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    AW: Kalter Schnullerentzug

    Gute Nerven, Sturkopf und Geduld.

    Ich habe meine Damen bei solchen "Attacken", die immer nur kurze Zeit vorkamen, zur gewohnten Zeit ins Bett gebracht, normales Ritual wie immer, dann gute Nacht, standen sie wieder auf, Kind an die Hand, äußerlich ruhig (und soweit als möglich auch innerlich) und kommentarlos zurück ins Bett.

    Ging an den ersten Tagen bis zu 20x Mal so.
    Aber irgendwann hörte es auf.

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    AW: Kalter Schnullerentzug

    Weil gefragt wird, wie es bei uns abläuft: bis sie 2 1/2 oder so war haben wir auf der Matratze gekuschelt und gelesen und sie dann ins Gitterbett gelegt. Noch ein Lied gesungen oder kurz Hand gehalten und dann rausgegangen. Sie schlief alleine ein.

    Als sie aus dem Bett klettern konnte, habe ich begonnen, mich auf die Matratze zu legen, um das rausklettern zu verhindern. Daraus wurde irgendwann zusammen auf der Matratze liegen bis sie einschläft. Das war im Sommer mühsam, als sie den Mittagsschlaf nicht mehr brauchte. Sobald der nicht mehr stattfand, war sie um 18:00 schon so müde, dass sie nach einem Buch einschlief.

    Jetzt ist der Ablauf so wie schon seit langer Zeit : zusammen auf der Matratze liegen, 1-3 Bücher lesen, Licht aus, manchmal noch ein gute Nacht Lied. Seit der Schnuller nicht mehr da ist, macht sie Action sobald das Licht aus ist.

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    AW: Kalter Schnullerentzug

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    dann gute Nacht, standen sie wieder auf, Kind an die Hand, äußerlich ruhig (und soweit als möglich auch innerlich) und kommentarlos zurück ins Bett.

    Ging an den ersten Tagen bis zu 20x Mal so.
    Aber irgendwann hörte es auf.

    Danke, Sasapi. So stelle ich es mir auch vor, aber ich kann sie gar nicht "zurück bringen", denn sie kommt einfach direkt mit raus. Klebt an mir oder rast los zum Papa. Ich kann sie ins Zimmer bringen, aber sobald ich rausgehen, folgt sie.

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    AW: Kalter Schnullerentzug

    Wieder zurück, kind ins Bett, Ansage : Du bleibst jetzt im Bett.

    Ich will, dass du im Bett bleibst

    Du gehst jetzt ins Bett, gute Nacht.

    Das ist ein "Wie weit komme ich mit meinem Willen durch?" Ding, gar nicht böse gemeint.

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    AW: Kalter Schnullerentzug

    Wir hatten mal so eine Phase (und da hatten wir das Schnulleräquivalent gar nicht entzogen). Wir haben ihn dann im Wohnzimmer gelassen (zurücktragen brachte - wie bei Euch - gar nichts) und waren sooo langweilig (Buch gelesen, nicht geredet kein Fernsehen). 3 Tage, dann hat er sich von selbst ins Bett getrollt.

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    AW: Kalter Schnullerentzug

    Im Endeffekt muss man herausfinden, womit man selbst, als Eltern, am besten zurecht kommt.

    Mir ist das ständige Zurückbringen /an der Tür abstoppen leichter gefallen als einfach daneben sitzen und ignorieren.

    Aber es zerrt immer an den Nerven.

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    AW: Kalter Schnullerentzug

    Wir haben es mit "Häschen braucht keinen Schnuller mehr" geschafft
    Hund: Sie füttern mich, sie pflegen mich, sie kümmern sich um mich. Sie müssen Götter sein!

    Katze: Sie füttern mich, sie pflegen mich, sie kümmern sich um mich. Ich muss ein Gott sein!

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    AW: Kalter Schnullerentzug

    Vielleicht klappt es, wenn man von einem gelernten Verhalten ausgeht. Sie hat gelernt, dass sie für die Einschlafverweigerung viel Aufmerksamkeit bekommt.
    Sie muss lernen, dass es Aufmerksamkeit fürs schnelles Einschlafen und keine bei Einschlafverweigerung gibt.

    Hier ein paar Ideen:
    Belohnungsplan mit Sticker, wenn Einschlafen gut klappt, Belohnung für ein oder mehrere Sonnen

    Paradox reagieren durch Schlafverbot und Matratze Hochklappen, Kind bleibt wach, darf nicht ins Bett, Eltern todlangweilig mit Buch im Wohnzimmer, Kind muss sich alleine beschäftigen, Schlaf erst auf Bitten des Kindes

    Kind bettfertig machen, nicht ins Bett legen, sondern selber Buch lesen ohne Reaktion, Aufmerksamkeit und Bettritual nur, wenn Kind freiwillig ins Bett geht

    Bei zuviel Theater mit Aufstehen: negative Konsequenzen durch lange Nachtspaziergänge im Dunkeln und Regen ohne Spielen und Reden, weil Kind offensichtlich nicht müde ist

    Besonderes Schlaftier, Kissen o.ä., das es nur beim ruhigen Liegen im Bett gibt, sonst schläft es bei Mama

    Schlafunwillen respektieren, Kinder
    brauchen oft weniger Schlaf als gedacht, daher späteres Hinlegen probieren


    Und bei allem möglichst ruhig, zugewandt, liebevoll und entspannt wirken, das ist allerdings das Schwierigste!

    Gute Nerven wünscht Advaco

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    AW: Kalter Schnullerentzug

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Im Endeffekt muss man herausfinden, womit man selbst, als Eltern, am besten zurecht kommt.

    Mir ist das ständige Zurückbringen /an der Tür abstoppen leichter gefallen als einfach daneben sitzen und ignorieren.

    Aber es zerrt immer an den Nerven.
    Ich denke, das hängt auch vom Kind ab. Mein Sohn macht gern aus allem einen Machtkampf, den man kaum gewaltfrei gewinnen kann.

    Am Anfang ging es gut mit Zurückbringen, aber bald führte schon die Absichtserklärung "ich bring Dich jetzt in Dein Bett" zu einem brüllenden, völlig aufgelösten und wild um dich schlagenden Kind bei dem man nicht mal die Chance hatte, es ins Bett zu legen, weil er sich sofort rausgewunden hat und zurück ins Wohnzimmer rannte.

    Bei madamexx klingt das nicht ganz so brüllig, aber eben auch nach "es ist zwecklos, sie ins Bett zu legen, weil sie sofort wieder rausrennt".

    Kind abends im Wohnzimmer ist sicher keine Dauerlösung für die ich plädieren würde (weil ich mein Tablet und den Fernseher auch nutzen möchte). Bei meinem Sohn war mutmaßlich der Beweggrund "es ist gemein, dass ich schlafen muss, während ihr hier Euch vergnügt" - also haben wir ihm die absolute Langeweile für ihn demonstriert. 2ir haben immer klar gestellt "es ist Elternzeit, wenn es für Dich sein muss, kannst Du hier sein, aber wir werden uns nicht mit Dir beschäftigen!"

    Nachdem wir von "um jeden Preis zurückbringen" dahin umgeschwenkt haben, hatte sich das Thema in 2-3 Tagen erledigt.

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    AW: Kalter Schnullerentzug

    Kinder die aus dem Bett wieder rauskommen müssen mit aufräumen. Hatten es sogar schon dass Kind fragte, ob es jetzt wieder ins Bett darf

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