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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Anspruch auf Kindergeld besteht z. Zt bis zum vollendeten 25. Lebensjahr. Wurde ein FSJ oder Zividienst absolviert bis zu 26. Geburtstag.

  2. Moderation

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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Zitat Zitat von gluecksmoment Beitrag anzeigen
    Angenommen,mein Sohn hat keinen Job etc nach der Schule,bekommt er dann trotzdem weiterhin Kindergeld?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Anspruch auf Kindergeld hat dein Sohn bis er 27 Jahre alt ist und sein Einkommen nicht über der Bemessungsgrenze liegt.
    Das ist nicht ganz richtig, Lorolli - einige Bestimmungen zum Kindergeld sind in den letzten Jahren geändert worden.

    @Glücksmoment: Die maximale Bezugsdauer ist von 27 auf 25 Jahre gesenkt worden. Hier habe ich gefunden, dass diese Dauer nur für junge Männer, die Wehr- oder Zivildienst geleistet haben, um den entsprechenden Zeitraum verlängert wird (was auch logisch wäre, weil während Wehr- und Zivildienst der Kindergeldanspruch ruht, während er im FSJ/BFD weiterbesteht).

    Dein Sohn bekommt aber nicht automatisch Kindergeld, solange er nicht arbeitet - wichtig ist, dass er weiterhin eine Ausbildung anstrebt. Dies müsst ihr gegenüber der Kindergeldstelle belegen, indem ihr Kopien seiner Bewerbungsschreiben vorlegt. Ich hatte diese Situation gerade bei meiner ältesten Tochter, die zwischen Studienabbruch und Ausbildungsbeginn zehn Monate durch Jobben überbrückt hat.

    Seit dem 1.1.2012 entfällt die bisherige Einkommengrenze von zuletzt 8004,-- Euro jährlich. Das Einkommen des Kindes wird - sofern es sich in Ausbildung befindet oder eine solche anstrebt - nicht mehr berücksichtigt. Schau hier.

    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Vielen Dank für die Info`s Analuisa!!

    Ich werde es mir heute abend in Ruhe durchlesen.
    Muß nun zur Arbeit...


    VG
    Glücksmoment

  4. Inaktiver User

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Vielen Dank für die Richtigstellung. Merke doch, dass sich in den letzten Jahren einiges geändert hat. Mein Sohn ist ja inzwischen 34 Jahre und ich bin nicht mehr so auf dem laufenden.

  5. Moderation

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    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Lorolli

    Ja, es ändert sich ständig irgendwas. Das mit der Verkürzung der Bezugsdauer finde ich persönlich sehr ärgerlich - kaum dreht das Kind mal eine Schleife in seinem Werdegang, fällt es aus der Kindergeldberechtigung raus.

    Glücksmoment: dein Sohn sagt, er will studieren: hat er denn eine Idee, was? Welche Richtung würde ihn denn interessieren? Sicher gibt es auch Lehrberufe in seinem Interessensgebiet.

    An seiner Stelle würde ich dringend eine Berufsberatung beim Arbeitsamt in Anspruch nehmen. Leider kannst du die Termine für ihn nicht machen - das habe ich auch mal versucht, da war meine Älteste gerade 18 geworden, und ich erhielt am Telefon die Auskunft, dass ich nicht berechtigt sei, Beratungstermine für mein volljähriges Kind auszumachen.

    Im Übrigen finde ich es nicht in Ordnung, dass der Vater des Jungen sich so aus der Verantwortung zieht.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  6. Inaktiver User

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Hi, ich habe heute selbst einen Strang erstellt ... weil ich nicht mehr weiter weiß mit meinem Erwachsenen Sohn. Jemand postete den Link hier her....

    Es ist ja erschütternd zu lesen, wie viele Familien es gibt, mit so schwierigen Themen und Geschichten. Ich habe nicht alles gelesen. Aber ich denke, ich kann mich hier einreihen, leider.

    Wenn jemand lesen mag

    Erwachsenes Kind kümmert ggf. nicht genug um seine Angelegenheiten

    Ihr könnt auch dort antworten..... danke vorab. Ich werde hier noch etwas lesen. Vorab wünsche ich allen hier erst einmal Kraft und alles Gute. Man darf sich selbst nicht verlieren, bei so schwierigen Herausforderungen, das ist wohl mit das Wichtigste.

