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  1. Registriert seit
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    AW: Essverhalten ändern

    Verstehe, und danke für Eure Rückmeldung!

    Einerseits tröstlich, dass es anderen auch so geht, also, dass Ihr dieses quasi fremdbestimmte Essen auch kennt.

    Andererseits hätte ich jetzt natürlich lieber goldene Tipps gehabt, wie man sich dann umprogrammieren kann. Aber dann wärt Ihr wahrscheinlich schon steinreiche Millionärinnen und würdet nicht mehr hier beim Fußvolk posten

    Am Arbeitsstress bin ich dran, aber ganz wird sich das nicht umgehen lassen. Ist aber auch nicht das schlimmste bzw. häufigste Problem.

    Wo ich jetzt rangehen werde, ist das abendliche Entspannungsessen, vielleicht kriege ich es ja doch hin, auf andere Weise zur Ruhe zu kommen.

  2. gesperrt Avatar von Ebayfan
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    AW: Essverhalten ändern

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    Was mich zweifeln lässt: Einige hier berichten doch, dass sie ihr Verhalten umgestellt haben. Würdet Ihr - die sich jetzt angesprochen fühlen - mir verraten, ob Ihr dafür auch Jobs geschmissen oder Therapien gemacht habt? Seid Ihr so weit gegangen, um Euch die schlechten Verhaltensweisen abzugewöhnen?
    Ich habe es im Urlaub umgestellt. Geplant war das nicht. Ich habe nur dieses Buch "Weizenwampe", das mich zur Umstellung inspiriert hatte, zufällig im Flughafen vor der Abreise als Urlaubslektüre gekauft.

    Auf dem Schiff gab es eine breite Auswahl an Speisen, ich suchte mir dann nach und nach immer mehr passendes aus und ließ das unpassende weg. Meine Lieblingsschokolade hatten die dort sowieso nicht.

    Als ich nach 14 Tagen wieder zuhause war, hatte ich mich bereits recht gut umgewöhnt und das völlig stressfrei.

    Generell gelingt es mir im Urlaub immer sehr gut, mäßig zu essen und meine Ziele zu erreichen. Auch wenn ich in eine Fewo fahre. Dann packe ich mir mein Essen ins Auto und kaufe vor Ort fast nur frisches Gemüse und Obst nach. Und wenn nur 90 %ige Schokolade da ist, esse ich auch keine andere.

    Das funktioniert übrigens auch zuhause, wenn abends der Fressflash kommt. Ich würde dafür nie zur Tanke oder zu Meckes fahren. Gegessen wird also nur, was da ist. Ich muss also nur zusehen, dass die zuckersüßen Sachen, die ich mag, nicht im Haus sind. Die, die nur mein Freund mag, rühre ich sowieso nicht an. Und bei dem, was er gekauft hat, bin ich bescheiden und zurückhaltend.

    Hat man sich erst mal umhestellt, funktioniert das Hirn auch super ohne zusätzlichen Zuckerschub. Und generell hilft schlafen. Wenn man müde ist, sinkt die Widerstandskraft. Ein Nickerchen nach der Arbeit peppt einen besser auf als eine Tafel Schokolade. Einfach mal 30 Minuten hinlegen.

    Tödlich sind auch Leckereien in der Büroschublade. So fing mein Moppeldasein überhaupt erst ab.

    Einen Trick habe ich noch: ungeknackte Nüsse! Wenn ich snacken will, hole ich mir ein Schüsselchen ungeknackter Walnüsse und den Nussknacker. Seitdem ich das mache, esse ich viel weniger Nüsse auf einmal und staubsauge öfter.

    Ich hatte Glück, bei Facebook hatte eine zuviele Walnüsse und ich konnte günstig einen ganzen Sack für wenig Geld ergattern. Mom. gibt es keine im Laden. Aber man kann auf Pistazien oder Erdnüsse ausweichen.


