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  1. Avatar von LolloBionda
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    Hallo zusammen,

    das Thema gab es schon häufiger - und gibt es wohl jedes Jahr.

    Ich eröffne einen Strang, weil wir hin und her überlegen, ob wir unseren Ältesten nächstes Jahr einschulen sollen.

    Unser Sohn wird am Stichtag 6, wäre also das jüngstmögliche Muss-Kind.
    Er ist alles in allem wunderbar und fit und (im Rahmen der Möglichkeiten) unproblematisch.
    Allerdings gemäß Empfehlung des Kindergartens und unserer Wahrnehmung kein eindeutiges Schulkind.

    Ich versuche mal zu summieren:

    Kognitiv ist er superfit, sprachlich auch, clever, aufmerksam, bringt sich rechnen und lesen bei, kann sich lange konzentrieren und fordert uns ziemlich mit seinem unbändigen Wissensdurst.

    Allerdings besteht sprachlich das Problem, dass er phasenweise (relativ heftig) stottert. Das wird jetzt näher untersucht und dann ggf. logopädisch angegangen. (Bisher war es definitionsgemäß nicht behandlungsbedürftig, das hat sich jetzt geändert.)

    Motorisch ist er im Groben etwas ungelenk - das hat er von mir, ist aber sportlich und kräftig und in so Dingen wie Klettern oder Radfahren, die wenig Hand-Auge-Koordination erfordern, sehr sicher. In der Feinmotorik arbeiten wir an der Stifthaltung; seine Bilder sind nicht altersgemäß. Die mangelnde künstlerische Begabung hat er von seinem Vater, darüber hinaus die Neigung, zu detailreich zu zeichnen, also es wird unübersichtlich, wenn das Innenleben des U-Boots, die Mechanik und die Innenausstattung sowie der Vorgang einer Geschichte mit aufs Bild müssen... Handweklich ist er super, Basteln ist weniger seins.

    Die echten Baustellen liegen im sozialen und emotionalen Bereich.

    Er ist vorsichtig und ein Beobachter und Grübler, er braucht einen sehr sicheren Rahmen, er ist eher zurückhaltend und in neuen Situationen ängstlich.
    Er hat oft Schwierigkeiten, seine Emotionen zu regulieren, weint und hyperventiliert, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt.
    Er hat die Tendenz, "dichtzumachen", wenn er sich überfordert fühlt, ist unsicher, wagt sich nicht an Aufgaben, um nicht zu scheitern.
    Wir müssen an Selbstbewusstsein und Resilienz arbeiten.
    Zugleich überkompensiert er, stellt sich (laut!) als Bester/Größter/Schnellster/Tollster/(...) dar, gibt an, kann es ganz schwer ertragen, wenn jemand besser ist bzw. er jemanden als besser wahrnimmt. Er hat den imaginären Freund Ritter Löwenherz. Wenn was nicht passt, kommter zur Hilfe und regelt das. Sein Aktionsradius reicht von den ganz großen philosophischen Fragen (warum müssen Menschen sterben?) bis hin zum profansten Detail (wer kriegt den letzten Keks?).

    Nun stellt sich die Frage: Was machen wir?

    Beim Gespräch im Kiga war die Erzieherin erstaunlich deutlich: Ein weiteres Jahr Kindergarten würde sie nicht empfehlen. Er braucht zu viel intellektuellen Input und für die sozial-emotionale Entwicklung wären gleichaltrige, starke Peers ein Vorteil. (Es ist ein Kindergarten mit offenem Konzept, alle Altersgruppen zusammen .)

    Eine Einschulung in eine reguläre Schule empfahl sie allerdings auch nicht.