    LG Himbeerelfe.

  7. Inaktiver User

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Zitat Zitat von Petruschka21 Beitrag anzeigen
    Hallo bifi u die anderen, der Arztbesuch soll heute in einer std sein........bisher hat er nicht sein Mitkommen signalisiert.
    Zunächst schien es so-als ob er mitkommt.....nachdem seine Wohnung ausgeräumt war und v Vermieter abgenommen-wohnte er erst einige Tgae bei einem Freund...(seine Möbel bei versch Leuten verteilt)am letzten weekend habe ich eine Einladung in die Pfalz angenommen und bat meinen Sohn-unser Haus zu hüten u auf den Hund aufzupassen. Das tat er 4 Tage lang...alles ok-und ich konnte mal etwas abschalten....dann kamen wir zurück und er ging abends zu dem Freund-wo er jetzt schläft. Ich erinnerte ihn an den Arzttermin am heutigen Dienstag....er war außerdem noch nicht b d Arge....angeblich ist die Sachbearb krank gewesen...er versprach es, am Montag zu tun...also gestern..und danach hier vorbeizukommen,aber er tat es nicht und sein Handy ist wieder ausgeschaltet. Ich denke, er zieht jedesmal-wenn er irgendeine Sache nicht erledigt hat-die Decke über den Kopf. Manchmal habe ich das Gefühl-er lügt-um irgendwelchen Kommentaren zu entgehen.....er scheint immer noch nicht zu verstehen-wie es langsam immer schwerer wird-wieder Fuß zu fassen. Ich weiß nicht mehr-ob ich ihn zuviel frage u Helfen will-ich weiß ja-dass ich ihn spüren lassen muss, dass er das alles alleine schafft....aber wenn ich sehe-dass er es nicht kann....und er meine Hilfe nicht annimmt....wie kann ich ihn erreichen???
    Seinen Freund möchte ich nun auch nicht nochmal um ein Gespräch bitten...da er ja mithören kann-bzw das Vertrauen vielleicht gestört wird....aber nur abwarten? Wie lange-bis auch seine Kumpel die Nase voll haben-und ihn rauswerfen? ich tippe mittlerweile auf Depressionen-die dazu führen-handlungsunfähig zu sein....also noch kein weiterer Lichtblick....leider! Ich gehe gleich selbst zum Arzt und hoffe, dass er mir hilft. Gruß Petruschka
    Das tut mir so Leid und ähnelt der Geschichte meines Sohnes. Ich weiß auch nicht weiter. Meiner macht auch dicht und war auch schon wegen Depression in der Klinik. Nun hat er eine Maßnahme der Arge geschmissen, sicher wurde Geld gekürzt. Aber er weicht mir wieder aus.... und ich weiß nicht was los ist. Er schreibt mir über Internet, es geht ihm gut und er kümmert sich. Aber ich bin nicht sicher, dass es so ist. :(

    Warum gibt es so viele junge Erwachsene mit ähnlichen Problemen? War das früher, vor 20 Jahren oder davor auch schon so verbreitet?

    Alles Gute erst mal von mir für dich!!!

  8. User Info Menu

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Hallo,
    ich habe hier auch schön öfter geschrieben, da ich große Probleme mit meinem Sohn habe (fast 21 J).
    Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass er eine Persönlichkeitsstörung hat.
    Allein er sieht das nicht so. Leider. Denn er ist davon überzeugt, dass bei ihm alles in Ordnung ist. Dabei bekommt er gar nichts allein geregelt.

    Noch mal kurz zu unserem "Fall":
    Wir haben damals den gewalttätigen Vater verlassen, als mein Sohn 5 Jahre alt war. Er hatte während der Kindheit regelmäßigen Kontakt zu seinem Vater (alle 14 Tage am Wochenende und die Hälfte der Ferien).

    Mein Sohn hat mit 15 die Schule abgebrochen und seitdem noch viele Praktika oder andere Weiterbildungsmaßnahmen abgebrochen. Er lebt jetzt von Hartz IV. Nach vielen Jahren der täglichen Streitigkeiten, unter Druck setzen seiner Geschwister, Erpressungen, kleinerer Diebstähle, Lügen, stundenlange Diskussionen über seine Sicht der Welt (die anderen sind schuld! ich kann nichts dafür!) etc. habe ich ihn vor 1 1/2 Jahren vor die Tür gesetzt.

