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  1. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Nahrungsmittelintoleranzen bei Kindern (Laktose, Fruktose)

    Ich kenne eine solche Ambulanz und die empfiehlt erstmal ein Ernährungstagebuch zu führen, weil es so ist, wie du katelbach schreibst - die Tabellen sind nur ein Richtwert und es kann sein, dass jemand Essen von der Tabelle nicht verträgt und dafür etwas das nicht auf der Tabelle steht.

    Ein Freund meiner Kinder musste vier Wochen Spezialnahrung essen und dann wurde ganz langsam alles wieder eingeführt. Es blieb eine leichte Laktoseintoleranz und eine Unverträglichkeit gegen Äpfel und anderes Kernobst - was sich dann als Allergie herausstellte und er auf Kreuzblüter allergisch ist, aber nur bei den Nahrungsmitteln Symptome zeigt.
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  2. Avatar von guerteltier
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    AW: Nahrungsmittelintoleranzen bei Kindern (Laktose, Fruktose)

    Als Informationsquelle finde ich das NMI-Portal ganz gut (bitte ergoogeln, ich bin mir nicht sicher, ob ich das verlinken darf, ist zwar eigentlich nicht-kommerziell, aber sie bewerben da glaube ich selbst publizierte Bücher). Es gibt mittlerweile auch eine ganze Reihe Bücher und Blogs von Leuten mit Mehrfachintoleranzen, da finden sich bestimmt viele Rezeptideen.

    Eigentlich wird da bei der Fructoseintoleranz eine initiale, recht strenge Karenzdiät empfohlen, nach und nach werden dann die Lebensmittel wieder eingeführt. Aber ob man das bei Kindern macht weiß ich nicht. Da würde noch mal ärztlichen Rat einholen.

    Darf ich noch fragen, ob deine Tochter auch auf Zöliakie getestet wurde? Probleme mit Laktose und Fructose können nämlich auch eine Folge einer Darmzottenatrophie durch Zöliakie sein. Eine Zöliakie kann sehr unspezifische Symptome haben, es muss kein Untergewicht, Wachstumsstörung etc. vorliegen (leider ist das noch nicht bei allen Ärzten angekommen).

    Ich selber habe Zöliakie, und diese mit hoher Wahrscheinlichkeit schon seit der Kindheit gehabt, es wurde aber aufgrund der unspezifischen Symptome sehr spät erkannt. Zudem auch Probleme mit Fructose, Zuckeralkoholen und als Kind auch mit Laktose - dies hat sich bei mir aber zurückgebildet.

    Man macht bei Zöliakie zunächst eine Bluttest, nur bei einem postiven Antikörpertest würde eine Biopsie erfolgen (bzw. auf diese verzichtet man wohl heutzutage unter gewissen sogar Umständen bei Kindern). Ich würde ggfls. die Ärztin mal darauf ansprechen.

    Ich selbst habe den Bluttest bei meiner Tochter vorsorglich machen lassen und werde den auch wiederholen lassen (wird so bei Zöliakie bei Verwandten ersten Grades empfohlen), bisher zeigt sich zum Glück bei ihr nichts.

  3. Avatar von Mondschaf
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    AW: Nahrungsmittelintoleranzen bei Kindern (Laktose, Fruktose)

    Hallo Zusammen,

    danke für eure Antworten, die für mich jede Menge Informationen und Ansätze bieten.
    Das NMI Portal schaue ich mir gern mal an.

    @Gürteltier, ich habe eine bekannte Ärztin (Gott sein Dank!!!), die hat sich gestern mal 45 Minuten Zeit für eine Untersuchung und Beratung genommen. Hat auch empfohlen, einen Test auf Zöliakie anzustreben. Das werde ich mit dem Arzt, bei dem wir den Fructoseintoleranztest gemacht haben, ansprechen.
    Sie hat außerdem empfohlen, mindestens zwei Wochen streng auf Fructose zu verzichten und dann sich wieder heranzutasten. Außerdem gibt es diese Bigaia Kautabletten, wo man dem Darm Lactobacillus zuführen kann, um die Darmflora zu stabilisieren.

    @Katelbach, wir haben bisher nur den H2 Atemtest gemacht. Weder mein Mann noch ich haben Probleme mit Fructose, genetisch bedingt schließe ich daher aus. Vielleicht sagt uns der Arzt noch etwas dazu.

    Mir tut sie bloß so leid, weil sie jeden Tag Bauchschmerzen hat. Meine Bekannte hat aber gesagt, sie findet jetzt erstmal nichts akutes und mir ein paar Anzeichen genannt, die ich beachten soll und welche dann ein Anlass wären.
    x
    you will cross the bridge when you get to it

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