Als erstes würde ich mir Opa zur Brust nehmen. Er hat sich da rauszuhalten. Du kannst ihm den Vorschlag machen, dass sie bei ihm einziehen, wenn er das nicht aufhört.
Alles andere sehe ich wie dein Mann. Alles was auf der Erde liegt, in den Müllsack und ab in den Müll, wenn Sachen nicht erledigt werden = kein Taschengeld.
Keine Diskussionen ansonsten ausziehen heißt das Zauberwort.
Die kapieren das nur, wenn es ihnen weh tut.
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Ergebnis 21 bis 30 von 123
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23.03.2021, 15:50
AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...
Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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23.03.2021, 15:51
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23.03.2021, 15:52Inaktiver User
AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...
Das du keine Kraft hast kann ich absolut verstehen.
Was Du aber nicht siehst :
Konsequenz und keine Diskussionen brauchen wesentlich weniger Kraft, als das was Du jetzt machst.
Du sollst dich eben nicht auf Dominanz Kämpfe einlassen (du bist ja mittendrin)
Sondern Ansage mit Konsequenz wenn es nicht passiert...
Mit Geld kannst du nicht drohen weil Opa was zusteckt. Dann nimm was anderes...
Handy, WLAN, PC nur 3 Stunden täglich für Schule, Zimmer Tür usw
Du redest also nur 1x und wenn nix passiert. Keine Diskussion sondern handeln.
Das mit der Wäsche..... Du hast sie wirklich mehrmals angerufen?
1 Anruf Hi Kind, bitte häng die Wäsche auf
2 Anruf hi Kind, hast du die Wäsche schon aufgehängt?
3 Anruf Hi Kind, wenn die Wäsche nicht aufgehängt ist wenn ich von der Arbeit komme, streiche ich dir Taschengeld.
Du machst dir also das Leben selbst schwer.
3x anrufen..... 3 x Gedanken und Kraft investieren.... 3x ärgern
Das ist absolut unnötig. Bei dir hat sich da auch ein sehr ungutes Muster eingeschlichen
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23.03.2021, 15:52
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23.03.2021, 15:53
AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...
Was die Kinder aber auf jeden Fall erfahren sollten ist, wie es dir innerlich wirklich geht.
Nicht um das als Druckmittel einzusetzen, aber einfach um zu zeigen: Meine Grenze ist erreicht! Ich kann bald nicht mehr!
Du schreibst, du bist immer professionell und stark nach außen. Wie sollen sie dann ahnen, dass es dir in Wirklichkeit schon so schlecht geht? Ich finde über Gefühle und Emotionen reden extrem wichtig, auch mit Kindern/Teenies.
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23.03.2021, 15:54
AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...
Und wieso fühlst Du Dich verantwortlich dafür? Dein Mann ist ein erwachsener Mensch, der kann auch ohne Dich mit seinen Kindern umgehen. Mir scheint, Du bist ein kleiner Kontrollfreak und traust den anderen nicht so wirklich zu, die Dinge zu regeln. Und damit machst Du Dir selbst ungeheuren Druck.
Die schaffen das schon! Vielleicht nicht so, wie Du es Dir vorstellst, aber die schaffen das.Wir werden weitermachen!
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23.03.2021, 15:54Inaktiver User
AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...
SaSu85, finde ich auch, und ich wäre froh gewesen, hätte meine Mutter mir ab und zu zu verstehen gegeben, wie weh ich ihr mit meinem Verhalten tue.
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23.03.2021, 15:56
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23.03.2021, 15:56Inaktiver User
AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...
Vielleicht solltest du die Karten wirklich auf den Tisch legen. Familienrat einberufen. Überlege dir vorher die wichtigsten Punkte, die du in Zukunft von den Kindern erledigt haben willst. Konzentriere dich dabei wirklich auf die wesentlichen Dinge. Dann schilderst du, wie es dir persönlich geht, wie es dir mit der Situation geht und was geändert werden muss. Haltet das schriftlich fest. Sprecht euch das aus.
Ich weiß, konsequent zu sein ist schwierig, ich habe da auch oft meine Probleme damit, weil ich es in dem Moment friedlich haben will. Allerdings ändert sich dadurch nichts. Und wenn du schon so auf dem Zahnfleisch gehst, fällst du vielleicht über längere Zeit aus.
Es klingt so, als wären deine Kinder nett. Aber sie sind in der Pubertät, das ist für alle schwer. Die Coronasituation tut ihr übriges dazu. Deshalb ist zusammen halten angesagt.
Ich wünsche dir viele Nerven, du schaffst das.
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23.03.2021, 15:57


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Kenne ich.
