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    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Mir passiert das schon auch mal inkonsequent zu sein. Das versuche ich dann zu begründen. Um bei dem Beispiel zu bleiben, nach dem Motto "naja, wenn dir wirklich nicht kalt ist, gehe halt ins Wasser, aber nur kurz bis ich dich rufe.
    Ich kann darin nichts Inkonsequentes sehen - sondern das richtige Verhalten (wenn jetzt dadurch nicht eine ganze Gruppe aufgehalten wird o.ä. - aber dann ist die Begründung nicht "zu kalt"). Wobei ich auch nicht verstehe, warum die Eltern bestimmen, dass das Kind nur kurz darf - das macht es schon von ganz alleine.
    (Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das Kind nicht erst 3 war).

    Ich verstehe halt nicht, warum das Kind nicht ins Wasser darf.
    Und dann macht es auch keinen Sinn, nein zu sagen.
    Und wenn man einmal nein gesagt hat - dann kann und sollte man das korrigieren.

  2. VIP

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    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von Froeschle Beitrag anzeigen
    Ich glaube nach 3 Kindern würde ich das auch so machen. Einfach um mir selbst das Leben zu erleichtern.
    Wahrscheinlich möchte das Kleine seine Selbstwirksamkeit testen und das ist natürlich spannend, Füße an den Tisch, kippeln und Mama wird aktiv.
    Das Kind testet seinen Körper. Nun ist es in der Lage sich mit seiner Kraft in Schräglage zu bringen. Dies ist muskulär und neuronal für das Kind zu spüren. Vermutlich hat es schon vorher immer mal die Füße am Tisch gehabt und noch nicht genug Kraft, um sich in Bewegung zu bringen.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Das Kind testet seinen Körper. Nun ist es in der Lage sich mit seiner Kraft in Schräglage zu bringen. Dies ist muskulär und neuronal für das Kind zu spüren. Vermutlich hat es schon vorher immer mal die Füße am Tisch gehabt und noch nicht genug Kraft, um sich in Bewegung zu bringen.
    Ja und dann geht es weiter🙂

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    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von Copic Beitrag anzeigen
    Wir haben aktuell das Problem dass das Kind am Esstisch kippelt. Sie ist 11 Monate, erklärend verständlich machen dass die Kippelei gefährlich werden könnte ist ja noch nicht wirklich möglich. Was würdet ihr in dem Alter machen? Die Kippelei unterbinden in dem ihr ihr einfach die Möglichkeit nehmt überhaupt kippeln zu können, oder immer wieder Nein sagen und ihr, sobald sie die Füßchen zum kippeln an den Tisch setzt, runterdrücken?
    Ich würde dem Kind auch die Möglichkeit zum Kippeln nehmen. In diesem Alter fangen Kinder zwar langsam an das Wort "Nein" zu verstehen. Aber nach meiner Erfahrung kann und will das nicht umgesetzt werden

    Also Stress, raus- wegsetzen
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


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    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ich kann darin nichts Inkonsequentes sehen - sondern das richtige Verhalten (wenn jetzt dadurch nicht eine ganze Gruppe aufgehalten wird o.ä. - aber dann ist die Begründung nicht "zu kalt"). Wobei ich auch nicht verstehe, warum die Eltern bestimmen, dass das Kind nur kurz darf - das macht es schon von ganz alleine.
    (Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das Kind nicht erst 3 war).

    Ich verstehe halt nicht, warum das Kind nicht ins Wasser darf.
    Und dann macht es auch keinen Sinn, nein zu sagen.
    Und wenn man einmal nein gesagt hat - dann kann und sollte man das korrigieren.
    Ich meinte genau das Korrigieren. Also zuerst hat man als Reflex "nein" gesagt. Das Kind will aber unbedingt. Nach kurzem Nachdenken fällt einem auf, dass es gar keinen Grund gibt auf das Nein zu beharren. Also korrigiert man sich und erklärt es dem Kind. Ob man dazusagen muss "aber nur kurz" hängt dann einfach vom Alter und den Umständen ab.
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


  6. Inaktiver User

    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Manchmal bekomme ich hier echt die Krise.
    Mein Beispiel war ein Beispiel für die Inkonsequenz dieser Eltern, die sich durch die gesamte Kindheit zog.
    Es war nicht angelegt, um über Wasser und "Schädlichkeit" von zu kaltem Wasser zu diskutieren.

    Ich kann doch über jedes Verbot diskutieren und unterschiedlicher Ansicht sein. Aber wenn Eltern nach Abwägung entscheiden, dass es nein heißt, dann heißt es für mich auch nein.
    Zu meiner Zeit, als es noch Anbauwände gab, gab es auch Eltern, die haben alles unten stehende weggeräumt. Bei uns nicht. Unsere Kinder wußten, dass das nicht angefasst werden soll.
    Mein Gott, was das jetzt wieder für Diskussionen geben wird (Verletzungsgefahr, dominante Eltern...)
    Komischerweise haben meine Kinder es akzeptiert. Bin ich froh, dass meine Kinder meine Kinder sind.

