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  1. Registriert seit
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    AW: Kinder (konkret: 4-Jähriger) und die Angst vor Hunden

    ihr klugen frauen,

    ich bedanke mich ganz herzlich für eure anregungen und einblicke. sie erinnern mich u a daran, dass angst ja auch im erwachsenenalter teil des lebens ist und nicht zeichen einer disfunktion. was ihr als hundebesitzer schreibt ueber den stress, den ja auch der hund empfindet, wenn er leuten begegnet, die angespannt sind, habe ich mir auch schon gedacht. dann ist kind nervös, ich wachsam, hund gestresst - das bringt ja überhaupt nix.

    ich werde also weiter auf meine intuition hoeren und weiter daran arbeiten, mich als mensch und mutter nicht ueber die gebühr in den zweifel ziehen zu lassen. ist nämlich auch ein lernthema von mir!

    herzlichen dank euch allen!
    lil plus zwergi


  2. Registriert seit
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    AW: Kinder (konkret: 4-Jähriger) und die Angst vor Hunden

    Ich habe keine Angst vor Haustieren. Weder vor Mäusen, noch vor Doggen. Vor Pferden und Kühen auch nicht.
    Ich bin das, was man "sehr sehr tierlieb" nennt.

    Ich sage daher: Du machst das absolut richtig. Lass dir nix einreden. 10 von 10 Punkten.

  3. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Kinder (konkret: 4-Jähriger) und die Angst vor Hunden

    Ich finde auch, dass du das vollkommen richtig machst. Amateurhafte Konfrontationsversuche sind meiner Meinung nach keine gute Idee und können die Angst eher verstärken. Sei deinem Kind weiter eon sicherer Hafen.

    Ich habe einen Hund, der panische Angst vor Kindern hat. Im Grnde mache ich es so wie du. Ich bitte die KInder um Distanz und gehe selbst normal mit ihnen um. Hund schaut zu und ist froh, wenn es vorbei ist, flieht jetzt nach einigen Jahren aber nicht mehr.

    Als Kind hatte ich irrre Angst vor Flugzeigen über mir und bin jedes Mal ins Haus gerannt oder habe mich unter einem Baum zsammengekauert, wenn ein Flugzeug über mir flog. Keine Ahnung, wieso. Es ging vorbei.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin


  4. Registriert seit
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    AW: Kinder (konkret: 4-Jähriger) und die Angst vor Hunden

    Also das beste Mittel gegen Angst vor Hunden ist sich selbst einen Hund zuzulegen :)

    Ich würde aber nicht gerade zu nem teuren Zuchthund raten.
    Ich würde mich mal im Tierheim umschauen (erwachsene Hunde muss man auch nicht mehr stubenrein bekommen). Die Mitarbeiter können die Tiere super einschätzen und man kann beobachten mit welchem Hund das Kind vielleicht direkt "connected". Kann ja ein kleinerer Hund sein, der viel Ruhe ausstrahlt.

    Wir haben z.B. einen Schäferhund-Mischling aus dem Tierschutz und die liebt Kinder über alles. Wir müssen eher aufpassen, dass sie nicht vor Freude mal ein Kind umwirft, aber die Nachbarskinder dürfen regelmäßig rüberkommen und mit ihr spielen (unter unserer Aufsicht) oder ihr ein Leckerlie geben.
    Ein kleines Mädel ist da völlig furchtlos, aber ihr älterer Bruder ist ängstlich. Da haben wir angefangen durch den Zaun Leckerlies zu geben (da fühlte er sich sicherer) und zu streicheln :)

  5. Avatar von Sugarnova
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    AW: Kinder (konkret: 4-Jähriger) und die Angst vor Hunden

    Zitat Zitat von Mondkatze80 Beitrag anzeigen
    Also das beste Mittel gegen Angst vor Hunden ist sich selbst einen Hund zuzulegen :)

    Ich würde aber nicht gerade zu nem teuren Zuchthund raten.
    Ich würde mich mal im Tierheim umschauen (erwachsene Hunde muss man auch nicht mehr stubenrein bekommen). Die Mitarbeiter können die Tiere super einschätzen und man kann beobachten mit welchem Hund das Kind vielleicht direkt "connected". Kann ja ein kleinerer Hund sein, der viel Ruhe ausstrahlt.

