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  1. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Zitat Zitat von Alma_Svensson Beitrag anzeigen
    Ich finde die ständigen Unterbrechungen des Schlafs sind problematischer als die Kalorien. Es kann nicht gesund sein, so zerstückelt zu schlafen. Für die Frau nicht und für das Kind auch nicht. Das Gehirn entwickelt sich mW besonders im Schlaf.
    Ein Kind das mehr als 5 kg wiegt braucht (nicht möchte) nachts keine Milch und kann entwicklungsbedingt zehn, zwölf Stunden durchschlafen.
    Das würde ich nicht ohne Not durch antrainierte Trinkpausen zerschießen.

    Es ist normal, dass ein Kind wie auch ein erwachsener Mensch in der Nacht mehrfach aufwachen.
    Ein Kind, das auf diese Weise mehrmals in der Nacht aufwacht, muss aber kein Nahrungsangebot in Form einer Milchflasche bekommen.

    Ich teile die Ansicht von eres, dass dieses Problem viel geringer wird, wenn Kind und Eltern nicht mehr in einem Zimmer schlafen, denn dies hat zur Folge, dass die Mutter nicht mehr jedes Aufwachen des Kindes (und das unproblematische Einschlafen) registriert.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  2. Avatar von Spadina
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Es ist ein typisches Beispiel von tyrannisierendem Kind.

    Von Anfang an hat dieses Kind offensichtlich bestimmen dürfen, wann, was, wie serviert werden muß und dies vermutlich mit Schreien eingefordert. Und dem wurde nachgegeben.... Und wahrscheinlich immer wieder entschuldigt mit: mein Kind braucht das, mein Kind ist so....

    Dieses ganze moderene Gedöns zu Lasten der Nerven der Mutter, propagiert auch von Werbung, die auf Milch, Folgemilch usw auf Mütter eindrischt.... Grausam.

    Ab dem 3 Monat gab es bei Brei, Kind war satt, schlief von 20 bis 8 Uhr durch. Ab 1. Zahn gab es alles zu essen, was wir auch gegessen haben, natürlich kindgerecht abgewandelt, das Kind lernte auch aus einem Becher zu trinken.

    Diese unsägliche Flaschengedöns hatte endlich ein Ende. Abends der letzte Becher und da krähte auch nichts aus dem Kinderzimmer... Die Nacht war zum Schlafen da, nichts war für Terror vorbereitet.

    Kind konnte laufen? Super. da brauchte man auch nicht mehr mit ner Karre durch die Gegend zu schieben. Wie praktische doch alles wieder wurde.

    Allein dadurch war Kind abends schon hundemüde... Wie viele Kinder haben heute Probleme mit dem Gleichgewicht, mir der Kondition. Ärzte, die zur Einschulung untersuchen, kreischen....


    Man soll Kinder aufs Leben vorbereiten, dazu sind Eltern da, was heutzutage geschieht, schadet doch nur.

    Sieht man doch hier, welch für ein Stress in der Nacht.... Puh...
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

  3. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    warum schlaeft er noch bei euch im schlafzimmer ?
    Weil es eigentlich ganz "normal" ist, dass Kinder mit im Elternzimmer schlafen. Kinderzimmer sind eine ziemlich moderne Erfindung.

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Es ist ein typisches Beispiel von tyrannisierendem Kind.

    Von Anfang an hat dieses Kind offensichtlich bestimmen dürfen, wann, was, wie serviert werden muß und dies vermutlich mit Schreien eingefordert. Und dem wurde nachgegeben.... Und wahrscheinlich immer wieder entschuldigt mit: mein Kind braucht das, mein Kind ist so....
    Äh, ja, das nennt man bedürfnisorientiert stillen/füttern.


    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Ab dem 3 Monat gab es bei Brei, Kind war satt, schlief von 20 bis 8 Uhr durch. Ab 1. Zahn gab es alles zu essen, was wir auch gegessen haben, natürlich kindgerecht abgewandelt, das Kind lernte auch aus einem Becher zu trinken..
    Glaube mir, dass dein Kind durchgeschlafen hat, war nicht dein "Verdienst". Manche Kinder schlafen perfekt durch, viele nicht. Egal was des zu essen gibts
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

  4. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Zitat Zitat von Unendlichkeit Beitrag anzeigen

    Äh, ja, das nennt man bedürfnisorientiert stillen/füttern.

