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    AW: Weiterführende Schulen - Austausch

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen

    Wenn es 90 freie Schulplätze gibt und 120 Anmeldungen, werden 30 nicht mehr frei wählen können. Insbesondere dann nicht, wenn andere Gymnasien noch Plätze haben.
    Danke, genau so ist es.

    Der Anspruch auf dem Papier nützt rein gar nichts, wenn in den Räumlichkeiten der Wunschschule keine zusätzlichen Klassen untergebracht werden können.


    Hier noch ein Beispiel aus Nürnberg:

    Kein Platz an Gymnasien in Nurnberg: Kinder mussen ins Umland | BR24

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    AW: Weiterführende Schulen - Austausch

    unsere Beiträge haben sich überschnitten, ich hatte noch hinzugefügt, dass wir vermutlich zwei unterschiedliche Ansätze haben.

    Alles gut, beide Standpunkte haben Recht;) wie xanidae schriebt.

    Jemand eine Idee für einen Onlineshop für "gerade geschnittene Kleidung, schwarz weiss" , zufällig? Uniqlo haben wir zurückgeschickt, best secret ist abgegrast:(

    Edit: weiss jemand, welche 2 Jahrgangsstufentest in BY Klasse 10 anstehen? Mathe (klar) und?? Englisch? Deutsch? Die werden in S Schule als halbe SA gewertet, sonst wär's mir wurscht.
    Edit 2: hab's gefunden. Englisch. 30.9
    Geändert von VictorieP (15.09.2021 um 20:06 Uhr)

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    AW: Weiterführende Schulen - Austausch

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Tja.
    Was machen nur die armen Lehrer der hiesigen Gegend, in der nichts mit "macht am Nachmittag gefälligst allein" an die Eltern abgeschoben werden kann, sondern Unterricht inkl Freiarbeit (ersetzt die Hausaufgaben, die gibt's da nicht) bis 16 Uhr läuft? Zudem werden die Pläne für die Freiarbeit schon lange im Voraus erstellt, so dass "Stunde lief gut, da muß wenig zu Hause gemacht werden" gar nicht funktionieren würde?

    Es gab eine einzige Schule, die bis 2016 so lief wie Du dir das vorstellst, Cara. Die fiel aber nach Elternbeschwerden bei der Schulinspektion so gnadenlos durch, dass ein kompletter Umbau, inkl größtenteils neuem Kollegium fällig war. Jetzt läuft es.

    Naja, für jeden Dinosaurier kommt irgendwann der Ruhestand.
    Ein Kollegium wird nicht "fällig". So etwas gibt es gar nicht, dass Lehrer irgendwo massenhaft abgezogen werden.

    Das ist wohl so ein Dorfklatsch.

    Das hätte deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt. Man fällt auch nicht "gnadenlos" bei der "Schulinspektion" durch.
    Es gibt Qualitätssicherung, die an einigen Punkten bemängeln und dort wird an Schulen nachgeschärft. Bspweise werden ein oder zwei Punkte bearbeitet, da setzt sich dann ein Team dran und dokumentiert, was verändert wurde. Das legt man vor und gut ist.
    Z.B. wird gerade freiere Arbeit sehr von diesen Kommissionen geschätzt.

    Apropos Bourdieu:

    Man kann französische Verhältnisse nicht mit deutschen Verhältnissen vergleichen.
    Man sollte seine Ansichten auch nicht überbewerten oder versuchen diese 1:1 auf uns übertragen.

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    AW: Weiterführende Schulen - Austausch

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Apropos Bourdieu:

    Man kann französische Verhältnisse nicht mit deutschen Verhältnissen vergleichen.
    Man sollte seine Ansichten auch nicht überbewerten oder versuchen diese 1:1 auf uns übertragen.
    Ich finde seine Ansätze durchaus interessant (was nicht heißt, dass sie korrekt sind), aber man muss sie wirklich, wie ich schon schrieb, vor dem Hintergrund des französischen Bildungssystems sehen, das um Längen elitärer ist als das hiesige.