    Es war von einer Waldorfschule die Rede oder von der Möglichkeit der Einschulung in einer Grundschulförderklasse. Letztere liest sich ganz gut, allerdings ist da immer die Frage, wie das konkret umgesetzt wird und - als größeres Problem - diese Klasse wird bei uns nur an einer anderen Grundschule als derjenigen, zu der wir gehören, angeboten, er müsste also nach einem halben oder ganzen Schuljahr die Schule wechseln und das kommt seinem Bedürfnis nach Kontinuität, Strukturen und Sicherheit nicht entgegen.
    (Waldorfpädagogik kommt für uns eher nicht in Frage.)

    Derzeit tendieren wir dazu, ihn noch ein Jahr im Kindergarten zu lassen. Ihm Zeit zu geben.
    Hier gibt es G8 (und es sieht nicht aus, als würde sich das ändern) und jedes Jahr Reife wird ein Vorteil für ihn sein.
    Allerdings stellen wir uns die Frage, wie wir ihn während dieser Zeit intellektuell fordern und kognitiv fördern können.
    Wir hatten an das Erlernen eines Musikinstruments gedacht und einen weitere Sport-Aktivität. Aktuell geht er in die musikalische Früherziehung und zum Handball.

    Schwierig ist natürlich, dass das alles Projektionen und Gedankenspiele sind. Es ist noch fast ein Dreivierteljahr bist zum neuen Schuljahr und in letzter Zeit sehen wir schon Fortschritte.
    Allerdings ist jetzt die Sache mit dem Stottern nochmals sehr akut geworden und das wäre schon ein ordentliches Päckchen für den Grundschulstart, wenn es am Selbstbewusstsein ohnehin hapert.

    Was unsere persönlichen Erfahrungen angeht vielleicht nur soviel: Mein Mann wurde zurückgestellt und viel zu spät (mit 7,5 Jahren) eingeschult. Er hat sich im letzten Kiga-Jahr nur gelangweilt und seine feinmotorischen Defizite - Stifthaltung und zeichnen - wurden damals nicht angegangen, die hat er heute noch.
    Ich wurde früh (also als junges Muss- bzw. Kann-Kind, ich weiß gar nicht genau) eingeschult und es wurde nur auf die kognitive Seite geschaut. Das resultierte zwar in einer unproblematischen und erfolgreichen Schulkarriere, allerdings blieben die - bestehenden - sozialen und emotionalen Probleme ungesehen, sie verschärften sich und sie beschäftigen mich heute noch. (Also nicht, dass man das damals mit einem weiteren Kiga-Jahr magisch hätte abstellen können, aber man hätte da mehr berücksichtigen und fördern können.) Dem Wesen nach ist mein Sohn mir ähnlich.
    Wir haben noch zwei Töchter (2 und 4 Jahre jünger als unser Sohn), bei denen sich die Frage so nicht stellen wird, beides Winterkinder, die dann mit 6 3/4 eingeschult werden. Das ist allerdings auch eine Überlegung: Sie werden beide vier Kindergartenjahre absolvieren vor der Einschulung, unser Sohn, wenn wir ihn dieses Jahr einschulen, nur drei. Also entspräche dem ca. zweijährigen Altersabstand ein dreijähriger Schuljahresabstand zur nächstjüngeren Schwester. Das fühlt sich auch "schief" an für uns.

    Wir gehen jetzt zu den vorbereitenden Elternabenden, sprechen mit der zuständigen Schulleiterin und der Kooperationslehrkraft (die im Kiga mit den Vorschulkindern arbeitet und ihn da schon kennengelernt hat) und werden dann die Entscheidung treffen.

    Es würde mich aber interessieren, ob hier jemand noch Vorschläge, Erfahrungen, Input hat.

    Vielen Dank - fürs Lesen - und im Voraus für Antworten!

    Lollo

    LolloBionda
    Geändert von LolloBionda (16.01.2020 um 23:32 Uhr)


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    Rein aus dem Bauch - ich schließe mich der zuletztgenannten Erzieherin an: ich wünsche ihm so das ganz langsame Einsickern "ich kann was - und du kannst was - und zusammen sind wir unschlagbar!"


