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  1. Registriert seit
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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Das nirgends gemeldet von mir bezieht sich auf weder arbeitend, noch ALG 1, noch ALG 2.
    Klar läuft ihm keiner hinterher und trägt ihm das nach.
    Ist alles ne schwierige Kiste. Aber seine Baustelle! Er ist echt alt genug dafür.
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

  2. Avatar von Leuchtfee
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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    will er denn da wieder ansetzen?
    man kann ja eine abgebrochene Lehre wieder aufnehmen.

    lg luci
    Das ist 12 Jahre her, da kann man nicht mehr ansetzen. Eine Option für ihn wäre Erwachsenenausbildung über das Arbeitsamt. Habe ich auch mit Mitte 30 gemacht. Aber so weit ist er noch lange nicht.

    Er hat einen Wiedereingliederungsvertrag mit dem Jobcenter, d. h. er kümmert sich erst um Wohnung und wenn das geregelt ist musser er sich um Arbeit kümmern und bewerben. Somit erübrigt sich auch die Frage, ob er krankenversichert ist. Er bezieht Harz IV und ist somit versichert.

    @ Mitternachtsblau

    Er hat eine Obdachlosenadresse bei der Diakonie, wo er sich einmal die Woche seine Post holen kann.

    .........und Therapie ist für ihn keine Option. Hatten gestern wieder ein langes Gespräch. Er sagt, er hat aus seinen Fehlern gelernt und er schafft dass. Er weiß jetzt, worauf es an kommt.

    Na ja, ich denke eine 2. Chance hat jeder verdient. Darum hoffe ich, dass er die Wohnung bekommt und unter Beweis stellen kann, dass er aus der Vergangenheit wirklich gelernt hat.

    Sein Wille ist auf jeden Fall da.

    Eure Leuchtfee
    Auch eine Reise von tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an.

  3. Avatar von Keela
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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Hallo Leuchtfee,
    seinen guten Willen nehme ich ihm ab.

    Aber ...

    wenn es stimmt, dass er krank ist (spielsüchtig oder sonstiges), dann schafft er das mit dem besten Willen ohne medizinische Hilfe nicht.

    Leider ist Reden (und ihn so von einer Behandlung überzeugen) offenbar nicht erfolgreich. Deshalb muss er evtl doch fühlen. Wenn er bei der Diakonie eine Postadresse hat, dann ist er dort ja vielleicht auch im Kontakt mit deren Sozialarbeitern.

    Mir liegt ihr aber auch am Herzen. Ich möchte daher euch/dir empfehlen professionelle, medizinische Angehörigen-Beratung zu holen - vielleicht in der Ambulanz einer psychiatrischen Klinik. Die könnten dir/euch eine Stütze sein.

    Viel Glück!
    Sprache ist die Kleidung der Gedanken


  4. Registriert seit
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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Liebe Leuchtfee,

    wie geht es dir denn? Wie geht es eigentlich eurem Enkel? Hat er Freunde, Sozialkontakte? Entwickelt er sich gut?

    Dir einen wunderschönen Tag!
    Ich mache langes Wochenende und bin froh, heute mal nicht im Büro sitzen zu müssen . .

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  5. Avatar von Leuchtfee
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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Hallo Luci,

    hab Dir eine PN geschickt
    Auch eine Reise von tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an.


  6. Registriert seit
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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Das Enkelkind meines Mannes ist nun knapp 4 Wochen alt.
    Ich habe vor dem Termin noch anonym beim JA angerufen und den Namen der Eltern, auch den Hintergrund der Mutter und meine allgemeinen Bedenken zum Umfeld geschildert.
    Der zuständige Mitarbeiter hat sich einige Notizen gemacht (klang jedenfalls so) und mir geraten, mich gerne jederzeit wieder zu melden, falls mir nach der Geburt etwas auffallen sollte. Auf Station im KH arbeitet eine Mitarbeitern des JA, die allen neuen Eltern ein "Willkommenspaket" überreicht und bei der Gelegenheit erste Eindrücke zum Umgang sammelt. Ich hoffe, dass diese MA genau hingesehen hat nach dem "Tipp" und auch die Hebamme die Augen offen hält.

    Seitdem halte ich mich komplett raus, denn es tut mir wirklich nicht gut. Ich kann ohnehin nichts ändern.

    Der andere erwachsene Sohn (24J.) meines Mannes ist auch ein Sorgenkind. Ständig Geldknappheit trotz Vollzeitbeschäftigung, schafft sich aber wiederholt Tiere an, die dann im Laufe der Zeit auf der Strecke bleiben (für mich der schlimmste Punkt auf der Liste).

    In einem anderen Thread und auch in meiner Therapie fällt immer wieder der Begriff "Abgrenzung".

