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  1. Registriert seit
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    AW: Grundschule, 1. Klasse - Wie läuft's bei euch?

    Erzähl dann mal wie es war, Zwuckchen. Habe mir das für Nachmittags vorgenommen. Durch die Ganztagsschule sind Nachmittagstreffen nicht soooo üblich, aber das wäre jezt mal eine Gelegenheit. Dieses Unausgelastetsein ist wirklich anstrengend.

    Ich glaube, ich hab´s nicht erzählt. Wir bekamen vor ein paar Tagen eine Mail mit der Verkündigung, dass der Schulunterricht am 8.6. wieder anfängt. Ich habe mich schon sehr gewundert und es erstmal dabei belassen. Gestern kam eine weitere Meldng mit dem gleichen Template, aber anderer Text. Aus der täglichen Schule wurde ein vorher vereinbarter Termin, wenn es Eltern und Lehrer für erforderlich halten. Es ist noch nicht mal garantiert, dass mein Kleiner vor den Sommerferien in die Schule geht und seine Sachen abholt. Von einem Extrem ins andere innerhalb weniger Tage...


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    AW: Grundschule, 1. Klasse - Wie läuft's bei euch?

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Ich bin immer wieder überrascht, wie lax diese Notenschlüssel sind. Ich kann mich sehr genau erinnern, daß ich in der Grundschule beim Diktat eine 2 bekommen habe, weil beim letzten Satz der Punkt am Ende fehlte. Ansonsten war alles korrekt.
    Da die Satzzeichen mit diktiert werden, ist jedes vergessene ein Fehler.

    In der ersten und zweiten Klasse gibt es kaum unbekannte Diktate, sondern überwiegend welche, die vorher genau so geübt wurden. Allenfalls wird die Reihenfolge verändert.
    Wenn da dann beim Test ein Fehler drin ist, ob nun falsch geschrieben, Buchstabe oder Satzzeichen vergessen, gibt es keine Eins mehr.
    Das kann heute auch noch passieren.

    Ein Mathe- oder Sachkundetest ist in der Regel viel umfangreicher als ein Diktat und es gibt beinahe immer auch schwierigere Aufgaben oder Transferfragen, wo die Antwort nicht vorher auswendig gelernt werden konnte, sondern das Kind eine gedankliche Eigenleistung erbringen muss.

    Bei solchen Tests ist der Notenschlüssel dann großzügiger und es müssen für eine 1 nicht 100% der möglichen Punkte erreicht werden.


  3. Registriert seit
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    AW: Grundschule, 1. Klasse - Wie läuft's bei euch?

    Nach der Lektüre der letzten Seiten ist mir aufgefallen: ich darf wohl von Glück reden, dass wir nur wenig Stress haben. Klar, für uns Eltern ist die Belastung durch Haushaltsführung, Kinderbezreuung, Job im Home-Office groß, aber die Zwerge sind eigentlich kaum anders als sonst. Donnerstag und Freitag ist regelmäßig die Luft raus, sie zanken auch mal, aber das war vorher auch schon so. Ja, sie vermissen ihre Freunde, aber ich würde eigentlich nicht sagen, dass Rumgezicke, Abwehr oder Nullbock zugenommen haben. Das ist eher weniger, entspannter geworden, dadurch dass für die Kinder weniger Stress herrscht,weniger Termine einzuhalten sind.

    Wobei wir halt auch gute Bedingungen haben: Kind hat vom ersten Tag an seine Aufgaben recht gut und eigenständig gemacht. Wir haben sehr viel Platz und die Geschwister spielen gut miteinander. Außerdem konnten wir fast täglich raus.

    Für die Kinder möchte ich gerne einen Teil dieser Atmosphäre in die Nachcoronazeit retten, auch wenn wir Eltern natürlich auch sehr auf störungsfreien Arbeitszeit hoffen.

