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  1. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    5 Flaschen Milch in einer Nacht sind weder Hunger noch Durst, das ist einfach eine ganz dumme Angewohnheit.
    Ich hätte (und habe) eine Flasche mit Milch immer weiter verdünnt.

    Man könnte ja auch einige Zeit am Abend zum Milchbrei zurückkehren, den gab es bei uns allabendlich im zweiten Lebenshalbjahr.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  2. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Bei uns gab es abends um 18 Uhr Abendessen (+/- 30 Min) - meistens Brei + Brot, Aufschnitt, Rohkost, weil sie keine großen Brotesser waren. Beim Vorlesen um 19 Uhr eine Milchflasche (die gab es bis zum 5. Lebensjahr), bis sie ca. 2 Jahre alt waren gab es nachts eine Milchflasche, die aber schon zum "zu Bett gehen" ins Bett gestellt wurde. Diese wurde wie bei vielen Vorschreiberinnen verdünnt, bis es eine Flasche Wasser war.
    Was ich über's Leben weiß, weiß ich aus Stand by Me
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  3. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    5 Flaschen Milch

    Meine Tochter habe ich in der Nacht abgestillt, indem ich mir ein Zeitfenster gesucht habe, wo ich nicht stillen wollte. (Tochter war 21 Monate alt). Ich denke es war von 23.00 Uhr - 05.00 Uhr. In dieser Zeit hat sie nix bekommen, am Tag mehr gegessen und nach ein paar Nächten war die Sache erledigt.

    Du musst dir nur ganz sicher sein und durchhalten. Dann wird das.

    Außerdem sind 5 Flaschen Milch eine ganze Menge Kalorien, die er tagsüber nicht isst. Da beißt sich wieder die berühmte Katze in den Schwanz.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne


  4. Registriert seit
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Ich habe meine Kinder zu "Flaschenkaries" Zeiten bekommen, deshalb bekamen sie ab 15 Monaten generell keine Flasche mehr (mit Tee oder anderem, ich habe gestillt).

    Nachts boten wir ihnen Wasser an. Das ging ganz gut.

    Ich würde mich vermutlich auch ein paar Nächte anschreien lassen und die Milch von jetzt auf gleich gegen Wasser tauschen.


  5. Registriert seit
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Nachdem unser Zahn- und Kinderarzt mir erklärt hatten, dass Flaschenkaries vom ständigen Nuckeln kommt, aber das Wegziehen einer Milchflasche in 5 Minuten für die Zähne auch nicht bedenklicher ist als Milchbrei zu essen, hatte ich keine Skrupel, meinen Kindern auch im höheren Alter von 1,5-3 Jahren noch 2-3 Flaschen Milch über den Tag zu geben, wenn das der Garant für ruhige Nächte war. Ob man nun nach dem (spärlichen) Mittagessen noch einen Naturjoghurt isst (wie z. B. in Frankreich üblich) oder eine Flasche Milch trinkt, ist den Zähnen ziemlich egal.

    Bei meinen hat das mit dem Aushungern in dem Alter nämlich leider nicht geklappt. Die haben nicht gegessen. Vermutlich hätte ich sie eine ganze Woche aushungern lassen müssen, oder mit ihnen nach Gelsenkirchen fahren müssen ;-), aber die Nerven und den Leidensdruck hatte ich nicht. Und schon im mittleren Kindergartenalter ernährten sie sich dann ganz normal von fester Nahrung und Wasser.

  6. Moderation
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Ich habe meinen Sohn vor einigen Monaten mit der Gordon-Methode abgestillt. Da war er 1,5. Das lässt sich auch auf die Flasche anwenden. Dabei reduziert man zuerst die Trinkzeit, indem man das Kind nach einer bestimmten Zeit abdockt (vielleicht könntest du auch einfach die Trinkmenge reduzieren). Und schließlich lässt man es gar nicht mehr trinken.

    Bei meinem Sohn hat das erstaunlich gut funktioniert. Er hat zu dem Zeitpunkt nachts meist 3 Mal getrunken und ist auch immer nur beim Stillen eingeschlafen. Anfangs hat er sich natürlich sehr geärgert und geweint, aber das ging nie länger als 10 Minuten, in denen ich ihn natürlich getröstet habe. Ich hatte ihm vorher schon gesagt, dass es bald keine Brust mehr gibt. Ich weiß nicht, ob er das wirklich verstanden hat, aber er hat sicher gemerkt, dass es mir ernst ist. Ich hatte vorher schon mal einige halbherzige Versuche gestartet. Da bin ich immer recht schnell eingeknickt. Beim erfolgreichen Versuch hatte er innerhalb von 5 Nächten akzeptiert, dass es nachts keine Brust mehr gibt und schlief plötzlich durch.

