Natürlich geht es. Aber es braucht Bewegung.
1) Im Büro jeden unnötigen Weg gehen. Also - nicht die Sachen zum kopieren sammeln - mit einem Blatt zum Kopierer und zurück. Dreimal am Tag - Fünfmal am Tag.
2) Keine Fahrstühle benutzen sondern Treppe hoch - Treppe runter.
3) Wöchentlich irgendwas - wegen der Familie - wegen der Büroarbeit - machen um in Bewegung zhu kommen
- Kurs Kraulen lernen und dann am Sonntagmorgen mit Power schwimmen !!
- Mal am Wochenende radfahren oder spazierengehen. Nicht der 10-Minuten-Verdaueungsspaziergang sonder
wirklich 3 bis 5 Stunden
4) Statt Bus nehmen zu Fuß gehen.- kurze Strecken.
5) Zum Einkaufen des "vergessenen Salatkopfes" kein Auto sondern die Füsse nehmen.
6) Darauf achten jeden Tag Schuhe zu tragen die bewegungsfreundlich sind.
7) Wasser trinken. Nicht das "Apfelwasser" oder die sonstigen Zuckergetränke die verkauft werden. Echtes Wasser. Unddas nicht zu wenig.
8) Denksport schadet auch nicht. Das Gehirn - mit einem Anteil von 2 % am Körpergewicht verbruacht im Ruhezustand 20 % der Energie. Auch das Gehirn in Bewegung bringen.
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10.02.2016, 06:41Inaktiver User
AW: Abnehmen mit 50 + - unmöglich?
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10.02.2016, 08:53
AW: Abnehmen mit 50 + - unmöglich?
Wow. Das sind ja viele Tipps und Gedanken, die da zusammen kommen. Danke
Ich denke, das habe ich drauf. Das mit dem Almased ist vielleicht keine schlechte Sache. Wenigstens eine Mahlzeit.Ruby: Aber ohne die Essgewohnheiten zu ändern wird es nichts, also:
Kohlehydrate reduzieren.
Gesunde Fette zu sich nehmen.
Sahne, Fett, Käse ect reduzieren. Zucker bitte auch :-(
Vergiß Schokolade, Kuchen, Mousse au Chocolat, Eiscreme - aber auch zu zuckerhaltiges Obst.
Ersetze eine Mahlzeit täglich durch einen Eiweißdrink oder Almased ect.
Trinke keinen Alkohol - Obstsaft nur mit Wasser verdünnt, Kaffee ohne Kaffeesahne.
Ich habe zu Hause ein Ergometer. Es steht direkt vor dem Bad und ich laufe jeden Tag dran vorbei. Vielleicht sollte ich mich jeden Tag mal 20 Minuten drauf schwingen
... aber wie das so ist...
Klar. Aber wenn nach 4 Wochen Weight Watchers und Punkte zählen noch nicht mal ein Gramm wegschmilzt...Carolly: Also nein, das stimmt nicht. Wovon bekommt der Koerper die Energie wenn er nicht genug Nahrung zu sich nimmt? Luft und Liebe? Natuerlich nimmt man auch im Alter noch ab wenn man weniger Nahrung zu sich nimmt als man noetig hat. Aber der Kalorienverbrauch von Sport/Bewegung wird gerne ueberschaetzt und die Menge Nahrung die man sich sich nimmt wird gerne unterschaetzt. Da hilft nur ganz ehrlich Kalorien zaehlen, einschliesslich die Milch im Kaffee, Butter auf dem Brot oder mal eine Handvoll Fruchtgummie das vielleicht im Buero rumsteht, und dann faellt das Gewicht auch.
Meine Mutter und meine Oma waren auch immer dick. Lange Zeit dachte ich, den mangelt es an Selbstdisziplin. Aber das scheint nur teilweise der Fall zu sein. Stichwort Audrey-Hepburn-Gen (schönes Wortspiel
) Entweder man hat es oder es ist ein heftiger Kampf.
Natürlich kann ich mit einer fast Null-Diät und Sport Kilos abnehmen. Verzicht auf Wein, Weib und Gesang...
Mein Mann wäre totunglücklich eine Partnerin an seiner Seite zu haben, die sich von Salatblättern ernährt.
