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    Weihnachtsgeschenke - Roboter, ab wann?

    So, ich krabbel mal aus dem Zweitklässlerstrang raus und stelle die Frage hier, da ich vermutlich eher die Rückmeldungen zu den älteren Kindern benötige.

    Wie im Titel angedeutet: auch dieses Jahr geht es wieder einmal rasant schnell auf Weihnachten zu und ich denke über Geschenke für die 7,5-jährige nach.

    Auf der Fischertechnikseite bin ich dabei über die Robotics-Serie gestolpert, die Mini Bots z.B. gehen ab 8 Jahren los. Ich glaube schon, dass ihr das Spaß machen würde, denke aber, dass sie das nach Plan aufbauen kann, aber vermutlich nicht wirklich versteht, was sie da tut.

    Ist das bei Lego anders? Ich habe Lego-Boost gefunden, das kann man ja auch "programmieren", offiziell ab 7, wie sind der Erfahrungen da?

    Es scheint recht viele verschiedene Systeme zu geben, und ich will am Ende nicht einmal Lego, einmal FT Robotics und dann noch einen Calliope herumstehen haben.

    Habt ihr Erfahrungen mit Programmierung/Roboterspielzeug für Kinder? Was könnt Ihr empfehlen? Für welches Alter?

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    AW: Weihnachtsgeschenke - Roboter, ab wann?

    PS: im Moment tendiere ich übrigens zu: nächstes Jahr, dieses Jahr lieber noch ein normales Bauset. Es ist also nicht superdringend

  3. VIP

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    AW: Weihnachtsgeschenke - Roboter, ab wann?

    Meine Kinder haben mit 10 +/- 2 Jahren mit dem Make Blog angefangen.

    Davor gab es erste Legotechnik Bausätze.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Weihnachtsgeschenke - Roboter, ab wann?

    Wir haben mit 6 (Kind konnte lesen) Lego Boost angeschafft. Wir hatten uns noch Dash angeschaut, aber ich weiß nicht mehr genau, warum der nicht in Frage kam. Ich glaube, weil er weniger "echtes" Programmieren beinhaltet oder irgendwie zu einseitig uns vorkam.

    Ich bin nach wie vor ziemlich begeistert. Wie viel von der Programmiererei da hängenbleibt, kann ich nicht sagen, aber immerhin kommt es - grafisch dargestellt - einer Programmiersprache einigermaßen nah.

    Ich schreibe mal spontan und unvollständig, was mir an "Pros und Cons" einfällt:

    + egal, ob man das Programmieren toll findet, kann man super Modelle bauen und die machen viel Spaß. Also z.B. die Katze, die je nach dem, was man ihr vor die Schnauze hält (Sensor) was unterschiedliches tut, das Förderband oder den Roboter (der dann mit selbst eingesungenem Happy Birthday und auf den Kopf geklemmtes Schild der erste war, der mir letztes Jahr zum Geburtstag gratuliert hat
    + die Teile sind durchaus vielseitig.
    + wie viel bei den Lego-Programmen hängenbleibt, bin ich nicht sicher. Bei uns wurde in der schullosen Zeit aber Boost hin- und hergebaut. Und wir haben 2 Bücher dazu (gehabt). Beide hatten weitere nette Modelle. Und mindestens das eine hatte ziemlich weitgehende Programme. Allein wegen der Komplexität kam es da zu Fehlern beim "Abschreiben" und beim Debuggen (dazu brauchte es Hilfe der Eltern) hat man dann gemerkt, dass doch einiges Wissen über Schleifen, Variablen und Parameter hängengeblieben ist (das war "Build-Code-Play, der Lego Boost Experte"). Generell: Da es mehr Bücher gibt, kann man noch viele weitere Modelle bauen.
    + Neben der Programmierung blieb nebenher auch technisches Verständnis über andere Dinge hängen, z.B. beim Bau der Waage oder die "Überraschung", dass bei fest eingestelltem Antrieb je nach Rad und Antrieb das Auto was ganz anderes tut.
    + Mein Sohn überlegt immer mal wieder, wie man irgendwelche Maschinen bauen kann. So richtig erfolgreich waren wir noch nicht, aber noch hat es ihn nicht völlig demotiviert. Derzeit plant er eine Münzsortiermaschine. Ich fürchte, dass das nicht klappen wird (zu ähnlich in Größe und Gewicht), aber wir denken viel drüber nach und kommen dabei auf viele mögliche Lösungen. Und man kann sicher auch Projekte finden, wo eine Lösung machbar ist (ich habe z.B. eine Murmelsortiermaschine vorgeschlagen, dem Farbsensor traue ich das zu und wenn man es bei 2 Größen lässt, könnte es funktionieren.

