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  1. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Huhu,
    ich hatte doch tatsächlich eine Weile fast vergessen mich hier wieder zu Wort zu melden. Habe einen neuen Job begonnen und Sportkurse, weil mich die Bewegung so freut.

    Was das Essen betrifft bin ich tiefenentspannt, ich esse ziemlich langsam und genieße dieses neue und freie Leben. Früher hat mich dieses Ess- und Figurthema ziemlich gestresst, mittlerweile ist das vorbei. Ich habe meine Basis gefunden und das passt.
    Außerdem habe ich kürzlich das Buch "Rules of normal eaters" von Karen R. Koenig gelesen, das finde ich persönlich sehr gut für diese Thematik.

    LG Gacela

  2. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Ich habe den Strang auch gerade erst entdeckt und auch nicht alle Posts gelesen, finde ihn aber sehr interessant.
    Ich denke, dass IE ein sehr gutes und vor allem wohltuendes Konzept ist für Menschen, die das Thema Nahrungsaufnahme endlich mal wieder entspannt sehen möchten.

    Eigene Erfahrungen kann ich nicht beitragen, was die Umstellung von Diät und Co. auf IE angeht, einfach weil ich schon mein ganzes Leben lang intuitiv esse. Ich bin damit aufgewachsen. Im Elternhaus gab es nie einen Zwang à la Teller leer essen müssen, Gemüse essen müssen etc.
    Ich esse ausschließlich, worauf ich Lust habe, wann ich Lust habe und soviel ich Lust habe. Worauf ich Lust habe, sagt mir mein Körper deutlich. Das ist manchmal auch einfach Zucker und Fett, manchmal hab ich richtig Schmacht auf eine Riesenschüssel frischen Spinat.
    Thema Hungergefühl: mein Mann z.B., der hält es kaum aus, mal zwei, drei Stunden hungrig zu sein, der wird dann schnell übellaunig. Ich finde dieses Gefühl eines leeren Bauchs manchmal gar nicht unangenehm.
    Was die Mengen angeht: Ich höre sofort auf, wenn sich ein Sättigungsgefühl einstellt. Und wenn dann noch die Hälfte auf dem Teller ist (bei Kantinenessen oder im Restaurant kann man sich die Menge ja kaum aussuchen), dann ist das eben so. Ich drücke mir grundsätzlich nichts rein.
    Wenn es um die nächste Mahlzeit geht, horche ich in mich hinein, worauf ich so richtig Lust habe.

    Und das alles scheint zu passen.
    Ich bin normalgewichtig und halte mein Gewicht, trotz Wechseljahren, seit über 30 Jahren. Blutwerte sind in Ordnung. Es funktioniert also prima.

    Etwas zu essen, weil es gerade die richtige Uhrzeit ist oder es gerade in einen bestimmten Speiseplan passen würde, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.
    Genuss ist für mich beim Essen ein sehr wichtiger Aspekt. Ich esse sehr bewusst, womit ich nicht meine, dass ich bewusst auf gesunde Ernährung achte, sondern dass ich jeden Bissen wirklich bewusst rieche, kaue und schmecke.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



  3. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Hallo Mediterraneee,
    freut mich sehr das zu hören! Mittlerweile bin ich auch so geworden wie du. Ohne Verkopfung, reiner Genuss.
    Obwohl man bei viel Diäten im Leben Genuss oft mit "reinstopfen was geht" verwechselt, da man sich so viele Dinge immer verboten hat.
    Zumindest war das bei mir am Anfang so.

    Nun bin ich im gleichen Fahrwasser wie du und es fühlt sich für mich so richtig an, weil es von Natur aus halt auch so gedacht ist. Die Diätgedanken zu verlernen und sich komplett davon zu lösen braucht halt Zeit.
    Umso mehr freue ich mich, dich hier kennenzulernen.

    LG Gacela


  4. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von Gacela Beitrag anzeigen
    Obwohl man bei viel Diäten im Leben Genuss oft mit "reinstopfen was geht" verwechselt, da man sich so viele Dinge immer verboten hat.
    Das ist normal.

    Ich hab jetzt eine Woche lang sehr ausgewogen gegessen - in einem Sportlager, da wurde echt gut gekocht - doch als ich nach Hause kam, wurde als erstes auch gleich die Süssigkeitenschublade geplündert... ist ok.

    Dass Essen Phasen hat, mal nur vom Einen, dann viel vom Andern - ist völlig normal und darf sein. Es legt sich dann auch wieder, wenn es genug ist.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  5. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Ja, danke Bae, mir ist das bewusst. Ich hadere auch nicht mehr mit mir. Das Thema Essen hat kaum mehr Relevanz und ich spüre, dass mein Körper momentan ganz viel Bewegung und Sport braucht.
    Ich liebe diese Lebensart :)

  6. Avatar von Mediterraneee
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    3.062

    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Gacela, toll, dass das bei Dir so gut funktioniert. Essen sollte ein Aspekt des Lebens sein, der Freude macht und gut tut und natürlich gesund ist, aber er sollte keinen zu hohen Stellenwert einnehmen oder gar mit Zwang behaftet sein. Freut mich, wenn Dein Verhältnis zum Essen entspannt ist. Ich gebe Bae recht, man darf auch mal zu viel oder zu wenig vom ein oder anderen konsumieren, ein gesunder Körper regelt das von alleine.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



  7. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Hi Mediterraneee,
    es funktioniert auch erst seit einer Woche in der Form, dass diese ganzen Gedanken ums Essen wie ausradiert sind. Ich esse halt wenn ich hungrig bin und danach verschwende ich aber auch keinen Gedanken mehr daran. Also nicht so wie bei Diäten, wo man nach dem Beenden der Mahlzeit schon an die nächste denkt.
    Stattdessen ist es dann einfach gut und ich wende mich anderen Dingen zu.

    Um an diesen Punkt zu gelangen, habe ich auch fast zwei Jahre gebraucht. Aber diese gefühlte Entspannung ist mit nichts zu vergleichen, was ich zuvor erlebt habe. Sport ist mir jetzt auch extrem wichtig geworden, aber nicht aus "Vernunftgründen", also weil man ja gesund bleiben soll, etc. - sondern weil ich mich bewegen möchte und mich durch Sportkurse einfach innerlich toll fühle. Gleichzeitig entspannt mich die Bewegung. Täglich Yoga hilft zusätzlich um das Gehirn zu lüften.
    Ich esse endlich normal, wenn man das so nennen kann. Oder ich lebe einfach, ohne ständig in die Unzufriedenheit zu tauchen, die mich in der Vergangenheit gefühlt permanent im Griff hatte.
    Ehrlich, ich bin so dankbar, dass ich mich traue meinen eigenen Weg zu gehen, der zu Zufriedenheit führt. Und wundervoll, dass hier so viele Menschen sind, die mir auch Vorbilder sein können.
    Schlussendlich muss jeder mit sich und seinem Leben zufrieden sein :)

    Liebevoll,
    Gacela

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