    Dennoch frage ich mich, wie dick ein Fell wachsen muss, damit man diese ständigen Geschichten an sich abperlen lassen kann. Es vergeht nicht eine Woche in der Sohn 2 nicht auf der Matte steht und um Geld bettelt, mein Mann gibt immer wieder nach.
    Ich bin, wenn ich sage, dass das Mist ist, die "pöse" Stiefmutter, die emotional neutral sagen kann, dass die beiden es so nie lernen werden. Aber mit 24 und 27 so unselbständig zu sein, sorry, da fällt es echt schwer, sich darüber nicht zu ärgern. Wie geht Abgrenzung praktisch?

    Wir haben so viele Baustellen in unserem Leben (Selbständigkeit meines Mannes, mein Schichtdienst + Nebenjob, einige immer wieder auftretende persönliche Punkte zwischen meinem Mann und mir, auf die wir uns eigentlich konzentrieren sollten)... Immer wenn wir denken, dass JETZT mal ein paar Tage Ruhe herrschen wird, kommt der nächste Klopper von einem von den beiden (Briefe von Anwälten & Inkassounternehmen grundsätzlich an unsere Adresse, die sie überall angeben, obwohl sie seit Jahren da nicht mehr wohnen, Anrufe zu den unmöglichsten Zeiten: "Papa, ich stehe an der Tankstelle XY, bitte komm und bring Geld mit, komme nicht mehr nach Hause usw").

    Ich liebe meinen Mann sehr. Aber Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass seine ständige Inkonsequenz wirklich ganz und gar nicht "sexy" ist. Vernünftige Vorschläge (z.B. nur noch Tankgutscheine statt Bargeld) meinerseits werden zwar positiv aufgenommen, aber wenn überhaupt nur für kurze Zeit umgesetzt, weil er selbst zu bequem ist, um sich zu kümmern, denn dann müsste er ja losfahren, und z.B. Tankgutscheine besorgen.

    Es nervt mich zunehmend und ich weiß, ich MUSS mich abgrenzen, bloß wie???

  7. Avatar von luftistraus
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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Zitat Zitat von Josiena Beitrag anzeigen

    Es nervt mich zunehmend und ich weiß, ich MUSS mich abgrenzen, bloß wie???
    Das sind ja Hammer Beispiele die mich kurz sprachlos gemacht haben.

    Dein Mann hat die beiden leider so erzogen..... Warum sollten sie es anders machen. Ehrlich gesagt, ist es doch angenehm so zu leben....Warum Verantwortung übernehmen wenn mir der Vater alles abnimmt.

    Wie du Dich abgrenzen kannst? Trenn Dich ( ist nicht böse gemeint aber kann das gerade nicht anders formulieren)

    Die Söhne sind hier nicht das Problem - es ist der Vater und dein Partner

    Er tut den Söhnen sicher keinen gefallen sondern unterstützt die Abwärtsspirale (auch wenn es sicher nicht seine Absicht ist)...

    Vielleicht ist es möglich, das deine Wut/Frustration gegenüber der Söhne eigentlich die Wut auf ihn ist?
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

  8. Avatar von luftistraus
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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Ach ja - zum Thema Abgrenzung

    Der erste Schritt wäre die Briefe von den Söhnen nicht mehr anzunehmen.

    Dem Briefträger gleich wieder mitzugeben oder bei der Post ungeöffnet abgeben mit der Info das sie nicht mehr dort wohnen.

    Mich würde es sehr nerven wenn ich nach einem Arbeitstag nach Hause komme und wieder solche Briefe sehen würde.

    -------

    Nächster Schritt

    Dem Partner ganz klar sagen, das du es nicht ok findest und du das nicht mehr weiter mit trägst.
    Wenn er seinen Kinder weiterhin "helfen" möchte, dann kann er das natürlich machen, aber du willst nicht mehr darunter leiden.

    Tankgutscheine statt Bargeld? Fauler Kompromiss, der auch nicht gut ist. Beide sind erwachsen und nur zum Geburtstag/Weihnachten akzeptabel.
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.


  9. Registriert seit
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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Trenn Dich ( ist nicht böse gemeint aber kann das gerade nicht anders formulieren)

    Die Söhne sind hier nicht das Problem - es ist der Vater und dein Partner

    Er tut den Söhnen sicher keinen gefallen sondern unterstützt die Abwärtsspirale (auch wenn es sicher nicht seine Absicht ist)...

    Vielleicht ist es möglich, das deine Wut/Frustration gegenüber der Söhne eigentlich die Wut auf ihn ist?
    Trennung ist im Moment keine zeitlich und gedanklich naheliegende Option, aber durchaus in meinem Hinterkopf.

    Ich möchte noch abwarten, ob es mittelfristig eine Bereitschaft zur Änderung gibt in seinem Verhalten. (Keine 20 Jahre!)

    Er ist mit der Neu-Selbständigkeit sehr ausgelastet, was die Arbeitsstunden etc angeht. Allerdings kann man sich darauf auch nicht immer ausruhen, denn verbockt wurde das alles vorher schon, da hast Du natürlich Recht.

    Was Deinen letzten Satz angeht, frage ich mich oft, ob es nicht andersherum ist.
    Klar, bin ich sauer, dass er immer nachgibt, andererseits ist es auch nicht seine direkte Schuld, wenn Sohn 2 sich nun zum Hund auch noch eine Katze anschafft. Mein Mann regt sich selbst darüber auf und redet ihm ins Gewissen, aber es geht ins eine Ohr rein und aus dem anderen raus.