    Zitat Zitat von VictorieP Beitrag anzeigen
    es war auf einmal so vieles verständlicher, und in Worte gefasst und es hat mir damals auch erklärt, warum Vereinigungen wie Arbeiterkind.de wirklich dringend gebraucht werden, vorher war mir das nämlich gar nicht bewusst.
    Ich bin immer etwas geknickt, wenn ich Dokus etc über solche Vereine sehe. Weil ich sie, aus rein persönlichen Gründen, für zu einseitig halte. Die Unterstützung, die dort propagiert wird, hätte ich bitter nötig gehabt. Aber nie bekommen, weil meine Eltern beide Akademiker waren. Die Annahme, dass Akademiker Habitus und "Wissen wie es geht" vererben, mag im Schnitt stimmen, im Einzelfall jedoch nicht.
    Geändert von Pia1976 (15.09.2021 um 21:15 Uhr)

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    AW: Weiterführende Schulen - Austausch

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    ... Aber nie bekommen, weil meine Eltern beide Akademiker waren. Die Annahme, dass Akademiker Habitus und "Wissen wie es geht" vererben, mag im Schnitt stimmen, im Einzelfall jedoch nicht.
    Kannst und magst Du erklären, was Du meinst? Welche Unterstützung Dir gefehlt hat, die andere Eltern mit gleichem Bildungshintergrund geliefert haben?

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    AW: Weiterführende Schulen - Austausch

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen



    Ich bin immer etwas geknickt, wenn ich Dokus etc über solche Vereine sehe. Weil ich sie, aus rein persönlichen Gründen, für zu einseitig halte. Die Unterstützung, die dort propagiert wird, hätte ich bitter nötig gehabt. Aber nie bekommen, weil meine Eltern beide Akademiker waren. Die Annahme, dass Akademiker Habitus und "Wissen wie es geht" vererben, mag im Schnitt stimmen, im Einzelfall jedoch nicht.
    Ich auch nicht, Pia. Das ist ein ganz ganz ganz wunder Punkt bei mir.
    Ich mag Dich nicht fragen, was es bei Dir war, aber wenn es Dir gut tut: erzähl ein bisschen, ich habe ein offenes Ohr.



    Rest gelöscht wg Anonymität.
    Geändert von VictorieP (15.09.2021 um 21:50 Uhr)

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    AW: Weiterführende Schulen - Austausch

    Bezüglich weiterführenden Schule kenne ich es auch so: wer von "außerhalb" kommt, hat das Nachsehen bei zu vielen Anmeldungen.
    In unserer Kreisstadt hat jedes Kind beim Schulwechsel nach Klasse 4 eine Platzgarantie. Später übrigens nicht mehr.

    Betreuung gibt es ab Klasse 5 nicht mehr. Ggf. noch bei der Gemeinschaftsschule, die verpflichtenden Ganztag bis 16 Uhr an drei Tagen der Woche bietet. Sonst ist am Gymnasium um 13.10 Uhr Schluss, ggf. noch Mensa danach oder Mittagsschule. Mit Glück passt noch eine AG.
    Dank Corona ist ja eh alles anders.

    Die Schulwahl fiel wegen der Nähe. Das Gymnasium ist am Ort und scheint solide zu sein. Wir waren da unbefleckt und haben weder besondere Neigungen in der Familie noch Wünsche. Hat gepasst, fertig.

  8. Moderation

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    AW: Weiterführende Schulen - Austausch

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Ui, das ist aber wirklich früh. Fangen die vor 8 Uhr schon an?
    .
    Ja, 7.50 Uhr.
    Ist das anderswo nicht üblich? Ich kenn das gar nicht anders, bei uns fängt auch die Grundschule kurz vor 8 an.

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Ups, Stina, wohnst Du im gleichen Ort? Hier genauso: gebundener Ganztag im konfessionellen Gym, 5.+6. Klasse Bespassung im städt. Gym. Ich finde den gebundenen Ganztag halt deutlich attraktiver, da das gut durchdacht ist und die Kinder alle Hausaufgaben, Musik und Sport erledigt haben, wenn sie nach Hause kommen. Das lässt dann auch noch Luft für ein wenig Familienleben.
    Das ist - neben der Frage der Berufstätigkeit- ja aber auch Typsache. Meine Tochter wollte genau den gebundenen Ganztag nicht, obwohl ich sie mir in der Schulgemeinschaft ganz gut vorstellen können hätte. Aber sie hätte dann gleich zwei Hobbys aufgeben müssen und ich bin auch nicht sicher, ob ich das grundsätzlich besser finde, wenn fast alle Lebensbereiche (außer Familie) in der Schule angesiedelt sind. Meine Tochter geht bspw. jetzt auf eine andere Grundschule als ihre beste Freundin seit Kita-Tagen. Wären beide täglich bis zum späten Nachmittag in der Schule, hätten sie ja kaum eine Chance, sich weiter zu sehen.
    Und die Hausaufgabenbetreuung fand ich im ersten Moment auch verlockend aber ich hab dann auch gehört, dass das eben nicht immer so ganz klappt, dass alles erledigt ist oder vor allem, dass auf Arbeiten trotzdem daheim noch gelernt werden muss. Für uns war deshalb klar, dass das klassischere Halbtagesmodell zu unserer Tochter und uns besser passt. Aber ich halte das andere Modell nicht generell für schlechter und würde die Schule beim nächsten Kind auf jeden Fall auch wieder mit in die Auswahl nehmen.