    Habt Ihr Punkte, die ihr in die Nachcoronazeit rüberretten wollt?

  4. Avatar von Blue2012
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    AW: Grundschule, 1. Klasse - Wie läuft's bei euch?

    Zitat Zitat von Zwuckchen Beitrag anzeigen
    Ich würde mit ihm auch mal auf den Spielplatz gehen und dann später weiterarbeiten.
    Aber das ist für ihn alles nicht ok.
    Er will weder das eine noch das andere.
    Und so habe ich ein meckerndes quengelndes Kind an mir kleben, dass das auch pro Tag 1-3 Wutausbrüche hat.
    Und Schuld bin eh ich am allen. Er wünscht sich er hätte keine Eltern, er möchte keinen Beruf...
    Zwuckchen, ich finde es gut, dass du für die Woche einen Spielkameraden eingeladen hast. Kinder brauchen auch eine Fläche, an der sie sich reiben können, sei es verbal, sei es spielerisch. Mir fällt das bei meiner Tochter auch auf: Ich habe sie die letzte Woche stundenlang mit ihren Freunden auf dem Spielplatz toben lassen - das bringt nicht nur Abbau von stressigen Gefühlen mit sich, sondern auch ein Stück Normalität zurück.

    Wo ich ein bischen gezuckt hab, bei dir, das war dieses "Schuld bin eh ich an allem". Sagt er das genau so? Ist es kontextbezogen? Mir ist aufgefallen, dass mein Kind, wenn es die Aufgaben nicht machen wollte, auch meckrig wurde. Ich finde aber relevant, dass sie lernen, den Frust über sich selbst auszuhalten, wenn sie Fehler machen. Kritikfähig sein. Nicht gleich plärren, wenn was nicht gut war.

    Sagt dein Sohn, dass er sich keine Eltern wünscht? Ehrlich, Zwuckchen, solche Entgleisungen, da würde ich schon massiv gegenhalten. Ich würde dann schon mal klar sagen: "Aha, du wünschst dir also, dass du keine Eltern hast, ja? Dann wärst du also im Waisenhaus, ja? Niemand würd dich besuchen, weil es gibt ja weder Mama noch Papa. Kein Zuhause, weil du müsstest ja im Heim leben. Ein Lehrer wär dann quasi deine Eltern. Keiner knuddelt dich, keiner sagt dir, wie lieb er dich hat, keine Familienurlaube, keine Ausflüge...Fändest du DAS also schön?"

    Ich würde da wirklich ihn inhaltlich fordern und ihn mit der Realität so eines Satzes konfrontieren.

    Weil sowas los zu lassen, wäre für mich eine massive verbale Verletzung gegen die familiäre Gemeinschaft. Das ist verletzend und abwertend. Da würde ich mit ihm in den Konflikt gehen und ihm mal klar machen, WAS so ein dahin geschmetterter Satz eigentlich bedeutet (..................weißt du, ich hatte ja keine Eltern, weil früh verstorben, bin bei meiner Oma aufgewachsen, die ihre Sache wirklich gut gemacht hat insgesamt. Dennoch war ich mir als Kind schon bewusst, wär meine Oma nicht gewesen, um mich aufzunehmen, wär ich in nem Waisenhaus gelandet...).


    Ich habe mein Kind jetzt täglich ein paar Sätze abschreiben lassen. Und sie danach aufgefordert, jeden Satz noch einmal GENAU () zu prüfen, ob ein Fehler drin ist. Sie hat ihre Fehler dann entdeckt und sie von selbst korrigiert. Das mache ich jetzt mit ihr einige Tage, dieses "Genauigkeitsthema". Ansonsten lasse ich sie geometrische Muster zeichnen. Sie macht das wirklich nicht so gut, sie schaut nicht GENAU genug hin. Interessant, weil mein Mann hatte das in seiner Grundschulzeit wohl auch, berichtet er (und der ist mathematisch grenzwertig genial).
    Be a voice not an echo.


