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  1. Moderation
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Nach meiner Beobachtung:

    Abnehmen fällt Leuten leicht, die in einer Ausnahmesituation zum Moppel geworden sind, wenn die Ausnahmesituation endet.

    Leute, die entspannt im Normalbetrieb Moppel geworden sind, bleiben entspannt im Normalbetrieb Moppel und halten ein nicht-Moppel-Gewicht nur, wenn sie dauerhaft weder entspannt noch im Normalbetrieb sind.

    Das ist, wie jemand der leicht braun wird, sich permanent aus der Sonne halten muß, um eine vornehme Blässe zu erreichen, während die dem rothaarigen mit dem Elfenbeinteint wie von selber erhalten bleibt.

    Bei Leuten, die zunehmen wollen, gibt's übrigens das gleiche in Grün. Und die haben es noch schwerer, weil alle Apps und Unterstützugsmaßnahmen psychologisch auf Gewichtsreduktion zugeschnitten sind.

    Wenn jemand unmotiviert dramatisch zu- oder abnimmt, sollte der erste Weg zum Arzt führen. (Hat nur leider meist keinen Sinn.)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
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    Geändert von wildwusel (26.09.2017 um 23:16 Uhr)

  2. Moderation
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Zitat Zitat von Unendlichkeit Beitrag anzeigen
    ernsthaft?
    Ingwer.
    Ernsthaft.

    Warum trinkst du Cola, wenn du sie widerlich findest?

    Ich habe jahrelang 4 TL Zucker in jede Tasse Tee getan, also 20 Gramm auf 150 ml. Das zu trinken ist überhaupt kein Problem, vor allem nicht, wenn man hungrig, müde, und durchgefroren ist. Tee ist natürlich von Natur aus bitter und braucht kein Säuerungsmittel für den Geschmacksausgleich. (Finde ich. Tee mit Zitrone ist abartig.)
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    Geändert von wildwusel (27.09.2017 um 08:40 Uhr)

  3. Avatar von Spatz22
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Ich würde nie im Leben Obst weglassen, weil es zu viel Zucker enthält. Obst ist gesund.
    Wer zu wenig Vitamine und Mineralstoffe zu sich nimmt, bekommt irgendwann Heißhunger.

    Dann lieber die Butter auf dem Brot verzichten.
    Ein Käsebrot kann man ja zum Beispiel überbacken, da brauchts keine Butter mehr.

    Ich tue mich auch schwer, ein paar Kilo runterzubekommen, für drei Kilo im Sommer brauche ich schon drei Monate und das Durchhaltevermögen hab ich selten.
    Das war früher anders.
    Hab aber auch Hashimoto.
    ...von Zeit zu Zeit denke ich über's Dickwerden nach...... wieviel Badewasser könnte ich jährlich sparen....!

    "Aus der Kindheit kommt so einiges, aber man könnte die auch mal beenden und JETZT für sich einstehen."
    (von Rotweinliebhaberin)


  4. Registriert seit
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    "Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?"

    Vielleicht weil der Stoffwechsel im Keller ist, vielleicht weil sie einfach von "Natur aus" keine Elfen sind, vielleicht weil sie doch mehr Energie zu sich nehmen als zu verbrauchen, vielleicht weil sie zwar wenig essen, aber viel zu wenig trinken?

  5. Avatar von ereS
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Noch was - in einem Liter Coke sind 50 Stück Würfelzucker. Um sich nicht zu übergeben wenn man Coke trinkt ist ein Wirkstoff drin der das verhindert
    ganz so viel sind es dann doch wieder nicht

    http://www.humanistische-aktion.de/zucker.htm


    da ist uebrigens noch viel mehr an zusatzstoffen in der cola, denn den zucker koennte man gerechnet auf die menge an fluessigkeit kaum aufloesen
    dafuer hat cola 0 % fett, 0 % eiweiß, und 0% salz

    alles nachzulesen auf der coca cola seite

  6. Avatar von Perlengazelle
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Manche können soviel essen, wie sie wollen, ohne zuzunehmen?
    Glaube ich nicht.

