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    Wechselmodell bei Trennung

    Hallo, mein Lebensgefährte hat sich bei der Trennung mit seiner Exfrau auf das Wechselmodell geeinigt. Ich persönlich finde das gut, beide Eltern bleiben so in der Pflicht. Es läuft auch prinzipiell. Die Kinder sind 12 und 6 und sind jeweils von Freitagnachmittag bis Freitagfrüh bei einem Elternteil. Abends finden täglich Telefonate statt. Schwierig finde ich, dass in dieser Zeit immer mindestens noch zwei "Besuche" des anderen Elternteils stattfinden. Anschliessend an solche "Besuche" ist die Stimmung stets angespannt.
    Gibt es hier jemanden der damit Erfahrung hat?

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    AW: Wechselmodell bei Trennung

    Was sagt denn dein Partner dazu?

    Und wer besucht wen - die Kinder den anderen Elternteil oder umgekehrt?

    Der 12jährige wird sich sowieso nicht mehr lange sagen lassen, wo er gerade ist oder schläft oder wen er trifft.

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    AW: Wechselmodell bei Trennung

    Kinder tun sich nach einer Scheidung oft sehr schwer damit, ein Elternteil vor dem anderen zu sehen. Sie sind in der Woche beim Vater und vermissen vielleicht ihre Mutter sehr. Wenn die dann vorbei kommt kann es alles noch viel schlimmer machen, als wenn sie das nicht tun würde.

    Das wäre vielleicht bei den Besuchen vom Vater im Haus der Mutter genauso schlimm. Die Kinder denken, sie dürfen ihre Gefühle nicht zeigen. Ich finde, es hört sich verkrampft an. Vielleicht kann man das mit den Besuchen nach Bedarf behandeln? Wenn ein Kind unbedingt das andere Elternteil sehen will, dann soll es das dürfen, so schnell wie möglich. Man hält sich an die Wochen aber wenn ein Kind so absolut nicht ohne die Mutter oder den Vater kann, wer würde es ihm verweigern?

    Vielleicht wohnt später der 12 jährige mit 15 beim Vater und der/die Kleinere bei der Mutter. Und das muss auch nicht so bleiben. Ich würde es auf keinen Fall so drakonisch festlegen.

  4. gesperrt

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    AW: Wechselmodell bei Trennung

    perseonliche erfahrung nein
    aber fuer mich liest sich das nach ueberforderung der kinder, mit zuviel praesenz des jeweiligen elternteils, bei dem die kinder gerade nicht sind
    jeden abend mit dem anderen elternteil zu telefonieren ist fuer die kinder ein zwang und eine belastung, auch das der andere noch in der zeit zu besuch kommt
    die kinder koennen sich in diesem konstrukt gar nicht alleine auf den elternteil einlassen, bei dem sie gerade sind, weil der andere staendig "dazwischengraetscht"
    telefonate, ja wenn die kinder das beduerfnis haben und dem anderen etwas mitteilen moechten, aber nicht auf kommando
    und die besuche vom anderen elternteil einstellen, und zwar sofort

    die kinder brauchen ihre zeit ohne verpflichtungen, mit und bei dem elternteil, bei dem sie gerade sind
    und da brauchen sie auch ihre ruhe
    das muß sich einspielen
    aber so wie es jetzt ist, finde ich es eine zu große belastung fuer die kinder

    und die eltern koennen es auch aushalten, ohne abendlichen anruf...

  5. Inaktiver User

    AW: Wechselmodell bei Trennung

    TE....

    Wie lange ist denn die Trennung her und seit wann seid Ihr zusammen?