  5. Registriert seit
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    AW: Grundschule, 1. Klasse - Wie läuft's bei euch?

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Was für einen Balance-Akt wir da alle gerade stemmen, entbehrt jeglicher Worte!
    Da sagst Du was Wahres. Uns geht es ja ganz gut für Krise, zumindest quälen uns bisher keine exiszentiellen Sorgen (bzw. ein bisschen schon, mein AG steht so mittelgut da), aber bisher geht's uns gut. Und trotzdem geht es so an die Substanz. V.a. die Ungewissheit, ab wann die Kinder in welchem Umfang wieder betreut sein werden.

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Beim ersten Punkt wäre ich persönlich sehr empfindlich. Zu seinen Eltern "Du bist blöd" zu sagen - nein, das geht nicht. Klar, bei uns rutscht sowas auch einmal im Eifer des Gefechts heraus - aber ich ahnde es stark, bespreche es klar, dass ich sowas nicht hören möchte, dass das respektlos ist und wir uns hier in der Familie mit Achtung begegnen und nicht mit Beleidigungen! (...)

    Ich reagiere auch empfindlich, wenn ich sie um etwas bitte und dann kommt so ein Flunsch. Ich reagiere darauf gereizt (auch nicht gut, aber dieser Krise geschuldet) und dann sage ich: "Ich will so ein Gesicht jetzt nicht sehen! Ich tue viel für dich, jeder in der Familie tut gerade, was er kann. Jetzt mach und zieh keinen Flunsch." Käme nach einer Bitte von mir ein "Du bist blöd", wär hier Polen offen.
    Ich reagiere auch oft so, aber ich glaube immer mehr, für meinen Sohn und die Familie wäre anders besser. Klar soll er wissen, dass es mich verletzt. Aber er sagt sowas nicht, um mich persönlich zu treffen, sondern eher aus einem Gefühl der Ohnmacht oder weil es ihm schlecht geht.

    Ich würde dann lieber herauszufinden, was ihn stört, aber das gelingt mir selten (auch, weil ich oft vorher schon schimpfe/Konsequenzen androhe oder ausspreche). Denn wenn ich seinen Angriffen mit Zorn begegne, landen wir nur im Dauerklinch.

    Zur Frage des "ich bin an allem Schuld" (oder "Ihr seid...) - ging nicht an mich, haben wir aber auch. Bei uns ist das Ausdruck seiner Versuche, negative Gefühle zu verarbeiten, da ist mein Sohn seinem Alter eher hinterher. "Ich bin an allem Schuld" kann da taktisch sein, meist ist es aber aus dem Gefühl, dass er (uns) gerade nichts gut genug macht. Manchma scheint er derzeit sich auch extra zu bemühen, es uns (mir?) Recht zu machen und ist dann fürchterlich enttäuscht, wenn es nicht gelingt. Ich habe auch schon überlegt, ob es teilweise daran liegt, dass wir im Augenblick automatisch fast alle externen Quellen für Anerkennung wegfallen, wir sind ja fast die einzigen, von denen er gerade Feedback bekommt. Und das ist dank der Themen Tischmanieren etc. oft viel Negatives am Tag.

    Also schon pochen auf Zusammenhalt etc., aber weniger bei seinen Ausbrüchen, die sind bei uns weniger gegen uns gerichtet als Ausdruck von Unglück.

    Für ersteres gibt es auch genug Gelegenheiten - z.B. ich rufe zum Essen, die Kinder tauchen auf, und ziehen wieder ab, weil die Gabeln noch nicht auf dem Tisch liegen. Da suche ich dann auf jeden Fall die Konfrontation, ich bin keine Bedienstete. An anderer Stelle versuche ich gerade weniger statt mehr Konfrontation, in der Hoffnung besser herauszufinden, was ihn denn jetzt so quält...

