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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Genau wie seine Wohnung sauber zu halten etc.....
    Dann hat aber auch im übertriebenen Sinn ein Messie ein Recht auf menschenwürdigen Umgang mit ihm.

    Ich denke, es gelingt vielen nicht, das eine vom anderen zu trennen.

    Arbeitgebermäßig habe ich insofern ein gewisses Verständnis, weil nun mal aller Orten verlautbart wird, welche Krankheiten sich aufgrund von ..... ergeben können und zwar wohl überproportional ggüber schlanke(re)n Menschen.

    Und ja, meine eine Kollegin zumindest bekommt im Jahr ca. 40 bis 50 Kranktage hin und auch ja, wie von Dir geschildert @Daliah ... zieht sich sich die Treppen hoch und versucht bei jeder sich bietenden Gelegenheit, Gänge (vor allen Dingen Treppen) zu vermeiden: "Ach, kannst Du das mal mitnehmen? oder.... wenn Du da vorbeikommst, kannst Du mir das mal mitbringen?" etc. pp. Tu ich. Keine Frage. Könnte auch flapsig antworten: "Jeder Gang macht schlank". Mach ich aber nicht. Ich behandele sie genauso, wie andere (schlanke(re)) Kolleginnen, die mich um etwas bitten, etwas mitzunehmen oder vorbeizubringen, wenn ...

    Das ist aber die kollegiale/mitmenschliche Schiene.

    Die Arbeitgeberschiene ist nochmal ne andere Liga und ja, da wird's wirklich schwierig und ich möchte die Entscheidung(en) auch nicht treffen. Ich vermute, die denken an die evtl. Lohnfortzahlungskosten im Krankheitsfall und scheuen es deshalb, ü-gewichtige oder adipöse Menschen einzustellen.

    Und wenn wir hier im Strang zu dem Ergebnis gekommen sind, dass Adipositas eine Krankheit ist, dann können sich das nur wirkliche Großunternehmen oder der ÖD erlauben.

    Muss dann mal jeder sich selbst hinterfragen, wenn er mit einer mehr oder weniger kleinen/mittleren Klitsche selbstständig ist, wo die Einstellungsprioritäten liegen, wenn es auf jede Arbeitskraft ankommt.

  2. VIP

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    ViktorieP,

    ich glaube unser aller Blick auf einen Fremden geht zunächst in Richtung :hat der sich und sein Leben im Griff.
    Das glaubst du, weißt es jedoch nicht. Gehst du von dir aus, ist das dein Blick auf Fremde?

    Das kann man nun Diskriminierung nennen, ändert aber nichts.
    Diskriminierung ist klar definiert und ob dein Gedankengang nach dem Blick diskriminierend ist, weißt nur du.

    Man unterstellt mir als Schlanke es oft als Leistung - so schlank und fit zu sein.
    ist es doch auch:

    Mir ist es einfach in Fleisch und Blut übergegangen regelmässig schwimmen zu gehen etc..
    Oder wärst du ohne Sport so schlank und schön?

    Ich könne sagen, der Anfang ist am Schwersten, aber, ich lasse es mittlerweile sein.
    Also bist auch du der Meinung, dass dies eine Leistung sei?

    Sich optisch "fit" zu halten ist eben meiner Meinung nach auch ein Bereich der wichtig ist, nachdem man beurteilt wird. Genau wie seine Wohnung sauber zu halten etc.....
    Du schreibst beurteilt. Gehst du durch die Welt und beurteilst andere nach ihrem Aussehen?

    Was ist dein Rückschluss aufgrund dieses Beitrages im Bezug zum Strangthema „Werden Dicke diskrimininiert?“
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    ich glaube unser aller Blick auf einen Fremden geht zunächst in Richtung :hat der sich und sein Leben im Griff.
    - Unterstreichung von mir -

    Bei mir zumindest: Nein!

    Sehe zu, mein eigenes Leben "im Griff" zu haben.

