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    Urlaub steht bevor - Sohn des Partners will nicht mit

    Hallo!
    Mein Partner hat 2 Kinder (7 und 12), ich habe eine Tochter (10). Nun fahren wir bald an die Ostsee mit unserem Wohnwagen. Die Mädels freuen sich riesig, der Junge leider überhaupt nicht. Er ist einfach nicht gern von zu Hause weg, war sogar vor 2 Wochen nicht mit seiner Mutter auf ner Insel, sondern die Woche bei Oma und Opa. Die haben dort nichts unternommen, aber er hats ungemein genossen, war regelrecht begeistert von dieser Woche chillen ...
    Er schläft mit diesem Thema ein, wacht damit auf ... Diskussionen sind die Folge ... Wir sind mit unserem Latein am Ende, wissen nicht, was das Problem ist (er sagt, dass er einfach lieber zu Hause ist ... und er nicht gern Auto fährt (wir fahren ca. 3 Stunden!!!).
    Ich bin schon so weit zu sagen, dass er zu Hause bleiben kann, weil ich mich auf die Auszeit freue, mich erholen möchte und nicht den ganzen Tag Diskussionen führen möchte, weil er sich einfach nicht auf den Urlaub einlassen kann (es ist ja nicht der erste Urlaub, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer)...
    Mein Partner hingegen verlangt, dass er mitgeht, Urlaub sei die wichtigste Zeit im Jahr. Er könne zwar entscheiden, nicht mitzufahren, aber dann bräuchte er auch zukünftig nicht mehr mitkommen, egal bei was (ich bin in dieser Sache gar nicht seiner Meinung!!).

    Was können wir tun?

  2. Moderation

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    AW: Urlaub steht bevor - Sohn des Partners will nicht mit

    Es geht um das zwölfjährige Kind, richtig?
    Grundsätzlich finde ich, dass die Eltern bestimmen können. Das ist in diesem Fall der Vater.

    Trotzdem würde ich versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen. Was macht er denn, wenn er "chillt"? Lesen, fernsehen, daddeln? Mit Freunden chatten? Kann und darf er das auch, wenn ihr unterwegs seid? Wie war das früher? Durfte er bei der Auswahl des Ferienziels mitreden?
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

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    AW: Urlaub steht bevor - Sohn des Partners will nicht mit

    Ja, es geht um den 12jährigen ... Mein Partner hatte die letzten Jahre ein Segelboot, damit wurde immer Urlaub gemacht, mal auf der Nordsee, mal am Ijsselmeer. Einmal waren wir nur mit meiner Tochter und ihm in der Türkei, aber das war eine Katastrophe, weil er nur an zu Hause dachte, Heimweh hatte. Ich weiß es nicht genau, was er dort gemacht hat, ich vermute Fernsehen, Lego, Nintendo ... mit seinem Opa ist er jeden Tag Rad gefahren - zu Hause hasst er Rad fahren ...
    Er ist generell schwer für etwas zu begeistern, sieht in vielem negatives ...
    Nächste Woche haben wir die Kinder schon, bevor wir Freitag nächster Woche wegfahren ... ich denke, ich werde ne Möglichkeit suchen, um mit ihm darüber zu sprechen.

  4. gesperrt

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    AW: Urlaub steht bevor - Sohn des Partners will nicht mit

    Fahrt gemeinsam mit den Töchtern, denn dann seid ihr immerhin auch schon 4 Personen in einem Wohnwagen.

    Es ist ihm vielleicht eben auch einfach zu eng und er fühlt sich den Mädels gegenüber in der Unterzahl.

    Ist ja nun auch nicht so, dass man davon ausgehen kann, das Wetter ist und bleibt immer so schön, so dass alle Kinder raus können.
    Im schlechtesn Fall hockt man tagelang aufeinander und es ist kalt, nass und klamm.
    Camping ist nicht immer nur ein Sommeridyll.

    Nicht zwingen, nächstes Jahr kann alles anders sein und er fährt wieder mit oder ihr habt ganz anderes Programm.

    Ich würde mich auf den Standpunkt stellen, dass es schön wäre, wenn alle mitkämen und man gemeinsam eine schöne Zeit erleben könnte und nach der Coronapause zu Hause, es auch allen gut täte raus zu kommen und etwas anderes zu sehen und zu erleben.

    Aber erzwungen hält sich die Freude in Grenzen, Da bringt so eine Ferienfamilienaktion evtl. mehr Streß als Erholung.

    Ich finde es schade, dass sein Vater so ein Fass aufmacht und da sofort die ganze Zukunft mit dranhängt. Das ist schon auch recht willkürlich, denn die Sommerferien von heute sind doch nicht der Maßstab für künftige Ferien und weitere, noch zu planende Familienunternehmungen. Das sind doch eher voneinander unabhängige Ereignisse.


    Also, wenn es die Alternative gibt und das Kind gechillt zu Hause bleiben kann, dann plant dieses Jahr ohne ihn und lasst den Sohn einfach mal nichts tun. Dann lebt er halt dieses Bedürfnis mal so richtig voll aus.