    Mein Sohn war übrigens noch nie ein großer Esser. Anfangs hat er dann tagsüber sehr viel Milch (in Form von Kuhmilch) eingefordert. Das hat sich dann aber mit der Zeit reguliert und er isst jetzt etwas mehr. Dein Kind wird sich da sicher auch mit der Zeit ungewöhnen. So kleine Kinder sind einfach Gewohnheitstiere. Sie sind aber in der Regel auch sehr anpassungsfähig.

  7. Avatar von Blue2012
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Tippe auch auf Angewohnheit.
    Ich habe nachts auch immer mehr verdünnt, aber das schon recht früh, so dass da rasch kein Bedarf mehr war. Dafür tagsüber etwas mehr "normales Essen" gegeben, was eben da war: Ein bischen Kartoffeln mit Quark, Spinat mit Ei, Möhren-Kürbis-Suppe, Avocado mit Banane, bischen Hühnchen mit Reis, Nüdelchen...Halte durch, wenns bei der Abgewöhnung mal ein paar Schreinächte gibt - vielleicht am WE mal anfangen oder wenn Urlaub ist?
    Be a voice not an echo.


  8. Registriert seit
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Mein Großer wollte auch sehr viel Milch nachts. Tagsüber mehr Essen geben hat nicht funktioniert.
    Ich habe ein paarmal versucht das mit "kaltem Entzug" abzugewöhnen, was auch relativ schnell geklappt hat (natürlich mit Weinen bzw eher Wut-Geheul).
    Das Bedürfnis war aber weiterhin da und daher bin ich auch wieder zur Milch zurückgekehrt.
    Irgendwann habe ich mir dann gesagt er bekommt einfach die Milch bis er nicht mehr will.

    Von vielen Flaschen (ja, zweitweise ebenfalls 5) ist es von selber immer weiter weniger geworden. Er ist jetzt 5 und trinkt immer noch Nuckelflasche, meistens aber erst morgens nach durchgeschlafener Nacht.

    Karies / Löcher bisher keine.

    Er ist auch ein schlechter Esser wobei das auch von selbst immer besser wird.

    Der kleine Bruder ist ähnlich, wobei ich ihn jetzt mit 2,5 Jahren nachts meistens noch 1x stille im Halbschlaf. Da kommt allerdings meiner Meinung nach nicht mehr sehr viel raus. Flasche will er nicht. Von daher wird sich das auch irgendwann von selbst erledigen.

  9. Avatar von Blue2012
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Zitat Zitat von Eichblatt Beitrag anzeigen
    Er ist jetzt 5 und trinkt immer noch Nuckelflasche...morgens
    Was würde passieren, wenn dein 5jähriger anstatt der Nuckelflasche z.B...keine Ahnung, auf was fährt er so ab...eine coole Dino-Tasse mit Milch drin bekäme oder sowas?

    Zitat Zitat von Eichblatt Beitrag anzeigen
    Der kleine Bruder ist ähnlich, wobei ich ihn jetzt mit 2,5 Jahren nachts meistens noch 1x stille im Halbschlaf.
    Was würde passieren, wenn du das lässt?
    Be a voice not an echo.

  10. Moderation Avatar von Stina
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    AW: Nächtliches Flasche trinken

    Ich hatte auch so einen kleinen nächtlichen Milch-Junkie in dem Alter. Mit 17 Monaten hab ich ihn abgestillt (würde ich rückblickend nicht mehr machen), weil ich dachte, dann hört das ständige Trinken auf. Hat nicht funktioniert. Er hat noch ziemlich lange nachts echt viel Milch gebraucht. Und mein Eindruck war tatsächlich: gebraucht. Ob das jetzt ein körperliches oder teils auch psychisches Bedürnis war (vermutlich eine Kombi aus beidem), fand ich dabei gar nicht so entscheidend. Fakt war, dass weder Wasser noch kuscheln noch sonst irgendetwas geholfen haben. Ich hab mich dafür entschieden, das Bedürfnis zu erfüllen. Und bin - bis auf die nächtlichen Unterbrechungen, die mit Milch aber zumindest sehr kurz waren - gut damit gefahren. Das Kind ist heute weder übergewichtig (eher im Gegenteil) noch trinkt es jetzt, mit 5,5 noch nachts Milch.

    Acho - mein Sohn hat zwar eher spät angefangen, wirklich zu essen (so ca. mit 11 Monaten hab ich ihn tagsüber dann mal etwas massiver angehalten, sich bitte nicht nur von Muttermilch zu ernähren, nachdem er das mit 6 Monaten ganz gut angenommen, dann aber peu a peu wieder abgeschafft hatte) - dann aber normale Portionen. Die nächtliche Milch forderte er unabhängig davon ein, ob er zum Abendessen richtig reingehauen hatte, oder nach 3 Gäbelchen satt war.

    Unser Zahnarzt war da übrigens auch tiefenentspannt und meinte nur, Milch ist erst mal nicht zahnschädlich, er wies auch nur drauf hin, dass man dem Kind die Flasche nicht quasi als Schnullerersatz mit ins Bett geben soll. So war es aber nicht, sondern rufen, Flasche wegziehen, wegpennen.
    12 26. We are Family.

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