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  1. Inaktiver User

    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Oder das Reiten erlernt (da bin ich übrgens bei Denise, gerade im Umgang mit Tieren ist Disziplin das A und O).
    An welchen Verhaltensweisen der Reitlehrerin wurde sich denn gestört?

    Sie wird auf einer Trotzstufe gelassen.
    Oder im Sportunterricht in der Schule, wenn die Lehrkraft die Kids fordert, oder, oder, oder...

    Ich erinnere mich an den Elternabend, wo angekündigt wurde, dass alle Kids das Seepferdchen machen.
    Eine Mutter sofort:
    "Mein Johann darf aber nicht so lange im Wasser bleiben, er wird schnell schlapp. "

    Ich:
    " Tschuldigung, wenn ich da einhake, aber genau Deswegen sollen die Kids, die es nicht können, ja erlernen. Die können es, wenn sie wollen".

    Über die bösen Blicke in meine Richtung habe ich auch nur geschmunzelt.

    Seepferdchen beim Bademeister direkt ist auch so ein Thema.
    Schön damals fanden diverse Mütter den so "gemein", wenn er die Kids gescheucht hat.
    Wattebäuschen, statt Lernziel erreichen und Ehrgeiz entwickeln...

  2. Inaktiver User

    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Ich glaube, da brauchts noch ein paar Generationen, liebe 2believe.

    OT, ich war mal an einem grösseren Auswahlverfahren beteiligt.

    Frauen waren - bei gleichen und sogar höheren Qualifikationen - immer noch viel zögerlicher als ihre männlichen Mitbewerber. Durchweg.

    Ich weiss auch nicht, woran das liegt - wenn immer noch das "falsche" Verhalten "belohnt" wird, wie du beobachtest, scheint es immer noch so zu sein. (Davon ab wird VIEL geschlechtsbezogener erzogen, als das noch zu meiner Zeit der Fall war, das ist ein echter Rückschritt.)

    Andererseits erachte ich as "ICH, ICH, ICH" auch nicht wirklich als Zeichen von echtem Selbstbewusstsein. Jemand, der sich selbst bewsst ist, braucht sowas doch gar nicht immer.

    (Da ziehen wir uns Egomanen ran - ohne Führungs/Teamleitungskompetenz).

    Und bei manchen angeblich sehr "Durchsetzungsfähigen" denke ich mir oft ("die arme Erzieher/in").
    Geändert von Inaktiver User (03.02.2021 um 16:59 Uhr)

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    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    @Chaos, ich kann dieses "Schonen" auch nicht immer nachvollziehen.

    Als Kind habe ich mich am meisten bestärkt gefühlt, wenn man mir was zugetraut und auch mal was zugemutet hat. Das hat mich angespornt und weitergebracht. Solange es mich nicht total überfordert hat.

    Vielleicht hatte die Mutter Angst, ihr Sohn könnte überfordert werden?
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


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    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, da brauchts noch ein paar Generationen, liebe 2believe.

    OT, ich war mal an einem grösseren Auswahlverfahren beteiligt.

    Frauen waren - bei gleichen Qualifikationen - immer noch viel zögerlicher als ihre männlichen Mitbewerber.
    wundert mich nicht, wenn Mädchen früher bei gleichen Leistungen oder Eigenschaften weniger bestärkt wurden als Jungs.
    Außerdem fühlt man auch als erwachsene Frau, dass einem meist weniger zugetraut wird, als Männern. Da backt man ganz unbewusst kleinere Brötchen.
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


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    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Außerdem fühlt man auch als erwachsene Frau, dass einem meist weniger zugetraut wird, als Männern. Da backt man ganz unbewusst kleinere Brötchen.
    Das stimmt. Wobei man als Erwachsene Frau ja andere Möglichkeiten hat um darauf zu reagieren.
    Ist jetzt OT, ich kommentiere es trotzdem mal.
    Ganz ehrlich - im Job spiele ich das Spiel einfach auch mal mit! Sollen sie mich doch unterschätzen, was besseres kann mir doch gar nicht passieren Ich fange dann aber nicht an, kleinere Brötchen zu backen, sondern backe unbemerkt, im Hintergrund men schönes, saftiges Brot und wenns drauf ankommt, setze ich es vor. MEISTENS ist das Ergebnis am Ende dann so offensichtlich, dass nicht mal mehr der größte Chauvi eine Chance hat, nicht anzuerkennen, dass die Leistung jetzt besser war, als das mickrige Brötchen von dem Lautschwätzer nebenan. Hilfreich sind Verbündete. Und eben, auch wenn es einem widerstrebt, die politischen Spielchen mitspielen. Ich finds ultra nervig und ineffizient (gestern erst wieder so einen Termin gehabt), aber ohne diese Taktik geht es halt nicht.

    Zurück on topic: Das alles ist im Kindesalter natürlich nicht möglich. Aber zumindest kann man als Eltern versuchen, den Grundstein dafür zu legen.

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    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen

    Vielleicht hatte die Mutter Angst, ihr Sohn könnte überfordert werden?
    Das wird sie aber nie erfahren, wenn er seine Grenze nicht mal testen kann. Und er im Übrigen auch nicht. Und ich finde, das ist eine sehr wichtige Erfahrung

  7. Inaktiver User

    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Gerade bei Situationen, die man "beherrschen" muss (Pferd, Schwimmen) - stelle ich mir für Lehrer, Erzieher, ultranervig vor, wenn andauernd die Eltern "querschiessen". (Dabei finde ich einen gewissen "Input" allerdings ganz gut)

    Man stelle sich vor, es stünde jemand beim Bürojob neben einem ... ;)

    Eigentich hätten dich die Eltern machen lassen sollen (Hörspiel aus), liebe 2believe, stattdessen bestärken sie das Kind in "Ich muss mich nirgendwo anpassen und kann ein ganzes Haus terrorisieren).

  8. Inaktiver User

    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Gerade bei Situationen, die man "beherrschen" muss (Pferd, Schwimmen) - stelle ich mir für Lehrer, Erzieher, ultranervig vor, wenn andauernd die Eltern "querschiessen". (Dabei finde ich einen gewissen "Input" allerdings ganz gut)

    Man stelle sich vor, es stünde jemand beim Bürojob neben einem ... ;)

    Eigentich hätten dich die Eltern machen lassen sollen (Hörspiel aus), liebe 2believe, stattdessen bestärken sie das Kind in "Ich muss mich nirgendwo anpassen und kann ein ganzes Haus terrorisieren).

  9. Inaktiver User

    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gerade bei Situationen, die man "beherrschen" muss (Pferd, Schwimmen) - stelle ich mir für Lehrer, Erzieher, ultranervig vor, wenn andauernd die Eltern "querschiessen". (Dabei finde ich einen gewissen "Input" allerdings ganz gut)
    Bei uns waren in den Schwimmkursen Eltern generell verboten. Die durften erst in den letzten 5 Minuten dazu kommen, wenn überhaupt. Aus genau diesen Gründen.

  10. Inaktiver User

    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei uns waren in den Schwimmkursen Eltern generell verboten. Die durften erst in den letzten 5 Minuten dazu kommen, wenn überhaupt. Aus genau diesen Gründen.
    ;) DAS kann ich mir vorstellen.

    Ich merks auch selbst, wenn ich die "Uebergabe" herzlich, aber knapp halte - startet der Aufenthalt schon mal besser.

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