    Wir haben z.B. einen Schäferhund-Mischling aus dem Tierschutz und die liebt Kinder über alles. Wir müssen eher aufpassen, dass sie nicht vor Freude mal ein Kind umwirft, aber die Nachbarskinder dürfen regelmäßig rüberkommen und mit ihr spielen (unter unserer Aufsicht) oder ihr ein Leckerlie geben.
    Ein kleines Mädel ist da völlig furchtlos, aber ihr älterer Bruder ist ängstlich. Da haben wir angefangen durch den Zaun Leckerlies zu geben (da fühlte er sich sicherer) und zu streicheln :)
    Entschuldigung, aber das ist Quälerei. Sowohl für das Tier, als auch für das Kind.

    Ein Tier ist keine "Therapie". Sondern ein Lebewesen.

  6. Avatar von ja-aber
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    AW: Kinder (konkret: 4-Jähriger) und die Angst vor Hunden

    Ich würde trotzdem noch gern etwas ergänzen. Hunde (und bevor Ihr mich steinigt, ich habe selbst fast 20 Jahre welche gehabt) sind eher simpel gestrickt, die denken nicht groß nach, die reagieren intuitiv und, wenn sie nicht völlig fehlerzogen sind, auch meist ziemlich ähnlich und auch irgendwo "hunde-erwachsen".

    Die kommen nicht drauf, dass jemand vor IHNEN Angst haben könnte, wenn sie nicht geknurrt, die Haare gesträubt und die Zähne gefletscht haben. Das kriegen die nicht zusammen. Ein Kind schreit - oje - da ist etwas passiert, Hund denkt entweder
    - Action, da bin ich dabei, yippieh
    - Oje, Alarm, da mach ich lieber mal mit und belle oder renne mit
    - Welpe ist kaputt, Welpen-Eltern ratlos, aber hey, ICH weiß, wie man das macht, lasst mich mal
    Alle drei Verhaltensweisen vom Hund lösen idR. noch mehr Panik aus und Unverständnis beim Hund. Blöd halt, wenn er irgendwann in den "Genervt"-Modus umschaltet.

    Deshalb ist es immer gut, Hunde möglichst zu IGNORIEREN. Kleingemüse menschlicher Art nehmen Hunde nur selten ernst. Wenn das herumläuft und nicht anfängt, den Hund zu nerven (siehe oben), ist Hund idR. entspannt.

    Wenn Besuch kommt, kommt es STARK drauf an, wie die Menschen sich begrüßen. Wenn der Hund weggesperrt wird, ist Besuch blöd. Saublöd. Wenn alle sich euphorisch begrüßen, siehe oben, will Hund mitmachen. Er schlägt ggf. auch an und weiß zuerst, dass da wer kommt. Action. Da ist es halt ganz wichtig, a) als Besitzer dem Hund anderes Verhalten beizubringen und b) als Besuch bitte den HUND nicht zu begrüßen. Ignorieren. Dann macht der auch keine Welle. WARTE ist da ein prima Befehl (konnte mein Hund so semi).

    Wichtig ist - vielleicht ist Dein Kind noch etwas zu klein - sich auch klarzumachen. Wenn ich etwas nicht will, was ein anderer tut, dann - halte ich ihn fest. Ein Hund hat keinen Daumen. Der hält jemand anderen fest mit den Zähnen. Der meint nicht jeden Biss böse. Der will Dich vielleicht bloß festhalten. So wie er Welpen festhalten würde. Nur blöderweise hat so ein Mensch kein Fell und eine ziemlich empfindliche Haut. Klar sollte der Hund idealerweise lernen, dass er Menschen nicht erziehen soll. Aber manchmal... und deshalb ist es besser, im Falle des Falles den Hund eben nicht zu nerven. Der will vielleicht Ordnung schaffen - u.U. ganz lieb gemeint. Nun ja... manchmal will er sich vielleicht auch wehren.

