Für mich passt das Konzept nicht.

  5. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von Gacela Beitrag anzeigen
    Es geht darum, wieder mit sich selbst und seinem Körper in Kontakt zu kommen. Essen, wenn man Hunger hat. Das essen was man möchte. Aufhören, wenn man spürt man mag nicht mehr.
    Ok, das ist dann kein Konzept für mich. Wenn ich essen würde wie ich Hunger habe, wäre ganz schnell wieder dreistellig.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  6. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von Gacela Beitrag anzeigen
    @ambvia: Ob dir das Gewicht wichtig ist, kommt ganz allein auf dich an. Mir ist es momentan nicht wichtig, weil ich diese Entwicklung die ich gerade durchmache viel wichtiger finde.
    Also das Lebensgefühl von Freiheit, die Freude am kochen, dass ich mich einfach täglich gut fühle und mich gern im Spiegel anschaue ohne mich selbstkritisch zu zerfleischen.

    Ich entdecke mich komplett neu. So würde ich das beschreiben.
    verstehe

    das gewicht, ob nun zu viel oder zu wenig, ist ja oft die folge von zwangsessen (oder zwangs-nicht-essen). vermutlich geht das deshalb oft zusammen.

    bei mir bewegen sich gewichtsschwankungen im bereich weniger kilos und also des luxusproblems, aber das dahinter steckende essverhalten stresst mich und ich fühle mich unwohl damit - also ähnlich wie bei dir. da bin ich auch dran, allerdings mit 16:8 als krücke, das ist vermutlich eine erhebliche abweichung vom ie-konzept?
    mir ermöglicht es aber, überhaupt mal hungergefühle zu spüren und in das loch hinter der gewohnheit zu schauen.


  7. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Ok, das ist dann kein Konzept für mich. Wenn ich essen würde wie ich Hunger habe, wäre ganz schnell wieder dreistellig.
    dann isst du aber nicht aus hunger, sondern aus lust/frust/stress/langeweile oder zuckersucht oder appetit oder so.

    hunger hast du, wenn dein körper wirklich etwas braucht.

  8. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    dann isst du aber nicht aus hunger, sondern aus lust/frust/stress/langeweile oder zuckersucht oder appetit oder so.

    hunger hast du, wenn dein körper wirklich etwas braucht.
    Durchaus möglich und ich esse auch die meisten Sachen gerne. Aber ich persönlich brauche echte Disziplin beim Essen.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  9. Inaktiver User

    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Mit meinen Fragen ist das Thema konsequent zum Ende hin durchdacht.
    Denn, wer "intuitiv isst", isst auch intuitiv gesund (so ist ja eure Ausgangsthese). Von daher wäre Übergewicht hier logisch gesehen z.B. gar nicht möglich, oder?
    Ach, Blue. Fehlt nur noch Rokeby, und auch dieser Strang ist übernommen.

    Zu Deinem Punkt "Gewicht als Erfolgsindikator":
    BMI etc. ist nicht das Maß aller Dinge; Risikofaktor für das Metabolische Syndrom ist z.B. primär das Bauchfett, das auch äußerlich Schlanke im Übermaß haben können.
    Und wie bereits einige Userinnen geschildert haben, wird IE meist jenseits des Jugendalters entdeckt, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen war. Umwelteinflüsse, leichte Verfügbarkeit von Essen, etc., konditionieren ja die meisten von uns in der Kindheit ungünstig in Sachen Nahrungswahl.
    Ich meine, sobald sich IE eingependelt hat, bewegt sich das Gewicht allmählich auf einen Punkt zu, der für das betreffende Individuum optimal ist. Die Info, was die TE wiegt, sagt aber weder etwas darüber aus, wo sie in dieser Entwicklung steht, noch inwieweit das genannte Gewicht für sie passend oder unpassend ist.
    Der Punkt beim IE ist: Weg von derZahlenfixierung, hin zum Spüren.