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    (...) Wir bekamen vor ein paar Tagen eine Mail mit der Verkündigung, dass der Schulunterricht am 8.6. wieder anfängt. Ich habe mich schon sehr gewundert und es erstmal dabei belassen. Gestern kam eine weitere Meldng mit dem gleichen Template, aber anderer Text. Aus der täglichen Schule wurde ein vorher vereinbarter Termin, wenn es Eltern und Lehrer für erforderlich halten. Es ist noch nicht mal garantiert, dass mein Kleiner vor den Sommerferien in die Schule geht und seine Sachen abholt. Von einem Extrem ins andere innerhalb weniger Tage...
    Ist ja heftig. Ich drücke die Daumen, dass die Entlastungen bei Euch jetzt bald vorangehen.

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Für die Kinder möchte ich gerne einen Teil dieser Atmosphäre in die Nachcoronazeit retten, auch wenn wir Eltern natürlich auch sehr auf störungsfreien Arbeitszeit hoffen.

    Habt Ihr Punkte, die ihr in die Nachcoronazeit rüberretten wollt?
    Mehr Zeit. Jeden Tag da sein (und damit meine ich nicht von 7-8:00 und ab 19:00. Ich verpasse so viel von ihrem Alltag. Damit habe ich schon zum Schuljahresanfang gehadert und die ungeplante Kurzarbeit gab mir die Möglichkeit das jetzt zu testen.

    Und: mehr "Naturausflüge", auch wenn es nur das Kraut auf der nächsten Wiese ist. Was wir alles über Schaumzikaden, Eschen und Gänsebabys gelernt haben - das passiert einem auf dem Spielplatz eher selten...

    Und gemeinsames Abendessen, zumindest an allen 5 (zu Normalzeit) omafreien Tagen. Schaffen wir unter der Woche bisher nicht. Muss man sehen, ob es zu machen sein wird, denn hat gerade zur Folge, dass die Kinder später im Bett sind als im Alltag möglich wäre...


  6. Registriert seit
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    AW: Grundschule, 1. Klasse - Wie läuft's bei euch?

    Heute in drei Wochen ist hier der letzte Schultag und dann ist das erste Schuljahr schon vorbei.
    Bis dahin gibt es aber noch drei Tage, die tatsächlich in der Schule stattfinden... Es wird in den Sommerferien Hortbetreuung angeboten, wir sollten uns aber sehr kurzfristig entscheiden, weil der Berliner Senat Zahlen sehen möchte, somit gab es noch kein Programm, es konnte nicht garantiert werden, ob nicht doch auf eine andere Schule ausgewichen werden soll... wir lassen es sein. 3 Wochen sind mit Urlaub und Oma abgedeckt, die anderen drei Wochen bekommen wir dank Home Office auch rum und ich habe sogar noch 5 ungeplante Urlaubstage und Überstunden... ich hoffe nur inständig, dass das kommenden Schuljahr halbwegs normal beginnt. Schon für die Schulanfänger....

    Zitat von Pia1976
    Für die Kinder möchte ich gerne einen Teil dieser Atmosphäre in die Nachcoronazeit retten, auch wenn wir Eltern natürlich auch sehr auf störungsfreien Arbeitszeit hoffen.

    Habt Ihr Punkte, die ihr in die Nachcoronazeit rüberretten wollt?
    Hm, darüber denke ich schon ein paar Tage nach. Ich habe da gar nicht wirklich etwas konkretes, praktisches. Es geht eher in die Richtung, die Zeit zusammen mehr zu genießen. Ich werde noch öfter Home Office machen, damit der Alltag für alle entspannter ist. An unseren Zeiten kann ich aber nicht weiter feilen, da es sich um eine geschlossene Ganztagsschule handelt, d.h. 4x die Woche bis 16 Uhr, Freitag bis 13.40 Uhr.

