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  1. Registriert seit
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und du musst aufpassen genug KH zu essen um den Zuckerspiegel zu halten - sonst kommt die Sucht nach Zucker zurück. Ist leider so!

    KH sind doch auch Zucker, im etwas weiteren Sinn des Wortes...?

    Zucker ist geil, weil er sofort Energie und Wärme liefert. Steh draussen und frier, pfeif dir einen heissen Punsch rein oder Caramelbonbons oder sonst was Süsses... und fünf Minuten später gehts schon VIEL besser. mir zumindest.

    Oder ein Bettmümpfeli, was Süsses gleich vor dem Schlafengehen (vor dem Zähneputzen, logischerweise), wärmt schön die Glieder und hilft beim Einschlafen, bis man diesess tolle warme Mikroklima unter der Bettdecke via Körperwärme erzeugen kann. (bzw als Kontrast: wie unangenehm es ist, zu frieren und diesen Mikroklima nicht hinzukriegen in kalten Nächten, und nicht zu schlafen... *brrr*)

    am schwierigsten finde ich geistige Arbeit - also wo man sich auf Details auf Papier oder am Bildschirm konzentrieren muss. Das ist Hirnarbeit, das menschliche Hirn ist ein Luxusorgan und schreit regelrecht nach hoch oktaniger Energie sprich Zucker so rein wie möglich, und bitte regelmässig nachschieben, sonst ist's mit der Konzentration bald vorbei. Vor allem wenn es was Langweiliges und Abstraktes ist, wie Sozialversicherungsnummern eintippen oder sowas.

    Ein flotter Spaziergang an der frischen Luft draussen, und siehe da, das Bedürfnis nach Zucker ist erst mal einfach weg... aber wer kann schon einfach so von einem Bürojob davonlaufen? (ich nicht. Das Millionenerbe steht noch aus und der reiche Onkel aus Amerika hat sich auch noch nicht gemeldet)

    und an mir habe ich durchaus auch beobachtet, dass psychische Probleme über Essen, und besonders auch Süsses, zumindest etwas erträglicher gemacht werden können. und da man ein Sozialleben mit Problemen meist nicht von einer Minute auf die andere verbessern kann... ist es wohl nicht das Schlechteste, immerhin einen halben Trost im Essen zu finden.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  2. Registriert seit
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    und an mir habe ich durchaus auch beobachtet, dass psychische Probleme über Essen, und besonders auch Süsses, zumindest etwas erträglicher gemacht werden können. und da man ein Sozialleben mit Problemen meist nicht von einer Minute auf die andere verbessern kann... ist es wohl nicht das Schlechteste, immerhin einen halben Trost im Essen zu finden.
    Ich erinnere mich mal wo gelesen zu haben, dass man in einer Studie, wo schwer übergewichtige Menschen dank Magenverkleinerung abgenommen haben, festgestellt hat, dass ein Teil dann psychische Probleme (Depressionen o.ä.) bekommen hat, offensichtlich weil man ihnen das "Trostessen" genommen hat. Vorher waren sie "dick aber zufrieden" bzw. haben den psychischen Stress in ihrem Leben über essen kompensiert.

    Mein jüngerer Sohn hat gerade auch beides - er moppelt, und er hat psychischen Stress, der sich nicht von jetzt auf gleich beseitigen lässt. Psychologin rät dazu, erst die Psyche anzugehen, das Abnehmen käme dann schon fast von alleine (bzw. bei Kindern reicht ja nicht mehr zunehmen, dann wächst es raus).

  3. Avatar von Carolly
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Ganz interessant: YouTube

  4. Avatar von Kleiner_Vogel
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Oh, das ist krass! Klar, dass es den Effekt gibt, aber dass er so deutlich ausfällt!


  5. Registriert seit
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Hi!

    Ich habe vor ein paar Jahren innerhalb von 18 Monaten einen Gewichtsverlust von rd. 45 kg hinbekommen. Habe fast täglich Sport getrieben (Nordic Walking, Radfahren, später Joggen), mich am Anfang ein paar Wochen mit Almased ernährt, danach Kalorien gezählt. Und es war so einfach... Das anfängliche Purzeln der Pfunde hat mich bis zum Ende motiviert und ich habe es geschafft, eine gute Kondition aufzubauen, so dass mir der Sport relativ einfach gefallen ist und wenig Überwindung kostete. Eigentlich war ich immer ein extremer Sportmuffel, ich war über mich selbst erstaunt.