Richtig. Es muss doch irgendwie einen gesunden und dennoch lebensbejahenden Weg geben? Oder wirklich nur die Kasteiung?Man kann auch im vorgeschrittenen Alter langsam und genusssam abnehmen ohne auf Kuchen und aehnliches zu verzichten. Auf Kohlenhydrate muss man ebenso nicht verzichten wenn man kein Diabetes hat. Es geht echt nur im die totale Menge Kalorien, nicht mehr und nicht weniger.
Kalorien zählen schön und gut. Apps gibt es ja genug. Aber wer kann mir sagen, wie viele Kalorien ich zu mir nehmen darf?
Ja. Im letzten Jahr habe ich anscheinend 7 Kilo zugenommen. Das flog erst auf (ich habe es geahnt), als ich vor kurzem beim Arzt auf die Waage musste. Ich merke das natürlich an den Klamotten und habe irgendwann automatisch nicht mehr 38 sondern Large bestelltVanDyck: Fürs erste folgendes:
Hast du allein im letzten Jahr also 7 Kilo zugenommen?
Auf jeden Fall hast du also in 8 Jahren 18 Kilo zugelegt. Das bedeutet schlicht und einfach, dass du in den letzten 8 Jahren durchschnittlich jeden Tag 43 kcal. mehr zu dir genommen als du verbraucht hast - das hat also alles sehr voraussichtlich gar nichts mit einem angeblich verlangsamten Stoffwechsel zu tun.
Und ich gebe zu, dass ich - auch meinem Mann zuliebe und weil es so gesellig ist - abends oft eine komplette Mahlzeit zu mir nehme. Salat, Kartoffeln und oft Fisch oder Fleisch. Es ist schwer, davon wieder abzugehen. Das will mein Mann irgendwie nicht einsehen, dass ich diese Art von Mahlzeiten nicht so gut vertrage.
Wir sind übrigens seit 8 Jahren zusammen und seitdem geht es mit dem Gewicht bergauf
Mein Mann hat nämlich das Audrey-Hepburn-Gen
OTTOS MOPS KOTZT...
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10.02.2016, 09:03Inaktiver User
AW: Abnehmen mit 50 + - unmöglich?
Naja - wenn man mal anfängt, genau hinzuschauen, erkennt man, dass es in der Regel nicht der angeblich verlangsamte "Altersstoffwechsel" ist, der einem die zusätzlichen Kilos eingebracht hat, sondern eben doch das eigene, schleichend veränderte Essverhalten.
Eine komplette Mahlzeit abends zu essen ist übrigens nicht grundsätzlich schlimm.
Sofern man damit das Kalorienbudget des Tages allerdings nicht überschreitet. Das heisst, sofern man vorher den Rest des Tages über noch nicht wirklich viel gegessen hat. Und genau da liegt die Krux. Das schaffen die meisten nämlich nicht. Meistens wird der Grossteil des Kalorienbudgets bereits mit Frühstück, Mittagessen und ev. Zwischenmahlzeit(en) aufgebraucht - da verträgt es abends natürlich keine grosse Mahlzeit mehr.
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10.02.2016, 09:52Inaktiver User
AW: Abnehmen mit 50 + - unmöglich?
...oder ein Essverhalten, das man aus der Zeit beibehalten hat, als der Grundumsatz noch höher war.
Es stimmt nicht, dass man ab fünfzig zwangsweise zunehmen muss, und es ist auch nicht richtig, dass die, die schlank bleiben, weiterhin futtern können wie die Scheunendrescher.
Nach meiner Beobachtung gibt es vor allem einen Punkt, in dem sich schlanke und übergewichtige Ältere unterscheiden: Die Schlanken stellen bei Stress und körperlichen Befindlichkeitsstörungen als erstes das Essen ein, während Leute mit Übergewicht unter Stress erst recht zu futtern beginnen.
Logischerweise nehmen die Schlanken durch diese appetitlosen Phasen gar nicht erst zu bzw. beim nächsten Schnupfen ist der Speck schon wieder weg, während das bei Übergewichtigen nicht der Fall ist.
Ich erlebe das bei meinem LG: Wenn er sich nicht so gut fühlt, zB. im Winter, kann er gar nicht aufhören zu futtern. Dann putzt er alles weg, was da ist. Süßigkeiten im Haus zu haben ist völlig unmöglich.
