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  1. Registriert seit
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    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Du schreibst eingangs, er verdient sehr gut. Hat er wenigstens Ersparnisse oder haut er alles raus?

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  2. Inaktiver User

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Ich bedanke mich bei euch nochmal für die vielen Tipps und Kommentare. Ein Gespräch wird stattfinden, das ist unumgänglich, rauswerfen werde ich ihn nicht und Kostgeld ist kein Thema, das war es von Anfang an nicht.

    Danke euch!

  3. Inaktiver User

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Du schreibst eingangs, er verdient sehr gut. Hat er wenigstens Ersparnisse oder haut er alles raus?

    luci
    Teils teils. Keine Tausende Euros, doch ein Pölsterchen hat er auf der Seite.

  4. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Zunächst einmal:
    Bei allem Gegenwind, den du hier bekommen hast, bleibt festzuhalten, dass du einen fleißigen Sohn hast, der nicht auf der faulen Haut liegt, sondern bereits mit 20 Jahren über ein gutes Gehalt verfügt und sich gleichwohl nebenberuflich weiterbildet. Das verdient Respekt und Unterstützung. Daher kann ich gut nachvollziehen, dass ihr ihn (wenn es für euch platz- und geldmäßig kein Problem ist) weiterhin bei euch wohnen lasst. Meinetwegen auch kostenlos und mit Rundum-Mami-Service.

    Ich würde mir allerdings verbitten, weitere Finanzierungsfragen mit ihm zu erörtern. Er ist jetzt erwachsen und hat sein eigenes Geld, ihr lasst ihn lediglich kostenlos bei euch wohnen. Macht klar, dass er von euch keine Finanzspritzen mehr erwarten kann, sondern für seinen Lebensstil jetzt allein aufkommen muss. Und wenn dieser in Auto, Urlaub, teuren Klamotten besteht, dann ist das nicht euer Bier. Genauso die Geschenke von Oma: Das muss er klären, wenn ihm da was nicht "passt".

    So würde ich es handhaben.
    Bevor du bei dir selbst Depressionen oder ein geringes Selbstwertgefühl diagnostizierst, stelle erstmal sicher, dass du nicht komplett von Arschlöchern umgeben bist.
    - Sigmund Freud

  5. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Liebe Charlotte,

    ich würde mir die Beiträge von Kenzia und KlaraKante noch mal durchlesen mit Fokus auf dem Unterschied zwischen


    - seinen Sprössling hart behandeln, und seinem Sprössling zutrauen, das Leben selbständig zu meistern

    -seinem Sprössling immer noch hilfreich zur Seite zu stehen bei Bedarf, und seinem Sprössling alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen und damit seine Reifung zu behindern

    -zu wissen, der Sprössling hat es als Kind nicht immer leicht gehabt, und persönlich ein schlechtes Gewissen zu haben deswegen

    -den Bedürfnissen eines heranwachsenden Kindes, wo man als Eltern öfter mal (gerne) zurücksteht, und den Bedürfnissen von mehreren Erwachsenen, nämlich denen eures erwachsenen Sohnes und euren eigenen Bedürfnissen.
    that was the river - this is the sea


    Moderation im Forum "Persönlichkeit"

  6. Inaktiver User

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Zunächst einmal:
    Bei allem Gegenwind, den du hier bekommen hast, bleibt festzuhalten, dass du einen fleißigen Sohn hast, der nicht auf der faulen Haut liegt, sondern bereits mit 20 Jahren über ein gutes Gehalt verfügt und sich gleichwohl nebenberuflich weiterbildet. Das verdient Respekt und Unterstützung. Daher kann ich gut nachvollziehen, dass ihr ihn (wenn es für euch platz- und geldmäßig kein Problem ist) weiterhin bei euch wohnen lasst. Meinetwegen auch kostenlos und mit Rundum-Mami-Service.