    Gehalten habe ich das Gewicht tatsächlich mehrere Jahre, habe auch weiter Sport getrieben, da ich ja fit war und es mir leicht gefallen ist. Außerdem hatte ich damals einen Hund, der mich bei meinen sportlichen Aktivitäten bei der Stange gehalten hat.

    Bin dann krank geworden, hatte 3 OP's in Folge und durfte fast ein halbes Jahr keinen Sport treiben. Als ich dann wieder durfte, konnte ich aufgrund von Hüftschmerzen nicht mehr joggen und meine Kondition war sowieso völlig im Eimer. Und damit war dann Feierabend - innerhalb von wenigen Jahren hatte ich alles wieder drauf. Ich bin jetzt 46, 1,70 m groß und wiege um die 100 kg.

    Ich versuche immer mal, das wieder anzugehen, aber es will mir nicht gelingen. Aufgrund eines Jobwechsels bin ich i.d.R. von 6:00 uhr bis 19:00 Uhr außer Haus, sitze im Büro und zusätzlich noch mindestens 3 Stunden im Auto. Danach gibt es noch Abendbrot (im Büro komme ich nicht wirklich zum Essen), Dusche und spätestens 22:00 Uhr geht's in's Bett (muss ja um 5 Uhr hoch). An Sport ist überhaupt nicht zu denken. Versuche ich mal, mich am Wochenende aufzuraffen, fange ich jedes Mal von vorne an - durch die lange Pause in der Woche schaffe ich es nicht, Kondition aufzubauen. Es ist jedes Mal auf's Neue eine elende Quälerei und macht überhaupt keinen Spaß.

    Also versuche ich, mehr Kalorien einzusparen - aber auch das gelingt mir nicht wirklich. Und WENN es mal ein paar Tage oder auch Wochen gelingt, tut sich rein gar nichts auf der Waage. Wahrscheinlich habe ich meinen Stoffwechsel durch die frühere Diät und den Verlust an Muskelmasse derart zu Grunde gerichtet, dass ich mit ne Scheibe Knäcke am Tag auskommen würde... Irgendwann denke ich dann "Ach, Sch**drauf, es klappt eh nicht" und falle in die alten Muster zurück. Zwischendurch habe ich mal 10 kg geschafft - aber mal ehrlich, ob man nun 100 kg oder 90 kg wiegt - fett ist man eh. Es ist auch niemandem aufgefallen - nicht mal mir so wirklich. Insofern werte ich eine entsprechende Abnahme auch nicht als Erfolg.

    Ich bin kurz davor, mir einzugestehen, dass ich an meinem Gewicht nichts mehr ändern kann - allerdings habe ich Angst, dass es immer noch weiter nach oben gehen wird. Meine Mutter endete aufgrund ihres Übergewichtes und der entsprechenden Begleiterscheinungen als Pflegefall im Rollstuhl. Wahrscheinlich wird mir das auch irgendwann so gehen. Ich hoffe nur, ich schaffe es bis zur Rente, einigermaßen mobil zu bleiben. Es ist wirklich frustrierend und auch ein bisschen beängstigend.

    Ab Juli diesen Jahres kann ich 2 Tage Homeoffice in der Woche machen - vielleicht schaffe ich es an den Tagen ja, mich ein bisschen zu bewegen - aber so wie ich mich kenne, wird das eh wieder nix. Die Luft ist einfach raus.

