Anspruch auf Kindergeld besteht z. Zt bis zum vollendeten 25. Lebensjahr. Wurde ein FSJ oder Zividienst absolviert bis zu 26. Geburtstag.
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30.01.2012, 18:43
AW: Volljährige Kinder - Probleme? -
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31.01.2012, 00:19
AW: Volljährige Kinder - Probleme? -
Das ist nicht ganz richtig, Lorolli - einige Bestimmungen zum Kindergeld sind in den letzten Jahren geändert worden.
@Glücksmoment: Die maximale Bezugsdauer ist von 27 auf 25 Jahre gesenkt worden. Hier habe ich gefunden, dass diese Dauer nur für junge Männer, die Wehr- oder Zivildienst geleistet haben, um den entsprechenden Zeitraum verlängert wird (was auch logisch wäre, weil während Wehr- und Zivildienst der Kindergeldanspruch ruht, während er im FSJ/BFD weiterbesteht).
Dein Sohn bekommt aber nicht automatisch Kindergeld, solange er nicht arbeitet - wichtig ist, dass er weiterhin eine Ausbildung anstrebt. Dies müsst ihr gegenüber der Kindergeldstelle belegen, indem ihr Kopien seiner Bewerbungsschreiben vorlegt. Ich hatte diese Situation gerade bei meiner ältesten Tochter, die zwischen Studienabbruch und Ausbildungsbeginn zehn Monate durch Jobben überbrückt hat.
Seit dem 1.1.2012 entfällt die bisherige Einkommengrenze von zuletzt 8004,-- Euro jährlich. Das Einkommen des Kindes wird - sofern es sich in Ausbildung befindet oder eine solche anstrebt - nicht mehr berücksichtigt. Schau hier.
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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31.01.2012, 08:24
AW: Volljährige Kinder - Probleme? -
Vielen Dank für die Info`s Analuisa!!
Ich werde es mir heute abend in Ruhe durchlesen.
Muß nun zur Arbeit...
VG
Glücksmoment
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31.01.2012, 09:03Inaktiver User
AW: Volljährige Kinder - Probleme? -
Vielen Dank für die Richtigstellung. Merke doch, dass sich in den letzten Jahren einiges geändert hat. Mein Sohn ist ja inzwischen 34 Jahre und ich bin nicht mehr so auf dem laufenden.
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31.01.2012, 10:10
AW: Volljährige Kinder - Probleme? -
Lorolli

Ja, es ändert sich ständig irgendwas. Das mit der Verkürzung der Bezugsdauer finde ich persönlich sehr ärgerlich - kaum dreht das Kind mal eine Schleife in seinem Werdegang, fällt es aus der Kindergeldberechtigung raus.
Glücksmoment: dein Sohn sagt, er will studieren: hat er denn eine Idee, was? Welche Richtung würde ihn denn interessieren? Sicher gibt es auch Lehrberufe in seinem Interessensgebiet.
An seiner Stelle würde ich dringend eine Berufsberatung beim Arbeitsamt in Anspruch nehmen. Leider kannst du die Termine für ihn nicht machen - das habe ich auch mal versucht, da war meine Älteste gerade 18 geworden, und ich erhielt am Telefon die Auskunft, dass ich nicht berechtigt sei, Beratungstermine für mein volljähriges Kind auszumachen.
Im Übrigen finde ich es nicht in Ordnung, dass der Vater des Jungen sich so aus der Verantwortung zieht.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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06.05.2012, 12:56Inaktiver User
AW: Volljährige Kinder - Probleme? -
Hi, ich habe heute selbst einen Strang erstellt ... weil ich nicht mehr weiter weiß mit meinem Erwachsenen Sohn. Jemand postete den Link hier her....
Es ist ja erschütternd zu lesen, wie viele Familien es gibt, mit so schwierigen Themen und Geschichten. Ich habe nicht alles gelesen. Aber ich denke, ich kann mich hier einreihen, leider.
Wenn jemand lesen mag
Erwachsenes Kind kümmert ggf. nicht genug um seine Angelegenheiten
Ihr könnt auch dort antworten..... danke vorab. Ich werde hier noch etwas lesen. Vorab wünsche ich allen hier erst einmal Kraft und alles Gute. Man darf sich selbst nicht verlieren, bei so schwierigen Herausforderungen, das ist wohl mit das Wichtigste.
LG Himbeerelfe.
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06.05.2012, 13:02Inaktiver User
AW: Volljährige Kinder - Probleme? -
Das tut mir so Leid und ähnelt der Geschichte meines Sohnes. Ich weiß auch nicht weiter. Meiner macht auch dicht und war auch schon wegen Depression in der Klinik. Nun hat er eine Maßnahme der Arge geschmissen, sicher wurde Geld gekürzt. Aber er weicht mir wieder aus.... und ich weiß nicht was los ist. Er schreibt mir über Internet, es geht ihm gut und er kümmert sich. Aber ich bin nicht sicher, dass es so ist. :(
Warum gibt es so viele junge Erwachsene mit ähnlichen Problemen? War das früher, vor 20 Jahren oder davor auch schon so verbreitet?
Alles Gute erst mal von mir für dich!!!
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07.05.2012, 12:18
AW: Volljährige Kinder - Probleme? -
Hallo,
ich habe hier auch schön öfter geschrieben, da ich große Probleme mit meinem Sohn habe (fast 21 J).
Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass er eine Persönlichkeitsstörung hat.
Allein er sieht das nicht so. Leider. Denn er ist davon überzeugt, dass bei ihm alles in Ordnung ist. Dabei bekommt er gar nichts allein geregelt.
Noch mal kurz zu unserem "Fall":
Wir haben damals den gewalttätigen Vater verlassen, als mein Sohn 5 Jahre alt war. Er hatte während der Kindheit regelmäßigen Kontakt zu seinem Vater (alle 14 Tage am Wochenende und die Hälfte der Ferien).
Mein Sohn hat mit 15 die Schule abgebrochen und seitdem noch viele Praktika oder andere Weiterbildungsmaßnahmen abgebrochen. Er lebt jetzt von Hartz IV. Nach vielen Jahren der täglichen Streitigkeiten, unter Druck setzen seiner Geschwister, Erpressungen, kleinerer Diebstähle, Lügen, stundenlange Diskussionen über seine Sicht der Welt (die anderen sind schuld! ich kann nichts dafür!) etc. habe ich ihn vor 1 1/2 Jahren vor die Tür gesetzt.
In einem langsamen Prozess wurde ich jedoch im Laufe dieser Jahre co-abhängig. Ich versuchte immer, ihm zu helfen, sein Leben in den Griff zu bekommen, und habe mehr und mehr die Verantwortung dafür übernommen und mich dabei vergessen. Ich habe sein Leben quasi "mitgelebt". Seine Schulden bezahlt, seine Unterlagen ausgefüllt etc. Wollte ich mich mal abgrenzen, hat mein Sohn das nicht zugelassen. Er hat mich überall hin verfolgt und mich unter Druck gesetzt (meistens ging es um Geld). Er kann jedem in seiner Gegenwart ein "schlechtes Gewissen" vermitteln, weil seiner Meinung nach alle anderen an seiner Situation Schuld sind, dabei ist er doch der Größte und Intelligenteste aller Zeiten. Arbeiten will er nicht. Er sagt, keine Arbeit ist gut genug für ihn.
Ich habe ihm schon mehrfach gesagt, dass er sich psychologische Unterstützung holen soll, und habe ihm auch meine Hilfe dabei zugesagt. Aber er selbst ist davon überzeugt, dass bei ihm alles in Ordnung ist. Obwohl sich mittlerweile seine Freunde und Geschwister von ihm abgewendet haben, weil seine unberechenbare Art schwer zu ertragen ist. Er ist ganz allein. Keine Freunde, nichts.
Wir haben nach wie vor stundenlange, quälende, zu nichts führende Diskussionen. Das Schlimme ist: Man weiß nie, mit welchem Satz, mit welcher Formulierung man ihn zum Explodieren bringt. Er legt das Gesagte falsch aus, dreht die Aussagen, bezieht alles als Kritik auf sich und fängt dann an, auszuticken, zu beleidigen, es ist unterste Schublade. Ich kann nicht mehr, bin am Rande eines Zusammenbruchs. Außerdem bin ich durch ihn auch finanziell am Ende
Aber wie kann man jemanden unterstützen und lieben, der dies gar nicht zulässt? Der in ständigen Verbalattacken alle Menschen, die etwas für ihn empfinden, wegstößt? Der seine Mutter ausnutzt und belügt? Und der selbst an seinen Verhaltensweisen keine Schuld hat?
Ich komme damit nicht klar. In seinem Fall ist wohl "Nicht-Helfen" die bessere Hilfe. Aber da steht mein Sohn vor mir, abgemagert, hat nichts mehr zu essen, und ich bin in einem Riesen-Konflikt. Er ist doch mein Sohn, ich kann ihn nicht hungern sehen...weiß aber, dass es falsch ist, wieder Geld zu geben. So wird er es nie lernen, dass man für seinen Lebensunterhalt arbeiten gehen muss.
Ich habe auch den Eindruck, dass es immer mehr solche jungen Leute gibt, ohne Ziel, ohne Antrieb, die uns, die wir ihren Lebensunterhalt mitfinanzieren, lediglich als Spießer sehen.
R.H.
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08.05.2012, 15:01Inaktiver User
AW: Volljährige Kinder - Probleme? -
@ Nuts,
das ist auch eine traurige Geschichte. Und du hast Recht, man muss sich da als Mutter selbst schützen! Ich habe auch noch nicht so ganz den goldenen Mittelweg gefunden, gut damit um zu gehen. Ich weiß zwar in etwa wie, aber mitunter strauchele ich und bin unsicher, ob ich grad zu wenig tu oder zu viel.
Alles Gute für dich. :)
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17.05.2012, 16:28
AW: Volljährige Kinder - Probleme? -
hey nuts,
ich glaube das hatten wir hier schon mal.
ein butterbrot und 1 l milch zum mitnehmen gibt es bei mir immer.Aber da steht mein Sohn vor mir, abgemagert, hat nichts mehr zu essen, und ich bin in einem Riesen-Konflikt. Er ist doch mein Sohn, ich kann ihn nicht hungern sehen...weiß aber, dass es falsch ist, wieder Geld zu geben.
never, never gibt es geld!
bifi
"Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947
Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmtAristoteles - Griechischer Philosoph
"Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi


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