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  1. Inaktiver User

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    @lorolli

    vielen dank, auch dir eine schöne zeit und ein sehr gutes, entspanntes und angenehmes 2009

    lara

  2. Inaktiver User

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    *hcohschubs

    meine sohn, letztes jahr 18 geworden, hat schon wieder ein praktikum geschmissen, das 2. in einem jahr. bei jedem hatte er eine chance auf eine lehrstelle.
    einladungen zum schnuppern hat er nicht angenommen, ist einfach nicht gegangen. die lehre natürlich vergeben.
    drogen sind ein thema, alkohol auch.

    er lebt nicht mehr zu hause, es ging nicht mehr. gewaltandrohungen physischer und psychischer art waren 2 jahre an der tagesordnung, kein einfügen in die familie. zertörung von türen, schränken etc.

    2 wochen ruhe war selten, meistens jeden tag krach. er war auch 7 monate arbeitslos zu hause, hing rum, guckte tv. machte keine aufgaben die wir im auftrugen, liess alles rumliegen.

    seit er draussen ist hat sich die lage ein wenig entspannt, er wollte auch ausziehen weil er genervt war weil ich konsequent war. keine aufgaben erledigt, pc ausgesteckt. während der arbeitslosigkeit bekam er nur geld wenn er dafür etwas tat, sonst nein usw.

    die wohnung kann er via alimente finanzieren. aber es ist ganz knapp, weil er seit anfang dezember wieder nichts verdient.
    er hat einige angebote für div. jobs bekommen, keinen angenommen.

    jegliche therapie lehnt er ab oder bricht nach 1x ab. er will nicht.

    schon mit 17 hat man mir auf der drogenberatung gesagt, "wenn er nicht will , können sie nichts machen".
    wir waren auch in der familienberatung, er kam 2x mit dann nicht mehr. mein exmann und ich gingen weiter dahin.

    wie geht man damit um? mit so einem kind dass sich allem verweigert? wie kann ich trotzdem mein leben ein wenig geniessen? ich schaffe das kaum noch, weil ich mir dauernd sorgen um ihn mache

    lara

  3. User Info Menu

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Hallo lara,

    mir gehts genau so. Mein Sohn wird dieses Jahr 18. Gerade heute morgen hat er ein Praktikum abgebrochen, das ich ihm besorgt habe. Er hat noch keinen Schulabschluss.

    Ich habe beschlossen, mich jetzt mehr um mich selbst zu kümmern, denn ich gehe sonst kaputt.
    Seit drei Jahren Dauer-Zoff..... ich halt's nicht mehr aus. Familienberatung, Unterstützung und Coaching hat leider nichts geholfen. Meine Tochter (15) leidet auch sehr unter dem Verhalten ihres Bruders.

    Auch ich habe beschlossen, wenn er 18 ist, zieht er aus.
    Das tue ich für mich und meine Tochter.
    Meine Nerven liegen mehr als blank.

    Ich rate Dir auch, liebe lara, investiere in Dich, in Dinge, die Dir guttun, und sag Dir immer, dass Du die Gelassenheit hast, zu erkennen, dass Du Deinen Sohn nicht ändern kannst.

    Dass man sich Sorgen macht, hört glaube ich nie auf....
    aber ich denke, man kann sie auf ein Minimum reduzieren.

    Alles Gute

    nuts1

  4. Inaktiver User

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    hallo nuts1

    danke dir für deine antwort, es ist nicht einfach und ich hoffe für dich, dass auch bei dir ein wenig ruhe einkehrt.

    lg
    lara

  5. Inaktiver User

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Hallo zusammen,

    habe gerade mal hier reingeschaut und hoffe, es geht euch einigermaßen gut.

    Bei uns ist alles unverändert. Unser Sohn arbeitet nach wie vor nicht und versucht uns zu terrorisieren. Mittlerweile habe ich aber gelernt mich etwas abzugrenzen. Er ist mittlerweile 31 Jahre und ich befürchte, dass der Zug für ihn je ein normales Leben zu führen endgültig abgefahren ist.