    Glaube mir, dass dein Kind durchgeschlafen hat, war nicht dein "Verdienst". Manche Kinder schlafen perfekt durch, viele nicht. Egal was des zu essen gibts
    Zum 1: Richtig. Das Kind hat fünfmal in der Nacht das Bedürfnis nach einem Flascherl Milch. Die Dienstleister gewährleisten das und reichen an, wenn danach verlangt wird. Schöne neue Welt. Man darf gespannt sein, was da demnächst als Bedürfnis geäußert wird.

    Zum 2: Falsch. Mein Verhalten anlässlich einer nächtlichen "Bedürfnisattacke" () entscheidet darüber, ob das Kind in der nächsten Nacht mal wieder das Bedürfnis nach 200 - 1000 ml Milch verspürt oder einfach weiterschläft, wenn man dem Aufwachen gar keine Bedeutung zumisst.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  5. Moderation
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Also ich halte es für völlig normal, dass ein Säugling (!) bestimmt, wann er Hunger hat und das entsprechend zeigt. Die häufige Nahrungsaufnahme, auch nachts, hat ja unter anderem damit zu tun, dass der Magen noch klein ist und dementsprechend nicht so viel fassen kann. Bei Muttermilch kommt noch hinzu, dass sie schnell verdaut wird. Ich wüsste auch nicht, was die nächtliche Nahrungsaufnahme mit dem Gewicht zu tun haben sollte. Das ist doch Quatsch! Zufüttern mit drei Monaten empfiehlt heutzutage auch keiner mehr, weil man weiß, dass der Darm dafür noch nicht reif ist. Zumal da in der Regel noch aus gutem Grund der Zungenstreckreflex vorhanden ist.

    Meine Kinder haben im Übrigen nie Brei gegessen. Da hätte ich ihnen den Löffel schon mit Gewalt reinzwingen müssen. Dennoch nehmen sie heute festes Essen zu sich. Kinder sind eben unterschiedlich.

    Der entscheidende Punkt ist hier doch, dass die Mutter unter der aktuellen Situation leidet, was ich gut nachvollziehen kann. Dann würde ich auch versuchen, etwas zu ändern, auch wenn das vielleicht anfangs Energie kostet. Ob die häufigen Flaschen normal sind oder nicht, ist dann auch egal. Ob sich das Schlafverhalten ändert, wenn das Kind im eigenen Zimmer schläft, würde ich durchaus auch mal ausprobieren. Mamchmal bringt das ja tatsächlich was.

  6. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Zitat Zitat von Phoenic Beitrag anzeigen
    Also ich halte es für völlig normal, dass ein Säugling (!) bestimmt, wann er Hunger hat und das entsprechend zeigt.
    Selbst bei großzügigster Auslegung ist der 17 Monate alte Junge kein Säugling mehr.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  7. Moderation
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Ach, nee!? Mein Kommentar bezog sich auf Spadinas Formulierung, dass das Kind von Anfang an bestimmen durfte, wann es Nahrung bekommt. Das ist beileibe nichts Ungewöhnliches und hat auch nichts mit tyrannisieren zu tun. Dass es inzwischen vermutlich mehr Gewohnheit als alles andere ist, sehe ich ja auch so.

  8. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Zum 1: Richtig. Das Kind hat fünfmal in der Nacht das Bedürfnis nach einem Flascherl Milch. Die Dienstleister gewährleisten das und reichen an, wenn danach verlangt wird. Schöne neue Welt. Man darf gespannt sein, was da demnächst als Bedürfnis geäußert wird.

    Zum 2: Falsch. Mein Verhalten anlässlich einer nächtlichen "Bedürfnisattacke" () entscheidet darüber, ob das Kind in der nächsten Nacht mal wieder das Bedürfnis nach 200 - 1000 ml Milch verspürt oder einfach weiterschläft, wenn man dem Aufwachen gar keine Bedeutung zumisst.
    Da habe ich mich nicht genau ausgedrückt. Bedürfnisorientiert betrifft in diesem Umfang natürlich Babys. Das Kind der TE ist bei weitem kein Baby mehr und daher habe ich auch geschrieben, dass ich in diesem Fall die Flaschen in der Nacht abschaffen würde.