    Meiner Beobachtung nach wählen Dünne sehr wohl genau aus, was sie essen. Instinktiv. Sie mögen z. B. den Geschmack von zu viel Fett einfach nicht. Sie essen wirklich nur, wenn sie hungrig sind. Und sie hören auf, wenn sie satt sind. Sie lassen etwas übrig, auch wenn es nur ein Häppchen ist. Auch, wenn's gerade sehr gut schmeckt.

    Sollten sie doch mal zu viel gegessen haben - bei Besuchen können Gastgeber schon mal sehr hartnäckig sein und man will nicht unhöflich sein - lassen sie die nächste Mahlzeit einfach aus.

    Sie haben sich also ein natürliches Essverhalten bewahrt. Das vielen regelrecht in der Kindheit ab trainiert wird. "Teller leer essen, damit es morgen schönes Wetter gibt.", haben sie von der Familie gehört. Ich auch. "Und schmeckt, gibt's nicht!" Die Eltern aus der Kriegsgeneration wussten, was Hunger ist. Da war man froh, wenn überhaupt etwas auf dem Teller war. Das galt dann auch noch, als es Essen im Überfluss gab. Meine Mutter konnte sehr unangenehm werden, sollte mir als Kind mal eingefallen sein, etwas nicht zu mögen.

    Dünne haben bei Stress keinen Appetit und nehmen dadurch schnell ab. Vielleicht ein Überbleibsel aus der Steinzeit, das sie sich in ihren Genen bewahrt haben. Stress bedeutete Gefahr für 's Leben. Man musste schnell weg rennen und durfte den Körper nicht mit Verdauungsarbeit unnötig belasten. Das ist jetzt meine Theorie ...

    Dünne sind oft sehr "hibbelig". Sie sind ständig in Bewegung, verändern z. B. dauernd ihre Haltung beim Sitzen. Gehen eher im Laufschritt als gemächlich.

    Zu viel fernsehen macht übrigens dick.

    Also zusammenfassend: zunimmt, wer sich zu wenig bewegt und zu viele Kalorien zu sich nimmt. Banal. Die Gesamtbilanz stimmt nicht.

    Also ist ein erster Schritt wirklich, sich mal eine Zeit penibel alles zu notieren, was man zu sich nimmt. Auch den kleinen Löffel, den man mal eben beim Probieren in den Mund steckt. Ein Gefühl dafür zu bekommen. Manchmal staunt man ...

    Sich fragen, wie viel braucht mein Körper eigentlich. Der Grundumsatz sinkt mit den Jahren rapide. Was man in der Jugend problemlos weg futtern konnte, wird auf einmal viel zu viel. Wieder auf den Körper zu hören: bin ich wirklich noch hungrig oder habe ich Langeweile, Frust, etc ...

    Eigentlich nix Neues.

    Aber sooooooo schwer umzusetzen.

    Ein langwieriger Prozess.

  7. Avatar von ereS
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    @perlengazelle
    ein super beitrag den ich so nur bestaetigen kann

    menschen die ihr gewicht halten, oder nicht zunehmen, hoeren viel mehr auf ihren koerper, und haben auch ein hohes koerpergefuehl, und daher kommt dann auch das von dir beschriebene

    viele menschen haben weder noch ein richtiges hungergefuehl, noch ein richtiges saettigungsgefuehl

    wir haben eben in der westlichen welt auch das problem das nahrungsmittel zum einen im ueberfluss, zum anderen jederzeit und immer verfuegbar sind
    hinzu kommt noch das lebensmittel in deutschland extrem guenstig sind

  8. Avatar von Antje3
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Es gibt so viele Gründe - einmal sind Menschen charakterlich unterschiedlich - der eine kann unter Streß nichts essen, der andere "muß" was süßes haben.

    Dann sind wir unterschiedlich konditioniert durch Erziehung - bei wie vielen gab es zu Haus als "Belohnung" was gutes zu essen (oder Süßigkeiten etc.). Dann wird man essen immer mit einem positiven Befinden verbinden.