    Vielleicht berichtet ihr mal, wie es bei euch so geht.

    Wünsche euch einen schönen Sonntag.

    Gruss Lorolli

  6. User Info Menu

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Hallo miteinander,

    ich lese schon länger mit, jetzt melde ich mir auch zu Wort weil auch wir nicht mehr weiter wissen.

    Unsere Tochter wird demnächst 18. Sie hat den Realschulabschluss mit Müh und Not bestanden und besucht z.Zt. ein Berufskolleg im 1.Jahr. Sie hätte sich seit Monaten um einen Praktikumsplatz bemühen sollen.
    Als wir sie darauf ansprachen, meinte sie nur, sie würde sich schon selbst darum kümmern.

    Die Wochen und Monate vergingen, sie hat bis heute natürlich nichts in die Reihe bekommen, sprich hat auch keine Zusage für irgend ein Praktikum erhalten.Als sie mein Mann darauf ansprach und er schon ungeduldig wurde,rastete sie wieder komplett aus und beschimpfte ihn, ich möchte ihren Wortschatz hier nicht wiederholen.
    Wir vermuten auch, dass sie das BK Jahr nicht schaffen wird (sie hat sich auch nie richtig bemüht) das würde dann heissen, dass sie ab August weder Ausbildungsplatz noch Job hätte und das BK 1 kann sie nicht wiederholen. Bei dem Gedanken wird uns (Eltern) nur Bange.

    Wir haben 3 sehr schwere Jahre mit ihr erlebt, sie war oft sehr sehr frech, hat uns ohne Respekt behandelt, was wiederum Kürzung des Taschengeldes vedeutete,dann wurde sie noch frecher und beschimpfte uns auf's Übelste.
    Sie wurde auf ADS positiv getestet, ist in Behandlung, so konnten wir mit Hilfe der Behandlung die schwierige Zeit in der Pubertät besser überstehen.

    Jetzt reicht es uns aber.Wir können nicht ein Leben lang nur Rücksicht auf ihre ADS nehmen.sie hat einfach auch einen schlechten Charakter. Ihre jüngste Schwester und wir Eltern leiden unter ihren Ausbrüchen und Krisen. Darüberhinaus ist sie stink faul, wird sie aufgefordert etwas zu tun gehen erstmals lange Diskussionen los, wieso weshalb, sie hinterlässt überall ihre Spuren, im WZ, in der Küche im Bad (Geschirr, Wäsche, nasse Handtücher am Boden).In der früh kann sie nie pünktlich das Bad betreten und verlassen, alle müssen warten .....was wir schon mit ihr geredet haben, es hat bis heute nichts gefruchtet.

    Gestern gab es wieder einen riesigen Streit zwischen ihr und meinem Mann (ich war nicht da). Mein Mann sagte mir heute, dass er so nicht mehr weiter kann, entweder geht sie oder er gehe. So das sass.....
    Wir haben dann lange darüber geredet, er hat sich wieder beruhigt, natürlich will er nicht gehen, aber es muss sich etwas gewaltiges ändern, weil wir alle unter diesem Mädel leiden.

    Hier nun meine Fragen:

    - wenn ein Kind 18 wird können die Eltern verlangen, dass das Kind nicht mehr bei den Eltern wohnt??
    - wenn das Kind die Schule beendet hat und weder Ausbildungsplatz noch Job hat, bei welchen Beratungsstellen kann man sich wenden um auch event. finanz. Unterstützung zu beantragen? Wir können fin. keine weitere Miete aufbringen.
    -gibt es sowas wie betreutes Wohnen für schwierige Kinder?
    - Wenn das Kind noch weiterhin die Schule besucht, sind die Eltern verpflichtet Unterhalt zu zahlen, was passiert dann nach der Schulzeit ,vor allem was passiert wenn das Kind sich kein Job oder Ausbildung sucht oder nichts findet?