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    - Unterstreichung von mir -

    Bei mir zumindest: Nein!

    Sehe zu, mein eigenes Leben "im Griff" zu haben.
    Na ja, ich meine keine Perfektion.
    Eher ne gewisse Dynamik und Lebendigkeit.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

  5. Moderation

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von VictorieP Beitrag anzeigen
    b) jede der beiden Seiten - die eine bemüht sich mehr um Verständnis als die andere- nutzt jede sich bietende Gelegenheit, die eigenen Vorurteile zu zementieren.

    Im Endeffekt könntet Ihr auch Euch an eine Mauer stellen und mantraartige das wiederholen, was ihr ohnehin schon denkt. Geholfen ist damit halt niemanden,
    Und ich lese hier wesentlich mehr als "zwei Seiten" und finde solche verallgemeinernden Beiträge nicht hilfreich.

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    ich glaube unser aller Blick auf einen Fremden geht zunächst in Richtung :hat der sich und sein Leben im Griff.
    Und das erkennst du mit einem Blick auf das Äußere eines Menschen?
    .
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Du predigst hier für Übergewichtige, schießt aber selbst aus jedem nur verfügbaren Rohr gegen Schlanke. Auch das ist diskriminierend.
    Verräterisch ist hier ja wohl mal das Wort "AUCH".

    Oder gar entlarvend.

    Mehr muß man nicht sagen.

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von KlaraKante Beitrag anzeigen
    Dicke (Dünne, Behinderte...) müssen, wenn sie unter ihrem Zustand leiden - SIE leiden, nicht die Umwelt! SIE müssen also etwas verändern - eigene Lösungen entwickeln. Kommen sie von aussen, setzt man sich damit - hier nachzulesen - ohnehin nur in die Nesseln)
    Du hast, wie schon oft zu lesen, ein sehr funktionalistisches Weltbild. Ich schätze das an einigen Stellen sehr, aber es funktioniert (vielleicht leider) nicht überall.

    Natürlich kann man sich auf den Standpunkt der Verantwortung zurückziehen.
    So kann ich - meistens - mein eigenes kleines Leben im Blick und im Griff behalten.

    Bei einer etwas ausgeweiteten Sicht auf die Dinge reicht das aber nicht aus.
    Diskriminierung ist in dem Sinne kein persönlicher Leidensfaktor, sondern sogar justiziabel. Es ist objektiv gesehen ein großer Mist und da müssen schon auch dei Diskriminierenden zur Verantwortung gezogen werden.

    Und da braucht es sowas wie gesellschaftliche Ächtung und Aufdeckung von Diskriminerung.

    Denn sonst wurschtelt jeder nur so vor sich hin, auf sehr persönlicher Ebene.

    dass das nicht funktioniert, sieht man ja zB auch an der Arbeitslosigkeit. Natürlich ist es meine Wahl und Verantwortung, WIE ich mich - im Falle des Falles - damit arrangiere, ob ich leide oder nicht.

    Das Problem jedoch, dass es zuwenig Stellen für zuviele Bewerber gibt und von daher jedwede Diskriminierung von Arbeitslosen NICHT deren Wahrnehmungswahl und deren Verantwortung IST, ist damit ja nicht gelöst.

    UND: es gi bt haufenwiese Menschen, die eben keine Verantworung für sich übernehmen können: geistig Behinderte. Alzheimer Patienten. Menschen mit entsprechenden Persönlichkeitsstrukturen...was weiß ich.

    Was willst du denen sagen, wenn sie leiden?

    Oder gehts nicht vielleicht doch auch darum, auch für seine Mitmenschen Verantwortung zu übernehmen - sie versuchen aufzuklären, DASS sie diskriminieren, WENN sie es tun?

    Ich finde schon.

    Man darf bei allem Pragmatismus nicht vergessen, dass Menschen ambivalent sind. IMMER. Sonst würde ja ein Satz "hör auf zu saug´fen" bei einem Alkoholiker genesend wirken. Tut er aber nicht, auch wenn er noch so wahr sein mag.


