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  1. Registriert seit
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Zitat Zitat von youtas Beitrag anzeigen

    Blueberry, es ist ja faszinierend, wie du dein Essen auf Gramm und Prozent genau analysierst.
    Tue ich sonst ja auch eigentlich nicht. Hab das jetzt nur mal gemacht, um zu sehen, wo ggf. meine Schwachstellen liegen. Scheinbar wirklich zuviel Zucker und Fett.

    Wenn man die Gewichtszunahme über die Jahre betrachtet, macht es pro Tag wirklich nicht viel aus, das stimmt. Würde ich also auf 1 Keks und vielleicht das Stückchen Zucker im Kaffee verzichten, nehme ich in Zukunft nicht mehr zu. Aber von meinem Gewicht bin ich ja dann trotzdem noch nicht runter. D. h., ich müsste jeden Tag ein Kaloriendefizit haben, also noch weniger essen und auch das eine Stückchen Schokolade nach dem Abendessen noch verkneifen. Die 2 Gläser Limo oder Saft pro Woche noch streichen.

    Und mehr Sport machen.
    ~Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke~


    ~Die reinste Form von Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert ~

    ~Wenn du etwas willst, was du noch nie hattest, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast~

    ~Alle sagten, das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht ~


    ~Ich habe zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem~

  2. Moderation
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Ich habe eine Ruf dafür, zu essen wie ein Scheunendrescher, obwohl ich (seit ein paar Jahren) "normal"gewichtig bin und dünn aussehe.

    Der Grund ist, daß es mich akut streßt, mehr als maximal eine (und bitte vertraute!) Person um mich rum zu haben, und wenn ich akut gestreßt bin, esse ich mehr, damit ich mein fröhliches und freundliches Selbst sein kann statt mich in einen feuerspeienden Drachen oder in ein Stinktier zu verwandeln.

    Der Beobachter ändert durch seine Anwesenheit das Verhalten....
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Inaktiver User

    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Ohne weniger Kalorien zu sich zu nehmen als der Körper braucht wird es nicht gehen.

    7000 Kalorien für ein Kilogramm Gewicht

    Du wirst deinen Grundumsatz steigern müssen - Bewegung eben! - sonst wird das nichts.

    Gehen, Fahrrad fahren, Treppen laufen ... Pilates, Yoga what ever.

    Limo hat Zucker. Trink Wasser. Und zwar viel. 2-3 Liter oder ungesüßten Tee.

    Die Verdauung muss laufen...

  4. Moderation
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Zitat Zitat von youtas Beitrag anzeigen
    Ich denke ja fast, je mehr man sich mit dem Abnehmen beschaeftigt, desto mehr nimmt man zu. .
    Unabhängig vom Startgewicht ist "Abnehmdiät machen" der zuverlässigste Indikator für zukünftige Zunahme...

    Mit dem Teufelskreis zwischen Anspruch und Selbst-/Funktionserhaltung habe ich mir in kürzester Zeit (< 1 Jahr) ein gestörtes Eßverhalten rangezüchtet, das wieder lozuwerden 26 Jahre gedauert hat.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (27.09.2017 um 11:55 Uhr)

  5. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Es wird darauf hinauslaufen, dass Menschen - so aergerlich das ist - (sehr) unterschiedlich sind.
    Also klar: jeder muss, um abzunehmen, ins Kaloriendefizit. Aber wo das ist (-und was dann zu viel ist und den Koeper in den "Notstandsmodus" hinunterfahren laesst, in dem er sich an jedes Pfund klammert-) ist schon wieder unterschiedlich. Auch, wie verstoffwechselt wird und wie man sich am besten satt und zufrieden fuehlt.
    Fuer manche klappt ein sehr geringer Anteil Kohlehydrate, fuer mich ist "LowCarb", gar nichts, schon bei der Vorstellung werde ich pampig.

    Was fuer mich relativ gut funktioniert ist "Glyx", also auf niedrigen glykaemischen Index achten. Ganz konsequent mache ich das aber auch nicht (nehme momentan langsam, aber mit stetigem Erfolg ab, allerdings auf sehr viel hoehrem Niveau als Du, liebe TE), ich esse auch Weintrauben, mal Suessigkeiten etc. "Glyx"-Hauptspeisen machen mich eben lange satt und zufrieden, so habe ich das fuer mich festgestellt.
    Aber hey, das bin auch wieder nur ich. Ich kenne auch viele, die ihren Fettanteil hochgeschraubt haben. Also, natuerlich keine Unmengen, wie gesagt, Kaloriendefizit, aber sie haben eben den Anteil in der Gesamternaehrung erhoeht, und nehmen damit gut ab (z.B. weil sie dann weniger Lust auf Zucker haben oder so). Manche stellen, wie Deine Ma, nur die Ernaehrung um, bei anderen (wie bei mir) geht nichts ohne Sport, wieder andere machen keinen "Sport" in dem Sinne, aber gehen mehr oder fangen an zu gaertnern...