    Ich befürchte nur, dass irgendwann mal meinem Mann der Kragen so platzt und er sie vor die Tür stellt.
    Dieses Horrorszenario möchte ich gar nicht weiter ausdenken.

    Vielen Dank für eure Tipps

    die bezweifelte
    Belinda

  7. Inaktiver User

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Hallo Belinda,

    gibt es an deinem Wohnort einen psychologischen Dienst, dort könntet ihr euch beraten lassen.

    Solange eure Tochter die Schule besucht oder eine Ausbildung macht seit ihr unterhaltspflichtig.

    Ansonsten kann ich die anderen Fragen leider nicht sicher beantworten.

    Wünsche dir alles Liebe und ganz viel Kraft und vorallem Durchsetzungsvermögen gegenüber eurer Tochter.

    Gruss Lorolli

  8. User Info Menu

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Danke Lorolli für deine schnelle Antwort.
    Du hast auch ein schweres Päckchen zu tragen mit deinem Sohn.
    Ich hoffe schon, dass wir bald eine Lösung finden, denn nach 3 Jahren Terror hat man einfach keine Kraft und Geduld mehr.
    LG
    Belinda

  9. User Info Menu

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Hallo Belinda,
    ich habe noch keine Kinder, aber ich versuche dir als Tochter zu antworten:
    Wenn ich merken würde, daß sich die gesamt Familie gegen mich stellt, man mir das Taschengeld streicht und mir deutlich klar macht, daß ich nicht erwünscht bin...warum sollte deine Tochter sich dann anders verhalten als Sie es jetzt tut?

    Hast du Sie mal nach Problemen gefragt? Vielleicht hat Sie Liebeskummer?
    Vielleicht hat Sie nur Angst vor der Zukunft und schafft es aufgrund ihrer 18 Jahre noch nicht den eigenen Weg zu finden.

    Meine Teenagerzeit ist zwar schon ein paar Jahre her, aber ich weiß, daß man in diesem Abschnitt besonders sensibel auf Ablehnung reagiert. Kannst du denn gar nicht mehr vernünftig mit ihr reden?

  10. User Info Menu

    AW: Volljährige Kinder - Probleme? -

    Hallo Sweetchocolate,

    danke für dein Posting.
    Du schreibst sie spürt, dass sich die ganze Familie gegen sie stellt.

    So war es aber nicht,wir haben viele viele Jahre viel Geduld aufgebracht um sie ins Erwachsenen Leben vorzubereiten.

    Es scheint nichts zu helfen.
    Sie stellt sich gegen die restliche Familie in dem sie nicht bereit ist auch nur die kleinste Regeln die man in einer Wohngemeinschaft einhalten sollte, zu respektieren.

    Sie tanzt permanent aus der Reihe.

    Sie lügt und an und stielt und behauptet sie wäre es nicht gewesen (trotz Beweise)
    Sie würde nie einen Fehler zugeben oder sich bemühen aus ihren Fehlern zu lernen.
    Wenn etwas schief läuft sind es immer nur die anderen.
    Wenn sie Gegenstände vermisst oder unsere Gegenstände verlegt, waren es immer die anderen (auch wenn man sie später in ihrem Zimmer findet)
    Wenn sie schlechte Noten schreibt, sind es nur die schlechte Lehrer.(sie tut sogut wie gar nichts für die Schule)
    Wenn sie sich um einen Praktikumsplatz bemühen soll und dafür 6 Monate Zeit hat, sind es wiederum die anderen die Schuld tragen weshalb sie keinen Platz erhalten hat.Das sie sich darum nicht gekümmert hat, würde sie mit keiner Silbe erwähnen.
    Sie interessiert sich für nichts, (ich biete ihr an zu lernen wie man ganz einfache Gerichte zubereitet, sie lehnt es ab,
    ich biete ihr an mit ihr zusammen ihr Zimmer zu putzen und aufzuräumen, sie lehnt es ab, ich bitte sie den Müll wegzutragen, die Geschirrspülmaschine zu leeren, ihren Mist den sie in den Gemeinschaftsräume hinterlässt zu beseitigen, sie weigert sich).

