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    Führerschein mit 17 - wer übt mit seinen Kindern?

    Hallo!

    Meine Tochter ist nun 16 und möchte mit 17 ihren Führerschein für das begleitende Fahren machen. Mein Mann und ich befürworten das und werden natürlich auch mit ihr fahren.

    Darüber sprach ich mit Freundinnen und eine davon lehnte das kategorisch ab. Sie weiß schon jetzt, dass sie mit ihrer Tochter Streit bekommt, weil diese sich nichts sagen lassen würde.

    So sehr ich mich sonst mit meiner Tochter auch streiten mag, bei ein paar Dingen hört sie auf mich. Z.B. beim Kochen und Backen nimmt sie meine Tipps an (sofern sie als Tipp kommen und nicht als Befehl ). Deshalb sehe ich dem begleitenden Fahren sehr zuversichtlich entgegen.

    Wer von euch hat damit schon Erfahrungen gesammelt und berichtet mal darüber?

    LG juri
    Die gefährlichste aller Weltanschauungen
    ist die Weltanschauung der Leute,
    welche die Welt nie angeschaut haben.

    von Alexander von Humboldt
    (1769-1859 Naturwissenschaftler, Ethnologe und Geograph)

  2. User Info Menu

    AW: Führerschein mit 17 - wer übt mit seinen Kindern?

    Ich habe zwar keine Erfahrung mit dem Führerschein mit 17, aber fahren geübt habe ich mit beiden Töchtern.

    Und da war es so, dass sie meine Hinweise und Erklärungen ohne weiteres angenommen haben. Ich denke, Jugendliche merken schon, auf welchen Gebieten jemand Erfahrung und Können hat, welches sie natürlich noch nicht haben können. Da gab es keine Diskussionen oder Streits (die hatten wir woanders).

    Du merkst doch auch, dass Deine Tochter Deine Erfahrungen beim Kochen gern annimmt. Da hast Du dann eine natürliche Autorität. Warum sollte das beim Fahren nicht klappen?

    Frohe Ostern von

    Tabea57
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

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    AW: Führerschein mit 17 - wer übt mit seinen Kindern?

    Mein Sohn hat mit 18 Führerschein gemacht. Vor der Prüfung habe ich nie mit ihm geübt. Aber nach der Prüfung wollte er die ersten Fahrten nur mit mir an seiner Seite machen. Himmel, war ich geschmeichelt, nachdem ich früher nicht in der Lage gewesen bin, ihm auch nur IRGENDWAS beizubringen. Schwimmen, Radfahren, Schleife binden, alles endete im mittelgroßen Chaos, und er musste es von anderen lernen.

    Bei den ersten Fahrten habe ich dann nur daneben gesessen und ihm gesagt "guck einfach nicht hin und lass dich bloß nicht drängen", wenn ungeduldige Menschen drängelten.

    Ich würde es machen, wenn das "Kind" das von sich aus möchte.

    Fiella

  4. Inaktiver User

    AW: Führerschein mit 17 - wer übt mit seinen Kindern?

    Mein Sohn hat seinen Führerschein mit 18 gemacht, für die ersten Fahrversuche sind wir auf einen ADAC-Übungsplatz gefahren (da war er schon in der Theorie oder hatte sie sogar schon fertig). Das war Ehrensache für mich , ich habe meinen Kindern auch Schwimmen und Tischtennis beigebracht.

    Ich war da ganz locker, habe gelobt, gelobt, gelobt ... und um ehrlich zu sein, bin ich da ganz stolz drauf. Ist auch alles gut gegangen und ich glaube, Sohn hat sich über mich gefreut.

    Mit dem zweiten werde ich es wieder so machen. Ich finde das ist auch eine schöne Art seine Kinder in ihr Erwachsenenleben zu begleiten.

    Den ersten Ausflug auf der Straße mit unserem Auto hat er dann noch am selben Tag nach der Praxisprüfung gemacht. Da kam er allerdings wieder zurück in die Wohnung und hat mich gefragt, ob ich nicht doch mitkommen könne. Er kam gleich zuerst schon nicht in den Rückwärtsgang, der bei uns manchmal schwer reingeht. Da habe ich ganz cool getan und bin mitgefahren (ich hatte zwar Angst um mein Leben , aber ich habe es nicht gezeigt, als ich das erste Mal neben ihm auf eine Autobahn fuhr, hatte ich auch Angst und habe sie mir tapfer verkniffen.

    LG herbstblatt2 und viel Glück beim Fahren!

  5. Inaktiver User

    AW: Führerschein mit 17 - wer übt mit seinen Kindern?

    Immerhin gibt es heutzutage schon sowas.

    Zu meiner Zeit durften die Eltern nicht mal auf einem Feldweg üben. Sollten alles in der (teuren) Fahrstunde lernen. In anderen Ländern gibt es das begleitete Fahren doch auch, meine Güte.

    Ich würde es üben. Wenn er danach fragt... finde ich komisch von der anderen Mutter, die Bitte ihres Kindes abzulehnen.

  6. Inaktiver User

    AW: Führerschein mit 17 - wer übt mit seinen Kindern?

    Ich finde es eher komisch, das sich eine Mutter durch die Auskunft EINER !anderen iritieren läßt. wenn diese es ablehnt, sollte man ihr zugestehen auch Gründe zu haben.