    LG, Meg


  6. Registriert seit
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Zitat Zitat von Meg2511 Beitrag anzeigen
    Zwischendurch habe ich mal 10 kg geschafft - aber mal ehrlich, ob man nun 100 kg oder 90 kg wiegt - fett ist man eh.
    Es macht aber einen Unterschied, ob man bei 90 oder 100 kg fit ist, oder nicht. Ob man Treppen hoch kommt, ob man mit ausgestreckten Beinen die eigenen Zehen berühren kann, ob man was Schweres hochheben kann...

    mit deinem Arbeitsprogramm mit ständigem Sitzen ist es auch schwer :-/

    Aber zwei Tage Homeoffice können da viel Erleichterung bringen - und vielleicht auch mal Sportarten probierne, die eher in Richtung Kraft und nicht in Richtung Ausdauer gehen? Wenn man stark ist bei 100 kg, macht das nämlich auch eine Menge mehr Spass und Freude als wenn man schwach ist bei 100 kg. Und hat entsprechend auch gesundheitlich positive Auswirkungen. Muskeln halten gesund, relativ unabhängig davon, wie viel Fett darüber noch liegen mag.

    nicht aufgeben, es wird besser, und wenn du weniger Strecke fahren muss gibt wohl nur schon das mehr Energie

    Es ist auch niemandem aufgefallen - nicht mal mir so wirklich. Insofern werte ich eine entsprechende Abnahme auch nicht als Erfolg.
    Leuten fallen die absurdesten Dinge auf.

    Ich werde des öftern gelobt für Dinge, die ich für selbstverständlich halte - und andere Dinge, auf die ich reichlich stolz bin, weil sie für mich schwierig sind oder mit viel Aufwand verbunden, werden von andern mit einem Schulterzucken kommentiert.

    Das Feedback anderer Leute ist kein geeigneter Massstab. und mit Vorsicht zu geniessen.


    Wahrscheinlich wird mir das auch irgendwann so gehen.
    nein, das muss nicht so sein. Es muss auch keine Quälerei sein.

    Sich auf lange Frist gesündere Gewohnheiten anzueignen, kann man von jeder Situation und in jedem Alter beginnen, und es erhöht die Lebensqualität und schützt die Gesundheit in jedem Alter und jeder Ausgangslage.

    aber so wie ich mich kenne, wird das eh wieder nix. Die Luft ist einfach raus.
    Bei dem Programm, wie du es jetzt beschreibst, wäre bei mir die Luft nach zwei Wochen auch raus

    Es spricht nichts dagegen, dir erst mal zwei, drei Monate Ruhe zu gönnen in deiner neuen Situation - und dann ganz sachte mal zu gucken, ob es da nicht womöglich etwas geben könnte, dass Spass macht, an Bewegung oder Sport.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  7. Registriert seit
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Ich bin ja auch noch nicht viel weiter gekommen. Mein Gewicht bewegt sich zwischen 66 bis 67,x kg - egal, was ich mache. Eine zeitlang hab ich mithilfe einer App Kalorien gezählt, meist lag ich bei 1300-1500 kcal, selten drüber.

    Inzwischen versuche ich, ganz anders anzusetzen:

    Ich glaube nicht mehr, dass das, was ich esse oder wieviel ich esse, der Hauptgrund für mein Gewicht ist, sondern vielmehr die schlechten Angewohnten rund um das Einnehmen von Mahlzeiten.

    Frühstücken zuhause? Fehlanzeige. Zum Einen, weil ich morgenmuffelig bin und ungern früher als nötig aus dem Bett krieche, zum Anderen, weil ich morgens noch nicht so richtig Appetit und Hunger habe

    Gefrühstückt wird dann also im Büro, nebenbei werden Mails gelesen, Akten angelegt usw.

    Mittagessen passiert auch so nebenbei, während ich am PC arbeite.

    Zum Abendessen läuft oft der Fernseher Ich esse zwar nicht mehr dadurch, aber hastiger (hab ich gestern erst wieder so richtig gemerkt, als wir beim Abendessen das Spiel Polen : Senegal schauten....wenn es vorm Tor hektischer wurde, hab ich schneller gegessen und nicht richtig gekaut )

    Und was bei mir auch geändert werden muss: Es wird kein Essen für`s Büro mehr zuhause vorbereitet, weil es mir schon oft so gegangen ist, dass ich mittags gar keinen Hunger mehr hatte, aber die zweite Scheibe Brot trotzdem noch gegessen hab, weil sie eben da war. Wegschmeißen will ich nicht, abends essen auch nicht.
    Ab morgen werde ich Brot, Joghurt, bisschen Aufschnitt und Obst/Gemüse im Kühlschrank bei der Arbeit lagern und dann nur das zubereiten, worauf ich wirklich Appetit habe und soviel, wie ich in dem Moment auch essen mag.

