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  1. Inaktiver User

    AW: Schnuller abgewöhnen

    Lief bei uns so:
    - Anzeichen von "kommt überwiegend auch ohne aus" bzw "fühlt sich auch ohne offenbar wohl"
    - zeigt Interesse am Baby (ihre Cousine) und sucht Schnuller für das Baby...
    - Vorschlag von uns: "möchtest du deinen dem Baby geben?" Antwort "jaaa":)
    - gesagt, schön verpackt, verschenkt, Kind stolz, Phase beendet.


  2. Registriert seit
    19.04.2015
    Beiträge
    611

    AW: Schnuller abgewöhnen

    Wie ist denn die Stellung Ihrer Zähne?
    Hat sie einen offenen Biss durch den Schnuller? (Was nicht schlimm ist, wenn er früh genug weg kommt schließt er sich wieder).
    Dafür gibt es beim Zahnarzt eine sogenannte Mundvorhofplatte, einfach mal googeln.
    Sieht von außen aus wie ein Schnuller.
    Mein grosser Sohn hat sehr an seinem Schnuller gehangen, es gab dann einen Austausch beim Zahnarzt, er bekam die Platte für seinen Biss und hat den Schnuller in der Praxis in den Müll geworfen.
    Hat super geklappt.
    Drei Jahre ist schon das richtige Alter zum entwöhnen, ich persönlich bin aber eher für einen sanften Weg.
    Viel Erfolg!

  3. Moderation
    Registriert seit
    09.09.2003
    Beiträge
    6.396

    AW: Schnuller abgewöhnen

    Bei uns ging das auch fließend. Im Kindergarten (ab 3) dürfen Kind mit Schnuller kommen, der bleibt aber an der Garderobe und wird nur zum Trösten oder Einschlafen geholt - ebenso zuhause. Wenn das Kind ohne Schnuller ist, liegt er außer Sichtweite. Und irgendwann wird er gar nicht mehr gebraucht. So war das bei unserem Großen, der von Geburt an das Schnullern geliebt hat.
    Die Kleine mochte nie schnullern. Hat Vor- und Nachteile.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"


  4. Registriert seit
    07.09.2018
    Beiträge
    76

    AW: Schnuller abgewöhnen

    Haben das Buch 'Moritz Moppelpo braucht keinen Schnuller mehr' gemeinsam gelesen. Dann habe ich vorgeschlagen auch ein Schlafkästchen (wie im Buch) zu basteln, in dem der Schnuller schlafen kann. Fand mein Sohn gut. Abends kam der Schnuller da rein und hat da 'geschlafen'.
    Am 2ten Abend gabs ein bisschen Geheule, weil er dann doch wieder den Schnuller haben wollte. Hat sich aber schnell beruhigen lassen und das Thema war gegessen.
    Er hatte den Schnuller aber vorher schon eine ganze Weile nur noch zum Schlafen und selbst da hat er damit eigentlich nur rumgespielt und hat den nicht mehr wirklich gebraucht zum Einschlafen.
    Das ganze mit nicht ganz 3 Jahren.

  5. Avatar von VerwirrtesHerz
    Registriert seit
    15.08.2011
    Beiträge
    349

    AW: Schnuller abgewöhnen

    Ich hatte immer Horror vor der Schnullerentwöhnung, da mein Jüngster ein wirklich sehr ausgeprägtes Saugbedürfnis hatte (Tag und Nacht).

    War natürlich auch von Vorteil:
    Abends Schnulli rein, Kind schlief sofort ein.
    Er liebte das Ding und fragte danach, wenn es nicht in Sichtweite war.
    Aber wie sollte das jemals ohne das Teil klappen??
    Mit drei Jahren bekam er irgendwann eine Magen- Darm Infektion und hat sich in der Nacht mehrmals übergeben. Ich gab ihm darum keinen Schnuller, und trotzdem schlief er zwischen den Kotzanfällen (sorry).

    Das sah ich als Chance zum Abgewöhnen, packte alle Schnullis weg, ohne Ausnahme.
    Und, was soll ich sagen... nach ein paar Tagen Gejammer schlief er klaglos ohne das Ding. Auch ohne irgendwelchen Quatsch mit Belohnung von der Schnullerfee.

    Ich glaube, man schreckt als Eltern auch deswegen vor der Abgewöhnung zurück, weil es ja irgendwie sehr bequem ist, einfach den Schnulli reinzustecken.
    Hätte ich gewusst, dass es so easy läuft, hätte ich wohl schon viel früher einen Versuch gestartet...

  6. Avatar von ja-aber
    Registriert seit
    02.06.2014
    Beiträge
    4.876

    AW: Schnuller abgewöhnen

    Mein Sohn war damals der Oberschnullerjunkie (gab es eh nur nachts, aber dann ging nix ohne). Da hat nichts geholfen, kalter Entzug war erbärmlich (ich bin nach vier durchwachten Nächten weich geworden). Und dann waren wir bei unserer Zahnärztin. Die hat ihm ganz fachlich-sachlich erklärt, dass er einen ziemlichen Überbiss hat, dass das vom Schnuller kommt und dass er wirklich kein Baby mehr sei, viel zu cool, um den überhaupt noch zu brauchen und den doch bitte als Zeichen seines Großseins künftig weglassen möge. Und abends erklärte er mir ganz ernst: die Ärztin hätte ihm das erklärt, er bräuchte deshalb keinen mehr. Legte den Schnuller neben sich und da blieb er dann. Und das hat er tatsächlich knallhart durchgezogen.

    Bei meiner Tochter war das viel schlimmer. Sie wollte nie einen Schnuller und hat ihre Finger benutzt. Die kann man ja schlecht wegsperren... das gab sich dann erst nach und nach...

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