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  1. Avatar von Sneek
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    AW: Schlafprobleme 3-Jähriger

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Familienbett gab es schon in früheren Generationen. Es hieß nur nicht so.
    Aus der Not heraus (beengte Wohnverhältnisse, unbeheizte Räume).

    Ich finde es schon recht normal, dass viele kleine Kinder mal eine Zeitlang lieber zu den Eltern kriechen, als ins eigene Bett. Für mich ist es nur schwer vorstellbar, dass es gar kein eigenes Bett gibt, nicht mal so als Angebot.

    Außerdem gibt es im beschriebenen Fall auch kein echtes Familienbett, sondern nur Mutter und Kinder auf einer Matratze.


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    AW: Schlafprobleme 3-Jähriger

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Und dann wundert man sich, das es Probleme in der Partnerschaft gibt irgendwann...

    Kinder im Elternbett einschlafen lassen haben wir damals als NoGo erachtet.
    Finde ich immer wieder faszinierend diese Hypothese. Ich kann verstehen, dass nicht jeder neben einem Seestern schlafen mag.
    Aber woher die Idee der magischen Wirkung des nebeneinander-schlafens auf die Beziehung?
    Hat es denn geklappt? Noch glücklich verbunden?
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

  3. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Schlafprobleme 3-Jähriger

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Finde ich immer wieder faszinierend diese Hypothese. Ich kann verstehen, dass nicht jeder neben einem Seestern schlafen mag.
    Aber woher die Idee der magischen Wirkung des nebeneinander-schlafens auf die Beziehung?
    Hat es denn geklappt? Noch glücklich verbunden?


    Es ist immer wieder faszinierend, dass Erwachsene das Recht auf ein gemeinsames Bett haben, die Kinder aber bitte Allleine schlafen sollen...

    Wenn es auf Paare eine gute Wirkung haben soll - warum dann nicht auf die Familie?
    Evangelisch schlecht gelaunt, zieh ich meine Runden
    „Fünf Jahre nicht gesungen“ Thees Uhlmann

  4. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Schlafprobleme 3-Jähriger

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Wir sind hier aber zufällig Menschen.

    Sehr viel im Verhalten ist tatsächlich „Biologie“. Wenn man sich näher damit beschäftigt, sind zwar auch Unterschiede, jedoch auch jede Menge Gemeinsamkeiten mit anderen Arten, insbesondere Säugetieren, zu erkennen. Und wie wäre es auch anders möglich?
    that was the river - this is the sea


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  5. Avatar von Blue2012
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    AW: Schlafprobleme 3-Jähriger

    Vielleicht halten wir uns an die TE...


    Zitat Zitat von moia Beitrag anzeigen
    Schlafsituation: ich mit Sohn im Kinderzimmer auf großer Matratze.
    Tochter (5)jetzt vorübergehend im Schlafzimmer bei Papa, damit sie bei der Umgewöhnung/seinem Protest nicht geweckt wird. Es gibt auch noch ein Hochbett im kizi in dem aber aktuell noch kein kind schläft. Vll. Demnächst die tochter.
    Für mich liest sich das einfach merkwürdig: Es gibt ein Hochbett - kein einziges Kind schläft darin. Statt dessen liegt die Mama auf ner Matraze im Kizi und die Tochter beim Papa im Ehebett. Bedient DAS das Bedürfnis der Eltern?? Glaub ich eben nicht...

    Zitat Zitat von moia Beitrag anzeigen
    Dann ist er aber gegen halb 11 aufgewacht und wollte nicht sofort wieder einschlafen.
    Ähnliches Spiel wie beim Einschlafen für 5-10 Minuten bleibe ich bei ihm sitzen, dann gehe ich wieder raus. Das ging natürlich nur mit Protest. Ich glaube auch, es geht ihm weniger um Nähe, als darum Kontrolle zu haben.
    Wenn er um halb 11 aufwacht und nicht sofort wieder einschläft - wieso kann man das nicht ignorieren? In dem Moment, wo man sich seiner Schlaflosigkeit widmet (und sei es mit noch so lieber Einschlafbegleitung für 5 Min.) erhält der Junge eine Zuwendung, die er mit 3 doch gar nicht mehr braucht. Vor allem scheint es den Jungen ja auch zu triggern, wenn die Mama für 5 Min. kuschelt und dann den Raum verlässt, dann gibts Protest. Wieso also sich dem überhaupt widmen?