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    aber egal ist das gewicht doch beim intuitiven essen auch nicht, oder habe ich das so sehr missverstanden? [...] also, wer übergewichtig ist und dann wirklich nach intuition isst, hört auf mit dem ganzen überflüssigen zeug, das er nicht aus hunger sondern aus anderen gründen gegessen hat, und so geht das übergewicht dann weg.
    @ambiva, eine Gewichtsabnahme kann ein Effekt sein, bei ehemals Untergewichtigen auch eine Zunahme.
    Im Gegensatz zu anderen Konzepten spielen die Zahlen hier beim Prozess keine Rolle. Die Frage, die man sich stellt, ist die nach Wohlfühlen, Körperbedürfnissen, etc., unabhängig von messbaren Parametern (Gewicht, Kalorien, Nährstoffdichte, etc.).
    Zahlen sind hier nur Symptom, nicht individuelle Hürdenmarkierung. Wohlfühlen ist die Markierung.

    Im übrigen stimme ich wildwusels erstem Post in diesem Strang zu:
    Tricky bei IE ist, dass sich das Gewicht auf einen Punkt einpendeln kann, den der Körper wünscht, die Psyche aber nicht. Ich verhandle derzeit auch mit meinem Körper, ob er den Setpoint nicht noch um 2 kg senken kann. Mag er momentan noch nicht, aber ich bin zuversichtlich, dass wir hier noch zusammenkommen.

  10. Avatar von Blue2012
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von Gacela Beitrag anzeigen
    ich bin unter 30, 1,60m und als ich das letzte Mal auf der Waage stand zeigte sie 77kg an. Mittlerweile könnten es 82 oder 74 sein, keine Ahnung. Ich stand seit über zwei Monaten nicht mehr drauf. BMI halt entsprechend.
    Geht man von 77 kg aus, liegt dein BMI bei 30,1. Damit bist du im Bereich "leichtes Übergewicht" (ab 31 wärs dann Übergewicht, ohne leicht). Ich hoffe sehr, dass das für dich in Ordnung geht, dass ich in deinen Strang "intuitiv" etwas Pfeffer streue, aber nur ein Gedanke, ich reiche ihn dir hin in Form eines Blumenstraußes aus Brokkoli, kleinen Lauchstangen, Möhrchen und Petersilie: Pass auf, dass dieses Konzept des IE für dich nicht das Deckmäntelchen ist, dich ohne schlechtes Gewissen nach und nach fett zu futtern.

    Deine Zeilen klingen für mich sehr reflektiert. So, als kämst du aus einer belastenden Situation...So, als hättest du den schlimmsten Sturm überstanden und so, als seiest du froh, mit nur wenigen Blessuren davon gekommen zu sein...
    Also dieser seelische Faktor, der kommt da für mich schon bischen raus - oder bin ich auf dem Holzweg?

    Wenn ich halbwegs auf der Spur wär, dann müsstest du halt gucken: Ist mein Essen wirklich "intuitiv" oder neige ich jetzt zum Frustfuttern, weil da noch ein Aua in mir besteht, wo ich durch Essen Trost suche?

    Ich mach noch mal eine Blumenwiese für dich hier hin:


    Zitat Zitat von Gacela Beitrag anzeigen
    Sich aus Zwängen und Verhaltensweisen befreien, die einem nicht gut tun.
    Das was wir als Kinder alle mal beherrschten.
    Darf ich noch fragen, ob du Kinder hast? Also ich hab ne 6jährige Tochter. Und ja, wir ernähren uns halbwegs gesund würd ich mal behaupten. Aber: Fragst du mein Kind "Was magst du essen?" kommt als Antwort:

    Spaghetti / Pizza / McDonalds / Wiener Würstchen mit Linsen (immerhin!) / Schupfnudeln (ja, das Sauerkraut wird gern gegessen) / Bratwurst / Schnitzelchen / und last but not least: Pommes.

    Bei Nachtisch ist dann ganz aus: Haribo / Schokolade / Eis. Würde man intuitiv lassen, jeden Tag ne Packung.

    Klar, isst mein Kind auch mit viel Genuss den Lachs, die Kartoffel mit Kräuterquark oder das gute Brot vom Bäcker und die Salatgurke, die Paprika, die Möhrchen etc. Klar, mag die auch den Naturjoghurt mit Beeren und nem Spritzer Limette.
    Aber das kommt durch mich und das, was ich ihr auch an Essen mit angewöhnt habe...

    Be a voice not an echo.

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