    Ich reagiere leider teilweise auch recht ungefiltert und genervt. Ich springe bei meinem Sohn auf einen bestimmten Tonfall sehr an. Da muss ich mich teilweise echt selbst zur Ordnung rufen und mir in Erinnerung rufen, dass es sich um einen 6jährigen handelt, der noch lernen muss, was ok ist und was nicht. Wir sind aber auch langsam etwas urlaubsreif. Noch 3,5 Wochen und wir kommen mal hier raus.

    Zwuckchen, wie lief es mit dem Freund?

    Blue, Bodensee klingt toll, viel Spaß!

  7. Avatar von Blue2012
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    AW: Grundschule, 1. Klasse - Wie läuft's bei euch?

    Zitat Zitat von Jenufa Beitrag anzeigen
    Ich würde dann lieber herauszufinden, was ihn stört, aber das gelingt mir selten (auch, weil ich oft vorher schon schimpfe/Konsequenzen androhe oder ausspreche). Denn wenn ich seinen Angriffen mit Zorn begegne, landen wir nur im Dauerklinch.
    Da hast du recht, Jenufa. "Choose your battles" macht absolut Sinn.
    Bezüglich dieses Schuldaspekts stellt sich die Frage: Durch was entwickelt sich bei einem Erstklässler Kritikfähigkeit bzw. auch Frustrationstoleranz?

    Habe letztens ein Video gesehen, in dem Keanu Reeves für seinen Actionfilm "John Wick" ein heftiges körperliches Training absolviert. Die Kampfszenen in dieser Wick-Filmreihe sind echt außergewöhnlich. Und er trainiert da wie ein Irrer, ist bereits schweißüberströmt, läuft mit einer Pistole durch einen Parcours an hochgestellten Matratzen und der Trainer fragt ihn: "You're getting frustrated? Work with it."

    Zitat Zitat von Zorni Beitrag anzeigen
    wir lassen es sein. 3 Wochen sind mit Urlaub und Oma abgedeckt, die anderen drei Wochen bekommen wir dank Home Office auch rum und ich habe sogar noch 5 ungeplante Urlaubstage und Überstunden
    Zorni, es wird deinem Kind sicher gut tun, bei der Oma bzw. bei euch zu bleiben. Ich habe den Eindruck, dass unsere Kinder hier im Strang diese Zeit seelisch sehr gut überstanden haben. Dennoch bleibt es auch für sie eine Belastung, und ich finde es schön, wenn du dir Zeit nimmst für dein Kind. Ist doch das Wertvollste, das wir haben, oder? Familie...

    Zitat Zitat von Zorni Beitrag anzeigen
    Ich reagiere leider teilweise auch recht ungefiltert und genervt. Ich springe bei meinem Sohn auf einen bestimmten Tonfall sehr an.
    Das geht mir auch so. Meine Tochter hat gelegentlich so einen Meckerton drauf, den würde ich vielleicht mit 12 erwarten, aber nicht schon jetzt. Und ich finde es auch wichtig, dass sie mitkriegen, wie ihr Tonfall bei uns ankommt, sie brauchen diesen Spiegel. Von daher finde ich es authentisch und menschlich, einfach auch mal leicht genervt zu reagieren.

    Wo fahrt ihr in den Urlaub?

    Ich freue mich auf den Bodensee, meine Tochter auch. Wir haben dort eine große Ferienwohnung, und ich habe gerade erfahren, dass wir dort auch ins Strandbad schwimmen dürfen. Die Hotelbesitzerin meinte: "Sie dürfen hier natürlich ins Wasser, Boot fahren auch, Bußgelder gibts hier nicht - Gott sei Dank regiert hier nicht der Söder, nicht wahr?"
    Be a voice not an echo.

  8. Avatar von Blue2012
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    AW: Grundschule, 1. Klasse - Wie läuft's bei euch?

