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    AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...

    Zitat Zitat von Kore Beitrag anzeigen

    Und wenn ich meinem Mann die Kömpfe überlasse (der würde ja gern), dann kracht es hier so gewaltig, dass es mir eher schlechter geht als vorher. Und letztendlich macht sie früher oder später doch wieder nix.
    Dann überlass ihm doch mal die Kämpfe, zieh dich einfach emotional mal raus und schau was passiert.

    Dass es knallt in der Pubertät gehört nun mal dazu und wenn die Stimmung wirklich auf dem tiefstmöglichen Tiefstpunkt angekommen ist, dann setzt ihr euch mal alle in Ruhe an einen Tisch und redet! Evtl. mit einer neutralen Person der du/ihr vertraut als Moderator, damit es nicht eskaliert und wirklich Lösungen gefunden werden.

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    AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...

    Zitat Zitat von Wildeblume Beitrag anzeigen
    [editiert]

    Ansonsten, hole dir Erziehungsberatung, gibt es online und meistens kostenlos. Auch therapeutische Beratung gibt es online, die für dich sehr wohl die Lösung sein wird. Ohne prof. Hilfe wirst du deine Probleme nicht in den Griff bekommen.

    Meine Zeilen sollen dich nicht verletzen, sondern spiegeln nur meine Gedanken wieder. Alles Gute für dich.
    Ich leide an wiederkehrenden Depressionen. In den guten Phasen denkt man es ist alles überstanden und es geht aufwärts. In den Zeiten entstanden auch meine Kinder. Und vor Eintritt in die Pubertät waren die guten Phasem auch wesentlich länger und ausgeprägter als jetzt. Mit zunehmendem Belastungsgrad werden die Schübe schlimmer. Woher hätte ich das vor 17 Jahren wissen solle , zumal ich damals noch gar keine Diagnose hatte.
    Geändert von Stina (23.03.2021 um 17:05 Uhr) Grund: Zitat angepasst

  3. Inaktiver User

    AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...

    Das sollte dir wurscht sein, ob dein Sohn nen Flunsch zieht oder nicht. Wie wär's denn, die Große mal zum Opa zu schicken, wenn sie da der Liebling ist?

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    AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...

    Sorry, ich hatte ein langes Post über das Teenie-Chaos im Hause Lady & Sir Emelia geschrieben...

    Zitat Zitat von Kore Beitrag anzeigen
    Wenigstens da habe ich nicht versagt.

    [...]

    ... und dann hab ich auch noch ein Hobby, das viel Zeit in Anspruch nimmt, welches mir ständig von den Kindern vorgeworfen wird. Das ist aber das Einzige, was mir überhaupt noch Spaß macht, auch wenn ich kurz davor bin aufzugeben.

    [...]

    Was bei dem ganzen Stress raus kommt ist, dass mir langsam aber sicher die Energie ausgeht. Vor lauter Verzweiflung hab ich schon nach Therapeuten für mich gesucht, weil ich kurz vorm Zusammenbruch stehe, aber das kann doch nicht die Lösung sein?
    Ich möchte noch zu diesen drei Punkten etwas sagen / fragen:

    - Ich hatte diesen "Versagens"-Gedankengang exakt genau so.

    - Mit welcher Begründung werfen Dir die Kinder Dein Hobby vor? "kurz davor aufzugeben" Kenne ich.

    - Ein guter Therapeut (bei mir ist es eine Frau) ist Gold wert. Ich bin seit letztem Jahr in Therapie.

    Ganz herzliche Grüße,

    Lady Emelia
    Geändert von Lady_Emelia (23.03.2021 um 15:52 Uhr) Grund: Murks
    Katzen lieben Menschen viel mehr, als sie zugeben wollen,
    aber sie besitzen genug Weisheit, es für sich zu behalten.


    Mary Eleanor Wilkins Freeman (1852 - 1930), US-amerikanische Schriftstellerin

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    AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...

    Zitat Zitat von Kore Beitrag anzeigen
    Ich leide an wiederkehrenden Depressionen. In den guten Phasen denkt man es ist alles überstanden und es geht aufwärts. In den Zeiten entstanden auch meine Kinder. Und vor Eintritt in die Pubertät waren die guten Phasem auch wesentlich länger und ausgeprägter als jetzt. Mit zunehmendem Belastungsgrad werden die Schübe schlimmer. Woher hätte ich das vor 17 Jahren wissen solle , zumal ich damals noch gar keine Diagnose hatte.
    Rechtfertige Dich nicht dafür, dass Du Kinder hast.

    Den Post, auf den Du hier antwortest, finde ich persönlich übergriffig.
    Wir werden weitermachen!

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    AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...

    Zitat Zitat von SaSu85 Beitrag anzeigen
    Hey Kore,

    sieh zu, dass du bei dir selbst bleibst und DICH in dieser wilden Zeit nicht verlierst. Wenn du den Hang zu Depressionen hast, dann solltest du ganz besonders aufpassen immer wieder auftanken zu können. Ich hatte selbst auch schon Depression und immer mal wieder depressive Phasen. Inzwischen weiß ich worauf ich achten muss um sie zu verhindern oder abzumildern.

