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  1. Inaktiver User

    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Elfenseeschwalbe Beitrag anzeigen
    Die wenigen Male, die ich TV-Werbung konsumiere, fällt mir immer wieder auf, dass es viel mehr übergewichtige Darsteller gibt als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren.

    Und ich eifere tatsächlich niemandem nach.
    Großartig, Du bist die perfekte Kandidatin für eine repräsentative Ein-Frau-Studie.

  2. Inaktiver User

    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Ich gehe jetzt Tatort gucken. Euch allen noch viel Spaß hier!

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Normal heisst nicht „so wie die Mehrheit“ , sondern „der Norm entsprechend“ , „ so [beschaffen, geartet], wie es sich die allgemeine Meinung als das Übliche, Richtige vorstellt“.
    Das ist letztlich trotzdem das Gleiche.

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Systematische Diskriminierung hat stets mit Machtverhältnissen zu tun. Diese entsprechen nicht immer den Mehrheitsverhältnissen.

    Sonst hätte es nie eine Diskriminierung von Frauen gegeben und auch keine Apartheid.

    (Womit ich keinen Vergleich mit der Diskriminierung von Übergewichtigen zum
    Ausdruck bringen möchte. Sondern lediglich die Tatsache, dass Diskriminierung nicht immer Minderheiten betrifft)
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Elfenseeschwalbe Beitrag anzeigen
    @kiewerleck
    Was ist schockierend an meinem Posting? Oder an irgendeinem anderen meiner Postings in diesem Strang?
    Es interessiert mich tatsächlich.

    Ich lese immer mal wieder quer durch verschiedene Beiträge hier im Forum und mir fällt sehr oft auf, wie du dich, deine Ernährungsweise und andere schlanke Menschen erhöhst und gleichzeitig eine sehr defizitäre Sichtweise auf Menschen mit Übergewicht an den Tag legst.

    Hier im Strang geht es ja um Diskrimination von Menschen mit Übergewicht, also nicht um Abnehmtipps, gesundheitliche Frage oder ästhetische Diskussionen. Und egal was hier Betroffene oder User mit einem weiteren Weltbild schreiben, ich lese bei dir immer noch sehr viel Unverständnis und jetzt auch Widerwillen raus. Anzuerkennen, dass viele Menschen mit Übergewicht schon Opfer von Diskrimination geworden sind, besagt nicht, dass diese die Tatsache negligieren, dass eventuell mehr gesundheitliche Probleme auftauchen können, als bei Menschen mit weniger Gewicht. Es bedeutet auch nicht, dass sie etwas gegen schlankere Mitbürger haben oder sich für etwas Besseres halten. Es geht schlicht und einfach um die Tatsache, dass es nicht korrekt ist, schlechter behandelt zu werden, nur weil mehr Kilos da sind. Und da ist es völlig egal, ob jemand falsch isst, eine Krankheit hat, zu wenig Bewegung hat o.ä.

    Und wenn jemand aus deinem Berufsfeld hier so Ansichten an den Tag legt, finde ich das sehr alarmierend! Mir ist es ziemlich egal, ob und wer mich schön findet. Ich könnte im Alltag natürlich sehr gut darauf verzichten, immer mal wieder sehr gehässige und abschätzende Sprüche zu hören.

    Aber richtige Diskrimination habe ich vor allem im medizinischen Bereich erlebt und zwar mehrfach! Wenn ich mit akuten Ohrenschmerzen zum Arzt komme und der mir nur rät, ich solle doch abnehmen, dann stimmt was nicht. Ist auch schon passiert, mit Erkältungen, Nebenhöhlenentzündungen etc.

    Natürlich gibt es viele sehr gute Mediziner und ich kann mich glücklich schätzen einige um mich herum zu haben. Und siehe da, wer ein bissl Mühe investiert, dem Patienten zuhört, ihn ernst nimmt und ein wenig tiefer schaut, findet sogar manchmal den Grund, warum Übergewicht sich angehäuft hat oder nicht wieder weichen will.

    Bei dir lese ich oft sehr abschätzige Kommentare über deine Patienten und deine Haltung spiegelt sich leider sehr oft auch hier in den Beiträgen…

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... Heidi Klum ist ein gutes ... beispiel für erfolgreiche und finanziell einträgliche Selbstvermarktung, die über Normen und Werte funktioniert, die kein echtes Problem auf dieser Welt lösen. Ja sie hat sozialen Status, aber eine Art von sozialem Status, die ich nicht für erstrebenswert halte.
    Ich halte ihn für erstrebenswert. Sie achtet auf sich und ihren Körper, auf ihre Familie und ist auf ihre Art und Weise genauso erfolgreich wie Angela Merkel, die übrigens nicht dick, sondern nur ein wenig stämmig ist. Freilich wäre sie es wohl weniger, wenn sie bewusster essen würde. Vielleicht interessiert es sie eher nicht.