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    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von Froeschle Beitrag anzeigen
    2believe so mache ich das inzwischen auch. Ich lasse auch mal mit mir verhandeln, wenn es gute Gründe gibt oder ich in so einer Situation beim genaueren drüber nachdenken zu dem Schluss kommen, dass das Kind die Erfahrung mit dem kalten Wasser eben machen muss/kann und nichts ernsthaft passieren wird. Früher war ich da starrer und eher grundsätzlich bei "Ein Nein ist ein Nein" und muss dann auch durchgezogen werden. Innerhalb der Ehe war das manchmal nicht so einfach, weil mein Mann gerne Mal inkonsequent war. Wie ich behaupte: weil es anstrengender ist konsequent zu sein und er dadurch IN DEM MOMENT eben schneller Ruhe hatte.
    Ihr könnt euch natürlich vorstellen, dass Mama dann oftmals Buhmann war/ist.

    Inzwischen haben wir uns etwas angenähert, wobei ich immer noch die strengere bin und die Kinder bei ihm ganz andere Dinge probieren als bei mir.
    Ja, stimmt das ist nochmal eine eigene Baustelle. Die Abstimmung mit dem Partner. Bei uns klappt es eigentlich ganz gut. Mal ist er strenger. Mal bin ich strenger. Bei unterschiedlichen Dingen. Ich denke und hoffe es ist fürs Kind ok, wenn es bei einem Elternteil andere Dinge gesagt bekommt als beim anderen.

    Z. B. wollte mein Mann mal, dass unsere Tochter nach jedem Anfassen unserer Katze die Hände wäscht. Das fand ich übertrieben und überhaupt nicht praktikabel. Vor dem Essen reicht für mich. Deshalb musste sie es bei mir auch nicht machen. Irgendwann hat mein Mann auch wieder aufgegeben

    Aber ich kann verstehen, dass du in deiner Konstellation die "böse Mama" warst. Hier bin ich das nur im Vergleich zu den anderen Eltern.

    Die Erfahrung, dass die Besuchskinder ohne Eltern viel umgänglicher sind, habe ich auch gemacht. Nun, zu Coronazeiten hat man diese Probleme zumindest nicht...
    Fast. Wir haben den Kinderkontakt nicht ganz unterbunden. Eine (die) Freundin darf sie noch sehen. Es ist halt ihre beste Freundin
    Beim Bringen und Abholen stehen die Eltern dann auch schon mal 10 Minute in der Tür, eine gefühlte Ewigkeit, weil sie dem Kind nicht klar signalisieren zu gehen. Das übernehme ich dann eben.
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


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    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Zu meiner Zeit, als es noch Anbauwände gab, gab es auch Eltern, die haben alles unten stehende weggeräumt. Bei uns nicht. Unsere Kinder wußten, dass das nicht angefasst werden soll.
    Mein Gott, was das jetzt wieder für Diskussionen geben wird (Verletzungsgefahr, dominante Eltern...)
    Komischerweise haben meine Kinder es akzeptiert. Bin ich froh, dass meine Kinder meine Kinder sind.
    Ok, ich weiß jetzt nicht was Anbauwände sind... Aber bei uns wurde z. B. auch nicht die gesamte Wohnzimmerdekoration weggeräumt. Nur die Steckdosen gesichert oder eben wirklich gefährliche Dinge weggeräumt. Bei den anderen Sachen habe ich immer Nein gesagt, wenn sie damit spielen wollte. Hat sie erstaunlich schnell akzeptiert ihr Spielzeug war wohl doch spannender. Aber ich denke, dass da jedes Kind anders ist.
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


  9. Inaktiver User

    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Ich bin eigentlich davon überzeugt, dass da alle Kinder gleich sind. Wenn sie von Anfang an wissen, dass ein nein auch ein nein bedeutet, dann ist der Keks gegessen. Am Anfang wird vielleicht noch getestet, was bei Ignoranz des neins passiert. Aber wenn man dabei bleibt, wird es danch viel einfacher.
    Wenn ein Kind gewohnt ist, alles auszudiskutieren, kommt man nie ans Ende. Wobei ich in vielen Fällen auch fürs Begründen bin (wenn es das KInd intelektuell schon verstehen kann).
    Von dem Ganzen nehme ich natürlich die Pubertät aus. Da gelten andere Regeln. Da wird und wurde mehr diskutiert.

  10. Inaktiver User

    AW: moderne Kindererziehung- wieviel Grenzen sind notwendig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ein Kind gewohnt ist, alles auszudiskutieren, kommt man nie ans Ende.
    So sieht es aus.

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