    Ich würde mir allerdings verbitten, weitere Finanzierungsfragen mit ihm zu erörtern. Er ist jetzt erwachsen und hat sein eigenes Geld, ihr lasst ihn lediglich kostenlos bei euch wohnen. Macht klar, dass er von euch keine Finanzspritzen mehr erwarten kann, sondern für seinen Lebensstil jetzt allein aufkommen muss. Und wenn dieser in Auto, Urlaub, teuren Klamotten besteht, dann ist das nicht euer Bier. Genauso die Geschenke von Oma: Das muss er klären, wenn ihm da was nicht "passt".

    So würde ich es handhaben.
    Danke 🙏🏻
    Mein Sohn ist wirklich ganz ein feiner Kerl. Dass er momentan so „ausufert“ ist für mich komplett neu...daher auch mein Beitrag, sonst würde ich es ja kennen :-D
    Er bekommt von uns keine Zuschüsse... nicht im großen Ausmaß (mal ein gemeinsames Essen gehen oder mal Taxigeld 😁) es ging um die Geburtstagskohle, dass die halt zunehmend weniger wird von seinen Großeltern...von meinen Geschwistern bekommt er gar nix mehr...hat auch aufgehört, als er eigenes Geld verdiente. So machen wir das halt....
    keine Ahnung was da in ihm vorgeht...mich macht es traurig und verärgert.
    Danke für deine Worte!!

  7. Avatar von Horus
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    43.811

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Charlotte, ich betone nochmals etwas:

    Daher einigten wir uns, dass es keinen Sinn macht, eine eigene Wohnung zu suchen, er ist ja kaum zu Hause. Und noch dazu, mit welchem Geld?
    Dein Sohn hat eine abgeschlossene Ausbildung, einen Job, in dem er gut verdient (sagst du selbst), also ein regelmässiges monatliches Einkommen.
    Jeder erwachsene Mensch bestreitet mit seinem monatlichen Einkommen seinen gesamten Lebensunterhalt, also auch die Miete. Es ist keine besondere Leistung seinerseits und keine Härte deinerseits, dass er Klamotten, Handy etc. selber bezahlt - sondern das ist ganz normal für einen erwachsenen, verdienenden Menschen. Und genau das ist dein Sohn.

    Mir fällt auf, dass du, wenn du über ihn schreibst, von deinem "Kind" spricht. (z.B."mein Kind hatte es niemals sehr leicht"). Ich verstehe zwar, dass eine Mutter ein Leben lang Mutter bleibt und ihre Kinder ihr Leben lang für sie ihre Kinder. Nur: die Tatsache, dass du ihn "mein Kind" nennst, statt "mein Sohn", bringt mich zum Verdacht, dass du ihn immer noch als Nicht-Erwachsenen siehst, als einen von dir abhängigen Menschen.
    Das ist er aber nicht. Er ist ein erwachsener Mann. Fang an, ihn so zu sehen und so zu behandeln.

    Wie gesagt: erwachsene Menschen bewältigen ihr ganzes Leben, auch finanziell, selbst. Erwachsene Menschen bezahlen alles selbst und haben eigene Wohnungen, auch dann, wenn sie tagsüber arbeiten und abends zur Schule gehen.
    Ich meine nicht, dass du deinen Sohn jetzt rausschmeissen solltest. Aber überdenke das mit dem finanziellen Anteil an Kost und Logis nochmals. Du musst ja nicht so viel verlangen wie was er bezahlen müsste, wenn er eigenständig hausen würde. Aber doch einen gewissen Anteil. Bis jetzt hat er nämlich offenbar noch nicht gelernt, dass Essen und Wohnen kostet. Höchste Zeit!