    Wenn Du Juri es tun möchtest und die Tochter auch :wunderbar, warum nun bitte wieder das Schielen und vielleicht auch dann anschließend das Kritisieren der anderen ? Menschen sind soooo sind unterschiedlich..Mütter und Töchter auch..


    Meine übte mit ihrem Freund ..und auch das wurde gut..
    Ich würde nicht versuchen mich selbst oder mein Kind und das Verhalten mit anderen zu vergleichen.. und mich lieber aufs eigene Gefühl verlassen..

    Wieso bist Du Juri denn durch eine Freundin zu irritieren, sie hat doch nur gesagt, wie sie mit ihren Kind handelt..Du musst doch besser wissen, ob die Sache für Dich und Dein Töchterchen o.k. ist.
    Eine schlechter Mutter muss die Ablehnerin dennoch nicht sein..nur das mal zur Anmerkung.. ;-))

    Und was sollen Dir die Auskünfte anderer hier bringen ? Wie es mit Dir und Deiner Tochter sein wird..wirst Du doch merken, wenn ihr zusammen übt..

    Viel Spaß und Glück dabei !

  7. Inaktiver User

    AW: Führerschein mit 17 - wer übt mit seinen Kindern?

    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich meine Kinder mit 17 noch nicht reif genug zum Fahren hielt. Zumal der Verkehr oft sehr dicht und schnell ist.
    So empfand und empfinde ich es auch bei meinem jetzigen 17jährigen. Da bin ich dem Gesetz auch in einer gewissen Weise dankbar, dass es 18jährige mündig macht. Vorher sehe ich mich in doch viel mehr in der Verantwortung. Wenn ich jetzt neben dem 17jährigen führe und er baute einen Unfall, so würde ich mir mehr Vorwürfe machen als neben einem 18jährigen.
    Klingt wahrscheinlich seltsam. Aber das Gefühl, dass mein Kind mit 18 Jahren von der Gesellschaft offiziell als erwachsen erklärt wird, finde ich als Elter erleichternd und orientierend für mich. Obwohl ich nun wirklich nicht denke: "18 Jahre und nun nach mir die Sintflut! Mein Soll ist erfüllt."

  8. Inaktiver User

    AW: Führerschein mit 17 - wer übt mit seinen Kindern?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich meine Kinder mit 17 noch nicht reif genug zum Fahren hielt. Zumal der Verkehr oft sehr dicht und schnell ist.
    So empfand und empfinde ich es auch bei meinem jetzigen 17jährigen. Da bin ich dem Gesetz auch in einer gewissen Weise dankbar, dass es 18jährige mündig macht. Vorher sehe ich mich in doch viel mehr in der Verantwortung. Wenn ich jetzt neben dem 17jährigen führe und er baute einen Unfall, so würde ich mir mehr Vorwürfe machen als neben einem 18jährigen.
    Klingt wahrscheinlich seltsam. Aber das Gefühl, dass mein Kind mit 18 Jahren von der Gesellschaft offiziell als erwachsen erklärt wird, finde ich als Elter erleichternd und orientierend für mich. Obwohl ich nun wirklich nicht denke: "18 Jahre und nun nach mir die Sintflut! Mein Soll ist erfüllt."
    Ich glaube, dass meine Tochter diese Ängste auch gespürt hätte..egal wie sehr ich mich bemüht hätte, ihr Sicherheit zu vermitteln..Meine hat da so seltsame Antennen.. :-))..und ich bin eine Ängstliche manchmal , was meine Kinder betrifft.. und daher war ich froh, dass da ihr ruhiger lieber Freund war, der mit ihr übte..

  9. Inaktiver User

    AW: Führerschein mit 17 - wer übt mit seinen Kindern?

    Setzt das begleitete Fahren mit 17 nicht auch eine spezielle Prüfung für die Begleitperson voraus die mal wieder extra Geld kostet.
    Mahl ehrlich was will ich machen wenn mein Junior Mist baut?
    Eingreifen kann ich in einem normalen PKW höchstens wenn ich ins Lenkrad greife und das halte ich für sehr bedenklich.
    Ich weiss nicht was so brandwichtig daran ist ein Jahr früher fahren zu dürfen wenn es ausschliesslich in Begleitung eines erfahrenen Autofahrers geschehen darf.

    Q.

  10. Inaktiver User

    AW: Führerschein mit 17 - wer übt mit seinen Kindern?

    Liebe Linwen,

    deswegen war ich auch froh, dass der Vater meiner Kinder, als sie klein waren, mit ihnen (und auch später natürlich) die schwarzen Pisten im Schnee herunterbretterte. Auf denen habe ich einfach Angst, mir reichen die blauen und die roten und ich wollte auch nicht gerne meine Ängste auf die Kinder übertragen. Aber die kleinen Kinder konnte ich ja auch nicht gut die schwarzen Pisten alleine herunterbrettern lassen.

    Ich hatte da wohl das gleiche Vertrauen in meinen Kindesvater wie Du in den ruhigen und lieben Freund Deiner Tochter.

    Liebe Grüße und schöne Ostern noch für alle mit und ohne Kinder und anderweitige Familie hier herbstblatt2

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