    In einem langsamen Prozess wurde ich jedoch im Laufe dieser Jahre co-abhängig. Ich versuchte immer, ihm zu helfen, sein Leben in den Griff zu bekommen, und habe mehr und mehr die Verantwortung dafür übernommen und mich dabei vergessen. Ich habe sein Leben quasi "mitgelebt". Seine Schulden bezahlt, seine Unterlagen ausgefüllt etc. Wollte ich mich mal abgrenzen, hat mein Sohn das nicht zugelassen. Er hat mich überall hin verfolgt und mich unter Druck gesetzt (meistens ging es um Geld). Er kann jedem in seiner Gegenwart ein "schlechtes Gewissen" vermitteln, weil seiner Meinung nach alle anderen an seiner Situation Schuld sind, dabei ist er doch der Größte und Intelligenteste aller Zeiten. Arbeiten will er nicht. Er sagt, keine Arbeit ist gut genug für ihn.

    Ich habe ihm schon mehrfach gesagt, dass er sich psychologische Unterstützung holen soll, und habe ihm auch meine Hilfe dabei zugesagt. Aber er selbst ist davon überzeugt, dass bei ihm alles in Ordnung ist. Obwohl sich mittlerweile seine Freunde und Geschwister von ihm abgewendet haben, weil seine unberechenbare Art schwer zu ertragen ist. Er ist ganz allein. Keine Freunde, nichts.

    Wir haben nach wie vor stundenlange, quälende, zu nichts führende Diskussionen. Das Schlimme ist: Man weiß nie, mit welchem Satz, mit welcher Formulierung man ihn zum Explodieren bringt. Er legt das Gesagte falsch aus, dreht die Aussagen, bezieht alles als Kritik auf sich und fängt dann an, auszuticken, zu beleidigen, es ist unterste Schublade. Ich kann nicht mehr, bin am Rande eines Zusammenbruchs. Außerdem bin ich durch ihn auch finanziell am Ende

    Aber wie kann man jemanden unterstützen und lieben, der dies gar nicht zulässt? Der in ständigen Verbalattacken alle Menschen, die etwas für ihn empfinden, wegstößt? Der seine Mutter ausnutzt und belügt? Und der selbst an seinen Verhaltensweisen keine Schuld hat?

    Ich komme damit nicht klar. In seinem Fall ist wohl "Nicht-Helfen" die bessere Hilfe. Aber da steht mein Sohn vor mir, abgemagert, hat nichts mehr zu essen, und ich bin in einem Riesen-Konflikt. Er ist doch mein Sohn, ich kann ihn nicht hungern sehen...weiß aber, dass es falsch ist, wieder Geld zu geben. So wird er es nie lernen, dass man für seinen Lebensunterhalt arbeiten gehen muss.

    Ich habe auch den Eindruck, dass es immer mehr solche jungen Leute gibt, ohne Ziel, ohne Antrieb, die uns, die wir ihren Lebensunterhalt mitfinanzieren, lediglich als Spießer sehen.


    R.H.

  9. Inaktiver User

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    @ Nuts,

    das ist auch eine traurige Geschichte. Und du hast Recht, man muss sich da als Mutter selbst schützen! Ich habe auch noch nicht so ganz den goldenen Mittelweg gefunden, gut damit um zu gehen. Ich weiß zwar in etwa wie, aber mitunter strauchele ich und bin unsicher, ob ich grad zu wenig tu oder zu viel.

    Alles Gute für dich. :)

  10. User Info Menu

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    hey nuts,

    ich glaube das hatten wir hier schon mal.
    Aber da steht mein Sohn vor mir, abgemagert, hat nichts mehr zu essen, und ich bin in einem Riesen-Konflikt. Er ist doch mein Sohn, ich kann ihn nicht hungern sehen...weiß aber, dass es falsch ist, wieder Geld zu geben.
    ein butterbrot und 1 l milch zum mitnehmen gibt es bei mir immer.
    never, never gibt es geld!

    bifi
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

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