  3. Registriert seit
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    AW: Essverhalten ändern

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    Andererseits hätte ich jetzt natürlich lieber goldene Tipps gehabt,
    meiner ist:
    Was immer du isst (oder sonst konsumierst) geniesse es ohne schlechtes Gewissen! Egal was es ist. Egal ob das in deiner mentalen Schublade von "gesund" steckt oder nicht.

    und: wenn ein Gedanke dich nur schon beim Denken total deprimiert, probier es nicht aus, was du denkst; bzw wenn du es ausprobierst, probier es nicht allzu lange aus, wenn du nicht nach ein, zwei Tagen merkst "oh das geht besser/leichter als ich dachte", wird es auch nach 20 Tagen oder 20 Wochen nicht besser gehen.


    Am Arbeitsstress bin ich dran, aber ganz wird sich das nicht umgehen lassen. Ist aber auch nicht das schlimmste bzw. häufigste Problem.
    Viele kleine Details machen auf lange Sicht eine ganze Menge aus. Und wenn man erst mal die Wertschätzung für sich selbst in den kleinen Details gut kann und geübt hat, werden sich auch die grossen Brocken irgendwann zu bewegen beginnen.

    Geduld und Beharrlichkeit sorgen für nachhaltige Veränderung.

    Wo ich jetzt rangehen werde, ist das abendliche Entspannungsessen, vielleicht kriege ich es ja doch hin, auf andere Weise zur Ruhe zu kommen.
    Gestern ging ich spazieren und da war so ein Bach, über den führt eine Brücke, und ich hab mich da mal ans Geländer gestellt, die Lichtreflexe auf dem Wasser betrachtet und mich einer gemütlichen, langen Träumerei hingegeben. - bis mich ein junger Mann ansprach "äh, wir würden hier gerne einen Film drehen, würde es Ihnen etwas ausmachen, woanders hinzugehen?" - da hat offenbar die ganze Crew schon die längste Zeit gewartet, bis ich weiter ging, und ich habs nicht gemerkt, dass da überhaupt jemand ist. *g*

    Wasser beobachten ist sehr entspannend, finde ich. Oder unter einen Baum liegen und den Blättern beim Rauschen zugucken. Oder, als etwas minderes Vergnügen, Fenster auf und die Vorhängen betrachten, wie sie vom Wind bewegt werden. (die Feuerstelle für den Winter fehlt mir leider immer noch :-( )

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  4. Registriert seit
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    AW: Essverhalten ändern

    Danke, Bae, für Deine Tipps

  5. AW: Essverhalten ändern

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    Verstehe, und danke für Eure Rückmeldung!

    Einerseits tröstlich, dass es anderen auch so geht, also, dass Ihr dieses quasi fremdbestimmte Essen auch kennt.
    Ja, klar.
    Natürlich wäre es reinster Luxus, nur deshalb (wegen Essens) den Job gewechselt zu haben, aber es haben mehrere Dinge die ineinander griffen, nicht mehr gepasst. So war ich auch dauernd unter Strom, habe oft sehr schlecht geschlafen, etc.


    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wasser beobachten ist sehr entspannend, finde ich. Oder unter einen Baum liegen und den Blättern beim Rauschen zugucken. Oder, als etwas minderes Vergnügen, Fenster auf und die Vorhängen betrachten, wie sie vom Wind bewegt werden. (die Feuerstelle für den Winter fehlt mir leider immer noch :-( )
    Ja, da hast du recht.
    Ich schaue gerne Tieren zu, den Enten im Teich, den Krähen auf der Wiese ... oder im Tiergarten: auf eine Bank setzen und stundenlang den Affen zuschauen.
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***

  6. Moderation
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    AW: Essverhalten ändern

    Ich gucke auch intensiv, was Freßflashs auslöst. Parties, auf denen ich keinen kenne, Möbelhäuser, Chefgespräche, Lampenfieber gehabt, mehrere Tage zu wenig gegessen, nach 7 Uhr abends die Keksdose aufgemacht, Parties, auf denen es zu viele zu leckere Sachen gibt.