    Muß man als Vater nicht toll finden, kann aber so stattfinden und hat für Euch auch Vorteile.
    Du tust Dich besstimmt schon mal leichter ohne ein 3. Kind mitdabei, das zu nix Lust hat und schwer zu motivieren ist. Ohne mauligen, gelangweilten Teenager kann man selbst eine Runde besser chillen und vermisst das nicht wirklich!

    Tut Euch evtl. eben allen besser, da nicht autoritär die väterliche Linie duchzusetzen!
    Geändert von level (04.08.2020 um 12:32 Uhr)

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    AW: Urlaub steht bevor - Sohn des Partners will nicht mit

    ich bin ganz deiner Meinung! Das wäre für alle besser ... Ich weiß auch nicht, warum er darauf so beharrt, wir haben deshalb schon viel diskutiert ... er meint, da müsse er durch ... Aber der Rest ja auch, und wir sind ja nur ne Woche weg ... Es ist ja nicht so, dass wir ihn nicht mithaben möchten!! Ich habe rausgehört, dass er am liebsten nicht mit möchte, sich aber ja nicht traut, weil sein Vater ihm sonst alles verwehrt ...

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    AW: Urlaub steht bevor - Sohn des Partners will nicht mit

    Zitat Zitat von Francis72 Beitrag anzeigen
    Mein Partner hingegen verlangt, dass er mitgeht, Urlaub sei die wichtigste Zeit im Jahr. Er könne zwar entscheiden, nicht mitzufahren, aber dann bräuchte er auch zukünftig nicht mehr mitkommen, egal bei was
    Ich weiß nicht, ob ich ihn zwingen würde, mitzufahren, grundsätzlich denke ich schon, dass in dem Alter noch die Eltern bestimmen. Und wenn die noch zusammen wären, wäre es auch keine Frage, dass er mitkommt.

    Aber was dein Freund da sagt und vorhat (?) oder droht, geht gar nicht.
    Es ist schwierig genug, als getrennt lebender Elternteil den Draht zu pubertierenden Kindern zu behalten - und das liegt absolut in der Verantwortung des Erwachsenen und nicht des Kindes/Jugendlichen!

    Kann dein Partner nicht mal etwas nur mit ihm machen? Etwas Herausforderndes, was mit der kleinen Schwester nicht geht?
    (Wieviel km Rad kann man an einem Tag fahren? so z.B.)

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    AW: Urlaub steht bevor - Sohn des Partners will nicht mit

    Wie verbringt er denn sonst seine Freizeit, hat er viele Freunde? Sportverein? Musik? Sonstige Hobbies mit Aktivität?

    Ich finde, das Thema hat mehrere Ebenen. Ist er generell eher introvertiert und fährt tatsächlich nicht gern weg oder will er nur nicht mit der Familie weg? Oder will er nicht mit Euch im Wohnwagen aufeinander hocken, womöglich mit zwei giggelnden Mädchen?

    Für dieses Mal würde ich ihn zuhause lassen, wenn das möglich ist. Für die Zukunft würde ich mit ihm besprechen, ob er vielleicht mal in ein Ferienlager möchte.

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    AW: Urlaub steht bevor - Sohn des Partners will nicht mit

    Warum fährt der Vater nicht mit seinem Kind in den Urlaub?

    Ich hätte als Ex-Kind auch keine Lust mit der Next-"Familie" in den Urlaub zu fahren oder gar auf kleinstem Raum eingepfercht zu sein.
    Drei sind eine Bande.

    Nein, meine Kinder geb ich nicht!
    (nach R. Mey)

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    AW: Urlaub steht bevor - Sohn des Partners will nicht mit

    Ja, wäre auch eine Alternative. Wenigstens mal ein paar Tage nur die beiden.

  10. Moderation

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    AW: Urlaub steht bevor - Sohn des Partners will nicht mit

    Für mich wäre der Grund entscheidend.

    Will er am Handy/Nintendo rumhängen? Steht er womöglich schon an der Grenze zur "Online-Sucht"? Dann würde ich hart durchgreifen, Kind kommt mit und basta. Vor Ort gibt es dann geregelte Online-Zeiten als kleinen Trost.

    Gehört er zu den Menschen, die man dann und wann zu ihrem Glück zwingen muss und die dann letztlich doch zufrieden sind? Auch dann durchgreifen.

    Schleppt er irgendwelche Ängste mit sich herum, vor der Fremde, vor dem Reisen, vor unbekannten Situationen? Dann wäre ich behutsamer, würde versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen und eher helfen als bestimmen. Und ihn in die Planung einbeziehen.

    (Mein Bruder hatte als Kind immer "Reisefieber", er hatte Angst vor der neuen Situation und wurde immer am Reisetag krank. Ein Stück weit hat er das immer noch, trotzdem hat er inzwischen die halbe Welt bereist und einen Job mit viel Reiseanteil.)
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

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