    Zu den Nachteilen:
    - man braucht ein Tablet (= Extrakosten), denn die Anleitungen sind alle nur auf dem Tablet. Ansonsten so einfach wie Lego-Anleitungen nun mal sind. Wir dachten am Anfang noch "super, wir haben ja ein Tablet für Hörspiele", aber das war vor mehreren Jahren sehr günstig (unter 100 Euro) und darauf lief die Boost App seeeeeeeehr langsam.
    - was uns bei dem von Lego genannten Zeug gestört hat: Es gibt keine vollständige Liste der Programmierbefehle. Im Internet findet man eine, ich bin nicht mehr sicher, ob vollständig. Ich glaube, in dem von mir genannten Buch gibt es auch eine. Das Problem ist generell: Wenn die Kinder das alles alleine durchmachen auf dem Tablet (das ist ganz gut, wie es sich von der Komplexität her steigert), hat man als Eltern einfach wenig Ahnung, und wenn sie einem das dann unter die Nase halten "warum geht das nicht", steht man erst mal ziemlich ratlos da und kann auch nicht nachschlagen.
    - was uns am meisten schmerzt: Die App ist uns irgendwann abgeraucht. Sie ist dann einfach nicht mehr gestartet. Angeblich kann man dies und das rücksichern, bei uns ist aber jeder der Versuche gescheitert. Nach Neuinstallation war zwar der Fortschritt irgendwie noch vorhanden, aber alle selbst geschriebenen Programme waren weg. Und die aus dem Buch waren zum Teil sehr umfänglich. Angeblich soll man das mit Lego Boost Account im Netz retten können, das hat aber bei uns nicht geklappt. Keine Ahnung, was warum, und erst mal war die Motivation sehr gering, das wieder von vorne anzugehen. Generell hat man das Gefühl, dass "nichts mehr passiert", die App ist, wie sie ist und es gibt auch kaum Erweiterungen oder Updates der App. Was irgendwie schade ist.

    - (eher ein Tipp als Kritik): man sollte am besten 2 Sets Akkus anschaffen und sich darauf gefasst machen, mindestens die Gummibänder + die 4 rätselhaft nicht mehr auffindbaren Teile nachzubestellen. Sind aber meistens Standardteile, also kein riesiges finanzielles Risiko.

    Wir sind alles in allem große Fans. Er hat viel damit gespielt und getüftelt, der Vater (der der größere Programmierexperte ist) ist beeindruckt von der "Vollständigkeit" der Pogrammiersprache.

    Und keine Ahnung, ob das allgemeingültig ist: Die kleine Schwester wurde super als Assistentin integriert. Die durfte immer Teile anreichen und auf "weiter" klicken, da konnten sich beide zusammen Stunden vergnügen. Sehr süß.

    Was ich übrigens eher vom Sehen und hören kenne: Scratch. Kein Roboter, aber eine sehr kindgerechte Programmiersprache. Ich habe sie nur mal relativ kurz gesehen im Museum, aber ich glaube, die hat auch einen guten Ruf und ist umsonst. Wenn es zu Weihachten doch was anderes gibt.

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    AW: Weihnachtsgeschenke - Roboter, ab wann?

    Danke für Eure Rückmeldung! Die Liste wird damit ja eher länger als kürzer.

    Wie seht Ihr das vom Alter her? Deine Schilderung, Jenufa, klingt ja eher so, als müssten die Eltern da auch zu erheblichen Teilen mit ran, das wäre bei uns echt kontraproduktiv, da meine Erfahrung mir sagt, dass das halbfertig gebaute Teil dann ewig herumliegt, bis die Eltern mal Zeit haben und der Frust beim Kind bis dahin groß ist. Bisher läuft Lego ja komplett alleine und Fischertechnik klappt bei komplizierten Modellen mit 1, 2 Mal Nachfragen weil irgendein neueres Teil klemmt.

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    AW: Weihnachtsgeschenke - Roboter, ab wann?

    Ein interessiertes Kind kann nicht jung genug sein, finde ich. Sohn, jetzt 16, war auch ganz früh so ein Tüftler. Als er 9 Jahre alt war - also ein bisschen älter als Deine Tochter - gab es damals ein Crowdfunding bei Kickstarter für Kano Computer. Das war (ist) ein Raspberry Pi, eine SD-Karte, ein Case, ein Lautsprecher, ein paar Kabel und eine Tastatur. Das Kind baut das zusammen und kann mit dem Computer (Screen muss man anschließen) Programmieren lernen, da ist z.B. Minecraft mit drauf. Und es ist eben ein Raspberry Pi und kein Spielzeug. Mittlerweile gibt es das auch mit Touch Screen Display z.B. bei Amazon, ist allerdings dann auch bei 350 Euro (das Set meines Sohns, halt dann auch alt, gibt es um 100 Euro bei Amazon, das war auch ungefähr der Kickstarter-Preis damals).

