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  1. Registriert seit
    23.04.2019
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Hallo ihr Lieben,
    ich fülle per Bluttestmessung bestätigte Mängel durchaus mit Nahrungsergänzungsmitteln auf, wenn notwendig.

    LG Gacela


  2. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Ich habe diesen Strang zufällig entdeckt, mehr so den Anfang und das Ende gelesen und jetzt mal eine Frage.
    Von denen, die hier "intuitiv essen" - wer hat da auch noch eine Familie mitzuversorgen? Also, ich stelle halt fest, wenn ich mich wirklich von meinen Bedürfnissen leiten lassen würde, würde ich die Hälfte der Zeit ganz andere Dinge und zu ganz anderen Zeiten essen als der Rest der Familie, weil die komplett andere Bedürfnisse haben als ich (z. B. sind zwei Familienmitglieder Kohlehydratjunkies, während mich Kohlehydrate eher hungriger machen, ich brauche Protein und viel Gemüse/Salat). Am Ende esse ich oft eben doch ganz "gegenintuitiv", was der Rest der Familie will, oder (noch schlimmer) ich pfeife mir auf dem Heimweg von der Arbeit irgendwas rein, was mein Bedürfnis befriedigt und setze mich dann 2 Stunden später aber eben doch mit an den Tisch und esse mit den Anderen mit.

    Insofern: wie macht ihr das? Oder sind alle intuitiven Esser hier Singles oder zumindest ohne Kind?

    fragt neugierig (wirklich, nur neugierig, nicht provokativ, ich würd' es so gerne ausprobieren, sehe aber gerade nicht, wie) die Tigerente


  3. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Hallo Tigerente,
    herzlich willkommen! Ich bin kinderlos, lebe mit meinem Freund zusammen und esse eigentlich meist kalt. Momentan wegen der heißen Temperaturen sowieso, aber generell muss ich nicht jeden Tag eine warme Mahlzeit haben.
    Eine Familie mitzuversorgen sollte aber klappen, du kannst ja schauen ob du so kochen kannst, dass deine Geschmacksbedürfnisse befriedigt sind. Oder geht es um die zeitlichen Abstände?

    Ich kann dir aus meiner Erfahrung nur raten: Nimm dir Zeit, es muss nicht aus dem Stand perfekt funktionieren, du kannst einfach mal üben auf Hunger und Sättigung zu achten. Gut kauen, in dich hineinfühlen und mal spüren was deinem Körper gut tut.
    Zur Zeit esse ich am liebsten Gemüse, Obst und Käse. Und Räucherlachs. Weißbrot schmeckt mir eigentlich nicht, bin ich draufgekommen. Die Gelüste verschwinden.

    Seit Beginn des Threads bin ich 5kg leichter. Um an den Punkt zu kommen habe ich mich aber seit eineinhalb Jahren mit vielen Dingen auseinandergesetzt und lasse mir jetzt auch von niemandem mehr dreinreden ☺ Ich spüre ja womit ich mich gut fühle und womit nicht. Aktuell gleiche ich auch einen Vitamin-D-Mangel aus, gehe täglich 10.000 Schritte und mache jeden Tag 15 Minuten Yoga. Alles für mein Wohlbefinden.

    LG Gacela


  4. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Ich habe diesen Strang zufällig entdeckt, mehr so den Anfang und das Ende gelesen und jetzt mal eine Frage.
    Von denen, die hier "intuitiv essen" - wer hat da auch noch eine Familie mitzuversorgen?...
    Hier ich, als "Chefeinkäufer und -essenszubereiter" einer vierköpfigen Familie.

    (Hinweis: Auch ich habe den Strang nicht Post für Post verfolgt).

    Zitat Zitat von Gacela Beitrag anzeigen

    Ich kann dir aus meiner Erfahrung nur raten: Nimm dir Zeit, es muss nicht aus dem Stand perfekt funktionieren, du kannst einfach mal üben auf Hunger und Sättigung zu achten. Gut kauen, in dich hineinfühlen und mal spüren was deinem Körper gut tut.
    Das ist was ganz entscheidendes. Als der der einkauft und (meistens) zubereitet, habe ich ja vieles in der Hand - auch wenn ich nichts koche, was irgendjemand bei uns nicht isst. Dennoch bestimme ich zumindest schon bei der ersten Auswahl entscheidend (mit), was überhaupt auf den Tisch kommt. Ganz wichtig: Ich esse seit einiger Zeit nicht mehr drauflos, bis ich satt bin (okay, vielleicht mal, wenn wir grillen*). Satt bin ich eine Viertelstunde nach dem Essen trotzdem, nur eben ohne Völlegefühl. Das fühlt sich meistens auch viel besser an. Kalorien zähle ich nicht, aber man entwickelt mit der Zeit schon ein Gefühl für Mengen und Zusammenhänge.