Sobald er aber anfängt, die Nahrungsaufnahme besser zu kontrollieren, zB. keinen Wein und kein Bier zum Essen, weniger Süßes etc. nimmt er sofort ein paar Kilo ab.
Diäten sind Quatsch, weil man dabei immer nur ans Essen denkt. Besser ist Ablenkung bzw. auf die Nahrungsmenge achten.
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10.02.2016, 10:06
AW: Abnehmen mit 50 + - unmöglich?
Unter der Voraussetzung, dass du bei WW die Punkte richtig gezählt hast, richtig die Lebensmittel abgewogen etc., besteht unter anderem der Verdacht, dass du deinen Kalorienverbrauch schlicht und einfach überschätzt.
Selbstverständlich gibt es diesen gesunden Weg.Es muss doch irgendwie einen gesunden und dennoch lebensbejahenden Weg geben? Oder wirklich nur die Kasteiung?
Nicht unbedingt weniger essen ist angesagt, sonderen ANDERS essen - und letztlich somit auch besser essen.
Wie schon erwähnt: letztlich gibt dir nur eine Bioimpedanzanalyse eine sichere Aussage, bzw. da erfährst du auch deinen tatsächlichen Grundumsatz.Aber wer kann mir sagen, wie viele Kalorien ich zu mir nehmen darf?
Sogenannte Grundumsatzrechner im Netz führen zumeist in die Irre und gaukeln dir einen (deutlich) zu hohen Grundumsatz vor.
Ansonsten ist selbstverständlich nicht die Kalorienaufnahme 'an und für sich' entscheidend, sondern deine Kalorien-BILANZ ... also das Verhältnis zwischen Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch.
Offensichtlich sind diese Umstände bei euch EIN relevanter Grund für deine Zunahme, insb. was das letzte Jahr angeht.Und ich gebe zu, dass ich - auch meinem Mann zuliebe und weil es so gesellig ist - abends oft eine komplette Mahlzeit zu mir nehme. Salat, Kartoffeln und oft Fisch oder Fleisch. Es ist schwer, davon wieder abzugehen.
Im übrigen kannst du eine komplette Mahlzeit (am Abend) in ausreichender Menge zu dir nehmen, die (deutlich) unter 500 kcal. liegt - oder aber du kannst die Kalorienanzahl locker auf ca. 1.000 steigern bei gleicher Menge.
Hier liegt eben auch EIN 'Geheimnis' von erfolgreichen Abspeckaktionen begründet: nicht unbdingt weniger essen ist das Motto, sondern ANDERS essen; insb. Lebensmittel mit geringer Energiedichte sollten im Fokus stehen, sowie deutliche Reduktion von Fett.
Ein Gramm Fett hat 9 kcal. - ein Gramm Eiweiß oder Kohlehydrate hingegen nur ca. 4 Kcal.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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10.02.2016, 10:06
AW: Abnehmen mit 50 + - unmöglich?
Na ja, wenn man einen Apfel und zwei Scheiben Vollkornbrot ohne Butter und mit fettarmen Käse/Pute, Joghurt pur etc. als Großteil des Tagesbudget sieht... So, oder so ähnlich, ernähre ich mich über den Tag.Horus: Eine komplette Mahlzeit abends zu essen ist übrigens nicht grundsätzlich schlimm.
Sofern man damit das Kalorienbudget des Tages allerdings nicht überschreitet. Das heisst, sofern man vorher den Rest des Tages über noch nicht wirklich viel gegessen hat. Und genau da liegt die Krux. Das schaffen die meisten nämlich nicht. Meistens wird der Grossteil des Kalorienbudgets bereits mit Frühstück, Mittagessen und ev. Zwischenmahlzeit(en) aufgebraucht - da verträgt es abends natürlich keine grosse Mahlzeit mehr.
Chips, Schokolade und Co. gibt es gefühlt einmal im Jahr.