    Bei der Frage der (jeder) Diskriminierung darf man einen wichtigen Punkt nicht vergessen: WER profitiert davon? WER hat ein Interesse daran?

    Und das geht über Eigenverantwortung hinaus. Bin ich mir sicher.

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Chelonia_mydas Beitrag anzeigen
    .......
    Bei der Frage der (jeder) Diskriminierung darf man einen wichtigen Punkt nicht vergessen: WER profitiert davon? WER hat ein Interesse daran?
    .......
    das finde ich einen sehr wichtigen punkt.


    da hier ja nun hinreichend geklärt wurde, dass sie den diskriminierten nicht nur nichts nützt, sondern sogar massiv schadet, kann sie ja nur denjenigen nutzen, die diskriminieren und/oder diskriminierung forcieren.
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Chelonia_mydas Beitrag anzeigen
    Du hast, wie schon oft zu lesen, ein sehr funktionalistisches Weltbild. Ich schätze das an einigen Stellen sehr, aber es funktioniert (vielleicht leider) nicht überall.

    Natürlich kann man sich auf den Standpunkt der Verantwortung zurückziehen.
    So kann ich - meistens - mein eigenes kleines Leben im Blick und im Griff behalten.

    Bei einer etwas ausgeweiteten Sicht auf die Dinge reicht das aber nicht aus.
    Diskriminierung ist in dem Sinne kein persönlicher Leidensfaktor, sondern sogar justiziabel. Es ist objektiv gesehen ein großer Mist
    zumal dieses weltbild, darauf möchte ich wirklich nochmal hinweisen, am völlig falschen punkt ansetzt.
    ändern kann man ja nur dinge, die man bewirkt/bewirken kann.

    unterstellt man, dass der diskriminierte etwas an der diskriminierung ändern kann, heißt das, dass er die grundlage der diskriminierung ändern sollte.
    oder, dass er/sie die diskriminierung einfach hinnehmen und ignorieren soll.
    eine diskriminierung beeinhaltet eine benachteiligung eines menschen.

    die geht nicht durchs ignorieren weg.

    ...
    Denn sonst wurschtelt jeder nur so vor sich hin, auf sehr persönlicher Ebene. ......
    und solange das so ist, funktioniert diskriminierung auch bestens.
    den jeder einzelne gibt sich die "schuld" an/verantwortung für die diskriminierung.
    durch sein "so sein" wie er/sie ist.
    wie soll daraus ein positives selbst-gefühl entstehen?

    unabhängig davon wird auf die art auch nichts daran geändert, was, in dem konkreten fall, strukturell überhaupt erst zu ungewünschtem übergewicht führt.
    wie eben armut, ungesunde inhaltsstoffe in nahrung und umwelt, zunehmende bewegungslosigkeit innerhalb vieler beruflicher tätigkeiten etc.pp.
    sowie den individuellen, dennoch strukturell bedingten negativen einflüssen auf kinder, jugendliche durch die (dauer-)kritik an ihren körpern durch, wie hier geschildert nahe weibliche verwandte.

    in dem man die verantwortung dafür lediglich dem einzelnen anlastet, überlastet man die meisten davon auch.
    es reicht doch schon, dass sie, so oder so, die folgen davon (er-)tragen müssen.
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Ich frage mich nur, wenn hier schon das Wort "menschenverachtend" gefallen ist, wie dann die regelmäßig, vermeintlich "interessierten" Zuschauer zu bezeichnen sind? Auch menschenverachtend?

    Ich meine, die Programm-MacherInnen sind ja auch nicht blöd und haben das "Ohr am Markt". Sie bedienen also eine Klientel, die offenbar nicht genug bekommen kann?
    Ja. Das sind die, die bei den Römern in die Arenen geströmt wären, um zu sehen, wie Sklaven von Löwen zerfleischt wurden.
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

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