    Wenn die Essgewohnheiten oder -ansprüche (Kohlenhydrate vs. Proteine) unterschiedlich sind, berücksichtige ich das bei dem, was auf den Tisch kommt. Beste Beispiel das *Grillen am Wochenende: Alle anderen haben Kartoffeln bzw. Brot dazu gegessen, ich vor allem viel Salat und etwas Kräuterquark zum Fleisch. MEINE Bedürfnisse waren rundum abgedeckt.


    Ich spüre ja womit ich mich gut fühle und womit nicht. Aktuell gleiche ich auch einen Vitamin-D-Mangel aus, gehe täglich 10.000 Schritte und mache jeden Tag 15 Minuten Yoga. Alles für mein Wohlbefinden.

    LG Gacela
    Auch hier Zustimmung. Ohne (zusätzliche) Bewegung geht es nicht. Ich fahre seit einem Jahr viel und seit einiger Zeit ziemlich sportlich Fahrrad. Im Vergleich zum letzten Jahr um diese Zeit bin ich bei der Bundweite um zwei Größen ins Minus gerutscht - und brauche zusätzlich einen Gürtel.
    Geändert von MannMann (02.07.2019 um 14:23 Uhr) Grund: Dem letzten Absatz "Auch hier Zustimmung." zugefügt.


  5. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Hallo Tigerente,

    ich bin bekindert und ja es ist nicht einfach. Wir sind ja auch erst am Anfang und im Umbruch.
    Wir versuchen so einzukaufen, dass für alle was im Kühlschrank zu finden ist. Und fragen auch nach Wünschen und Gelüsten.
    Bei uns allen ändert sich aber grade das Essverhalten - die Zeiten und Hungergefühle sind mittlerweile unterschiedlich und daher kochen wir auch durchaus so, dass man nicht sofort essen muss wenn das Gericht fertig ist, sondern nach Hungergefühl.
    Letztlich ist es genauso wie mit dem Geschmack - nicht jeder mag alles und auch nicht zur gleichen Zeit.
    Die Logistik ist etwas herausfordernd - aber ich stelle fest - wenn man der Sache entspannt entgegen sieht, klappt es ganz gut.

    Ich hab übrigens auch etwas abgenommen - am besten finde ich aber, dass das Essen für mich in der Prioritätenliste weiter nach unten rutscht.
    Dieses ständige Kreisen um das Essen, was, wieviel, woher - geht mir wahnsinnig auf den Geist und frisst Ressourcen, die ich lieber woanders hätte ..

  6. Avatar von Jamamouna
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Zitat Zitat von Gacela Beitrag anzeigen
    Hallo Tigerente,
    herzlich willkommen! Ich bin kinderlos, lebe mit meinem Freund zusammen und esse eigentlich meist kalt. Momentan wegen der heißen Temperaturen sowieso, aber generell muss ich nicht jeden Tag eine warme Mahlzeit haben.
    Ich lese hier ja auch gerne mit und versuche mich langsam an das intuitive Essen heran zu tasten, da mich der Grundgedanke schon überzeugt.
    Ein erster Effekt bei mir ist, dass ich fest gestellt habe, wie gut es mir tut eine warme Mahlzeit am Tag zu essen.
    Ich lebe allein und habe auch immer gesagt, dass ich generell nicht täglich warm essen muss.
    Oft gab es dann nach der Arbeit kalte Küche.
    Zur Arbeit nehme ich mir gerne Salate mit - also auch kalt.
    Seit ich mehr in mich hineinhöre, was ich denn wirklich essen möchte, ruft mein Körper eigentlich immer nach etwas Warmen am Abend. Selbst in den heißen Tagen.
    Beim achtsamen Essen fällt mir dann auf wie sehr ich das angenehm warme Gefühl in Mund und Magen genieße
    Alles wandelt sich. Neu beginnen
    Kannst du mit dem letzten Atemzug. (B.Brecht)


  7. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Ich finde es total schön, dass so viele hier aktiv sind und IE für sich probieren und anwenden. Jeder findet seinen eigenen Weg und genießt andere Dinge.
    Das ist wirklich bereichernd :)
    Obsi's Erfahrungen bezüglich der Prioritäten kann ich bestätigen. Ich kann auch Düfte auf der Straße einfach genießen ohne gleich ein Hubgebedürfnis zu fühlen. Früher war das nicht so. Da war ich auch noch nicht in der Lage die feinen Signale wahrzunehmen.