Manchmal denke ich, das ist zu wenig. Deshalb habe ich richtig Kohldampf abends. Und weil mein Mann ein Spätesser ist, überbrücke ich oft mit Baguette
Die beste Strategie für mich wäre, abends schon früh (bis 19 Uhr) eine leichte Mahlzeit zu mir zu nehmen. Und das über einen längeren Zeitraum. Das späte und opulente Essen mit meinem Mann bekommt mir nicht. Wir haben eigentlich komplett andere Essgewohnheiten - ich habe mich leider im Lauf der Jahre an seine angepasst.
Mein Mann haut sich übrigens über den Tag viele Scheiben Wurstbrot mit Butter rein. Nachmittags gegen 18 Uhr immer (!!!) ein Stückchen/Torte und dann eine komplette Mahlzeit am späten Abend. Dazu Bier oder Wein.
Er ist dünn wie ein Storch
Ich habe schon immer nur gut abgenommen, wenn ich fast null gegessen habe.OTTOS MOPS KOTZT...
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10.02.2016, 10:30Inaktiver User
AW: Abnehmen mit 50 + - unmöglich?
Naja, du relativierst schon wieder.Na ja, wenn man einen Apfel und zwei Scheiben Vollkornbrot ohne Butter und mit fettarmen Käse/Pute, Joghurt pur etc. als Großteil des Tagesbudget sieht... So, oder so ähnlich, ernähre ich mich über den Tag.
Chips, Schokolade und Co. gibt es gefühlt einmal im Jahr.
Manchmal denke ich, das ist zu wenig. Deshalb habe ich richtig Kohldampf abends. Und weil mein Mann ein Spätesser ist, überbrücke ich oft mit Baguette
Zuerst sagst du, du isst nur einen Apfel und Vollkorntoast und Jogurt den Tag über verteilt. Und dann kommt "ach ja, da esse ich halt noch Baguette, bis es richtig Abendessen gibt".
Was ich meine, ist: der eigene Eindruck täuscht oft ungemein. Man hat oft das Gefühl, "ich ess' tagsüber doch gar nicht so viel" - und vergisst dabei so einiges. Der Zusatzjogurt zwischendurch. Der Apfel zwischendurch. Die kleine Parline zwischendurch. Die Fruchtschnitte zwischendurch. Die Apfelschorle zwischendurch.
Nichts davon hat für sich allein genommen viele Kalorien (wobei man da böse Überraschungen erleben kann, gerade mit Jogurt: Achtung, künstliche Zuckerzusätze!). Aber alles zusammen über den Tag verteilt summiert sich - und befriedigt nicht mal richtig, weil es immer nur ein Happen ist.
VanDyck hat ausserdem Recht damit, dass man den eigenen Energiebedarf meistens überschätzt und dass die Kalorienrechner im Netz in der Regel Schrott sind, weil sie einen viel zu hohen Bedarf ausspucken.
Die Essgewohntheit deines Mannes scheint mir allerdings für dich tatsächlich nicht gut zu sein. Wenn du "(bis 19 Uhr)" als "abends früh" betitelst (ganz ehrlich, das ist für mich, essensmässig, nicht mehr früh), dann möchte ich nicht wissen, wann ihr denn die Abendmahlzeit haltet. Es gibt Leute, denen macht es nichts aus, um 22h00 noch opulent zu essen. Dir offenbar schon - kann es sein, dass du danach auch schlecht schläfst? Das wäre zusätzlich kontraproduktiv: wer schlecht schläft, hat eher Mühe, das Gewicht zu halten, das ist bekannt.Geändert von Inaktiver User (10.02.2016 um 10:39 Uhr)
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10.02.2016, 10:41
AW: Abnehmen mit 50 + - unmöglich?
Danke VanDyck

Das ist mir klar. Ich gebe zu, ich setze es nicht immer um. Viel zu oft stehen abends Baguette, Fleisch, Kartoffeln und Salat auf dem Programm.Im übrigen kannst du eine komplette Mahlzeit (am Abend) in ausreichender Menge zu dir nehmen, die (deutlich) unter 500 kcal. liegt - oder aber du kannst die Kalorienanzahl locker auf ca. 1.000 steigern bei gleicher Menge.
Hier liegt eben auch EIN 'Geheimnis' von erfolgreichen Abspeckaktionen begründet: nicht unbdingt weniger essen ist das Motto, sondern ANDERS essen; insb. Lebensmittel mit geringer Energiedichte sollten im Fokus stehen, sowie deutliche Reduktion von Fett.