    Hunde sind obendrein auch schreckhaft, wie Menschen auch. Wenn da irgendwas, und sei es ein Mensch, plötzlich umfällt, kann es sein, dass die sich erschrecken. Und wo ein Mensch "HUCH" sagt und aufspringt, bellt der Hund vielleicht oder rennt panisch in eine unerwartete Richtung.

    Als Option: sucht Euch einen menschenfreundlichen ruhigen TRAINIERTEN Hund. Es gibt ganz spezielle Trainings für Kinder. Hier sind ein paar Tipps.


  7. Registriert seit
    24.12.2014
    Beiträge
    124

    AW: Kinder (konkret: 4-Jähriger) und die Angst vor Hunden

    Ich wollt dir Mut machen. Mein bald 4-Jähriger hatte panische Angst vor Hunden. Mein Mann ist mit ihm dann immer mal wieder zu besonders kleinen und süßen Hunden, die uns über den Weg gelaufen sind, hingegangen und sie gestreichelt und gezeigt, dass sie ganz lieb sind.
    Und diese Woche hat er sich auch getraut, so nen kleinen zu streicheln und gerade heute Mittag ist er ganz ganz tapfer vor einem größeren (so Collie Größe) Exemplar stehen geblieben und ist nicht panisch geworden. Da war die Besitzerin auch total nett.

    Und bei ihm waren es wirklich explizit Hunde, Katzen traut er sich sogar, auf den Schoß zu setzen.

    Geduld hilft.


  8. Registriert seit
    07.08.2001
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    AW: Kinder (konkret: 4-Jähriger) und die Angst vor Hunden

    Ich hatte als Kind immer panische Angst vor Hunden, besonders, wenn sie frei rumliefen...als Kleinkind hatte ich da ein nicht so tolles Erlebnis. Ein Schäferhundwelpe von Gegenüber hatte mich angesprungen..ich muss so drei gewesen sein. Er liess nicht locker, ich konnte flüchten.
    Dann, auf einem verwilderten Grundstück neben unserem alten Haus, ich wollte mal wegen Blumen schauen, war so 4,5 ca. kam dieser Hund in erwachsener Form direkt auf mich zu! Ich instinktiv beruhigent auf ihn eingeredet in panischer Angst.
    Und er trottete weiter...trotzdem, hab immer Angst vor Hunden, besonders großen. Wir hatten dann selbst Hunde, als Welpen bekommen, selbst erzogen, unsere Kinder sind damit aufgewachsen. Vor unseren Hunden hatte ich null Angst, weil ich wusste, wie die ticken.
    Aber die Begegnung mit Hunden, deren Hundebesitzer sich nicht durchsetzen konnten...das war teilweise sehr deprimierend. Auch heute im fortgeschrittenen Alter gerate ich in Unruhe, wenn mir Hunde entgegenkommen, auch wenn das Herrchen/Frauchen in unmittelbarer Nähe ist. Aber...es ist im Laufe der Jahre besser geworden mit den Hunden. Viele Hundebesitzer gehen in Hundeschulen, um dem Hund die nötigsten Grundlagen beizubringen. Das finde ich gut.
    Vertrauen ist alles


  9. Registriert seit
    07.08.2001
    Beiträge
    184

    AW: Kinder (konkret: 4-Jähriger) und die Angst vor Hunden

    Es wir ja immer gesagt, dass das Problem am Ende der Leine liegt(die der Hundebesitzer in der Hand hat)...
    Vertrauen ist alles

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