    Die hellste Kerze auf der Torte ist er sowieso nicht. Seine Partnerwahl (wechselnd und jedes Mal arbeitslose Jüngere) und auch die Anschaffung der Tiere ist eine Suche nach Liebe.
    Ich meine, ich habe auch Katzen und sicherlich auch aus gewissen Gründen, da ich keine eigenen Kinder habe. Der Unterschied ist aber, dass ich meinen Katzen eine Gesundheitsversorgung und alle Bedürfnisse zu einem artgerechten Leben erfüllen kann, und er kann es halt nicht; er fragt samstags nach Geld fürs Kino. da schrieb er MICH an über WhatsApp, weil sein Papa das Handy wohl aus hatte. Wie es uns ginge, ob alles ok wäre? Da war mir gleich klar, dass er was will, denn sonst höre ich nichts von ihm. Hab ganz normal geantwortet, da kam gleich zurück, ob das Handy von Papa denn aus sei?

    Hallo, wenn ich mir Kino nicht leisten kann, gehe ich halt nicht hin!
    Dann rege ich mich über diese gedankenlosen Handlungen auf und merke, dass ich auch immer wütender auf meinen Mann werde, obwohl er ja nicht die Katze bei seinem Sohn angeschleppt hat, beispielsweise.


    Naja, ich rege mich schon wieder auf, das ist genau das Gegenteil dessen, was ich derzeit brauche.
    Aber das ist genau das Problem, selbst wenn ich so wenig wie möglich davon mitbekomme, was alles so läuft, der Bruchteil reicht oft schon, dass es irgendeinen Nerv bei mir trifft.

    Ich hab es echt öfters versucht, zumindest beim Jüngeren, verständnisvoll zu sein und entgegenzukommen, aber es ist einfach zu viel passiert.

    Was die Briefe angeht: habe mehrmals mit meinem Mann gesprochen, dass das nicht hilfreich ist, dass man die Briefe einfach zurück zur Post bringen kann und denen auch sagen kann, dass hier nichts für sie mehr abgegeben werden soll.
    Aber er macht's halt nicht.
    Ich zucke jetzt mit den Schultern und lege sie ihm hin. Aber sie sind halt da. Ich sehe also, dass wieder was los ist.

    Thema Geld: ich hatte ihn immerhin schonmal dazu bekommen, dass er die Söhne fürs Geld bei uns helfen lässt. Wir haben neu gebaut und es gab einiges zu tun.
    Da hatten sie vor einigen Wochen dann die Gelegenheit, sich etwas nebenbei zu verdienen.
    Aber das ist auch schon wieder abgeklungen. Wie alle Ansätze.
    Nicht, dass hier noch jemand denkt, dass ich das Geld lieber für mich hätte; ich verdiene selbst gut und er gibt ihnen das von seinem Geld. Das ist mir völlig egal. Nur sehe ich seit Jahren, dass es zu nichts führt.

    Außer dazu, dass ich das Gefühl hab, dass wir immer weniger miteinander reden.
    Ich bin wegen so vieler Aspekte derzeit nervlich angespannt, er natürlich auch und dann halt noch die Negativtät, die eigentlich nicht sein müsste, da es ja nicht mal meine Kinder sind.

    Es fällt mir immer schwerer, überhaupt noch etwas Gutes an UNS zu finden.
    Baustellen im Leben sind normal. Aber wenn man vor lauter Baustellen nicht mehr leben kann...

  10. Avatar von Julifrau
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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Josiena, wie kamst du mit deinem Partner zusammen? Was gefiel dir denn einmal so sehr an ihm, dass du dich verliebt hast?

    Dich selbst nehme ich als offenbar sehr strukturierten Menschen wahr, deinen Partner eher als das Gegenteil.

    Die 'Kinder' - der Mensch als solcher - lernen nur durch Konsequenz, die auch einmal Schmerz verursacht. Wenn dein Mann dazu nicht in der Lage ist, hat er offenbar seine Gründe. Ich nehme an, wie auch bei den Kindern, geht es darum, geliebt zu werden und Liebesbeweise zu erhalten. Deinem Mann täte sicherlich ein coaching gut (oder gar eine Therapie). Das Familiensystem scheint sehr verworren und verstrickt, das bekommst du nicht aufgedröselt und er alleine auch nicht. Zumal er offenbar auch noch keine rechte Not sieht. Ob du die Not durch Trennungsabsichten aufbauen würdest - das könnte sein. Aber natürlich solltest du nichts manipulieren.

    Glücklicher als jetzt werdet ihr aber wohl kaum mehr werden. Denn es verändert sich ja nichts und es kann sich nichts verändern, wenn nicht der Mittelpunkt des Geschehens - dein Mann - sich verändert.
    ************************************************** **
    What if I fall?
    Oh, but my darling, what if you fly?





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