    Also, ab sofort mehr Aufmerksamkeit und Achtsamkeit beim Essen!
    ~Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke~


    ~Die reinste Form von Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert ~

    ~Wenn du etwas willst, was du noch nie hattest, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast~

    ~Alle sagten, das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht ~


    ~Ich habe zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem~

  8. Moderation
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    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Zitat Zitat von Meg2511 Beitrag anzeigen
    Als ich dann wieder durfte, konnte ich aufgrund von Hüftschmerzen nicht mehr joggen und meine Kondition war sowieso völlig im Eimer.
    Wenn man sich nicht mehr ohne Schmerzen bewegen kann ist einfach Schluß. Selbst wenn man es trotzdem tut, die ganze Zeit gegen Schmerzen anzukämpfen, Schonhaltungen einzunehmen, kaputte Stellen immer wieder zu reizen, streßt Körper (und Seele) immens, und Streß macht nur Leute mager(er), die es ohnehin schon sind.

    Deswegen nimmt der Großteil der Leute zu, wen sie sich nicht mehr bewegen können. (Das große Risiko ehrgeiziger Sportler, die oft schon in verhältnismäßig jungen Jahren bleibende Schäden am Bewegungsapparat kriegen.)

    Versuch's mal mit einem geregleten Tagesablauf, geregelten Mahlzeiten, Schmerzfreiheit (soweit möglich), Streßabbau oder -vermeidung, genug Schlaf, und einer halben Stunde spazierengehen am Tag, das sind 10% des Aufwandes und bringt schon 50% des Nutzens. (Die verkürzte Form der 20/80 Regel). Wenn du noch ein bißchen Schulter- und Rücktraining reinbauen kannst (Kieser?) bist du schon beser aufgestellt als die meisten.

    Normalerweise, solange einen keine Stoffwechselstörung, Fetteinlagerungstörung oder sonstiges heimsucht, nimmt man nicht endlos zu, sondern bis zu einem Punkt geringen Wartungsaufwands. Der Stoffwechsel erholt sich (auch da: wenn keine Krankheit vorliegt) recht gut und justiert sich. Das Umschalten von Katabolismus auf Anabolismus ist Tagesgeschäft. Das Problem sind der Kopf (Eßstörungen) und der Umstand, daß für es jeden Menschen Gewichtsbereiche mit geringem und welche mit hohem Warungsaufwand gibt.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  9. Registriert seit
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    50

    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Guten Morgen,
    Wildwusel - Stoffwechselstörung oder fetteinlagenstörung? Wie weiss ich das, ob das bei mir vorliegt?
    Ich versuche seit 4 Wochen abzunehmen und schaff das nicht.
    Meistens bin ich sehr konsequent und ich nehm absolut nichts ab.
    Zusätzlich mach ich 16/8, d.h, ich ess ab 14 Uhr nichts mehr.
    Bin hauptsächlich um den Bauch so dick.
    Gestern sah ich eine Sendung über Diabetes 2, meine Ärztin sagte mal, dass ich auch an der Grenze dazu bin.
    Kann es daran liegen? Werde mich heute mal informieren.
    Es ist nur frustrierend.
    Gestern hatte ich z.b. Morgens einen kleinen Keks, mittags 3 Kartoffeln und ein halbes Pfund Quark, abends eine Scheibe Käse und einen Gurkensalat.
    Außerdem bin ich 2 Stunden gelaufen.
    Und ich hab nichts abgenommen!

  10. Moderation
    Registriert seit
    20.08.2010
    Beiträge
    34.210

    AW: Warum tun sich manche so schwer mit dem Abnehmen?

    Lottachen, nimmst du denn unkontrolliert zu? Also, bei gleichbleibender Lebensführung und ohne bekannte Gründe über Monate in spürbarem Maße?

    Sein Gewicht zu *halten* ist der Normalzustand.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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