    Und du hast natürlich recht, bei jedem Mucks in der Nacht mit der Flasche zu winken ist ungünstig.
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  9. Avatar von Kitty_Snicket
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Jesus Ninni, das kling ja nach Horror (und ich bin schlafmäßig Kummer gewöhnt - aber gerade deswegen weiß ich, wie sehr das zehrt) ...
    Wenn dein Mann das so relaxed sieht, kann er ja die nächtliche Fütterung übernehmen, oder? Möglicherweise ändert er innerhalb von 2 Tagen seine Meinung

    Ansonsten: war bei uns ähnlich - Tochting war und ist eine schwache Esserin- wurde schon recht untergewichtig geboren und hat gleich mal 15% nach der Geburt verloren - da ist man als Elter ja erstmal froh, wenn das Kind _irgendwas_ zu sich nimmt.
    Sie hat als Flaschenkind 1x pro Nacht getrunken (da die Pulver hochkalorischer sind?) und war zufällig auch 17 Monate, als sie sich einen Mini-Virus einfing und bissi Speibdurchfall bekam. Der Arzt meinte, wir sollten daher in der Nacht nur Wasser verabreichen. Sie ist zur üblichen Zeit aufgewacht, hat kurz gemaunzt, wir haben Wasser/verdünnten Tee verabreicht und gekuschelt - dann sind alle eingepennt. Am nächsten Tag waren die Symptome weniger schlimm und wir haben den Pseudoflaschenkurs weiter gefahren. Dritte Nacht hat sie durchgeschlafen. (Zu dem Zeitpunkt bekam sie eh schon generell recht viel feste Kost.)

    Ich würde sagen: probiert es mal. Die Nächte sind eh schon unterbrochen, aber investiert ein paar Nerven zusätzlich und dann ist der Spuk hoffentlich bald vorbei.
    Whatever happened until now only served to deliver this moment.

  10. Avatar von Spadina
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Man schaue sich nur Kinder in anderen Ländern an, wo es die hochgezüchtete Nestle Nahrung nicht gibt. Ich rede aber nicht von Ländern, wo Kinder verhungern. Wo man einfach noch traditionell ernährt.

    Wo eine Frau Mutter von mehreren Kindern ist. Wo dieses ganze Affentheater eben nicht stattfindet, dass man sich am Baby/Säugling/Kleinkind orientiert sondern es umgekehrt einrichtet, dass es schon paßt.

    Traditionell war es doch in Deutschland nicht anders, eine Frau hatte bis zur Erfindung der Pille doch meistens mindesten 3 - 5 Kinder am Tisch, die auch nachts schlafend im Bett, die Mütter wußten, was Babys vertrugen, was nun dazu gefüttert werden konnte, ohne zu ahnen, was der Darm für eine Physiologie hat.....

    So bin ich doch noch groß geworden, meine Tochter ebenfalls, erst dann diktierte die Industrie wohlgelungen und heutzutage nicht wirklich hinterfragt, das was zu laufen hat, was in die Flasche gehört, was als Gläschen verkauft wird. Immer mit dem erhobenen Zeigefinger, sonst würde das Kind einen Mangel oder sonstwas erleiden.

    Seit den 70er Jahren nehmen Allergien zu, die ganze Glucosesirupuntermengung geschieht seit der Kubakrise, wo man eben billigst aus Mais Zucker kocht - und seitdem gibt es Reizdarm, was man früher nicht kannte...

    Eine natürliche Ernährung, so man zumindest in Deutschland auch als Kind abends satt zu sein hat, existiert doch fast gar nicht mehr.

    Die jungen Mütter heute werden drangsaliert von Vorgaben, die weit entfernt sind von einer Natürlichkeit.

    Dazu erlebe ich immer wieder, wie sie im Supermarkt stehen und ihre Wichte fragen, was diese nun essen wollen/mögen. Die Freiheit des Kindes scheint soooo wichtig...

    Warum muß ich überhaupt ein Kind fragen, was auf den Tisch kommen soll? Hat das Ahnung von Ernährung?


    Ich als Mutter bestimme doch, was auf den Tisch kommt. Und ich merke doch auch, was ein Kind gerne isst, das kann ich ja gerne u. a. mit einkaufen, einflechten.

    Letztens beim Bäcker im wohlbetuchten Stadtteil. Vater mit 3 Kindern sonntags. 15 Minuten (ich hatte einen Termin, daher hatte ich auf die Uhr geschaut) haben die mit dem Vater diskutiert, gequengelt, bestellt, wieder geändert, den ganzen Laden aufgehalten. Schlange bis auf die Straße, Terror pur.

    Kinder, die Egoisten an der vordersten Front...

    5 x nachts Milch?
    Flasche? So ein Kind könnte, wenn überhaupt, schon längst aus einem Becher trinken

    Geht's noch? Kind bestimmt

    Manchmal habe ich den Verdacht, Kinder sollen gefälligst Babys bleiben, weil man sich als Mutter so in dieser Rolle gefällt, sooo gebraucht zu werden, um sich von Dingen, die wirklich anliegen, abzulenken.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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