    Wir probieren es seit Jahren, alle unsere Bemühungen scheitern, sie sagt aber ständig, dass wir für sie zuständig wären.
    Das waren wir ja auch immer, aber jetzt reicht es. Wir möchten, dass auch sie Verantwortung übernimmt und akzeptiert, dass sie ein paar einfach Regeln innerhalb unserer Familie zu respektieren hat.

    Wenn wir mit ihr reden wollen, blockt sie die Diskussion sehr schnell ab und verlässt den Raum.Wenn sie nicht kann, schreit herum, so dass wir alle nur noch resignieren.

    Ich habe mich mit ihr schon stundenlang unterhalten, ihr die Sachen in ruhiger Minute geschildert.Sie antwortet nur Ja Ja Ja, dann hoffen wir wieder, dass sie es endlich verstanden hat und sie ihr Verhalten ändert, aber es passiert nichts.
    Wenn sie wütend ist wird sie auch sehr schnell vulgär in ihrer Sprache und beschimpft uns auf's Übelste (obwohl kein anderer von uns so mit dem anderen redet).Dann kommst sie später an ,bereuht ihre Ausbrüche und entschuldigt sich.
    Es vergehen keine 24 Stunden bis zur nächsten Auseinnandersetzung und sie vergass schon wieder alle ihre Versprechungen uns mit Respekt zu behandeln.

    Es ist so schwer und so anstregend und wir können einfach nicht mehr.Wir sehen kein Licht im Tunnel, sondern erfahren nur Ablehnung und Disrespekt.

    Mein Mann und ich haben unsere Eltern (unsere Mitmenschen) immer sehr respektiert, auch wenn wir nicht immer gleicher Meinung waren.Wir haben immer grossen Wert auf Werte , wie Respekt, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit,Aufrichtigkeit bei der Erziehung unserer Kinder gelegt, bei diesem Kind scheint gar nichts hängen zu bleiben. Ihre jüngere Schwester, die die gleiche Erziehung genossen hat, benimmt ganz normal und respektiert uns wie man es von einem Kind eingentlich erwarten darf.

    Die Kürzung vom Taschengeld habe ich falsch erklärt, sie bekommt schon ihr Taschengeld, wir erhöhen es aber nicht weil sie sich überhaupt nicht bemüht einen kleinen Nebenjob zu suchen. Sie hat einfach keine Lust dazu.Ich habe ihr schon so viele Tipps gegeben, wie sie einen kleinen Job finden könnte, sie findet nur 10000 Ausreden warum und weshalb sie diesen Job nicht machen will.

    Sie ist extrem unselbständig, und das liegt daran weil ich ihr in erster Linie immer viel abgenommen habe und sie sich nur um ihre Schule kümmern sollte. Seit einem Jahr sind wir sehr bemüht sie ganz gezielt zur mehr Verantwortung zu bewegen,aber das lehnt sie wehement ab.

    Trotz allem versuchen wir sehr viel mit ihr zu reden. Das kommt sehr oft vor, weil sie auch sehr miteilungsbedürftig ist.
    So erfahre ich doch viel von ihren Sorgen und probiere ihr immer mit meinen Tipps und Hilfen beiseite zu stehen.Sie erfährt überhaupt keine Ablehnung im Gegenteil,trotzdem ist sie nicht bereit ihr Verhalten zu ändern.

    Da wir ja mittlerweile einfach nicht mehr weiter können und wissen, kommt für uns nur noch eine räumliche Trennung#
    in Frage, in der Hoffnung, dass sie dann ganz schnell lernt Eigenverantwortung zu tragen.

    Belinda

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