    Du hast ein mir sehr sympathisches, weit angelegtes Kind beschrieben. Hör mal, auf einem Bild das Innenleben eines U-Boots und die Technik und die Geschichte dazu - das ist doch nicht "unter-altersgemäß" .. die Hand-Auge-Koordination: ja, gerade beim Klettern! würde ich sagen.

    Weinen/Hyperventilieren, oh wie viele, incl. ich selbst haben bis in die vierte Klasse gelegentlich geweint, ja, das darf - ich meine doch, dass die ganz normale Grundschule ihm Stück für Stück das Vertrauen geben kann "ich kann was", heute mehr als gestern; die magischen Freunde sind doch normal, er ist fünf Jahre alt.

    Sportlich, Radfahren sicher, kognitiv gut, bringt sich Lesen und Rechnen bei, 4 Ebenen in einem Bild - "ab in'd Schul' " (um das mit den Worten der Erzieherin unseres Kindes zu sagen).
    Und ob G8 dann noch besteht, wenn es akut wird?
    Kayle rekyse. Thoneaw labonache thewelyse. Eg koyte poyte nykoyte penega doyte.

  3. Avatar von LolloBionda
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    Hallo!

    Danke für die Meinung!!
    Ja, sympathisch finde ich ihn auch.

    Zwei Klärungen:
    Mit Hand-Auge-Koordination meinte ich sowas wie Bälle werfen, fangen, schlagen usw.
    Die Erzieherin empfiehlt nicht die reguläre Einschulung, sondern Waldorfschule oder Grundschulförderklasse.

    Du sprichst Sachen an, die ich auch positiv und normal finde (Komplexität im Bild, imaginärer Freund, weinen), aber das sind nicht die Aspekte, die an der Schulfähigkeit zweifeln lassen.

    Er hat es verinnerlicht, sich mit anderen zu messen, gibt aber sofort auf.
    Er kann bspw. noch nicht gut auf einem Bein Hüpfen (das ist, soweit ich mich erinnere, etwas, das mit 4 auf dem Entwicklungsplan steht, er ist 5,5 Jahre alt). OK, nicht schlimm, eigenes Tempo usw. Aber statt dranzubleiben, versucht er, wenn er, übrigens von sich aus, auf einem Bein hüpfen will, zu schummeln (wechselt bei jedem Sprung das Bein ab oder hüpft doch auf beiden Beinen), oder macht es gar nicht, erzählt aber lang und breit, wie gut und wie unglaublich oft und wie toll er auf einem Bein hüpfen kann.
    Wie gesagt, das ist alles nicht schlimm und altersgerecht, aber es ist ein Muster, das sich durch viele Felder zieht und was ihm enorm ans Selbstbewusstsein geht.
    In Gruppenaktivitäten macht er (wohl aus Sorge vor Nichtkönnen) oft nicht mit.
    Er malt nicht bzw. kaum im Kindergarten, weil andere Kinder sagen (könnten), das sei Babygekrakel.
    Er ist clever und ein guter Beobachter weiß daher sehr genau, dass und wo er nicht so gut ist wie die anderen, versucht zugleich verbal seine Position im doppelten Wortsinn zu behaupten "ich habe... ich kann... ich war schon...". Bisher wird er im Kindergarten nicht wegen des Stotterns gehänselt, ich befürchte aber, dass das hinzukommen könnte. Das wäre echt bitter, Sprache ist sein Medium und seine Ausdrucksform.
    Neue Situationen können ihn regelrecht lähmen, er braucht ziemlich lange, bis er mit Neuem (Menschen, Orten, Strukturen) warm wird und sich dort sicher fühlt.
    Er hat wenig intrinsische Motivation, diesen inneren Schweinehund zu überwinden.
    Also es geht, wenn ich daneben stehe und ihm sage "doch, du kannst das - und du machst das jetzt", aber das finde ich nicht gut und nicht zukunftsweisend und praktikabel ist es auch nicht.
    Ich wünsche mir, aber vor allem ihm auch, dass er das Selbstbewusstsein aufbaut, diese Dinge von sich aus zu schaffen.
    Dass er nicht mehr darauf angewiesen ist, ständig mit dem Ritter Löwenherz überzukompensieren (das geht so weit, dass besagter Ritter auch in die von ihm eigentlich sehr geliebten und ihm auch bekannten Geschichten hineinholzt, sobald sich da auch nur ein minimales Problem ankündigt. "Hänsel und Gretel verliefen sich..." "Aber dann ist der Ritter Löwenherz gekommen und hat ihnen den Weg gezeigt!" - Tja, äh, ok, Geschichte vorbei.)
    Das sind jeweils wichtige Aspekte, die die Basis für die Schulfähigkeit darstellen.