    Warum sollte ein Dicker eine Vorzugsbehandlung beim Arzt erhalten? Insofern finde ich es gut, dass Ärzte auf ein Gewichtsproblem hinweisen. Zumal es in Deutschland (wie wahrscheinlich überall) wahrlich kaum genug medizinische Kapazität für die normalkrankenkasslich Versicherten gibt. Und da kann schon aus Solidarität und Gemeinschaftssinn jeder mit dran arbeiten, indem er sich gut für seine eigene Gesundheit verhält und auf sein Gewicht achtet.
    Wir haben in unserer Gesellschaft nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten.
    Geändert von Heidenelke (01.08.2021 um 22:31 Uhr)
    Hell golden ging die Sonne überm Silbermeere auf, das sich in feinstes Blau tat kleiden. Wo bunte Fischlein in dem tiefen Grunde Zier und weiße Wellenkrönlein obenauf keck reiten.

  7. Inaktiver User

    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    @Heidenelke: Wenn Du mich zitierst, dann bitte korrekt, d.h. "Negativbeispiel". Danke.

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sehe ich anders. Soziale Normen sind soziale Konstrukte und nicht das Ergebnis von "die meisten sind so und so, also ist das die Norm". Das Zentrum, die In-Group einer Gruppe, und eine Gesellschaft ist so gesehen bloß eine sehr, sehr große Gruppe, bestimmt, was Norm ist. [...].
    Dem stimme ich vollumfänglich zu.
    Sehr gut zu beobachten ist das in Schulklassen. An weiterführenden Schulen kristallisiert sich in den Anfangsklassen sehr schnell eine "In-Group" heraus, die manchmal sogar nur mit einem einzigen Kind beginnt, das die anderen Kinder als eines mit hohem Status ansehen (und das sich selbst so sieht). Die In-Group bestimmt, was erstrebenswert ist und was nicht - gelegentlich entwickeln sich dann auch eigene Normen, die sich dann durchsetzen.
    Als mir dieser Gedanke beim Lesen von WelleWelleWelles Beitrag kam, kam mir übrigens auch in den Sinn, dass sich das besonders bei Mädchen manifestiert.
    Jungen sind in ihrer Gruppen (Cliquen-)struktur meistens offener und haben weniger die Neigung, sich in feste, nach außen hin geschlossene Gruppen einordnen zu wollen. Mädchen ist ein Gruppenzugehörigkeitsgefühl, innerhalb dessen sie Bestätigung bekommen, meist wichtiger als Jungen.

    Im Zusammenhang mit dem Thema: Dicke Männer werden mMn auch deutlich weniger diskriminiert als dicke Frauen. Was mMn nach damit zu tun hat, dass es bei Frauen weitaus mehr um die Optik geht als bei Männern. (s. Thematisierung der Figur von Politikerinnen vs. Politikern)

    Laden wir uns gegenseitig ein.
    Vielleicht können wir dann ja anfangen, weniger Angst zu haben, [...] die Vorurteile und Klischees, die uns unnötigerweise voneinander trennen, einfach loszulassen.
    Vielleicht werden wir dann offener für die vielen Aspekte, in denen wir gleich sind.

    Michelle Obama, "Becoming" (gekürzt)


  9. Inaktiver User

    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von red_gillian Beitrag anzeigen

    Im Zusammenhang mit dem Thema: Dicke Männer werden mMn auch deutlich weniger diskriminiert als dicke Frauen. Was mMn nach damit zu tun hat, dass es bei Frauen weitaus mehr um die Optik geht als bei Männern. (s. Thematisierung der Figur von Politikerinnen vs. Politikern)
    das nehme ich anders wahr, ich finde, männerkörper werden viel drastischer durch den kakao gezogen. einschließlich schwindender haarpracht.

    ich habe über merkel seit jahren keine körperbezogenen witze mehr gehört, dagegen öfter welche über altmaier. meist wurde komisches essverhalten unterstellt.
    die älteren erinnern sich ja vielleicht auch noch an "birne"?

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    AW: Mollige im Abseits - werden Dicke diskriminiert?

    Zitat Zitat von red_gillian Beitrag anzeigen
    Im Zusammenhang mit dem Thema: Dicke Männer werden mMn auch deutlich weniger diskriminiert als dicke Frauen. Was mMn nach damit zu tun hat, dass es bei Frauen weitaus mehr um die Optik geht als bei Männern. (s. Thematisierung der Figur von Politikerinnen vs. Politikern)
    Männer nehmen sich, so mein Eindruck, auch länger als normalgewichtig wahr als Frauen. Wobei mir allein in den letzten zwei Wochen vier von ihren Abnehmplänen erzählt haben.

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