    Zitat Zitat von moia Beitrag anzeigen
    Ich glaube auch, es geht ihm weniger um Nähe, als darum Kontrolle zu haben.
    Diesen Aspekt finde ich spannend. Moia, du wirst das nicht umsonst so wahrnehmen. Vielleicht ist da was dran...
    Kinder testen sich ja auf vielfältige Weise aus...Vielleicht ist das bei ihm einfach so ein Ritual, ein "Spiel", wie du es nennst...Vielleicht gelingt es dir, das Ritual so abzuändern, dass es dir und deinem Mann mehr entspricht.

    Und ein leeres Hochbett hat so was trauriges, wenn kein Seestern (Ministrel) drin liegt.
    Be a voice not an echo.

  6. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Schlafprobleme 3-Jähriger

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Vielleicht halten wir uns an die TE....
    Die TE hat x Rückmeldungen erhalten, die entsprechend dem Alter des Kindes eine Veränderung angeregt haben. Sie hat eine Veränderung begonnen und positive Erfahrungen berichtet. Insofern vielleicht müßig, das noch mal durchzugehen.


    Die apodiktischen Aussagen zum gemeinsamen Schlafen hingegen haben Chaos, Paraplumeau und du hier aufgestellt, daher auch meine generelle Anmerkung zu deinem letzten Beitrag.
    that was the river - this is the sea


    Moderation im Forum "Persönlichkeit"

  7. Avatar von Sneek
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    AW: Schlafprobleme 3-Jähriger

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Für mich liest sich das einfach merkwürdig: Es gibt ein Hochbett - kein einziges Kind schläft darin.
    Das verstehe ich eben auch nicht, vor allem, weil ja nicht mal klar ist, für welches Kind das Bett bestimmt sein soll. Man macht doch normalerweise da so ein kleines Ritual draus ("Guck mal, das ist Dein neues Bett, freust Du Dich? Wollen wir schon mal alle Deine Kuscheltiere reinlegen?"), oder nicht?

    Was ist das eigentlich mit dem Seestern, meint man da jemanden, der überall seine Arme und Beine hat?


  8. Registriert seit
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    AW: Schlafprobleme 3-Jähriger

    Ja genau. Mehr Gliedmassen als erlaubt ist und stets zu allen Seiten ausgestreckt. Unfassbar, wieviel Raum so ein kleiner schlafender Mensch einnehmen kann.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer


  9. Registriert seit
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    AW: Schlafprobleme 3-Jähriger

    Ich wollte kein Kind dauerhaft im Bett haben, weil meine jüngste Schwester äußerst lange nur im Elternbett schlief. Sehr lange.
    Und Mama musste nicht nur daneben sitzen oder liegen, sondern im Nachthemd sein.
    Zu der Zeit waren wir anderen fünf Geschwister bereits im Teenageralter. Stand abends noch eine Unternehmung mit Eltern, aber ohne damals im Kindergartenalter befindliche Schwester statt, mussten alle warten bis sie geruhte einzuschlafen, was uns allen auf den Wecker ging.
    Keine Ahnung, was das mit der Ehe meiner Eltern gemacht hat, so weit ging mein Interesse damals nicht, sie sind jedenfalls immer noch verheiratet und streiten erst, seitdem mein Vater Rentner ist (und meiner Mutter im Weg rum steht).
    Ich wollte das jedenfalls nie, habe meine Kinder von klein auf immer zum Einschlafen ins eigene Bett gelegt, zum stillen ins Bett geholt. Manchmal schliefen sie dort einfach weiter, nachts durfte auch immer in unser Bett gekrabbelt werden, dann war ich zu müde zum Erziehen.

    Die Zweite war ein Schreibaby und schläft bis heute schlecht, kann mit dem Asperger zu tun haben, die anderen Beiden schliefen mit etwa 3 Monaten von Mitternacht bis 5,6 Uhr durch. Obwohl ich sie deutlich länger gestillt habe.

    Einige schlechte Nächte gab's immer mal, das ist ja normal. Die Jüngste und die Mittlere teilten sich sehr lange ein Zimmer, Interessanterweise wurde die Jüngste als Baby nie wach, wenn die Mittlere nachts aufwachte und schrie.

    Ich war, genau wie mein Mann, immer der Meinung, ab 20 Uhr haben wir Feierabend. Anscheinend haben wir das auch so ausgestrahlt, ich kann mich nicht an Probleme mit ständig aufstehenden Kindern erinnern, als sie so im Kigaalter waren.

  10. Avatar von Horus
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    AW: Schlafprobleme 3-Jähriger

    Unfassbar, wieviel Raum so ein kleiner schlafender Mensch einnehmen kann.
    Gleiches gilt für eine schlafende Katze …
    (sorry, nicht wirklich zum Thema, aber es bot sich an. Bin auch schon wieder weg)

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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