    Ach ja, Geburtstagskohle: wenn er damit anfängt, sag ihm klipp und klar, er sei jetzt erwachsen. Unter Erwachsenen werden in der Regel keine Riesen(geld)geschenke mehr gemacht. Oder wenn doch, dann in Gegenseitigkeit: wenn er also von den anderen Riesengeschenke erwartet, so solle er ihm Gegenzug den anderen ebenso Riesengeschenke machen. Denn, wie gesagt: nur Kinder erhalten von den älteren Familienmitgliedern Riesengeschenke, ohne dass eine Art Revanche erwartet wird. Er sei aber kein Kind mehr.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  8. Avatar von elli07
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    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Charlotte,

    wie andere bereits sagten: dein Sohn gehört nicht zur schlechtesten Sorte, er hat eine gut bezahlte Arbeit und bildet sich noch weiter. Dazu hast u.a. du ihn befähigt und kannst stolz drauf sein, brauchst kein schlechtes Gewissen haben !

    Zu seinen überzogenen Ansprüchen an andere: das würde auch mir gewaltig stinken ! Und das würde ich ihm auch klar sagen. Hilfreich ist sicher nicht, dass er eine Freundin und einen Freundeskreis hat, die ähnlich "fordernd" drauf sind, aber ihr müsst das nicht mitmachen. In eurer Familie sind Riesengeschenke an Erwachsene(!) nicht üblich, Punkt.
    Andere können das ja gerne anders handhaben..... Diese Anspruchshaltung nebst Neidkultur finde auch ich nachgerade zum kotzen, das gebe ich offen zu.

    Macht denn er umgekehrt hochwertige Geschenke an dich zum Geburtstag zum Beispiel ?

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)


  9. Registriert seit
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    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Ich denke, hier kommt einiges zusammen. Unter anderem das soziale Umfeld (der Umgang mit Gleichaltrigen ist ja in einem bestimmten Alter total prägend), und bestimmt auch ein gewisser Charakterzug (manche sind sehr geldorientiert).
    Vielleicht wäre der erste Schritt Geld für Kost und Logis, und der nächste, dass er seine Kleidung und sein Zimmer selber sauberhält (seine Wäsche waschen,(bügeln), Zimmer saugen, putzen). Das, was er auch in einer eigenen Wohnung machen müsste.
    Und einmal die Woche einkaufen inclusive Getränke- für alle, dann kann er auch seine eigenen Vorlieben berücksichtigen.

    Oft wirkt sich der Einfluss einer Freundin positiv aus - aber wenn die auch so verwöhnt und an viel Geld gewöhnt ist, dann ist es in der Tat nicht leicht, jetzt umzuschwenken ...

    Aber anfangen musst du jetzt ... irgendwann muss er es lernen!


  10. Registriert seit
    23.04.2016
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    4.104

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Daher einigten wir uns, dass es keinen Sinn macht, eine eigene Wohnung zu suchen, er ist ja kaum zu Hause. Und noch dazu, mit welchem Geld? Er hat ja sein gespartes für sein neues Auto ausgegeben.
    Da kann ich nur erstaunt starren.
    Merkst du nicht, dass du schon wieder in deinem bisherigen Verhalten festhängst? Begründungen, Entschuldigungen suchst?

    Alle, die sich weiterbilden oder intensive Hobbys haben, sind kaum zu Hause. Ziehen die wieder bei den Eltern ein?

    Wieso finanzierst du eigentlich deine Wohnung, deinen Alltag, statt dir ein schickes Auto zu kaufen und dann blank zu sein? Könnte es an den Prioritäten, der richtigen Reihenfolge liegen?

    Dann verkauft er das Auto eben und legt sich einen Gebrauchtwagen zu!
    Du hast bisher diese und andere Geschichten durch dein Verhalten ermöglicht, findest das Ergebnis nicht gut, willst aber daran festhalten? Dann hat er keine Chance sich zu ändern.

    Die Geschenkewut der Großeltern ist so ungewöhnlich nicht. Mit konsequenter Haltung hätte sich das schon steuern lassen. Es wäre nur unbequem, ungemütlich geworden.

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