    Ich war gerade mit meiner Tochter in einem Laden und habe einen Bikini anprobiert. Und lasse beim Blick in den Spiegel völlig unbedacht den Satz los: "Mann, ich bin wieder ganz schön fett geworden." (Stimmt gar nicht, aber gefühlt...Kennt ihr das?)
    Meine Tochter: "Du sollst sowas nicht über dich sagen! Du sollst dich lieb haben. Das hast DU mir so beigebracht."
    Ich: - Schon heftig, wie Kinder einen spiegeln...
    Be a voice not an echo.

  9. Avatar von Zwuckchen
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    AW: Grundschule, 1. Klasse - Wie läuft's bei euch?

    Hallo zusammen,

    Jenufa, ich sehe das wie du. Ich denke er befindet sich in einer Ausnahmesituation, wenn er so extrem frech und unleidig ist.
    Und bei Dingen, die ich eigentlich niemals durchgehen lassen würde, springe ich über meinen Schatten und drücke ein Auge zu.

    Heute war übrigens der Tag an dem sein Freund das erste Mal hier zu Besuch gekommen ist, eigentlich um Aufgaben zu machen.
    Dieser hatte allerdings noch weniger Lust auf Aufgaben und so haben sie die meiste Zeit gespielt. Zu zweit, fair und vergnügt, während ich arbeiten konnte. Danach hatte ich ein ausgeglicheneres Kind als sonst.
    Und ein paar Aufgaben sind dabei auch noch rumgekommen.
    Ich bin zufrieden!


  10. Registriert seit
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    AW: Grundschule, 1. Klasse - Wie läuft's bei euch?

    Zwuckchen, ich kann mir nicht vorstellen, dass mein Kleiner mit seinem besten Freund Aufgaben mit mir machen würde. Hätte mich sehr gewundert, aber so isses natürlich auch ok!

    Ja, das ist es eben. Man könnte eigentlich den ganzen Tag meckern, aber das will man ja auch nicht. Was bei uns früher nicht ging, ist das Zimmer tagelang so zu lassen, dass man nicht mal durchlaufen kann, aber irgendwo muss ich das meckern sein lassen. Er ist eben den ganzen Tag zu Hause. Ich habe es anfangs noch versucht: Eine Sache rausräumen, wenn die die vorige Sache eingeräumt ist, klappt einfach nicht. Und ansonsten versuche ich auch, dass das Kind ausgeglichener wirkt, aber ist halt nicht so einfach mit den Einschränkungen. Ich glaube, es macht mir auch schwieriger, weil wir sonst viel unterwegs sind. Und da gibt es auch einfach kein Grund zu meckern. Er ist ziemlich pflegeleicht, wenn wir rausgehen. Und jetzt sind wir monatelange zu Hause, was ich schon bei 2 Tagen Regen nervig fand. Ab Montag, wenn alles gut läuft, fallen die 1km, 1 Stundebeschränkungen weg, dann fallen mir auch wieder mehr Sachen ein (mit immer noch geschlossenen Spielplätzen, Museen usw.)....

    Heute mussten sie eine Geschichte anhören und ein Zusammenfassung schreiben. Anscheinend gibt es 6-jährige, die das können. Meiner musste jeden Satz vorgekaut bekommen....

    Wir haben 12 Wochen Ferien zu decken, schon seit dem 3. Lebensjahr. Normalerweise machen wir 1 Monat Ferienbetreuung, 5-6 Wochen Eltern und der Rest Gross-Eltern. Ferienbetreuung ist hier auch so ne Sache. Die Schule bietet nix an, im Ort gibt es einen privaten Anbieter, der nix verspricht, mal sehen...

    Mich frustriert sehr die Vorstellung bis zum Herbst oder gar Jahresende zu 3. zu Hause festzusitzen. Wir können nicht mal zum Abschalten ins Büro....dabei arbeite ich ganz gerne von zu Hause, aber halt nicht, wenn alle zu Hause rumhängen...
    Geändert von Alemanita (04.06.2020 um 17:43 Uhr)

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