    Ich denke, Du machst es genau richtig: Du beobachtest Dich selber und schaust, was a) funktioniert und Dich b) auch zufrieden macht. Anders geht's auch nicht.
    Dass es schwieriger ist, ein kleines bisschen abzunehmen als wirklich schweres Uebergewicht zu reduzieren, habe ich aber auch schon oft gehoert und gelesen. Ist ja auch logisch, dass der Koerper dann weniger der Meinung ist, auf das zusaetzliche Fett verzichten zu koennen.

    Warum willst Du denn so unbedingt diese 3-4 kg abnehmen, so aus Neugier? Weil Deine Mutter es kann? Weil Du Dich auch von diesen 3-4kg eben eingeschraenkt fuehlst? Schoenere Klamotten? Weil Du Angst hast, wenn Du jetzt nicht dagegen vorgehst, sind es irgendwann 10kg, die wegmuessen?
    Ich will das gar nicht werten! Ich frage mich halt unter den Umstaenden nur, ob Dein aktuelles Gewicht eben Dein "natuerliches" ist, und sich auch deswegen nur so schwer reduzieren laesst. Wie gesagt, wir sind alle unterschiedlich, und nicht jeder ist fuer "duenn" gemacht. Und dass die WHO BMI-Tabelle ziemlich willkuerlich festgelegt wurde, ist ja mittlerweile auch bekannt.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung


  6. Registriert seit
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    @wildwusel: Oje, das ist natürlich blöd.

    Ich hab dafür in der Familie den Ruf, "wie ein Spatz" zu essen. Schon immer, auch als Kind. Ich lade mir meine Portion vom Abendessen auf meinen Teller und meistens muss mein Freund aufessen oder der Rest kommt in den Kühlschrank. Nur Nudeln kann ich essen wie nix.

    Eine Fleischportion oder Bratwurst o.ä. schaff ich nie ganz, von zuviel Fleisch wird mir dann schlecht (obwohl es mir gut schmeckt).

    Ich hab aber auch so meine Essticks: Wenn ich esse, flippe ich fast aus, wenn währenddessen das Telefon klingelt oder ich irgendwie unterbrochen werde. Ich hasse das. Wenn ich esse, will ich genießen, in aller Ruhe und mit allen Sinnen.

    Dieses "zwischendurch hier und da was essen" kenn ich auch so gut wie nicht. Im Büro kann ich nur das essen, was ich mitgenommen hab und wenn eine Kollegin mal was anbietet, verzichte ich meist, weil ich im Büro eben nicht diese Ruhe hab, um das Teil dann auch zu genießen. Aber Ausnahmen bestätigen auch schonmal die Regel. Gestern z.B. hatte ich einen Berg Arbeit auf dem Tisch, Mittagspause fiel aus (mein Brot gegessen hab ich natürlich trotzdem), aber nachmittags hab ich mir dann einen Keks zum Kaffee gegönnt. Den brauchte ich dann aber auch
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  7. Inaktiver User

    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Hungern bringt eh nicht - dann kommt es zu Heißhungerattacken und zum JOJO Effekt...beides blöd

    Und mich möchte keine hungrig erleben....

    Aber wenn morgens das Frühstück stimmt - ich esse Müsli und brauche dann nichts bis Mittags und man den ersten Zuckerentzug durch hat. Für mich war es wie mit dem Rauchentzug - eine Sucht eben. Geht einem schon besser.

    Und dann kommt auch Bewegung in die Sache und die Kilos purzeln. Bei 3-4 kann das doch auch ein paar Monate dauern, ist doch gar nichts dramatisches.