    Wir haben Infomaterial gekriegt.

    Als vorausgesetzte/erwünschte emotionale Fähigkeiten steht da:

    • Fehler akzeptieren, Misserfolg als Chance sehen
    • neue unbekannte Situationen angstfrei wahrnehmen
    • Belastbarkeit
    • Frustrationstoleranz
    • Zuversicht in eigene Lernmöglichkeiten


    Da muss ich leider überall zumindest ein Fragezeichen setzen.

    Bei den sozialen Fähigkeiten

    • Regelspiele spielen
    • andere Kinder einladen, eingeladen werden
    • gut zuhören und abwarten können
    • sich in der Gruppe angesprochen fühlen
    • Teamfähigkeit
    • konstruktive Kinfliktlösestrategien besitzen
    • Regelbedeutung, Regeln einhalten und einsehen können


    klappt einiges gut, andere Dinge (Gruppe, Regeln, Teamfähigkeit) auch noch nicht so wirklich.

    Er kann noch so schlau sein, ohne eine solche solide Basis befürchten wir (Eltern und Erzieher), dass er in der Schule große Schwierigkeiten haben wird.

    LolloBionda


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    Ich finde eine gering ausgeprägte Frustrationstoleranz für einen Erstllässler nicht so ungewöhnlich. Ich kann mir auch vorstellen, dass auch eine Regelschule damit umgehen kann.

    Wie sich das Stottern in den nächsten Monaten entwickelt, ist natürlich schwierig vorherzusehen. Andererseits sollte das auch kein Hindernis sein.

    Hm.

    Habt ihr schon versucht, auch „üben können“ als eine erlernbare Leistung zu „erzählen“?
    (Früher konnte ich das ganz schlecht, aber inzwischen bin ich viel besser geworden. Bei der Arbeit habe ich einen Kollegen, der enorm gut üben kann. Wenn dem etwas Schwieriges unterkommt, was er noch nicht kann, dann macht er....)

    Vielleicht könnt ihr ihn auch selbst miterleben lassen, wie ihr etwas neues lernt/übt?
    Beim Klettern fällt mir zB Bouldern ein. Da zeichnen sich die Guten vor allem durch die Hartnäckigkeit aus, immer wieder in die Route einzusteigen, die sich nicht knacken lässt.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer


  5. Registriert seit
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    Eine Erzieherin, die eine Waldorfschule empfiehlt, disqualifiziert sich selbst.

    Das Kind ist normal intelligent und gehört in die Schule. Irgendwer hat immer am Stichtag Geburtstag (meine zwei jüngeren Kinder auch).
    Baustellen kann man ab jetzt angehen.

  6. Moderation
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    Wie sieht der Junge das selbst? Und hat er Freunde, die mit ihm eingeschult werden, dieses oder nächstes Jahr?

    Die erste Klasse ist für normal schlaue Kinder nicht intellektuell fordernd. Aber es ist fordernd, auf einem Schulhof mit acht- und neunjährigen Kindern zurecht zu kommen, in einer Umkleide mit rabaukigen Viertklässlern. Außerdem damit, dass man selbst verantwortlich ist für seine Sachen und seine Aufgaben.