    Daher dein Hobby nicht aufgeben, sondern umgekehrt: Ausbauen! Mehr Zeit für dich nehmen, anstatt weniger.

    Beruflich kürzer treten, wenn möglich? Dann bleibt mehr Energie für den Alltag.

    Was die Erziehung angeht, solltest du mit deinem Mann eine gemeinsame Linie finden und ich denke die heißt "Konsequenz". Und zieh dir nicht jeden Schuh an, den die Teenies dir hinstellen.

    Dass du Kontakt zu Therapeuten suchst, ist schon mal gut. Evtl. schaust du auch mal, ob dir eine Kur genehmigt wird.

    Dann kommst du mal 3-4 Wochen aus dem Hamsterrad raus.
    Ich mag meinen Job sehr gern, auch wenn ich im Moment am Liebsten kündigen würde vor lauter Stress. Aber wir brauchen das Geld auch.

    Mein Hobby (mein Pferd) ist immer wieder Streitpunkt zwischen mir und zwei meiner Kindern. So nach dem Motto: "Du hast ja keine Zeit, weil..." Aber wenn ich Aktivitäten vorschlage die von Fastfood und Shoppen abweichen wird meistens nur müde abgewunken und ich habe es satt mich anzubiedern.

    Kur möchte ich nicht. Ich würde mein Pferd vermissen ^^ Gibts ne Mutter-Pferd-Kur?

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    AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Rechtfertige Dich nicht dafür, dass Du Kinder hast.

    Den Post, auf den Du hier antwortest, finde ich persönlich übergriffig.
    Katzen lieben Menschen viel mehr, als sie zugeben wollen,
    aber sie besitzen genug Weisheit, es für sich zu behalten.


    Mary Eleanor Wilkins Freeman (1852 - 1930), US-amerikanische Schriftstellerin

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    AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Wie konsequent bist Du denn mit den Dreien?

    Ich persönlich sehe das eher wie Dein Mann:
    Wenn der Hund in die Küche kackt, würde ich das ein- oder zweimal hinnehmen, beim dritten Mal wäre klar: Wenn das nochmal passiert, ist der Hund weg.
    Stinkendes Zeug im Zimmer käme in einen großen Plastiksack und dann in den Müll, völlig egal, ob es sich um Essensreste oder die heißgeliebte Kleidung handelt.
    Spinnweben an der Decke würde ich nicht anrühren, da müssen sie selbst ran. Und wenn sie es nicht tun, müssen sie eben in einem Saustall leben.

    Du reibst Dich auf. Allerdings ist Dir niemand dankbar dafür. Also musst Du Deine Strategie ändern.
    Da ich nicht inkonsequent sein möchte, stelle ich selten Forderungen, die ich nicht bereit bin durchzusetzen. Meine Große möchte neue Möbel. Kriegt sie erst, wenn ihr Zimmer vier Wochen sauber und ordentlich ist. Das Spiel spielen wir jetzt seit sechs Monaten...
    Also wenn ich was ankündige, ziehe ich das schon durch.

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    AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...

    Zitat Zitat von Kore Beitrag anzeigen
    Gibts ne Mutter-Pferd-Kur?

    Süß!

    Aber vielleicht keine so schlechte Idee! Könntest Du für zwei, drei Wochen woanders unterkommen (eine untervermietete kleine Bude) und Dich mal nur um Dich und Dein Pferd kümmern und das Chaos zuhause einfach mal sich selbst überlassen? Vielleicht wäre das für die Bande ganz heilsam, wenn die Köchin und Putzfrau mal streikt. Und Dir würde es guttun, Dich mal nur um Deine Belange zu kümmern.
    Wir werden weitermachen!

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    AW: Zusammenleben mit Teenagern - ein Leben am Limit...

    Zitat Zitat von SaSu85 Beitrag anzeigen
    Dann überlass ihm doch mal die Kämpfe, zieh dich einfach emotional mal raus und schau was passiert.

    Dass es knallt in der Pubertät gehört nun mal dazu und wenn die Stimmung wirklich auf dem tiefstmöglichen Tiefstpunkt angekommen ist, dann setzt ihr euch mal alle in Ruhe an einen Tisch und redet! Evtl. mit einer neutralen Person der du/ihr vertraut als Moderator, damit es nicht eskaliert und wirklich Lösungen gefunden werden.
    Die Große und er haben jetzt schon schlechte Stimmung, weil sie sich gegen alles sperrt. Ich hab Angst davor, wie es wird, wenn ich ihn machen lasse. Wahrscheinlich weil ich selbst so u ter der schlechten Beziehung zu meinem Vater gelitten habe. Ich war ihr in dem Alter sehr ähnlich.

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