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  1. Registriert seit
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    AW: Gemotze im Alltag

    @blue: mir ging es wirklich NUR um die Frage, was ein Abwenden bei dem Kind bewirkt.

    Ich will das weder bei dir, noch bei einem anderen werten- ich kann mir aber gut vorstellen, dass das häufig stattfindet und deine Aussage nur ein Beispiel für viele Haushalte ist.
    Daher meine Frage- gar nicht konkret auf Verhalten von dir bezogen.


  2. Registriert seit
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    AW: Gemotze im Alltag

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Na und? Wenn das Kind motzt, wende ich mich ab. Innerlich und äußerlich. Und rufe nicht noch "Ich liebe dich" in den Raum mit der tobenden Grundschülerin. Ich wende mich ab, denn ich möchte kein motzendes Kind aushalten.
    Soll das jetzt eine Antwort auf meine Frage sein?
    Du schreibst hierbei ausschließlich von deiner Sicht- ich frage aber, was in dem Kind vorgeht, wenn es so behandelt wird?

    Man will doch was von dem Kind- man will, dass es das macht, was man selbst will.
    Und man setzt dazu Verhalten ein und jedes Verhalten löst in uns etwas aus.
    Also WAS löst das Verhalten des Abwendens beim Kind aus?

  3. Moderation Avatar von Stina
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    AW: Gemotze im Alltag

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Das bezieht sich als Blick von der Mutter auf das Kind.

    Ich frage aber, was diese Reaktion bei dem Kind bewirkt.
    Ich bin bei dem Erleben des Kindes- welche Wirkung hat das Verhalten der Mutter auf das Kind.
    Ich glaube aber, dass sich das pauschal nicht beantworten lässt. Meine Tochter denkt bestimmt manchmal "zum Glück ist sie erst mal weg, sonst wäre es ungemütlich geworden" - und bittet übrigens auch selbst manchmal darum, erst mal kurz allein sein zu dürfen, was ich ihr meistens auch gewähre.

    In dem Fall bewirkt die Pause also auch beim Kind ein Runterkommen und Abkühlen.

    Vielleicht denkt sie manchmal aber auch "toll, jetzt lässt sie mich auch noch allein hier sitzen". (Das könnte in Klasse 1 bei den Hausaufgaben ab und zu vorgekommen sein).

    Dann bewirkt es beim Kind vielleicht auch mal Wut und Verzweiflung.

    Da wir über Streit-/Wutsituationen reden und wohl niemand hier seine Kinder einfach allein lässt, wenn sie einfach traurig oder auf Dritte wütend sind, gehe ich davon aus, dass die erste Reaktion häufiger ist. Bei Grundschulkindern. Bei Kleinkindern nicht, da würde ich aber auch die Auszeiten deutlich kürzer gestalten.
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  4. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Gemotze im Alltag

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Also WAS löst das Verhalten des Abwendens beim Kind aus?
    Mit solchen Überlegungen belaste ich mich nicht, ich verabscheue schon die Frage.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  5. Registriert seit
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    AW: Gemotze im Alltag

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht von Schaden gesprochen oder "etwas anrichten"- ich habe nur gefragt, was das beim Kind bewirken soll.
    Und es ist mir klar, was es für den Erwachsenen bedeutet und was er in dieser Situation tun kann- meine Frage hat sich aber auf das Kind gerichtet.


    Ich möchte hier anmerken, dass ich mich für gar keinen Weg ausgesprochen habe- ich habe nur gefragt, was dieses Verhalten bei dem Kind bewirken soll (außer sich so verhalten, wie es gewünscht ist).
    Gar nichts. Ausser vielleicht, dass das Kind eine mögliche Variante kennenlernt, mit plötzlich aufkommender Wut umzugehen.
    (Bevor wir jetzt wegen sowas streiten müssen, geh ich erst mal meinen Tee fertig trinken. Danach hab ich vielleicht wieder mehr Geduld).
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer


  6. Registriert seit
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    AW: Gemotze im Alltag

    Stina: bei schlechtem Gewissen finde ich die Frage „jetzt hast du dich nicht an die Abmachung gehalten. Was möchtest du denn jetzt machen?“ als Auftakt zur Versöhnung gut.

    Ohne schlechtes Gewissen würde ich vielleicht versuchen
    „mir ist es wirklich wichtig, dass wir abends zusammen essen/dass wir noch Zeit zum vorlesen haben/dass wir beim parat machen nicht hetzen müssen/dass du zu Hause bist, wenn es dunkel ist...“ (was auch immer es ist.)

    „was ist dir wichtig?“ (so lange spielen wie die anderen/mit xyz nach Hause laufen/nicht auf die Uhr gucken müssen/ein paar Minuten Toleranz zu haben ....)
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

  7. Moderation Avatar von Stina
    Registriert seit
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    AW: Gemotze im Alltag

    Vielleicht wäre es an der Stelle auch schön, wen wir (da nehme ich mich ein), warten würden, was Ally dazu schreibt, um deren Anliegen es hier eigentlich gehen sollte, bevor wir uns an Details hochziehen.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft


  8. Registriert seit
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    AW: Gemotze im Alltag

    Also für „worum geht es eigentlich“
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer


  9. Registriert seit
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    AW: Gemotze im Alltag

    [QUOTE=kenzia;34367574 mir ging es wirklich NUR um die Frage, was ein Abwenden bei dem Kind bewirkt.

    .[/QUOTE]

    Ich glaube auch, dass man das nicht pauschal beantworten kann. Ein Kind, das sich sowieso nicht geliebt/benachteiligt/grundsätzlich ungerecht behandelt fühlt, empfindet dabei noch die "Krönung": Jetzt lässt sie mich mit meinem Leid alleine.

    Ein Kind das sich sicher fühlt, steht womöglich drüber, reißt sich zusammen und erledigt seine Dinge, kommt runter...

    Es kommt auch darauf an, wie sich die Bezugsperson abwendet (mit Worten, wortlos, beleidigt, sauer...)

  10. Avatar von bifi
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    AW: Gemotze im Alltag

    Ich plädiere auch für "unerwünschtes Verhalten ignorieren". Kann für das Kind auch eine Erleichterung bedeuten, dass emotionale Dramen nicht ausagiert werden.
    Im Gegenzug "erwünschtes Verhalten" bestätigen gehört dazu!
    "Schau lange und genau auf die Dinge, die dich erfreuen - zumindest länger als auf die Dinge, die dich ärgern."
    Sinonie - Gabriele Colette


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

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