  8. Registriert seit
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen

    Warum willst Du denn so unbedingt diese 3-4 kg abnehmen, so aus Neugier? Weil Deine Mutter es kann? Weil Du Dich auch von diesen 3-4kg eben eingeschraenkt fuehlst? Schoenere Klamotten? Weil Du Angst hast, wenn Du jetzt nicht dagegen vorgehst, sind es irgendwann 10kg, die wegmuessen?
    Ich will das gar nicht werten! Ich frage mich halt unter den Umstaenden nur, ob Dein aktuelles Gewicht eben Dein "natuerliches" ist, und sich auch deswegen nur so schwer reduzieren laesst. Wie gesagt, wir sind alle unterschiedlich, und nicht jeder ist fuer "duenn" gemacht. Und dass die WHO BMI-Tabelle ziemlich willkuerlich festgelegt wurde, ist ja mittlerweile auch bekannt.
    Weil mich der Bauchspeck einfach stört. Optisch finde ich es nicht gerade prickelnd. Und passende Hosen zu finden ist auch immer etwas schwierig. Ich hänge irgendwie zwischen zwei Konfektionsgrößen fest. Und manche Klamotten, die ich schön finde, verkneife ich mir, weil es halt unvorteilhaft bei meiner Figur ist. Dann fühl ich mich extrem unwohl.

    Dann ist da noch die Befürchtung, dass es schleichend so weiter geht und ich in ein paar Jahren über 70 kg wiege. Ich weiß noch, als ich so 58-59 kg hatte (Dezember 2013, kurz vor Silvester), hab ich mir vorgenommen, irgendwas zu tun, um nicht über 60 kg zu kommen. Jetzt bin ich bei ~ 66 kg.
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  9. Inaktiver User

    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    @Blueberry

    bei knapp 1800 kcal pro Tag würde ich abnehmen. Mein BMI ist unter 22. Ich glaube, ich komme so auf 2500 bis 3500 kcal pro Tag (ich habs ein paar mal probiert aufzuschreiben, es dann aber wieder gelassen)

    Ich habe keine Ahnung wie das sein wird, wenn ich in die Menopause komme, ob sich das dann schlagartig ändert und ich dicker werde. Das sehe ich aber dann.

    Bin eher der sportliche Typ, Fett ist gleichmäßig verteilt und ich baue auch relativ schnell Muskeln auf (also bislang).

    Mein Freund ist groß und schlank . Er isst nur zu mittag und zu abend kocht er was indisches. Das sättigt und er muss sich um kcal keine Gedanken machen. Er snackt auch nicht zwischendurch.

    Ich bin da eher der Staubsauger.

  10. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Zitat Zitat von youtas Beitrag anzeigen
    Ich denke ja fast, je mehr man sich mit dem Abnehmen beschaeftigt, desto mehr nimmt man zu. Das schlechte Gewissen macht die Pfunde!
    Hmm, jein. Also, ich wuerde sagen: Nein zum ersten Satz, ja zum zweiten.
    Es gibt eben Menschen, die essen zu gern und zu viel (mich zum Beispiel). Wenn die, bzw. "wir" dann abnehmen wollen, kommen wir nicht umhin, genauer hinzuschauen um herauszufinden, wo wir Kalorien einsparen koennen. Oder zusaetzliche verbrennen. Mindestens eins von beidem muss es schon sein.

    Insofern finde ich es unhilfreich, wenn dann jemand sagt: "Aaach, diese Kalorienzaehlerei ist doch sinnlos und ungesund." Dann fuehlt man sich als ein doppelter Looser: Dass man dieses "natuerliche" Gefuehl fuer die richtige Nahrungsaufnahme nicht hat. Und dass man jetzt eben das "boese" Kalorienzaehlen betreibt. Finde ich nicht gut.

    Wo ich Dir zustimmen wuerde ist, dass man sich nicht in eine Obzession versteigen (-so aehnlich hat es wildwusel ja wohl auch erlebt-), und schon gar nicht ein dauerndes schlechtes Gewissen haben sollte. Man sollte freundlich zu sich selbst sein. Positiv sein. Auch dann, wenn man mal frustriert ist.

    Wie Phyllis kann ich auch nur mit einer gewissen Entschlussfreudigkeit und Gewissenhaftigkeit abnehmen, und das heisst: penibel Kalorien zaehlen. Aber ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich dies oder das esse, ich lerne nur neu, es eben einzuplanen. So dass die Schokolade, die Weintrauben, der Prosecco oder was noch dazugehoeren und nicht "extra obendrauf" kommen. Und eben nichts ueberstuerzen wollen und zuwenig essen.
    Zum ersten Mal in meinem Leben nehme ich dadurch stetig ab und bin meistens zufrieden (im Sinne von keinen Heisshunger auf XY haben). Also ja, Positivitaet ist absolut unverzichtbar! Aber das schliesst Kalorienzaehlen und bewusstes Hinschauen nicht aus.
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    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung

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