    Mein Sohn hat den immer noch und bastelt damit und mit Arduino Sets die coolsten Dinge. Aber das ist denk ich eher was ab 10-12, je nach Nerdismus. Arduino würde ich unbedingt empfehlen, das ist wie Lego mit Computerbauteilen :-D

    Vorher hatten wir auch alles Mögliche an Lego, damals war das Robotics-Zeugs aber noch etwas hochpreisig. Lego Boost gab es glaube ich noch nicht vor 9 Jahren. Mein Sohn hat da eher Motoren aus völlig verschiedenen Sets zusammengeschlossen und die wildesten Maschinen konstruiert.

    Von mir ein klares JA!

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    AW: Weihnachtsgeschenke - Roboter, ab wann?

    Ach ja, so ein Dash Ding haben wir auch, hat Sohn als Gegenleistung für das Erstellen eines Videos mal bekommen. Das Teil ist echt lahm. Du brauchst zwingend ein Tablet, und er kann halt ein paar Sachen. Kaufen würde ich das Teil im Leben nicht. Der fährt halt rum und macht Sachen, die man ihm einprogrammiert. Dabei ist zumindest unser Dash immer etwas dämlich gewesen - er macht Geräusche, er dreht sich, er fährt herum, er kann theoretisch Hindernisse erkennen (siehe dämlich)... und das war es dann aber auch. Das ist für Sechsjährige vielleicht noch ganz lustig, der damals 11-Jährige fand das Ding schon sehr schnell fad.

    Was ist eigentlich aus Dash geworden.. hm... muss ihn mal fragen :-D

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    AW: Weihnachtsgeschenke - Roboter, ab wann?

    Uhuhuh, die Liste wird immer länger, fast alle Dinge, die mir im letzten halben Jahr über den Weg gelaufen sind, tauchen irgendwann auf.

    Lego Boost
    Fischertechnik Robotics
    Arduino
    Calliope
    Makeblock
    Scratch
    Kano

    Das Kano Teil sieht auch interessant aus. Ich befürchte, ich muss nochmal in mich gehen, was denn das Ziel sein soll. Bisher dachte ich, nimm etwas Vorhandenes (Lego, FT) und erweitere das um etwas Programmierbares. Aber die Robotersachen sind natürlich auch toll. Wäre halt wieder ein System mehr. Ich bin mir auch nicht sicher, wieviel Input wir Eltern, inhaltlich wie zeitlich, leisten können. Wir können zwar beide programmieren, sind aber nicht besonders technisch unterwegs, d.h. bei Arduino und Co müssten wir selbst erst einmal lernen, wie das funzt, und ob wir die Zeit dafür haben? Klingt auch ehrlich gesagt eher so, als wäre das eher in ein, zwei Jahren was, momentan ist der Spaß noch eher beim Bauen nach Anleitung.

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    AW: Weihnachtsgeschenke - Roboter, ab wann?

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Wie seht Ihr das vom Alter her? Deine Schilderung, Jenufa, klingt ja eher so, als müssten die Eltern da auch zu erheblichen Teilen mit ran, das wäre bei uns echt kontraproduktiv, da meine Erfahrung mir sagt, (...)
    Nein gar nicht, das täuscht. Beim Legozeugs war ich nie beteiligt. Nur bei dem Buch, wo die Programme ziemlich komplex waren, haben wir mal 2 h mit Debugging verbracht. Das war aber auch eine Maschine, die Eier bemalt, also relativ komplex.

    Im Gegenteil - Im März/April (das, was kein echter Lockdown war), haben die Kinder zu zweit damit teilweise Stunden alleine mit Boost verbracht. Und ehrlich gesagt konnte ich daran nichts Schlimmes finden, das war mir viel lieber als Fernsehen oder Computerspielen.

    Ging also mit 6/7 Jahren schon gut alleine.

    Und wenn wir uns an Überlegungen zur "Sortiermaschine" beteiligen, ist das meistens unterwegs, also keine "Extrazeit".

    Ich glaube, das ist inzwischen auch günstiger geworden als noch vor einem Jahr, das lohnt sich auf jeden Fall finde ich (wenn man ein Tablet hat), schon für das Legozeugs.

    Eben nur schade, dass da nicht viel passiert ist, das mit der restlichen Legowelt zu verbinden.

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    AW: Weihnachtsgeschenke - Roboter, ab wann?

    Zitat Zitat von Jenufa Beitrag anzeigen
    Nein gar nicht, das täuscht. Beim Legozeugs war ich nie beteiligt. Nur bei dem Buch, wo die Programme ziemlich komplex waren, haben wir mal 2 h mit Debugging verbracht. Das war aber auch eine Maschine, die Eier bemalt, also relativ komplex.
    Ich lese nur interessiert mit und wusste bis gerade gar nicht, dass es sowas gibt, aber das klingt ja großartig!! Meine Tochter wird "leider" erst 2

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