    Letztere erlaube ich mir -- so was ist ja selten. Die Straßsituationen versuche ich zu entschärfen oder zu vermeiden. Das "zu wenig essen" löse ich durch gezieltes "unterfüttern" von Tagen mit viel Ausdauerbelastung. Und nach 19 Uhr bleibt die Keksdose zu.

    Abendliches Entspannungessen: Wie wär's mit einem Entpannungsteeritual?
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. gesperrt Avatar von Ebayfan
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    AW: Essverhalten ändern

    Wenn man abends platt ist, ist es am besten, man isst ein Stückchen Käse oder ein paar Nüsse und geht direkt danach ins Bett. Bevor der Magen wieder leer ist. Morgens gut ausgeruht kann man dann mit Verstand frühstücken.


  8. Registriert seit
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    AW: Essverhalten ändern

    Rechtzeitig ins Bett gehen is it, glaube ich - jedenfalls ist das jetzt mal der Plan für die nächsten Wochen - ich nehme die Abende ins Visier.

    - Das sind so eingeschliffene Verhaltensweisen... als Kind war Essen das Mega-Thema, Belohnung, Strafe, Liebe, Zuwendung - alles lief übers Essen, und nichts von dem, was mein Körper wollte, war in den Augen meiner Mutter richtig... Diese Prägungen konnte ich nie überwinden; mit ihnen zurecht zu kommen, wird mich wohl mein Leben lang beschäftigen.
    Verglichen mit anderen hab ich aber kleine Probleme.

  9. Avatar von Nocturna
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    AW: Essverhalten ändern

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Ich esse nach der 5-Elemente-Küche, morgens, mittags und abends, zwischendurch gibt es nichts.
    Was, das hat sogar einen Namen? Cool, wusste ich noch gar nicht.
    Für mich tut es dieser Trick. Ich esse 3 mal täglich, dazwischen nichts. Es ist super entspannend, nicht darüber nachzudenken, ob man sich jetzt noch einen Fruchtjoghurt gönnen soll oder in einen Apfel beißen darf, denn diese Situation kommt bei mir nicht vor.

    Übrigens erteile ich mir keine Verbote, was ich esse. Ich gehe dreimal wöchentlich in eine Kantine mit eher mäßig gesundem Angebot (Dampfnudel in Vanillesoße/ Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat …), aber ich esse mittags nun mal gerne warm und deswegen nehme ich, was ich kriegen kann.

    Abends gönne ich mir regelmäßig etwas Süßes. Hier befolge ich wildwusels Erkenntnis:
    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Es gibt morgen wieder was. Und übermorgen.
    Tatsache ist, ich kann nach 3 Pralinen aufhören, weil ich weiß, ich kann morgen wieder 3 Stück essen und übermorgen und überübermorgen, alle 365 Tage im Jahr! Und das tue ich auch, ich esse jeden Abend Süßes, egal was, aber eben nur 3 Stück oder entsprechend geringe Mengen an Schokolade, Kekse, whatever. Ich kann aufhören, weil es morgen wieder etwas geben wird und all die Tage danach.

    Mir persönlich hilft noch, dass ich untertags nur heißes Wasser trinke. Für mich ist es das ideale Getränk. Es stillt den Durst, es füllt die Wasserhaushalt absolut neutral auf in Punkto Geschmack und Temperatur. Es schafft keine Begierden nach mehr, es regt nicht an, es ist einfach perfekt. Ich kann sogar noch abends einen halben Liter davon trinken, ohne nachts auf die Toilette zu müssen. Es versickert einfach in meinem Körper.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  10. Inaktiver User

    AW: Essverhalten ändern

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ja, ich habe Jobs geschmissen und Therapie gemacht, um meine Lebensqualität zu erhöhen.

    Das Essverhalten verändert sich auf natürliche Weise mit dem Rest meines Lebens.

    gruss, barbara

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