Ein Gramm Fett hat 9 kcal. - ein Gramm Eiweiß oder Kohlehydrate hingegen nur ca. 4 Kcal.
Es scheint wirklich so zu sein, dass ich einen sehr geringen Grundumsatz habe. Ich erinnere mich noch gut an meine sehr eitle Tante, die bei Essenseinladungen prinzipiell als Hauptspeise im Restaurant einen grünen Salat ohne Dressing in sich reingefuttert hat. Das habe ich früher belächelt. Jetzt verstehe ich das.OTTOS MOPS KOTZT...
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10.02.2016, 10:43
AW: Abnehmen mit 50 + - unmöglich?
Ich möchte zurückkommen auf den Beitrag von opelius. Die Auffassung, Menschen ab ca. 50 Jahren nähmen kontinuierlich zu, dürfte zutreffen und ist vielfach untersucht und für richtig befunden worden.
Schon lange wird deshalb auch die Auffassung vertreten, das ganze Brimborium mit Idealgewicht, BMI < 25, Diäten u.v.a.m. möge nicht allzu ernst genommen werden, zumal im angegebenen Alter 50+.
Warum fällt es uns so schwer, einfach gelassen zu bleiben, Lust am Essen zu entwickeln und dauerhaft beizubehalten, dabei die Grenze zur Völlerei tunlichst nicht zu überschreiten, uns etwas zu bewegen - und das dabei auftretende Wohlgefühl ohne schlechtes Gewissen zu akzeptieren? Die oben beschriebene Entwicklung geht nämlich nicht linear und endlos weiter. Ab ca. Mitte 60 geht es meist wieder in die andere Richtung.
Ich selbst habe gerade knapp 2 Wochen gefastet, dabei 8 % meines Gewichts verloren, ein schöner Nebeneffekt. Das Wesentliche ist aber das Wohlgefühl des gewollten Verzichts, die physische Entlastung - und in weit stärkerem Maße als bisher der Appetit auf wirklich qualitätvolle Nahrung - Lust am Essen eben!
In einem Jahr werde ich wieder etwa so viel wiegen wie vor drei Wochen. Ein bösartiger Ausdruck hierfür ist Jojo-Effekt. Für mich heißt das aber die Gewichts-Wohlfühl-Spanne.
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10.02.2016, 10:52
AW: Abnehmen mit 50 + - unmöglich?
Ich gebe dir Recht, liebe Horus. Wahrscheinlich muss ich mal ein sogenanntes Ess-Tagebuch führen. Außerdem scheine ich die südländischen Essgewohnheiten meines Mannes (es wird wirklich fast immer mindestens 21 Uhr) wirklich nicht zu vertragen. Schlafen kann ich zum Glück meistens gut.Horus: Was ich meine, ist: der eigene Eindruck täuscht oft ungemein. Man hat oft das Gefühl, "ich ess' tagsüber doch gar nicht so viel" - und vergisst dabei so einiges. Der Zusatzjogurt zwischendurch. Der Apfel zwischendurch. Die kleine Parline zwischendurch. Die Fruchtschnitte zwischendurch. Die Apfelschorle zwischendurch.
Nichts davon hat für sich allein genommen viele Kalorien (wobei man da böse Überraschungen erleben kann, gerade mit Jogurt: Achtung, künstliche Zuckerzusätze!). Aber alles zusammen über den Tag verteilt summiert sich - und befriedigt nicht mal richtig, weil es immer nur ein Happen ist.
Aber wie knacke ich meinen Mann? Er will es einfach nicht einsehen, dass wir abends nicht mehr zusammen Essen. Er findet das schön und sämtliches Reden und Bitten hilft nicht. Auch heute will er für abends wieder was besorgen... und dann wird es wieder 21 Uhr
Und natürlich ist es doof, wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht. Oft ist die Küche dann im Dauermodus.
Meine Tochter muss da auch noch irgendwie reinpassen. Die jammert schon immer, dass wir so spät essen, besteht aber auch auf "was Warmes" am Abend.
Es ist irgendwie schwer und könne doch so leicht sein
OTTOS MOPS KOTZT...


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