Hallo zusammen,
ich weiss nicht ob ich hier richtig bin aber ich wusste nicht genau wo meine Frage hingehört.
Mein Freund ist vor 7 Monaten zu mir gezogen und hat sich nun dazu entschlossen, seinen Sohn zur Adoption freizugeben.
Sein Sohn kennt ihn nicht und wohnt auch sehr weit weg. Seine Ex will nicht das er Kontakt zu ihm hat. Seine Ex ist neu verheiratet und möchte schon sei Jahren das er einwilligt.
Kann mir jemand sagen was da zu tun ist? Er hat ein Schreiben aufgesetzt. Reicht es dieses Schreiben vom Notar beglaubigen zu lassen?
Weiss einer, mit welchne Kosten man rechnen kann für den Notar?
Danke und lieben Gruß
Tanja
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Ergebnis 1 bis 6 von 6
Thema: Adoption
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09.07.2008, 08:55
Adoption
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09.07.2008, 19:18
AW: Adoption
Hallo Fenella!
Das Schreiben kann ein Notar aufsetzen - damit es rechtlich einwandfrei ist. Dein Freund unterschreibt es dort und der Notar beglaubigt das.
Am besten mal bei einem Notar anrufen und fragen was es kostet (ich habe keine Ahnung) und welche Unterlagen benötigt werden.
LG juriDie gefährlichste aller Weltanschauungen
ist die Weltanschauung der Leute,
welche die Welt nie angeschaut haben.
von Alexander von Humboldt
(1769-1859 Naturwissenschaftler, Ethnologe und Geograph)
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10.07.2008, 14:31
AW: Adoption
Also ich war auf der anderen Seite (mein Mann hat meinen Sohn adoptiert). Das war soviel ich weiß nicht teuer. Daher gehe ich davon aus, daß auch die Zustimmungserklärung nicht teuer ist.
Eigentlich läuft es ja so ab, daß der Ehemann den Adoptionsantrag stellt, alles weitere veranlaßt die zuständige Stelle.
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11.07.2008, 17:36
AW: Adoption
Hallo Fenella,
so wie du es darstellst, will die Ex nicht, dass Vater und Sohn Kontakt haben und deshalb gibt Vater auf, weil er ekine Chance sieht? Schräge Nummer! Deine Frage ist zwar beantwortet, aber Vater sollte sich auch fragen, was es für seinen Sohn bedeutet und viellicht selbst mit ihm darüber sprechen! Es ist eben nicht einfach nur eine notarielle Angelegenheit, sondern auch eine Herzensangelegenheit! Musste meinen Senf leider dazugeben, weil Sohnemann sich viellciht auch fragt, warum der Vater kein Interesse an ihm hat.
nix für ungut und gruß
B-SBirgit-Sabine
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Wer zu allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein!
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12.07.2008, 12:17
AW: Adoption
ich denke, darum wird sich die Mutter dann schon auch kümmern, schreibt ihr diesen Brief und sie nimmt das Ganze mit Sicherheit in die Hand.
Ist ja im Grunde eigentlich ihr Interesse.
Gut möglich, daß es für das Kind auch wirklich von Vorteil und das Beste ist.
Nur, da du schreibst, die Mutter möchte es seit Jahren ... dann ist das Kind mittlerweile ja gar nicht mehr so unmündig und klein.
Da wäre es schon mehr als fair, wenn der Vater wenigstens einmal de Kontakt aufnimmt, mit seinem Kind über die Situation spricht und fragt, was das Kind will .. ob es ihm damit gut geht usw.
Immerhin, es müssen beide dann ja auch mit der Situation weiterleben können ...
Auch der Vater.
So leicht wird er sich mit all dem auch nicht tun.
Ein Kind aufgeben ist schon ein gewaltiger Schritt !!!
So ganz ins Ungewisse und ohne alles ... das kann man doch gar nicht, irgendwo finde ich pers. das völlig unmöglich.
Evtl. sollte er sich halt an das dortige Jugendamt wenden, damit wenigstens dieser einmalige Kontakt mal zustande kommt und der Vater sein Kind wenigstens einmal sieht ... schon auch wichtig, daß der wenigstens einmal sieht, es geht dem Kind auch wirklich gut und alles ist soweit o.K. und in Ordnung.
Gruß, B.Geändert von Blondine (15.07.2008 um 07:30 Uhr)
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13.07.2008, 11:46
AW: Adoption
Ein Vater der wirklich Interesse an seinem Kind hat läßt sich diesen Kontakt nicht von der Mutter verbieten. Auch wenn es traurig ist, es gibt Väter die nur sehr mäßiges Interesse an ihren Kindern haben. Aus welchen Gründen auch immer.
Und wenn dem so ist, ist es für das Kinder wirklich besser, wenn der Ziehvater auch alle Rechte hat.


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