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    AW: Wechselmodell bei Trennung

    Wir haben Erfahrung damit. DerTeenagersohn meines Mannes wechselt im Zwei-Wochen-Rhythmus zwischen dem Haushalt seiner Mutter (plus deren Freund und Schwiegermutter; am Land) und unserem Haushalt (plus kleinem Bruder; in der Stadt) hin und her. Wie alles hat das Modell Vorteile und Nachteile. Mich belastet es zurzeit (nach zwei Jahren) ziemlich, obwohl ich mich dazu bereit erklärt habe.
    Der 12jährige wird sich sowieso nicht mehr lange sagen lassen, wo er gerade ist oder schläft oder wen er trifft.
    Der 15-Jährige bei uns lässt sich die ersteren 2 sehr wohl noch sagen.

    LG Lil

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    AW: Wechselmodell bei Trennung

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Was sagt denn dein Partner dazu?

    Und wer besucht wen - die Kinder den anderen Elternteil oder umgekehrt?

    Der 12jährige wird sich sowieso nicht mehr lange sagen lassen, wo er gerade ist oder schläft oder wen er trifft.
    Die Mama besucht die Kinder. Eigentlich nur die jüngere. 1,5 Stunden sind es meist. Zum Abschied fängt sie an zu weinen, und ich habe die Befürchtung die Kleine entwickelt dann ein schlechtes Gewissen und weint mit.

    Mein Partner sieht es ähnlich wie ich. Da er aber Angst hat, den Kontakt zu den Kindern zu verlieren, schweigt er.

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    AW: Wechselmodell bei Trennung

    Hey,

    Ich lebe im Wechselmodell schon seit 3,5 Jahren. Was genau möchtest du denn wissen bzw wie kann man die helfen?

    Gesund klingt das auf jeden Fall nicht, so wie du das beschreibst. Seit wann ist denn die Konstellation so wie sie ist? Wohnst du auch dort? Wie ist es zu der Entscheidung Wechselmodell überhaupt gekommen?

    Berichte doch bitte noch ein bisschen mehr.

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    AW: Wechselmodell bei Trennung

    Nmichael, das mit den Besuchen der Mutter hört sich schwierig an. Wer hat denn wen verlassen? Wer ist ausgezogen? Haben beide Eltern neue Partner?

    Denn wenn die Mutter verlassen wurde und jetzt die Woche ohne Kinder alleine ist, dann kann es schon sein, dass ihr beim Abschied noch die Tränen kommen. Also mir wären mit 6 noch die Tränen gekommen, wenn meine Mutter wieder gegangen wäre! Klingt für beide nicht ideal. Kann die Kleine nicht mal ein paar Tage mehr bei ihrer Mutter sein? Es muss doch nicht genau 50/50 sein.

    So was ändert sich auch mit der Zeit. Viele Kinder sind erst mal mehr an die Mutter gebunden und das ändert sich später.

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    AW: Wechselmodell bei Trennung

    Zitat Zitat von Nmichael910 Beitrag anzeigen
    Die Mama besucht die Kinder. Eigentlich nur die jüngere. 1,5 Stunden sind es meist. Zum Abschied fängt sie an zu weinen, und ich habe die Befürchtung die Kleine entwickelt dann ein schlechtes Gewissen und weint mit.
    Du liebe Güte! Kein Wunder, dass das Kind danach durch den Wind ist!
    Was für ein böses Spiel, was da mit dem Kind abgezogen wird.

    Zitat Zitat von Nmichael910 Beitrag anzeigen
    Mein Partner sieht es ähnlich wie ich. Da er aber Angst hat, den Kontakt zu den Kindern zu verlieren, schweigt er.
    Bedeutet dann, dass keinerlei normales Gespräch zwischen den Eltern möglich ist?
    Kein Klarmachen, was die Mutter ihrem Kind mit ihrem Verhalten antut?

    Angst ist ein schlechter Ratgeber, denn lieber das Kind instrumentalisieren lassen als was sagen?? So schnell verliert er sicher nicht seine Kinder- er hat immerhin auch Rechte.
    Und wenn das Modell läuft und funktioniert, gibt es ja eine Basis von der argumentiert werden kann.

    Wie werden denn ansonsten Themen angesprochen?

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