    Dann sind Geschmäcker natürlich unterschiedlich. Wohl dem, der Rohkost wirklich einem Wiener Schnitzel oder einer Torte vorzieht. Der wird sich leichter tun.

    Für manche ist Essen tatsächlich nur eine physikalische Notwendigkeit - andere lieben alles, was mit Essen zu tun hat - Zubereitung, Rituale beim gemeinsamen Essen usw.

    Und dann selbstverständlich noch Unterschiede in der akuten Lebenssituation. In manchen Lebenslagen braucht man alle Kraft für andere Dinge - da läßt sich nicht auch noch Kraft und Zeit für eine Diät aufbringen (und eine Diät IST aufwendig).
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  9. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Ich glaube zudem, dass es schwieriger ist, 3 Kilo abzunehmen als 30. Bei 30 Kilo hat man ein Projekt und sieht + spürt Erfolge - bei 3 Kilo kann man nie sicher sein, ob das nicht einfach Wasser ist, das das Gewicht schwanken lässt. Außerdem sind sie schnell wieder draufgefuttert; das frustriert. Bei 30 Kilo Abnahme ist es letztlich ziemlich egal, ob man am Ende nun exakt 30 Kilo weniger wiegt oder 27.
    Bevor du bei dir selbst Depressionen oder ein geringes Selbstwertgefühl diagnostizierst, stelle erstmal sicher, dass du nicht komplett von Arschlöchern umgeben bist.
    - Sigmund Freud


  10. Registriert seit
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Perlengazelle, auch ich unterschreibe das 100%ig. Auch wenn man bei manchen dünnen Menschen das Gefühl hat, die können essen was sie wollen (ich habe auch so eine Freundin, und die behauptet das auch von sich), stellt man bei näherer Betrachtung fest, dass sie gar nicht so viel essen wollen oder sich einfach sehr viel bewegen.
    Die gertenschlanke Freundin, die sich beklagt, dass sie nicht von der abendlichen Schokolade lassen kann, macht 3-4-mal pro Woche Sport, und isst den Tag über deutlich weniger als ich z. B., empfindet das aber schon als "viel essen".

    Wie sagte eine Kollegin meines Mannes, als er sie fragte, wie sie denn so toll abgenommen hätte: "Einfach öfter mal die Futterluke zu lassen."

    Ich habe mir auch peu a peu Übergewicht angefressen, indem ich einfach immer mehr und immer öfter zwischen den Mahlzeiten gegessen habe. Irgendwann hat man das Gefühl, man hat auch wirklich Hunger und braucht alle 3 Stunden was. Isst dafür aber bei den Hauptmahlzeiten kaum weniger (wenn man wie ich jemand ist, der eben 3 Hauptmahlzeiten mit richtig am Tisch sitzen braucht). Und ich habe mit Erstaunen festgestellt, dass man sich das abtrainieren kann. Man muss nicht ständig essen.

    Jetzt muss ich nur noch lernen aufzuhören, wenn ich satt bin, auch wenn's richtig lecker schmeckt, und Dinge nicht zu essen, weil sie mir eben gerade angeboten werden, aber ohne dass ich gerade eigentlich Hunger habe (oder wenn ich es tue, bewusst dann eben die nächste Mahlzeit kleiner zu halten oder ganz ausfallen zu lassen).

    Was genau man isst, ist glaube ich wirklich sehr individuell verschieden - die Kalorienbilanz muss stimmen. Und das erreicht jeder auf eine andere Weise.

    Ich habe mir übrigens mal den Spaß gemacht, wenn man mit 7000 kcal pro kg Körpergewicht rechnet, mal auszurechnen, wie ich mir im Mittel mein in den letzten 15 Jahren erworbenes Übergewicht angefressen habe. Das waren gerade mal ca. 50 kcal pro Tag zu viel. (Was mich erstaunte, gefühlt habe ich jeden Tag eher 300 kcal zu viel gegessen - aber gut, mit dem Gewicht steigt ja auch der Grundumsatz.) Das ist eben tatsächlich nur der Rest auf dem Teller, den man nicht liegen lässt, weil es ja so gut schmeckt.

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