  8. Avatar von sturmfalke
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Hallo Tigerente, ich denke du darfst deine eigenen Bedürfnisse bei der Mahlzeiten-Gestaltung einfach auch mit einbringen. Bei mir ist es so, daß wir zu zweit leben. Mein Mann hat einige gesundheitliche Einschränkung was die Ernährung betrifft. Und er mag teilweise eben auch andere Dinge sehr gern als ich. Ich versuche das beides unter einen Hut zu bekommen, aber es macht natürlich ein bisschen mehr Arbeit. Ich mache z.b. dann noch einen Salat zusätzlich, ich esse mehr davon und er mehr von seinem Fleischgericht. Einiges habe ich auch an Gerichten nach und nach neu eingeführt, die nicht auf seiner "mag-ich-Liste" standen und die er nun dennoch zufrieden mit isst. Ich hab viel herum experimentiert. Er mochte z.B. überhaupt kein Gemüse. Jetzt isst er vieles, was auf seiner "ist-ungenießbar-Liste" war. Er kannte es nur einfach nicht wirklich oder nicht gut zubereitet.
    Ich bin aber auch jemand der schon immer gern Rezepte ausprobiert und kocht.
    Wenn deine Familie KH-Junkies sind, würde ich mal damit anfangen, die Portionen Nudeln oder whatever etwas kleiner zu machen und dafür eben eine große Schüssel Salat dazu. Dann kannst du z.B. ein Stück Käse, Räucherfisch, gekochtes Ei statt den Nudeln dazu essen.
    Die Schatten in Deinem Leben sind ein sicheres Zeichen für Licht.


  9. Registriert seit
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Hallo Ihr Lieben,

    was gibt´s Neues bei Euch?

    Ich hab immer noch Stress mit meinem Fuß, aber weniger ... also Joggen ist nicht.
    Dafür hab ich mich in einer Zappelbude angemeldet .. und bin auch hingegangen ..
    Essenstechnisch läuft es gut würde ich sagen, dass ich mehr Lust auf Käse und so habe passt ja ganz gut, denn der Muskelaufbau erfordert ja etwas mehr Eiweiss ..

    In diesem Sinne. Eine schöne Restwoche euch

  10. Moderation Avatar von lunete
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    AW: Vertrauen zum eigenen Körper aufbauen

    Hallo!

    Mehr oder weniger dieses Modell:

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    oder (noch schlimmer) ich pfeife mir auf dem Heimweg von der Arbeit irgendwas rein, was mein Bedürfnis befriedigt und setze mich dann 2 Stunden später aber eben doch mit an den Tisch und esse mit den Anderen mit.
    klappt für mich ganz gut, weil ich bei der gemeinsamen Mahlzeit eben keine ganze Portion mehr mitesse, sondern nur noch probiere oder nur das esse, was für mich "passt".
    Das fällt insofern leicht, als unsere Kinder noch klein sind und ich beim Essen helfe und dann beschäftigt bin.

    Ansonsten gibt es ohnehin Komponenten (vegetarisch/vegan für den Mann, Rohkost für alle, beige für die Kinder...), so dass ohnehin Spielraum besteht.

    Aber natürlich gibt es auch Kompromisse und gewisse Bedürfnisse, die mir mein Körper sagt, müssen ein paar Tage warten oder es gibt eine Alternative. Beispielsweise Lust auf Fisch. Je nachdem, was dahinter steckt, hilft auch was Fettes (Nüsse) oder was Jodreiches (Seetang) oder was Salziges (Oliven) oder was Proteinreiches (Hummus). Das klappt auch ganz gut.

    Ich bin nicht bereit, der Intuition die Familienmahlzeiten zu opfern und so fahren wir einen ganz guten Mittelweg.


    Lunete

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