    Hast du die Möglichkeit, mit der potentiellen Lehrerin zu sprechen?
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  7. Moderation
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    6.589

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    Noch was: Mein Sohn lispelt (immer noch, trotz Logopädie...), er ist jetzt in der zweiten Klasse. Noch nie hat ihn ein anderes Kind darauf angesprochen. Sowas merken immer nur Erwachsene - oder Kinder, die von Erwachsenen darauf aufmerksam gemacht worden sind.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  8. Inaktiver User

    AW: Zurückstellen?

    Unserer hatte ähnliche Probleme und wir haben den Fehler gemacht ihn noch im Kiga zu lassen. Das letzte halbe Jahr hat er sich dann dermaßen gelangweilt, dass er nur noch Unfug angestellt hat und dann als renitent galt. Hier arbeiten Kiga und Grundschule eng zusammen, mit dem Vorzeichen in der Schule anzukommen war auch nicht gut.

    Als Selbstbewusstsein aufbauende Freizeitaktivität kann ich das Jugendrotkreuz sehr empfehlen.

  9. Avatar von Daphnia
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    Hallo bionda,
    wie grossgewachsen ist euer Sohn? Ist er noch sehr klein? Oder eher gross?

    Bei Rückstellung wird er über seine Klassenkameraden rausragen-das gefällt va den Introvertierten nicht so.
    (Eigene familiäre Erfahrung:" wer ist denn der grosse Junge da? Ist er Wiederholer?" Im Gegensatz dazu, riet der Kinderarzt bei einem wirklich sehr kleinen Mädchen zu Rückstellung mit Worten" da s Kind kann ja den Schulranzen noch nicht tragen" ).
    Einzelfälle!, Aber
    Introvertiertheit und geringen Frustrationstoleranz verschwinden in 1 Jahr nicht -diese Eigenschaften werden ihn begleiten.
    Schlimm für ein Kind ist Langeweile-im Kiga und Grundschule.Was machen seine besten Freunde?

    Das wären meine Überlegungen.

    An unserem Ort ist die Grundschulförderklasse eine gute Option für die Zweifelkandidaten. Könntest du eure besichtigen? Ist zwar an einer anderen Schule-deshalb meine Frage, was die freunde machen.

    Ps-Zweifel über die Entscheidung wirst du immer wieder haben. So oder so. Wenn das selbstorganisierte Lernen nicht klappt, geheult wird bei den Hausaufgaben, auf dem Heimweg gerauft wird...
    (Und deine Töchter werden sich eh leichter tun als Mädchen und nicht Erstgeborene).

    Geh doch -falls möglich-mit deinem Sohn mal in der grossen Pause an den Hof der Grundschule. Was meint dann dein Sohn?
    Geht er in einen Sportverein (fussball, minihandball)-wie kommt er da mit anderen Kindern und evt Misserfolgen zurecht?
    Ich wünsche dir eine gute Entscheidung. Daphnia

  10. Avatar von Uni-Corn
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    727

    AW: Zurückstellen?

    Was bei den meisten Erstklässlern nicht klappt, ist das "sich organisieren müssen". Es sind ja wahnsinnig viele Dinge, die so ein Zwergl auf einmal wuppen muß.

    Zum Erlernen der ganzen Dinge wie lesen und schreiben kommen so Sachen wie 45 min Sitzen am Stück, Konzentration auf die jeweilige Aufgabe, zum Fachwechsel z.B. das Sportzeug mitnehmen, alles einpacken und die vielen großen Schüler usw. usf. Meist sind komischerweise Jungs da verpeilter....

    Daher wäre mein Bauchgefühlrat, noch ein Kitajahr, zusammen mit einer interessanten Sportart oder einem anderen Hobby (Instrument lernen?), es sei denn, er WILL unbedingt mit seinen besten Freunden in die Schule.
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!

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