Hallo,
mein Sohn, fast 18 Jahre, fängt am 1. September eine Ausbildung an. Er verdient für das 1. Ausbildungsjahr nicht schlecht. Netto bleiben im 600,- Euro. Nun habe ich aber ein Problem. Ich bin alleinerziehend und durch die hohe Ausbildungsvergütung fällt der Unterhalt für ihn komplett weg. Wie viel Geld kann ich nun von ihm verlangen, damit er seinen Beitrag im Haushalt leistet. Ich dachte so an 100,- Euro. Mein Freund meint, dass sei zu wenig. Er würde 150,- Euro verlangen. Wie ist das so bei euch? Müssen eure Kinder was abgeben und wieviel?
Danke für Euro Antworten
bigbri
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21.07.2008, 08:34
Sohn in Ausbildung - Wiewiel Haushaltsgeld kann man verlangen?
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21.07.2008, 08:52Inaktiver User
AW: Sohn in Ausbildung - Wiewiel Haushaltsgeld kann man verlangen?
Mich stört das Wort "verlangen" ...
Wie wäre es, wenn Du mal MIT IHM darüber redest - Deine Situation schilderst - und Ihr zu einer gemeinsamen Lösung kommt? Vielleicht bist Du dann ja auch erstaunt über das, was er freiwillig von sich aus bereit ist beizutragen ...
Ich war übrigens auch mal alleinerziehend und habe gar keinen Unterhalt bekommen - weiss also schon, wovon ich da rede. Meine Tochter hat z.B. seitdem sie 16 war an den Wochenenden freiwillig im Altenheim gejobbt und damit ihre Klamotten zum grössten Teil selbst finanziert. War ihre eigene Idee.
Ich wünsche Dir viel Erfolg!
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21.07.2008, 08:58
AW: Sohn in Ausbildung - Wiewiel Haushaltsgeld kann man verlangen?
Hallo, ich finde die Wortwahl "verlangen" nicht schlimm ! Überlegt mal was unsere Kinder uns alles "abverlangen" : )
Nun zum Thema, - ich denke 150,-- sind nicht zuviel, denn dann bleibt ihn noch genug um seinen Freizeitspaß und evtl sogar ein Auto zu finanzieren. Haushaltsgeld zu Hause abgeben ist irgendwie aus der Mode gekommen, - dabei macht es den Jugendlichen bewußt wieviel der Lebensunterhalt so kostet, oder ? Das ist vielen absolut nicht bewußt, wenn sie von zu Hause ausziehen und dann kommt das böse Erwachen.
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21.07.2008, 09:05Inaktiver User
AW: Sohn in Ausbildung - Wiewiel Haushaltsgeld kann man verlangen?
Wieviel Unterhalt fällt denn weg?
Mein spontaner Gedanke war, dass er die Hälfte des Geldes, also 300 Euro abgibt - immerhin ist das für Wohnen, Essen und ganz viel Drumrum (angefangen von Waschpulver und Seife).
Ersteinmal muss der Lebensunterhalt bezahlt werden - und dann kommt das Vergnügen. Und was soll der Junge mit 500 Euro "Taschengeld" im Monat, auch wenn er davon seine Kleidung bezahlen muss?
Gruß, Leonie
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21.07.2008, 09:11
AW: Sohn in Ausbildung - Wiewiel Haushaltsgeld kann man verlangen?
Es fallen 350,- Euro Unterhalt weg, also für mich schon ne Menge Geld. Aber 300,- Euro kann ich ihm nicht abnehmen, dass finde ich doch etwas viel.
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21.07.2008, 09:12
AW: Sohn in Ausbildung - Wiewiel Haushaltsgeld kann man verlangen?
Ich würde auch erstmal nichts verlangen, sondern REDEN. Es ist natürlich auch wichtig wieviel "Kosten" er verursacht. Isst er immer daheim, zahlt er sein Handy/Kleidung/Hygienartikel etc. selbst, würdet ihr in eine kleinere Wohnung umziehen oder sein Zimmer dann ohne Mietersparnis anderweitig nutzen ...
Kindergeld: Ist euch bewusst, daß er nun über dem Freibetrag verdient und nun nicht mehr Anspruchsberechtigt ist?
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21.07.2008, 09:15Inaktiver User
AW: Sohn in Ausbildung - Wiewiel Haushaltsgeld kann man verlangen?
warum?
Zitat von bigbri
ich würde genau diese 350 Euro zur "Verhandlungsbasis" machen.
(und Kindergeld ist noch ein Extra-Thema - dann sind es 500 Euro, die wegfallen - dafür zahlt er dann aber sicher auch einige Dinge selbst, die vorher Du bezahlt hast).
Musst Du jetzt kürzer treten, weil er verdient?
Das verstehe ich nicht.
Gruß, Leonie
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21.07.2008, 09:20Inaktiver User
AW: Sohn in Ausbildung - Wiewiel Haushaltsgeld kann man verlangen?
ich würde mich in ruhe mit ihm hinsetzen. mit ihm durchgehen was im haushalt was kostet: miete, strom etc.
und dann in ruhe überlegen, beziehe ihn mit ein-was er dazu meint.
durchaus möglich, er hat sich bereits mit seinen kumpels unterhalten. und hat dazu auch vorstellungen. was er für sich bräuchte oder gerne hätte.
was müsste er zahlen, wäre er zum beispiel auswärts in der ausbildung- ihn ans reale leben mit allen preisen heranführen.
kann nicht schaden.
wer in einer gemeinschaft lebt- muss sich auch für die gemeinschaft engagieren. wie und in welcher höhe- das ist sehr individuell. nur haben wollen geht nicht.
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21.07.2008, 09:23
AW: Sohn in Ausbildung - Wiewiel Haushaltsgeld kann man verlangen?
Kindergeldanspruch hat er noch, dass fällt also noch nicht weg.
Die ganze Zeit hat er 40,- Euro Taschengeld bekommen. Sonstige Sachen wie Handy, Kleidung, etc. hat er immer bezahlt bekommen.
Er musste sich also um nichts Gedanken machen.
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21.07.2008, 10:22Inaktiver User
AW: Sohn in Ausbildung - Wiewiel Haushaltsgeld kann man verlangen?
Ich würde erstmal froh sein, dass dein Sohn überhaupt eine Ausbildung anfangen darf. *kopfschüttel*


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