    Gleicher Ort ist wohl eher unwahrscheinlich 😆
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft

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    AW: Weiterführende Schulen - Austausch

    Zitat Zitat von Halina Beitrag anzeigen
    Kannst und magst Du erklären, was Du meinst? Welche Unterstützung Dir gefehlt hat, die andere Eltern mit gleichem Bildungshintergrund geliefert haben?
    Naja, über Arbeiterkind usw wird ja häufiger mal berichtet. Da wird dann z.B. beschrieben, dass Kinder akademischer Eltern sich an der Uni souveräner verhalten, weil sie den Habitus drauf haben, wissen, wie Uni tickt, sich eher auf Stipendien bewerben, eher richtig priorisieren. Zudem auch häufig noch Studienfinanzierung, moralische Unterstützung, Umzugshilfe, usw. von zu Hause genießen, daher mehr Zeit fürs Lernen haben, etc pp. Und das beginnt natürlich schon vorher, Diskussion des in Frage kommenden Studienfaches oder -ortes, Wahl der Abifächer. Konkret fehlt oft erst einmal eine Anleitung, wie Uni überhaupt funktioniert. Dass man sich da Hilfe suchen kann und muss. Dass es Fachschaften gibt, dass es Studienordnungen gibt, in denen drin steht, was zu tun ist, usw. zur Kür gehören dann noch Tipps bzgl der Kommunikation mit dem Prof, der Bewerbung bei Stipendienwerk oder der Wahl des richtigen Nebenjobs.

    Sicherlich werden das auch nicht alle Akademikereltern in Gänze leisten, aber den ein oder anderen Punkt vielleicht schon.

    Was da an welchem Hintergrund der Eltern liegt, ist schwer auseinanderzuhalten. Manches hat sicher ökonomische Gründe. Anderes eben die eigene Bildungserfahrung der Eltern, wieder anderes Zugewandtheit und Fürsorge oder überhaupt erst einmal die Mühe, ein Kind zu einer gewissen Selbständigkeit zu erziehen.

    Ich habe ein ganz gutes Beispiel aus meiner Schulzeit: ich bin in der elften Klasse aus allen Wolken gefallen, als ich erfuhr, dass eine Mitschülerin ein Jahr im Ausland verbringen würde. Das fand ich unglaublich toll und erstrebenswert. Aber ich wäre bis zu diesem Zeitpunkt nicht im Leben auf die Idee gekommen, dass so etwas überhaupt möglich ist. Dabei gab es auch damals schon jede Menge Organisationen, Stipendien, usw. Aber ich wusste einfach nicht, dass das existierte. Für Ottonormalverbraucher. So etwas gab es in Romanen, wenn irgendwelche vermögenden Eltern ihre Kinder ins Internat nach England schickten - aber doch nicht in unserer Schule, unserem Dorf

    PS, zum Verständnis, ich habe ein paar (zu) persönliche Punkte herausgenommen, Macani antwortet darauf.
    Geändert von Pia1976 (16.09.2021 um 09:27 Uhr) Grund: etwas entprivatisiert ;-)

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    AW: Weiterführende Schulen - Austausch

    Pia, ganz genau so wie du es schilderst, ist es mir ergangen.

    Aber ich war eben ein Arbeiterkind, meine Eltern hatten von all dem selbst keine Ahnung, weder vom Gymnasium noch von den Abläufen an der Uni.

    Dass Akademikereltern so desinteressiert sind und ihre Kinder überhaupt nicht unterstützen, obwohl sie es könnten, ist sehr ungewöhnlich.

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